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 Zimmer 3

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Mr McKinley
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BeitragThema: Zimmer 3   So Nov 27, 2011 7:54 am

Enthält: Couch, Bett, Kleiderschrank, Couchtisch, 1 Sessel, 2 Regale

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Zimmer 3   So Dez 18, 2011 8:19 am

>Shit happens!<


Wie üblich mit den Ohrenstöpseln in den Ohren, lag Leonardo auf dem bett, des Zimmers, das er nun bewohnte. Gernervt ließ er seinen Blick über die Einrichtung wandern, die an und für sich nichts Schlechtes hatte, er konnte sie dennoch nciht leiden. Einmal wieder hatte man ihn zur "Erholung" verbannt, dabei wussten sie doch genaz genau, dass e rsich nciht erholen wollte. Aber das war ja scheinbar zu schwer zu begreifen, für gewisse Menschen, die sich Vorgesetzte nannten udn glaubten, sie könnten alles über seinen Kopf hinweg entscheiden. Ja, sowas hasste er. Zumal das hier ja ein Reiterhof war. Nicht einmal mehr ein Stadion oder sonst etwas. Ein reiterhof! Womit hatte er das eigentlich verdient.

Er musste eingedöst sein, denn als er wieder aufwachte, zeigte seine Uhr bereits halb zwei nachmittags und er hört dumpf das Geräusch eines Wagens, der auf den Hof fuhr. Normalerweise hätte er nachgesehen, wer dort kam, aber jetzt war er einfach zu k.o um nachzusehen udn hatte auch keien Lust dazu. Wahrscheinlich nur weitere pferdeverssessene, kleine Mädchen, die spätestens, wenn er sich zeigte in einen Kreischchor verfielen und das konnte e rnun wirklich nciht gebrauchen. Er wollte seine Ruhe. Trotzdem: Nur daliegen konnte er auch nicht. Dafür war er zu bewegungsversessen. Also stand er wieder auf, seine Sachen hatte der Italiener noch nciht ausgepackt.
Jetzt griff der Blonde nach dem Gitarrenkoffer öffnete ihn, setzte sich mit der Gitarre auf die Couch und spielte einige Akkorde, während er den weiteren Geräuschen des Hofes lauschte, ohne jedoch die Melodie zu verändern.

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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Di Jan 08, 2013 8:57 am

PLOT 2

Nach stürmischen kommen auch wieder Ruhezeiten

Der erste Trainingstag ist geschafft.
Alle Azubis hatten in einer Reitstunde die Gelegenheit sich mit ihrem Pflegepferd vertraut und bekannt zu machen, sie haben erste Eindrücke von dem neuen Tagesablauf bekommen und so allmählich spinnt sich in den Köpfen ein neues Bild vom Traumberuf. Dass dieser nämlich anstrengernder ist als gedacht, aber trotzdem sehr viel Spaß machen kann.
Während die Pferde also erschöpft aber wohl zufrieden in den Stallungen ihr Heu kauen, steht den Azubis und den Lehrer die Zeit nach dem Abendessen zur freien Verfügung. Um 23.00 Uhr haben alle auf den Zimmern zu sein. Ab 24.00 Uhr ist strenge Bettruhe, jedem ist es freigestellt, wann er das Bett aufsucht, jedoch sollte klar sein, dass der nächste Tag früh beginnt, denn schon um 7.00 Uhr heißt es wieder Aufstehen!

Noch ist aber genug Zeit, um noch die ein oder andere Unternehmung zu wagen. Egal, ob in die nahe gelegende Kleinstadt durch die Fußgängerzone bummeln, auf dem Hof entspannen, einen kleinen Abendspaziergang starten, oder gemütlich auf dem Zimmer zu bleiben und mit den neuen Freunden zu quatschen.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 19:20 Uhr
> es hat aufgehört zu regnen, ca. 12°
> die ersten Sterne bahnen sich ihren Weg am Himmel, die Nacht verspricht kühl, aber klar zu werden

JEDEM IST FREIGESTELLT WO ER POSTET! Startet aber keine Ausritte oder sonstige reiterliche Aktivitäten mit den Pferden mehr!



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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Sa Apr 06, 2013 6:50 am

» THIS IS IT BOY
THIS IS WAR «

... what are you waiting for ...

Irgendwo auf dem Weg zum Haus war Bella angerauscht gekommen. Mit fliegenden Pfoten hatte sie sich Leon und Lilly angeschlossen. es war sowieso verwunderlich gewesen, dass die kleine Lady sich so lange bedeckt gehalten hatte, als ihr Herr am trainieren gewesen war. Nun war sie aber wieder vollkommen da, fast durchgehend tänzelte sie Leon um die Beine und die Tür zum Zimmer konnte ihr gar nicht schnell genug aufgehen. Als Leon schließlich den Schlüssel in den Tiefen seiner Sweatjacke fand, kläffte die Chiuhuahuahündin auffordernd, als wolle sie ihm verstehen geben, dass er sich endlich mal beeilen sollte. Wie so oft wurde sie von Leon in einer solchen Situation ignoriert und quetschte sich flink durch die Tür, als diese sich einen Spalt öffnete.
Der blonde Mann ließ Lilly eintreten, ehe er die Tür hinter ihr ins Schloss warf, aus den Schuhen schlüpfte, die Jacke und das Shirt in eine Ecke warf und die Sicht auf seine tätowierte Schulter freigab. 'Mea maxima culpa', niemals hatte die Klatschpresse aus ihm heruasbekommen, was diese Worte zu bedeuten hatten.

In Leons Zimmer sah es aus, wie - ja, wie man sich eben das Zimmer eines temperamentvollen, etwas chaotischen 23-Jährigen vorstellte. In jedem Falle unordentlich. Während in der einen Ecke die Klamotten lagen, waren diverse Ladekabel ebenso wenig verräumt wie die Aufzeichnungen für neue Spieltaktiken.
"So, könnte jetzt 'ne Weile dauern, du verstehst dich ja mit Bella also musst du mal ein paar Minuten mit ihrer Gesellschaft Vorliebe nehmen. Ich weiß, das ist natürlich scheiße, aber ich kann's grad nicht ändern. Es sei denn du stehst auf Männerschweiß."
Während er dies sagte, suchte sich Leon Boxershorts, Jogginghose und frisches Shirt aus dem Schrank zusammen, zwinkerte Lilly noch einmal über die Schulter hinweg zu und schloss sich schließlich im Bad ein.
Unterdessen hatte sich Bella bereits auf ein Kissen auf der Couch gelegt, den Kopf auf die Pfoten gebettet und beobachtete neugierig Lilly, die noch immer im Raum stand. Beinahe so, als würde sie diese noch einmal kurz durchchecken.

{<- FUßBALLPLATZ | Bella | Unordung | geht duschen}


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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Sa Apr 06, 2013 9:41 am

Das war ja klar. Das war ja sowasvon klar. Arroganter Mistkerl. Liebenswürdig gedacht, natürlich. Ließ sie zuerst einfach so stehen, um Bälle einzusammeln - nie käme sie auf die Idee, ihm zu helfen, wenn er noch nicht mal fragte -, und ging dann davon aus, dass sie ihm folgte, wenn er duschen ging. Was sie tat. Selbstverständlich.
So war es einfach bei ihnen. Eine Reihe von Herausforderungen, von Neckereien, von kleineren Streitereien. Das waren sie, und Lilly würde es gegen nichts auf der Welt eintauschen wollen. Sie hatte es damals geliebt, und auch jetzt mochte sie es mehr mit jeder Minute. Nur deswegen folgte sie ihm. Nicht zu schnell, er sollte nicht denken, dass sie es so nötig hatte, mit jemandem abzuhängen. Mit ihm abzuhängen. Aber doch schnell genug, um zu ihm aufzuschließen und schließlich mit ihm in sein Zimmer zu gehen.
Oder eher in seinen Saustall.
Lilly wusste, dass Leon nicht gerade ein Ordnungsfanatiker war. Er war ein Italiener, er war ein Macho, er war ein Star. Er war es gewöhnt, dass andere ihm den Arsch nachtrugen. Aber es sah mehr so aus, als sei hier eingebrochen worden. Totale Verwüstung. Absolutes Chaos. Langsam aber sicher wanderten ihre Augenbrauen in die Höhe, während sie sich anschaute, in was für eine Höhle sie hier geraten war. Leon stiefelte um sie herum, packte sich seine Klamotten und verschwand im Bad.
Wie zur Hölle konnte er hier irgendwas zum Anziehen finden, ohne sich dabei zu verlaufen?

Schließlich entschied sich Lilly dafür, sich neben Bella auf die Couch zu setzen. Das erschien ihr irgendwie noch am .. Sichersten. Sie hatte Leon nicht geantwortet. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern ... naja, weil es ihr irgendwie untergegangen war. In dem Chaos. Das sein Zimmer war. In dem sie gerade stand. Saß. Was auch immer. Und jetzt war es eh zu spät, er war ja schon im Bad verschwunden.
Die Schwarzhaarige blickte auf den kleinen Hund hinab. Ihre Hand hatte sich wie von selbst auf den Körper der Kleinen gesenkt, um sie fast schon geistesabwesend und auf jeden Fall gedankenversunken zu kraulen. Noch immer schaute Bella sie mit ihren riesigen kugelrunden Augen an, beobachtete sie. Lilly lächelte leicht, jetzt langsam aus ihrem Kopf herauskommend.
"Wie hältst du es in diesem Saustall nur aus, kleine Königin?", murmelte sie, während sie Bella jetzt ein wenig .. aufmerksamer kraulte. Als wollte sie es auch, und es war nicht nur irgendeine Beschäftigung so nebenher.

{<--FUSSBALLPLATZ | Gedanken | Saustall | BELLA }

OUT: sorry short

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Sa Apr 06, 2013 10:57 pm

» BETWEEN HEAVEN AND HELL
MAYBE THERE'S A PLACE FOR US «

...i wish i had time to say goodbye ...

Es war ja bekannt, dass Fußballer sich gerne mal Zeit ließen - im Bad. Leonardo war da keine Ausnahme, wobei er schon vor seiner Zeit als gefeierter Held ein Auge auf sein Äußeres geworfen hatte. Nun war es ja so, dass die Fußballer an sich auch gerne mal die Interviewer warten ließen, da sie erst noch ihre Haare richten mussten. Überhaupt hatte sich der Hype um die richtige Frisur in den letzten Jahren vor allem im Profisport ziemlich vergrößert. So wäre Leon sicherlich schneller fertig gewesen, wäre er einfach nur rasch unter die Dusche gesprungen.
Somit allerdings dauerte das Ganze seine Zeit und gab dadurch natürlich auch wiederum Bella Gelegenheit der alten Bekannten aufs Korn zu fühlen.
Die schokoladenfarbene Hündin ließ sich nicht zweimal bitten, als Lilly begann sie kraulen und drehte sich genüsslich grunzend auf den Rücken, um ihren Bauch freizugeben. Dabei ließ sie die junge Frau allerdings keine Sekunde aus den Augen, sondern funkelte sie aus den dunklen, runden Augen an. Und beinahe konnte man meinen, dass in ihrem Blick ein etwas schalkhaftes, aber auch verschöwrerisches Glitzern lag. Vielleicht hatte dieser Hund doch mehr emnschliche eigenschaften, als tierische. In jedem Falle war Bella schon eine stolze Persönlichkeit, da passte die Anrede der kleinen Königin schon wie die Faust aufs Auge.

Nach gut zwanzig Minuten war der Römer dann doch mit seiner Körperpföege fertig und kam aus dem Bad. Kopfschüttelnd betrachtete er das Bild, das sich ihm bot, mit Lilly und der Hündin auf der Couch.
"Na, Bella, das gefällt dir. Die ganze Aufmerksamkeit für dich, mh?"
Bella kommentierte die spottenden Worte ihres Herrn mit einem abwertenden 'Wuff' und es war schon fast verblüffend, wie sehr sich Hund und Mensch doch glichen.
Durhcaus war Leon Lillys etwas abwertender Blick über die Unordnung nicht entgangen. Und ja vielleicht hatte das Zimmer tatsächlich mal eine Aufräumaktion nötig, auch wenn er aufräumen und penible Ordnung hasste.
Der blonde Mann, an dem nun ein Hauch von Armani haftete, nahm sich einen Stapel Klamotten und legte ihn - shcon fast säuberlich - in den Schrank, wo er ja auch hingehörte. Die losen Zettel stapelte er und verbannte sie schließlich auf den Tisch und selbst die ein oder andere leere Flasche, die zum Vorschein kam, räumte er vorsorglich auf. Letztendlich lag kaum noch etwas am Boden rum, abgesehen von diversen Schuhen, aber die waren ja wohl auch sein Heiligtum und wurden beim besten Willen nicht in irgendeinen Schrank verbannt. Aufräumen leicht gemacht auf fabbri'sche Art. So schnell konnt's gehen.

Leon ließ sich neben Lilly auf das Sofa fallen, legte den Arm um die Lehne und konnte sich das Grinsen, bei dem sich immer einer seiner beiden Mundwinkel höher zog, als der andere, nicht verkneifen. Bella hatte inzwischen die Augen geschlossen und genoss einfach nur die Streicheleinheit von Lilly. Für einen Hund der so oft auf Reisen war, kam sowas wohl desöfteren zu kurz. Oder Leon war einfach nicht der verschmuste Typ...
"Bene, si va d'accordo in modo nuovo accecante!"*


*Na, ihr versteht euch ja mal wieder blendend
{Dusche | Bella | kommt aus dem Bad | Aufräumaktion | Sofa}


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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Fr Mai 03, 2013 7:05 am

Lilly hatte immer schon eine Schwäche für diese bezaubernde kleine Freundin gehabt. Sie wusste nicht, woher es kam, aber dieser kleine Hund hatte es ihr einfach angetan. Sie war einfach so .. so Bella. Ganz speziell. Manchmal bewunderte die junge Frau den Hund ihres alten Geliebten sogar, war die Braune doch so menschlich wie sie selbst manchmal. Es schien fast, als wären Bella und Lilly Freundinnen, wenn auch auf einem seltsamen, verdrehten Level. Deswegen genoss sie es, die Kleine zu knuddeln, bis ihr Herrchen aus der Dusche kam.
Als Leon das Bad verließ, sah der Dunst, der beim Duschen entstanden war und ihn jetzt umwaberte, bevor er sich in der kühleren Luft des Zimmers verlor, aus wie ein special effect beim Film. Und er stand Leon überraschend gut. Shit. Lilly beobachtete den Fußballspieler, wie er in seinem Zimmer ein wenig aufräumte. Schnell und nicht gerade sonderlich ordentlich, aber jetzt sah es zumindest schon mal besser aus. Im Sinne von, Lilly standen nicht mehr die Haare zu Berge, wenn sie den Blick von Bella oder Leon abwandte.
Schließlich setzte sich der etwas ältere junge Mann, lässig wie eh und je. So, wie er gerade aussah, konnte sich Lilly den Gedanken nicht verkneifen, dass er zum aufessen war. Sie versuchte gar nicht erst, unauffällig zu wirken, Leon würde es ja eh bemerken, wenn sie ihn abcheckte. Er hatte da diese Sensoren, die ihm verrieten, wenn jemand so etwas machte. Leider. Aber andererseits, sie konnte damit leben. Er war heiß und schön anzusehen, warum sollte sie versuchen, dagegen anzukämpfen? Das hatte sie schon längst aufgegeben.

"Proprio come sempre, si dovrebbe essere chiaro.*", antwortete die Californierin dem Römer schließlich in ihrem interessant klingenden Italienisch, das fließend, wenn auch leicht akzentgetrübt, aber positiv klingend war. Ein leichtes Grinsen lag auf ihren Lippen. "Sei geloso?**" Eine ihrer Augenbrauen war erhoben, herausfordernd, und da war ein Funkeln in den tiefen blauen Seen ihrer Augen, die man durchaus gefährlich nennen konnte.
Das intensive Kraulen war nur zu einem leichten, fast schon geistesabwesenden Streicheln gewesen. Sie konzentrierte sich nicht mehr komplett auf Bella, was schon eigentlich eine Beleidigung an sich war. Aber manchmal musste man einfach Prioritäten setzen, und gerade bevorzugte sie definitiv Leon, für offensichtliche Gründe. Aber der Hund war bei aller Liebe nicht vergessen. Nur ein wenig in den Hintergrund gerückt.

{ BELLA | krault sie | beobachtet LEON | antwortet ihm }


* Ganz wie immer, dürfte dir doch klar sein.
** Bist du etwa eifersüchtig?

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Fr Mai 10, 2013 8:52 am

» I KNOW YOU LOVE THE WAY
I LIE «

...especially when you'll have fun ...

Für eine Weile beobachtete Leon die Einträchtigkeit von seinem Hund und Lilly tatsächlich schweigend. Somit ließ er auch die Frage der Dunkelhaarigen offen im Raum stehen und für einen Moment lag vollkommene Ruhe über dem Zimmer. Jedoch nicht für lange, denn Leon konnte ja schon seit Kindheitstagen weder lange stillsitzen, noch den Mund halten. Nicht selten zum Leidwesen seiner Mitmenschen, aber trotzdem hatten sie ihn wohl weitesgehend in ihr Herz geschlossen, sodass er immer irgendwie Anschluss fand. Und zur Not hatte der Herr ja auch immer noch die Nummer des netten Kerls auf Lager - aber die musste ja, zu seinem Glück, nicht allzu oft angewandt werden.
Auch jetzt nach den vergangenen Jahren, hörte sich Lillys Italienisch merkwürdig und eigenartig an. Er war zwar für sein Alter schon ziemlich herum gekommen in der Welt, doch so wie Lilly hatte er noch niemanden in seiner Muttersprache sprechen hören. Es klang alles so - speziell bei ihr. Als hätte sie für jedes einzelne Wort eine ganz bestimmt Betonung, es war nicht so fließend, wie bei einem muttersprachler, aber auch nicht so stockend und "unrund" wie bei den restlichen Gelehrten. Vermutlich würde er sich nie richtig daran gewöhnen, aber er konnte auch nicht leugnen, dass es ihm irgendwie auch gefiel. Immerhin konnte sie Italienisch, das konnte ein Vorteil aber auch ein Nachteil sein, wobei er sich sicher war, das sie längst nicht alle seienr Flüche und Verwünschungen verstand, auch wenn sie mit der Zeit dazu gelernt hatte.

"Ich? Eifersüchtig? Mein Liebe, wie kommst du darauf?"

Auf seinen Zügen lag das Lächeln, während er dies sagte. Selten sah man Leon lächeln, war es doch meistens das selbstgefällige Grinsen, das aber schon längst zu ihm gehörte wie die eingebrannte Nummer an seinem rechten Handgelenk. Der Römer hatte durchaus ein schönes Lächeln, eigentlich hätte er es öfters zeigen sollen ...
Bella merkte derweil offensichtlich, dass sie zunehmends in den Hintergrund rückte. Empört rollte sie sich wieder auf den Bauch, stand gähnend auf und tapste dann quer über Lillys Schoß zu Leon hinüber, um sich dann mit dem Kopf auf seinem Oberschenkel und der Hinterhand auf Lillys niederzulassen und es sich bequem zu machen. Vermutlich eine weitere Eigenschaft ihres Herrn, die auf sie abgefärbt hatte: 'Ich muss nicht immer im Mittelpunkt stehen. Sitzen/Liegen ist auch ok'. Und auch Bella liebte man trotz ihrer Macken.
"Oh Bella, vielleicht hätte Lilly dir doch Tiger mitbringen sollen, dann hätte man vor dir wenigstens mal ein paar Minuten Ruhe. Auch wenn ich die Kratzbürste nie mochte."
Es war immer ein wituziges Schauspiel mit Leon und Lillys Kater gewesen. Der Rotgetigerte hatte es sich oft auf dem Schoß des Römer bequem gemacht, oder hatte sich zu ihm gesellt. Und das obwohl Leon doch Katzen so gar nicht mochte. Letzten Endes waren aber sowohl Mensch als auch Katze, die beide von schwierigem Charakter waren, irgendwie zusammengeschweist gewesen.

Ein wenig belustigt verdrehte Leon die Augen Richtung Lilly. Früher oder später würde Bella wohl sowieso Platz machen müssen, ob ihr das gefiel oder nicht. Unterdessen hatten Leons Finger sich eine von Lillys dunklen Haarsträhnen geschnappt, da sein Arm noch immer auf der Lehne ruhte, und ganz wie in den alten Zeiten "spielten" sie damit. Bereits früher war dies immer kaum merklich gewesen und offensichtlich hatte sich sein Flaible für lange Haare bis heute gehalten.


{amüsiert | Bella | Haare}


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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 13, 2013 9:53 pm

You had me up again from the minute you sat down
After a drink or two I was putty in your hands

Das, was auch immer hier gerade vor sich ging, fühlte sich vertraut an, ein bisschen wie ein Deja Vu. Wie oft hatte Lilly den Abend mit Bella und Leon verbracht, in einem Wirbel aus Italienisch und Englisch, Herausforderung und Flirterei. Lingernden Blicken, streifenden Berührungen. Früher war es schon so gewesen, und nicht selten hatte das mit Sachen geendet, die ein bisschen zu schmutzig für Jugendliche in dem Alter gewesen waren, die sich noch gar nicht so lange kannten. Und auch in den letzten Wochen, die sie jetzt zusammen verbracht hatten hier in den Heaven Meadows, hatte es solche Abende gegeben, wenn auch mit anderem Ausgang. Es war normal, es war das, was Leon und Lilly taten.
Und das tat verdammt noch mal gut. Diese Art des zusammenseins, das war, was Lilly am Meisten vermisst hatte. Wenn Konversation natürlich kam und das Lachen ehrlich war. Das war immer schon ihre liebste Zeit mit Leon gewesen, und vermutlich würde es auch für immer so bleiben. Sie konnte sich schon in fünfzig Jahren sehen, alt und klapprig, aber mit einem Grinsen auf den Lippen, wenn sie sich an den unverschämten Italiener erinnerte, mit dem sie zu viel Zeit ihrer jungen Jahre verbracht hatte. Denn sie wusste, dass es den Vogel abschießen würde, wenn sie sich vorstellte, dass sie in fünfzig Jahren noch immer zu viel Zeit mit eben diesem Mann verbrachte. Leon kam, um zu gehen, nicht um zu bleiben. Das hatte sie bereits lernen dürfen.
Aber gerade deswegen sollte sie es ausnutzen, wenn sie mal Zeit mit ihm verbringen konnte.

Lilly beobachtete mit einem Schmunzeln, wie Bella sich quasi quer über die Beine der beiden Menschen auf dem Sofa ausstreckte. Das war doch tatsächlich mal wieder so typisch. Immer im Mittelpunkt, diese kleine Prinzessin. Die junge Frau entschied sich dagegen, Bella weiterzustreicheln, denn mal ehrlich, jeder konnte die Veränderung in der Atmosphäre fühlen, als Leon begann, mit Lillys Haaren zu spielen. Das hatte er früher schon oft gemacht, und damals schon hatte Lilly darauf so reagiert, wie sie das gerade machte.
Langsam hob sie den Blick ihrer blauen Augen wieder, um Leon in die Augen zu blicken. Sein Kommentar hing noch immer unbeantwortet in der Luft, die sich immer weiter verdickte mit ... nein, das konnte doch gar nicht sein. Herrgott, davon war in ihrer 'Beziehung' doch gar nicht die Rede. Sie waren Freunde, Himmel noch eins. Aber anscheinend verschwand so etwas, wenn es einmal da war, nie wieder so richtig. Nicht, dass sie sich beschwerte - sie war heiß, Leon war heiß, sie waren Beide nicht auf was Festes aus, durchaus aber auf ein bisschen Spaß. Oder auch auf ein bisschen mehr Spaß.
Die Dunkelhaarige grinste leicht, herausfordernd und lehnte sich ein bisschen näher. Nur ein bisschen. Es würde einfach nur interessiert, normal, wirken, wenn Leon nicht bemerkte, was auch immer sich hier gerade aufbaute. Aber er würde es auch richtig verstehen können, wenn er wusste, wenn er wollte. Sie war halt geschickt im Umgang mit ihm, zumindest auf den Ebenen, auf denen sie ihn kannte. Er schaffte es ja immer wieder, sie zu überraschen.

"Nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen .. das gefällt dir doch gar nicht ..", sagte sie leise. Die Worte, die der Römer an Bella gerichtet hatte, ignorierte sie geschickt, auch wenn sie sie belustigten. Tiger war schon vor Jahren an Altersschwäche gestorben, und irgendwas hatte sie immer davon abgehalten, sich einen Hund oder eine Katze anzuschaffen. Vielleicht sollte sie das mal ändern. Bald. Wenn sie mit Leon hier fertig war.

{ Erinnerung | Bella | Veränderung | LEON }

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Fr Mai 17, 2013 7:41 am

» IF THEY'RE SEARCHING FOR US
THEY'LL FIND US SIDE BY SIDE«

... everything reminds me of you ...

Bei all dieser Einträchtigkeit und mit der Selbstverständlichkeit, mit der sie hier saßen, zusammen mit Bella und nichts weiter taten, als belangsloses Zeug zu reden und ihren Gedanken nachzuhängen, überfiel Leon soetwas wie Wehmut. Es war ein bisschen das Verlangen nach der alten, unbeschwerten Zeit, in der sie einst so viel Spaß - in jeder Hinsicht - miteinander gehabt hatten. Es waren gute Zeiten gewesen, natürlich hatte es hin und wieder Krach gegeben, aber letzten Endes waren sie füreinander immer der Ruhepol gewesen. Damals hatte er Lilly gebraucht, so als wäre sie sein Floß in der Brandung ohne das alles keinen Sinn mehr zum Weiterkämpfen machen würde. Nach dem seinem Jahr auf der Horizon Ranch war der Kontakt etwas untergegangen und als er den High School Abschluss schließlich in der Tasche hatte, war er vollkommen verstummt. Leon wusste genau, dass das maßgebliche seine Schuld gewesen war, doch er hatte niemals irgendwelche Schuldgefühle deswegen gehabt.
Erst jetzt, als Lilly wieder so real in seinem Leben war, wie damals wurde ihm langsam klar, wie sehr er sie doch vermisst hatte. Unbewusst. Denn neben Fußball, Werbekampagnen, Spielen, Training, Interviews und sonstigen Meetings und Überraschungen, die sein Leben nunmal für ihn bereit hielt, war doch immer der Wunsch nach der Person wach gewesen, die ihn so sehr am Leben gehalten hatte, als er selbst davor stand, alles aufzugeben. Damals war nichts einfach gewesen: Neues Land, neue Sprache, neue Stadt, neue Umgebung und dann noch ein Internat mit Pferden, dass seine schlimmsten Alpträume wach rief.
Er hätte sich vielleicht irgendwann einmal bei Lilly bedanken sollen. Hatte er aber nie. Vielleicht hätte er ihr einmal sagen sollen, dass er sie liebte. Hatte er aber nie. Warum? - Er konnte sich selbst manchmal nicht erklären. Vielleicht weil er noch nicht bereit gewesen war. Aber war er das jetzt? War er jemals bereit?

Bella sprang schließlich sichtlich beleidigt vom Sofa. Sie sah wohl ein, dass hier keine Aufmerksamkeit mehr für sie übrig war. Also verkroch sie sich auf ihr bauschiges Kissen, das in der anderen Ecke lag, drehte sich um die eigene Achse und legte sich schließlich nieder. Noch ein paar Mal blinzelte sie aus den dunklen Augen hervor, ehe sie in einen festen, ruhigen Schlaf zu verfallen schien. Inzwischen war sie eben auch schon eine etwas ältere Lady.
Leonardo sah seinem Hund kurz nach, bevor er seinen Blick auf Lilly richtete, die sich ihm zugewandt hatte. Irgendetwas sagte ihm dieser Blick, mit dem sie ihn ansah, aber er wollte mal lieber keine zu voreiligen Schlüsse ziehen, sonst würde das enden wie am See. Noch so einen Triumpf ihreseits würde er nicht ertragen können.

"Oh - da spricht meine Psychologin, hm? Analysierst du etwa auch mein Verhalten? Aber du hast wohl recht, dass es nicht sonderlich schön ist hintenan zu stehen."
Mittlerweile hatte sich der Römer zurückgelehnt, sodass sein Oberkörper fast vollkommen in der waagerechten lag. Er musste immer den Kopf heben um Lilly anzusehen, weshalb er die meiste Zeit mit einem angewinkelten Bein, das andere hing an der Seite der Couch herunter, sich gar nicht erst die Mühe machte die Dunkelhaarige anzusehen. Trotzdem spielten seine Finger noch mit ihren lockigen Haaren, ehe sie langsam ihren Rücken herunterfuhren. Genau dort wo die Rückenmuskulatur verläuft und einen leichten Druck ausübten.
Die gleiche Strecke fuhren seine Finger wieder hinauf, dann über die Schulter, bis er schließlich ihre Hand in seiner hielt und diese betrachtete. Es wirkte fast ein wenig nachdenklich. Leon würde wohl immer ein Rätsel bleiben, denn Einblick in seine Gedanken gab nicht einmal mehr seine Mimik.



{Gedanken | Bella | Lilly | Antwort}

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   So Mai 19, 2013 11:24 pm

Die Tatsache, dass seine Hand anscheinend nicht aufhören konnte, sie anzufassen, brachte sie gar nicht aus der Fassung. Wirklich, Lilly blieb ganz ruhig. Außer, dass sich ihre Brust irgendwie zusammenzog und ihr Herzschlag einen Samba tanzte. Naja, also einen richtigen Samba. Im Am---ster-dam-Rhythmus immer über den Baumstamm drüber (ja, sie hatte mal Tanzstunden genommen und da hatten sie genau so den bekanntesten lateinamerikanischen Tanz gelernt. Konnte sie auch nichts dran ändern.). Aber wirklich, ansonsten war sie gechillt wie eh und je.
So bis auf die Tatsache, dass sich in ihrem Kopf die überaus lebhafte Fantasie bildete, an ihm hochzuklettern wie an einem Baum. Aber das war ja jetzt nichts Neues. Er war heiß, und so wie er da lag ... naja, vielleicht wollte sie ein paar schmutzige Dinge mit ihm anstellen. Vielleicht auch ein paar mehr. Das tat doch hier nichts zur Sache. Ebenso wenig, wie es was zur Sache tat, dass ihre Finger perfekt zwischen Leons passten. Das war auch nur nebensächlich.
Wichtig war das Gespräch. (Hust, als ob, meldete sich diese wundervolle Stimme des Zweifels in ihrem Kopf).

"Jah, klar, ich bin deine Seelenklempnerin.", sagte sie, eine Augenbraue erhoben, ihre Augen amüsiert glitzernd. "Und du bist überaus interessant zu beobachten. Stets schaffst du es, zu überraschen." Und diese Worte trieften jetzt noch ein bisschen mehr vor lauter Sarkasmus. Aber gut, sie war klein und zierlich, Sarkasmus war ihre einzige Verteidigung. Gerade Leon gegenüber. "Tja, hast du ja Glück, dass du hier keine Konkurrenz hast."

Wieder schienen sich ihre Augen nicht so ganz in seinem Gesicht festhalten zu können. Sie hatte da doch eh schon jede Kante, jeden Muskel, jeden Knochen und jede Kurve auswendig gelernt. Wenn sie eine Künstlerin wäre, könnte sie sicherlich ein fotogleiches Portrait von ihm malen, inklusive passendem Lichtspiel in diesem verdammten blonden Haar und diesem herausfordernden Funkeln in den Bernsteinaugen des jungen Mannes. Gut, dass sie zu doof dazu war, so ein Bild irgendwo anders als in ihrer Fantasie zu erschaffen.
Deswegen, also weil sie das Gesicht zu gut kannten, wanderten ihre Augen weiter. Den Hals hinab, die goldene Haut bis zum Saum des T-Shirts verfolgend, über die breite Brust, das Übliche. Er war verdammt heiß, durfte sie mal wieder feststellen. Nicht, dass sie hier gerade seinem Bann verfiel. Und sie schmachtete auch nicht, nein, sie doch niemals. (Und wie sie es tat. Schon wieder diese behinderte Stimme in ihrem Kopf. Warum konnte die Wahrheit nicht mal die Klappe halten, wenn sie nicht gebraucht wurde?)

{ Gebrabbel über LEON | Antwort | noch mehr Gebrabbel }

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   So Mai 19, 2013 11:38 pm

»AND I JUST CAN'T STOP SMILING«
... for sure! ...

Ein sichtlich zufriedener Ausdruck trat in Leons Gesicht, als Lilly meinte, sie sei seine Seelenklempnerin. Nun was anderes hatte er jetzt auch nicht erwartet, schließlich kannte kaum eine Frau ihn besser als sie, obwohl es ihr vermutlich bewusst war. Lilly ging offensichtlich davon aus, dass er all die Frauen der vergangenen Jahre an sich herangelassen hatte, wie sie. War aber nie der Fall gewesen in dieser Hinsicht war er wohl doch ein recht oberflächlicher Typ, wenn es darum ging sich auf jemanden einzulassen. Zudem war er ja auch viel zu beschäftigt, als dass er sich damit beschäftigen konnte, das Seelenleben anderer zu erforschen, das ihm grundsätzlich vollkommen egal war. Und ja - er konnte ein Arschloch sein, aber damit konnte er leben.
Wohl hatte Leon den Sarkasmus in Lillys Worten gehört, schien ihn aber nicht weiter ernst zu nehmen, denn er nickte knapp bestätigend. Er wusste sehr wohl, dass er umwerfend und faszinierend war, aber das musste er ihr ja jetzt nicht so auf die Nase binden. Wobei er sich langsam immer mehr eingestehen musste, dass Lillys durchaus heiß war. Sie saß vielleicht wie das liebe, brave Mädchen vor ihm, doch er hatte sie gut genug kennenlernen können, um zu sagen, dass der Schein da trügte.

"Und selbst wenn - mal ehrlich - mir kann niemand das Wasser reichen. In keiner Hinsicht. Ich bin schlichtweg umwerfend und das weißt du doch."
Selbstgefällig grinste Leon die Dunkelhaarige an, als er mit einem mal ruckartig ihren Arm vorzog und ihre Hand erst los ließ, als sie an seiner Schulter lag, sodass Lilly nun gar nicht anders konnte, als bäuclinks im nächsten Augenblick auf ihm zu liegen.
"Na was habe ich gesagt? Umwerfend!"
Macho, Casanova - wie bezeichnete man diesen Herrn am besten. Auf jeden Fall wusste er wohl sehr wohl was er wollte und wie er sein Ziele erreichte. Musste er wohl auch.



{Lillys Reaktion | Antwort | selbstgefällig}

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 12:01 am

Wow. Whoa. OHA. Deja Vu.
Lilly wusste nicht mehr, wie oft sie hier jetzt schon gelegen hatte. Gut, vielleicht jetzt nicht gerade in den letzten Wochen, wo sie sich ja erstmal wieder aneinander gewöhnen mussten. Aber früher, da hatten sie oft so gelegen: Leon irgendwo in irgendeine Ecke gefläzt, und sie hatte sich über ihn drapiert und sie hatten .. sie hatten rumgemacht. Sie hatten ja damals Hände und Lippen kaum voneinander abhalten können.
Die Frage war nur, ob das jetzt auch wieder so enden musste. Wohl eher, ob das jetzt auch wieder so enden würde. Nicht, dass es sie interessierte. Ihr war es ganz recht, um sich mal wieder zu wiederholen. Sie waren erwachsene Menschen, die wussten, was sie wollten, und sie würde garantiert nicht zwei Mal den Fehler machen, sich in ihn zu verlieben. Friends with benefits wäre mehr als perfekt für sie. Weil, Hallo - Sex!
Da war nur noch die kleine Hürde, dass sie Leon noch davon überzeugen musste, dass das eine gute Idee war. Und das konnte sie nicht in der Position, in der sie hier auf ihm zu liegen gekommen war. Komm schon, sie lag da wie ein ungelenker Teenager.
"Ja, wirklich umwerfend", Lilly lachte, während sie sich es auf ihm gemütlich machte - die Knie drapierte sie auf jeder Seite seiner Hüften, ihre Unterarme stützte sie auf die Lehne rechts und links neben seinem Kopf; ihre Finger schwebten so gerade eben über seinem Haar, er müsste sich nur ein wenig bewegen, und sie würden darin versinken. Sie hatte sich dabei ein ganz klein bisschen erhoben, sodass sie nicht mit ganzem Gewicht auf ihm draufhockte. Und so konnte sie ihm auch problemlos ins Gesicht blicken. Gott, er war viel zu zufrieden mit sich und der Welt.

"Und, Mr Fabbri, was haben Sie jetzt mit mir vor, wo Sie mich da haben, wo Sie mich haben wollten?", fragte sie. Eine Herausforderung. Eine, die er wohl kaum ausschlagen würde.

{ Erinnerungen | Positionsveräderung | antwortet LEON }

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 12:12 am

»GIRLS JUST WANNA HAVE FUN«
... und was mit mir?! ...

Zustimmen tat Lilly ihm - was blieb ihr auch anderes übrig. er hatte ihr ja keine Wahl gelassen, wie meistens. Er ließ Gegner, oder Opfer - wie mans nahm - niemals irgendeinen Raum für eigennützige Entscheidungen. Dass er dabei nicht gerade charmant war, wen störte es schön? Er konnte mit Kritik leben. Leon warf wohl nichts so einfach aus der Bahn, wenn er ersteinmal ein Ziel vor Augen hatte.
Was momentan sein Ziel war, schien recht offensichtlich und doch war es das nicht, denn sobald Lilly es sich auf ihm "bequem" gemacht hatte. Regte sich keine Faser seines Körpers mehr. Es war nicht so, dass er in irgendeiner Weise erstarrt war oder so, nein er lag einfach nur da und sah sie so unverhohlen an wie immer.
Als sie ihn fragte was er vorhatte, strich er ihr nur sanft eine Strähne hinters Ohr, bevor er die Arme hinter dem Kopf verschränkte und es wohl nicht weiter für nötig hielt irgendetwas darauf zu erwiedern.

Der Römer warf einen Blick zu Bella, die wohl wirklich tief und fest schlief. Verpennter Hund! Naja und hatte er Lilly wirklih da, wo er sie haben wollte? Er wusste es wohl selbst nicht so genau, allerdings war diese Situation schon öfters in seinem Leben so zustande gekommen. Auf der HR - unzählige Male. Naja und geendet hatte es in Sachen, nun, von denen die meisten Erwachsenen wohl nicht einmal wussten, dass sie existierten. Und nun - waren sie selbst erwachsen? Leon würde sich nicht zwingend selbst als erwachsen bezeichnen, als reifer sicherlich, aber erwachsen, so mit voller Verantwortung und so ...Er war überzeugter Junggeselle.
"Wie wäre es mit schlafen?!"

Schöne Umschreibung! Aber wie war das jetzt gemeint? Bekanntlich gab es zwei Arten von 'schlafen'. Durfte sich Lilly das jetzt selbst aussuchen? Leon machte nämlich keine weitern Anstalten seine Worte näher auszuführen. Nur war bei ihm Eigeninitiative wohl immer ein Spiel mit dem Feuer.


{Lilly}

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 12:27 am

Dieser Kerl hatte einen Haar-Kink. Und was für einen. Warum konnte er die Finger nicht aus ihrem Haar lassen? Gut, sie wollte sich jetzt nicht gerade beschweren. Eigentlich mochte LIlly es ja, wenn jemand mit ihrem Haar spielte, hindurch strich oder es flocht oder so. Aber er schien mehr auf ihr Haar zu achten als auf irgendwas anderes an ihrem Körper. Gut, vielleicht abgesehen von ihren Augen. Seit sie sich die ganze Zeit anstarrten, als wollten sie sich entweder umbringen oder aber auffressen.
Zumindest bei ihr war es meist eine gesunde Mischung aus Beidem.
Dann bewegte Leon sich, verschränkte die Arme hinter dem Kopf, als hätte er sonst nichts mit sich anzustellen. Selbstverliebter Bastard. Schade eigentlich, dass keine anderen dieses verdammte Grinsen sehen konnten. Allerdings hatte diese Bewegung auch ein paar kleine Vorteile. Zum Beispiel, dass sie ihre Fingerspitzen jetzt leicht über seine Hände gleiten lassen konnte. Oder, dass sie so noch ein bisschen näher zusammen waren, ihre unteren Körperhälften zusammengepresst wie ein Sandwich.
Da hätte Bella nicht mehr reingepasst, selbst wenn sie es gewollt hätte.
Dann seine Frage. Einmal mehr hatte Lilly das Verlangen, die Augen zu verdrehen. Sie wusste ja, dass es eine Angewohnheit des Italieners-pardon-Römers war, in Rätseln oder Metaphern zu reden. Aber mal ehrlich. Es ging hier um Sex. Da konnte er doch mal ein bisschen eindeutiger werden, oder nicht? So, er könnte sie zu sich runter ziehen und sie küssen. Oder seine Hüften bewegen, sich an ihr reiben. Einfach irgendwas. Aber nein, er überließ die Entscheidung ihr, und das nicht in gentleman-ähnlicher Manier. Aber das war ja jetzt auch egal. Sie hatte ihn da, wo er ihr nicht entkommen konnte.
Langsam brachte die junge Frau ihre Gesichter enger zusammen, sodass ihre Lippen nur wenige Zentimeter voneinander entfernt waren. Und das Grinsen, dass er drauf hatte, das beherrschte sie schon lange. Sogar ohne seine Hilfe und oder sein Vorbild. Ihre Haare fielen jetzt nach vorn, umflossen sie in irgendwie unbändigen schwarzen Locken, schnitten sie von der Außenwelt ab. Nervig. Sie hob eine Hand und strich die Haare zumindest auf eine Seite. Durch die Bewegung des Kopfes berührten sich ihre Nasen. Gewollt.

"Gut, dass ich nicht müde bin." Ihre Stimme war leise, kaum mehr als ein Flüstern.
Noch auffälliger konnte sie ihre Interpretation seiner Worte nicht machen.

{ LEON | Gedanken | Handlung | Reden }

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 12:42 am

»DO YOU REALLY THINK YOU CAN FUCK ME ALL DAY?«
... i mean - i can, but what about you? ...

Als Lilly schließlich sich zu ihm hinunterbeugte, wurde Leon ersteinmal von einer Welle Haare begrüßte. Er nahm dies jedoch relativ gelassen hin und letztlich kümmerte sich LIlly dann auch selbst um ihre Wolle. Dass sich dabei ihre Nasen immer näher kamen, war wohl so geplant, denn anders war ihre offensichtliche Haltung nicht zu deuten. In dem Moment, in dem Lilly dann kurz einmal unaufmerksam war, um ihre Haare zu richten, bäumte sich Leons Oberkörper in einer Welle von Energie auf, ehe er ihr Gesicht in seine Hände nahm, es zu sich drehte, während sie es abgewandt hatte, als sie ihre Haare zurückwarf und drückte ihr einen mehr als imposanten Kuss auf die Lippen, während er sich langsam wieder auf die Couch zurücksinken ließ. Natürlich mit der Dunkelhaarigen.

"Ich scheine einmal mehr Glück zu haben, hm? Auch wenn ich bedauerlicherweise feststellen muss, dass du wirklich etwas zurückhaltend bist. Früher waren deine Überfälle wirklich überschwänglicher."

Es war natürlich nicht böse gemeint, vielleicht ein wenig herausfordernd. Doch kurz bevor Lilly ihm etwas entgegnen konnte, lagen seine Lippen schon wieder auf ihren und seine Hände wanderten ein weiteres Mal ihren Körper entlang, bis sich seine Finger in ihrem Hosenbund verfingen und dort verharrten.
Inzwischen wurde das ganze etwas intensiver, Leon war niemals der Typ, der es irgendwie langsam angehen ließ, oder der gar rücksichtsvoll und lieb war. Nicht umsonst wurde er die "neue Testosteronkugel" des Fußballs genannt. Welcher Kerl hatte bitteschön seine Hormone unter Kontrolle - Lilly war momentan wirklich auf dem besten Weg ihn dazu zu bringen, endgültig auch den letzten Kontrollzwang aufzugeben. Aber noch war es nicht so weit- noch!




{Lilly}

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 12:05 pm

siehe Nebenplay

Lilly hatte nicht gewusst, dass ihr das gefehlt hatte zum perfekten Wohlfühlen, bis sie jetzt hier lag und es sich zu gut anfühlte, um eigentlich noch wahr zu sein. Aber das war es, und es war amazing. Eine Ruhe erfüllte sie, von der sie nicht gewusst hatte, dass es sie gab. Und dieser Moment war so perfekt, ihre Körper gerade ein wenig kühlend, ihre Atmung gerade langsam verlangsamend. Ja, es war wirklich friedlich, beschaulich, und daran könnte sie sich wirklich gewöhnen. Gerade überlegte sie sich, ob sie es sich leisten könnte, genau hier auf dieser Couch, die eigentlich zu klein für zwei liegende Menschen war, einfach mal eine Runde einzunicken, als es mal wieder ein bisschen Handlung gab.
Das war irgendwie auch noch so eine Sache mit den Beiden; egal, was gerade passierte, es kam immer irgendwas Unvorhergesehenes. Und wenn es nur Leon war, der fast von einem Sofa fiel, von dem er doch wusste, dass es nicht breit genug war, dass er sich neben sie legen konnte, anstatt auf ihr zu hocken. Und irgendwie zerstörte es diese Ruhe so komplett, aber irgendwie passte es auch, weil es halt wirklich total das war, was Leon und Lilly zusammen ausmachte.
Und das Lachen, das die Schwarzhaarige nicht zurückhalten konnte, tat auch gut. Leon sah so ehrlich erschrocken aus, und dieser saftige Fluch dazu war so urkomisch, dass sie einfach nicht anders konnte. Sie lachte, und zwar nicht nur ein bisschen. Eigentlich war es ja sogar schade, dass Leon sich noch gefangen hatte. Wenn er auf dem Boden gelandet wäre, dann hätte sie sich erstrecht nicht mehr halten können. Aber sein Gesicht war es jetzt schon mehr als wert. Wirklich, ganz ehrlich.

Jedoch wurde Lillys Lachen jäh unterbrochen von der Tatsache, dass Leon aufstand, und sie tatsächlich hochhob. Ihr Lachen blieb ihr in der Kehle stecken, als er sie einfach mal hochhob und sie bridal style zum Bett trug. Sie hatte ja gewusst, dass er stark war, aber sie wusste nicht, dass er Hulk von der Stärke her verdammt noch mal nah kam. (Das Bild von Leon in aufgeblasen und grün brachte sie zum Schmunzeln, doch sie konnte sich beherrschen, mal ausnahmsweise)
Der Römer legte sie aufs Bett, und er tat es überraschend sanft. Da war wieder dieser Leon, den sie schon damals so selten zu Gesicht bekommen hatte. Das Lächeln auf seinen Lippen war echt und strahlend und überraschend wunderschön und aus den Fugen werfend, das Glitzern in seinen Augen ungezwungen und ehrlich. Sie würde niemals genug davon bekommen, ihn so zu sehen, weil er jetzt mal ausnahmsweise aussah wie ein Dreiundzwanzigjähriger mit unverschämt gutem Aussehen und verdammt viel Glück im Leben, und nicht wie auch immer er sich gerade entschied, auszusehen - ob er nun die Maske des Machos oder die der Gleichgültigkeit aufsetzte.
Als er sich an sie kuschelte, schlang sie ihre Arme um ihn und zog ihn ein bisschen näher. Auch so, gesättigt und erschöpft auf dem Bett drapiert, passten ihre Körper zusammen wie zwei Teile eines Puzzles. Es überraschte sie mal wieder, nur einmal mehr, und vermutlich würde sie es auch immer wieder überraschen, jedes Mal aufs Neue. Ihre Finger glitten durch sein nun wieder verschwitztes Haar und sie erwiderte den Kuss, den er auf ihre Lippen drückte, nur zu gern, ein Lächeln auch auf ihren Lippen liegend.

"Weißt du, irgendwie ist es ja schon ironisch, dass du jetzt schon wieder duschen gehen darfst.", meinte sie schließlich.

{ LEON | lachen | aufs Bett | kuscheln }

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 12:26 pm

»TRYING NOT TO LOVE YOU
ONLY MAKES ME LOVE YOU MORE«

... and hey we had a perfect day ...

Obwohl Leon in den letzten Jahren nicht nur an Kondition, sondern auch an Kraft zugelegt hatte, in dem Moment, wo er einfach nur in das Kissen sank und die Decke über seinem Körper ausbreitete, sah es zum ersten Mal so aus, als würde der Sport tatsächlich auch für ihn ein Knochenjob sein. Zuerst das Training am Nachmittag und jetzt noch die Forderung durch Lilly ... alles innerhalb von 3 Stunden. Sie kroch zu ihm und ihre Haut schmiegte sich an seine, Leon vergrub sein Gesicht in ihren Haaren, die jetzt auch seinen Kopf umgaben.
Es war wirklich ein perfekter Abend geworden, sie brauchten nicht erst schick essen gehen, um Spaß zu haben, oder sich zulaufen lassen, um überhaupt zum Zug zu kommen. War es doch beruhigend zu wissen, dass noch nach all den Jahren alles perfekt klappte, zwischen ihnen. Obwohl sie älter geworden waren und obwohl er das Gefühl nicht loswurde, dass Lilly diesmal nicht auf eine Beziehung, sondern nur auf Spaß aus war. Und er? Was wollte er? Leon wusste es selbst kaum. Er wusste nur, dass er es nicht würde ertragen können, wenn sie sich nun noch von einem anderen so anfassen und berühren lassen würde.
Man sagte ja immer den Italienern nach sie seien rasch eifersüchtig. Leon hatte dieses Vorurteil immer vehement von sich gewiesen, aber Penny hatte wohl recht, wenn sie sagte, dass die Römer in dieser Hinsicht sogar noch schlimmer waren. Schon damals auf der HR war es für die meisten Kerle besser, wenn sie Lilly nicht zu nahe kamen.
Ja, Leon hatte wohl einen recht ausgeprägten Beschützerinstinkt und wenn es blöd lief, witterte er in allem und jedem eine Gefahr - da wurden dann auch mal die richtig schweren geschütze aufgefahren.

Er spürte wie Lilly den Kuss erwiderte, löste sich aber recht schnell von ihr. Noch immer ging eine angenehme Wärme von ihrem Körper aus, obwohl auch ihr Puls sich allmählich beruhigt hatte. Dieses Mal waren es ihre Hände, die durch sein Haar glitten und einen Kommentar abgeben. Leon nahm es sichtlich gelassen, zuckte nur knapp mit den Schultern, das Lächeln nicht von seinen Lippen weichend.
"Die meisten reißen sich darum ein verschwitztes Trikot zu bekommen, du hast das ganze nicht einmal mehr in diesem extremen Ausmaß, also genieß es gefälligst."
Hätte da Sarkasm in seiner Stimme gelegen, ja vielleicht wäre der arschlochartige Macho wieder durchgekommen, aber Leon schien selbst darauf keine Lust mehr zu haben, war dieser Moment wohl auch aus seinen gelben Seelenspiegel zu schön, um ihn so einfach zunichte zu machen. Wobei ...
"Mamma Mia fucking hell ... Merde!"
Urplötzlich trat ein geschockter Ausdruck in seine Augen, als er einen Einfall aus heiterem Himmel zu haben shcien, der ihn sichtlich beunruhigte.


{Entspannung | Lilly | Eifersucht | Schock}

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 10:18 pm

Selten hatte sie Leon so ruhig gesehen. Der Fußballstar hatte immer irgendwie Hummeln im Hintern gehabt, seine Muskeln waren immer gespannt, immer bereit, zu reagieren. Diese Bereitschaft war immer leicht überwältigend gewesen, weil er dadurch immer so eine Aura von Gefahr um sich herum gehabt hatte. Aber jetzt lag er hier, sein ganzer Körper entspannt und warm, weich und nachgiebig, als sie sich aneinanderschmiegten in einem Berg aus Gliedmaßen, die sich miteinander verschränkten. Es war schön.
Es war auch nicht weiter störend, dass sie beide verschwitzt war, oder dass in dem Raum dieser Geruch nach Sex schwer in der Luft hing. Es passte einfach gerade. Lilly könnte sich da wirklich dran gewöhnen. Sie sagte zwar immer, dass sie nicht auf eine Beziehung mit ihm aus war. Aber das hieß noch lange nicht, dass sie nicht andauernd mit Leon Sex haben könnte, gefolgt von solchen faulen, gemütlichen Kuschelmomenten. Wirklich, sie könnte damit leben, mit dem Römer eine Sexbeziehung für den Rest ihres Aufenthalts hier zu haben.
Denn das hier war beruhigender als alles, was sie jemals versucht hatte, um die Anspannung des Tages aus ihren Knochen zu bekommen. Auch die Art, wie sie jetzt redeten. Es gab keine schneidenden Kommentare, keine Gehässigkeit, keinen Sarkasmus, nur leichte Witze, Smalltalk, normales Reden. Etwas, das mit Leon ja eigentlich gar nicht so einfach war. Es war immer so gewesen, dass sie niemals wirklich gesagt hatten, was sie hatten sagen wollen, sondern das Ganze unter Sarkasmus, unter Herausforderungen versteckt hatten. Aber auch das war fürs Erste verschwunden, und es war gut so.

"Ich hab ja nie gesagt, dass du es jetzt sofort -"

Und dann kam sein Fluchanfall. Lilly verstand nicht ganz, was hier vor sich ging, aber sie wusste, dass es nicht gut war, weil die Spannung zurück in seinen Körper wich. Und dieser Ausdruck, der sein Gesicht jetzt verzerrte, war wesentlich geschockter als der Blick eben, und auch definitv weniger ulkig. Um genau zu sein, machte er ihr sogar ein wenig Angst. Das Lächeln auf dem Gesicht der Zwanzigjährigen gefror, und sie blickte besorgt zu dem Älteren, mit dem sie im Bett lag. Ihre Hände kamen auf seinem Hals zu liegen, ihre Daumen strichen beruhigend über seine Wangen.

"Was ist los, Sweetheart?", fragte sie, ihr Blick fragend, das Sweetheart unbewusst drangehängt.

{ gemütlich | genießt es | LEON | besorgt }

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 10:33 pm

»THERE ARE ALWAYS SOME KIND OF TROUBLE«
... something stupid ...

Leon warf Lilly einen Blick zu, der sagte 'na dann ist ja gut', kurz bevor die Stimmung schwankte und ihm das blasse Entsetzen der Erkenntnis ins geschrieben war, wie aufgedruckt. Normalerweise war er ja immer in Alarmbereitschaft, aber jetzt wo er einmal losgelassen hatte, schien es so vollkommen falsch zu sein, dass er sofort wieder in ein altes Verhaltensmuster zurückfiel. Wobei - so geschockt und ehrlich besorgt sah man ihn ja selten. Selbst seine Flucharie brach irgendwann ab, offensichtlich aus Fassungslosigkeit.
Er spürte, wie Lillys Hände seinen Kopf festhielten und sanft über seine Wangen strichen. Mit diesem sonst so undurchschaubaren bernsteinfarbenen Blick sah er tief in ihre blauen Seen und kurz blitzte für einen Augenblick das alte Funkeln einmal in seinen Augen auf, bevor es wieder wie ein gelöschtes Feuer augenblicklich verglühte.
Doch erst als Lilly ihn drängte etwas zu sagen, oder eher sein Verhalten und seinen Schock zu erklären, erst da begann er sich soweit zu fassen, dass er wieder Worte fand. Wie brachte er ihr das jetzt am besten bei?
Das Sweatheart am Ende ihres Satzes, hatte er entweder gar nicht registriert oder es machte ihm nichts aus, dass sie ihn beim alten Kosenamen nannte.

"Credo perché ho ​​dimenticato qualcosa ..."
Immer wenn Leon wieder auf seinen Dauerzustand von mindestens 140 hochfuhr und diesen zu übertreffen drohte, kam ihm kaum englisches Wort über die Lippen. Seine Muttersprache schien dann das Einzige, womit er sich verständigen konnte. Doch die sonst so imponierend und selbstbewusst klingenden italienischen Worte vermochten jetzt nicht in der Lage sein, um die Schockierung seiner Stimme zu übermalen.
"'N preservativo"
Was würde Lilly jetzt dazu sagen? Immerhin hatte sie zuvor schon geäußert, dass er sie ja immer wieder überraschen konnte.
Einmal mehr bewiesen.


{anhaltende Schockierung | Italienisch | Erklärung}

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 10:47 pm

Im ersten Moment war Lilly geschockt, zugegeben. Sie verstand sehr wohl, was Leon ihr gerade sagte, sie wusste es ganz genau. Sie war vielleicht keine Muttersprachlerin, aber sie hatte auch manchen Monat in Europa verbracht, um ihre Reitausbildung zu verbessern und internationale Turniere zu bestreiten. Und auch von Leon hatte sie vieles gelernt, natürlich. Wer mit einem Italiener (Römer) zusammen war, der konnte einfach irgendwann Italienisch sprechen, gerade, wenn es so ein Vollblutitaliener war wie ihrer hier.
Und vielleicht war sie gerade deswegen im ersten Moment ein bisschen aus der Ruhe gebracht, als Leon ihre Frage beantwortete. Sie wusste, dass er seine Muttersprache eigentlich immer benutzte, wenn ihn etwas wirklich aus der Ruhe brachte. Das hieß, wirklich ruhig war er ja, wie gesagt, nie so wirklich, aber wenn es einen bestimmten Grad überstieg, war er keines englischen Wortes mehr fähig, dann kam das Italienisch aus ihm raus, als könnte er nichts anderes. Das war vermutlich das, was sie am Meisten beunruhigte.
Er hatte also die Verhütung vergessen. Im einen Moment wurde ihr klar, was das bedeuten könnte. Sie könnten sich damit ihre Zukunft verbaut haben. Gut, Kinder hießen jetzt nicht direkt eine verbaute Zukunft. Aber irgendwie ja schon. Lilly sagte nicht, dass sie nicht mal irgendwann ihre eigene kleine Familie gründen wollte. Aber sie war doch gerade erst mal 20 Jahre alt, und Leon war auch nur zwei Jahre älter. Das würde ihnen wirklich alles verbauen, sie waren doch gerade erst am Anfang ihrer sportlichen Karrieren.
Im nächsten Moment beruhigte sie sich allerdings wieder. Es legte sich sogar ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen, ein wenig beruhigend, aber auch ein wenig amüsiert. Lilly zog Leon wieder zu sich runter, strich ihm übers Haar, wie sie es so gern machte. Sie wusste nicht, wo das Problem lag. Sie war eine erwachsene Frau, und sie kannte die Männer und ihre Zuverlässigkeit (ja, sie wusste, dass Kondombenutzung nicht nur die Aufgabe des Mannes war. Aber sie wusste auch, dasse sim Eifer des Gefechts gern mal unterging - so wie gerade auch.). Sie war vorbereitet. Sie war immer vorbereitet.

"Non c'è motivo di agitarsi", sagte sie beruhigend, drückte einen Kuss auf seine Wange, unter seinen Augenwinkel. "Es gibt da so ein Medikament, das sich Pille nennt. Das ist garantiert sicher, auch mal, wenn man das Gummi vergisst." So hatte ihr das damals ihr Frauenarzt erklärt, als sie sich diese vor fünf Jahren hatte verschreiben lassen. Für Leon. Was für eine Ironie.

{ LEON | beunruhigt | beruhigt sich | Antwort }

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 11:01 pm

»THE ONLY WORD I THINK WAS:
FUCK«

... in jeder Hinsicht ...

Wirklich beruhigen ließ sich Leon immer nur schwer, wenn er erst mal diesen gewissen Grad überschritten hatte, dann brauchte es schon eine ganze Weile, bis er mal wieder herunterfuhr. So auch jetzt nicht anders, zwar sprang er nicht wie wild auf und ging an die Decke, wie eine Furie, dafür aber war er angespannt genug, um zu zeigen, dass er sichtlich beunruhigt war.
Vom einen Moment auf den anderen zischten die Bilder durch seinen Kopf von Neugeborenen, Kleinkindern und Halbwüchsigen. Er mochte Kinder nicht sonderlich, sie kamen für ihn eigentlich nicht in Frage, er wollte sein Leben lieber so als Umherstreifender verbringen, der sich hier und da mal vergnügte. Zumal ihm das Familienleben zuwider war. Und wenn jetzt ein Kind kam - das würde alles ruinieren. Mittlerweile war er zwar recht bekannt und umjubelt, aber trotzdem wusste er nur allzugut, dass das noch lange nicht der Höhepunkt seiner Karriere war, dieser würde erst - wie bei den meisten - in drei, vier Jahren folgen. Wenn er mehr Erfahrung gesammelt hatte und alles in sich vereinen konnte. Zwar hatte er schon als Kapitän der Nationalmannschaft auf dem Platz gestanden, jedoch war das nur so eine Art Aushilfsjob gewesen.
Sollte jetzt ein Kind kommen - er wusste nicht, was er dann tun würde. Schreien? Durchdrehen?

Somit war es umso erstaunlicher, dass Lilly sich so schnell beruhigte. Das ging aber ganz schön rasch, dafür dass er ihr gerade eine solche Nachricht überbracht hatte. Aber das lag wohl in ihrer Natur, dass sie immer etwas gelassener war, wie er. Trotzdem!
"So sicher ist das aber auch nicht, das ist dir klar. Wenn man sich die ganzen kleinen Mädchen im Krankenhaus ansieht, die auch meinten sie hätten die Pille genommen und könnten besagtes Gummi weglassen ... wirklich sehr beruhigend."
Vielleicht hatte er auch zuviel Freizeit und sah zu viel fern ... war etwa sunwahrscheinlich, bei diesem Job wo er sogar an Feiertagen und am Wochenende arbeitete.
Wenigstens hatte er sich jetzt soweit beruhigt, dass er wieder englische Gedanken verfassen konnte, ohne dass sich seine Zunge überschlug, oder ein kompletter Kauderwelsch auch zwei verschiedenen Sprachen entstand.
Trotzdem!


{Gedanken | beruhigt sich etwas | Antwort}

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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 11:16 pm

Männer, wirklich. Oder, nein. Mehr so, Leon, ehrlich.
Natürlich machte er jetzt wieder aus einer Maus einen Elefanten. Ok, gut, vielleicht war es bei anderen Frauen ein Problem. Es gab eben Sachen, die die Wirkung der Pille aufhoben, Alkohol zum Beispiel, Antibiotika, Drogen, so ein Zeug. Oder auch einfach nur Krankheiten. Lilly brauchte sich nur einmal kurz nach der Einnahme zu übergeben, und sie durfte einen Monat im Zölibat leben, weil es sonst zu gefährlich werden würde, weil dann der Zyklus unterbrochen war. Und es gab Frauen, denen das egal war, die einfach so sturzbesoffen wurden, sich zudröhnten oder was auch immer. Dann könnte es gefährlich werden, das wusste sie schon.
Aber traute Leon ihr tatsächlich so etwas zu?
Sie konnte sich benehmen, sie wusste, wie Verhütung funktionierte. Herrgottnochmal, sie hatte schon manches Mal kondomlosen Sex gehabt. Warum sollte es also gerade heute schief gehen? Sie wusste, dass ihre Pille funktionierte, sie hatte diesen Monat noch keine Kettenunterbrechung gehabt. Es konnte also gar nichts passieren. Sie war sich ganz sicher (vielleicht wollte sie auch nur nicht an die Alternativen denken). Das musste sie jetzt nur noch Leon verklickern.

"Leonardo Massimo Fabbri", sagte Lilly, und sie hatte diesen Ton drauf, den nur Frauen und Lehrer konnten. "Sehe ich aus wie eines dieser Mädchen, das bei der ersten Gelegenheit schwanger wird? Ich weiß, wie eine Pille funktioniert und ich richte mich danach."
Ihr Blick bohrte sich in den seinen, ihre Augen ehrlich. Er musste ihr glauben, wenn er diesen Blick sah.
"Es gibt wirklich, wirklich, wirklich keinen Grund zur Sorge, hörst du mich? Es ist nicht das erste Mal, dass ich es ohne Kondom gemacht habe, und ich wette mit dir, dass es nicht das letzte Mal ist. Aber es ist bisher noch nie was passiert, weil ich mich an die Regeln halte, die mit dem Einnehmen der Pille kommen. Ok? Und jetzt atme tief durch, guck mich an, und sag mir, dass du wirklich befürchtest, dass da was passieren kann. Ich hab die letzte erst vor zwei Stunden genommen, bevor ich runtergegangen bin."

Das war die Wahrheit. Sie war vom Training gekommen, hatte geduscht, zu Abend gegessen, war auf ihr Zimmer gegangen und hatte die Pille genommen. Und als sie es sich am Fenster gemütlich gemacht hatte, hatte sie den Fußballer auf dem Platz gesehen, überraschend allein, und hatte sich gedacht, dass sie genauso gut beide zusammen allein sein konnten. Und der Rest war ja das, was Leon auch wusste. Sie waren hier hoch gekommen, er hatte geduscht, sie hatten Sex gehabt.
So war es gelaufen, und sie wusste, dass es sicher gelaufen war. Es konnte gar nicht anders sein. Es durfte gar nicht anders sein.

{ Gedanken | Antwort | LEON }

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 11:29 pm

»WHAT DOESN'T KILL YOU
ONLY MAKES YOU STRONGER«

... na hoffentlich! ...

Einmal tief durchatmen und wieder zur Ruhe kommen. Hergott, das konnte doch wohl nicht so schwer sein. Aber es war verdammt schwer - hatte er ja eigentlich schon immer gewusst. Ruhig sein, nicht seine Lieblingsdisziplin, in Ausnahmesituationen fair bleiben, nicht seine Stärke. Und überhaupt: Was sollte es schon bringen, davon wurde ein Problem auch nicht ungewichtiger. Ein Fußball zum richtigen draufbolzen wäre jetzt nicht schlecht gewesen...
Leon drehte sich auf den Rücken, löste sich somit aus Lillys Händen und lag einfach nur da, den Blick an die Decke gerichtet, ganz offensichtlich schwer nachdenkend. Bis Lilly ihm eine regelrechte Predigt hielt. Darüber, dass sowas bei ihr nicht passierte und so weiter. Naja, das redete sie sich jetzt auch nur ein, um ihr Gemüt zu beruhigen - oder? Vermutlich, anders konnte es kaum sein, denn passieren konnte schließlich immer was, wenn man eines der Verhütungsmittel vergaß.
Die Dunkelhaarige schien sich trotzdem realtiv sicher, dass hier nicht bald ein kleiner Scheißer rumlaufen würde - nun das wollte er auch für sie hoffen. Sie sah ihm so eindringlich in die Augen, dass er am liebsten weggesehen hätte, hätte das nicht seine Schwäche gezeigt. Also was nun? Lilly vom Gegenteil überzeugen wollen, oder die Spannung aus der Situation nehmen. Alles war möglich. Prinzipiell.

Augenblicklich legte sich das zufriedene, selbstgefällige Grinsen auf Leons Züge, er sah sie wieder an, so unverschämt grinsend. Es war wie sonst auch, irgendwie so machthaberisch, aber trotzdem extrem sexy. Er strich ihr über die Wange und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, machte jedoch noch immer nicht den Mund zum Antworten auf.
Stimmungsschwankungen sollte man von ihm ja mittlerweile gewohnt sein, aber so abrupt waren sie nun wirklich schon lange nicht mehr gekommen. Es sei denn - das war geplant.
"Fooled!"*
Offensichtlich konnte er sich kaum noch zusammenreißen. Was wurde da shier? Eine Probe auf die er Lilly stellte? Oder war er heute nur wiede rzum Scherzen aufgelegt? Vermutlich würde Leon immer der undurchschaubare Typ bleiben, selbst für Leute, die ihn kannten. Ein nicht zu erklärendes Phänomen sozusagen. Und es machte ihm ganz offensichtlich Spaß, sonst läge er hier nicht so selbstgefällig grinsend.


*verarscht!

{beruhigt sich endgültig | Stimmungsumschwang | grinst mal wieder}

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Ich schieß euch auf den MOND und dannach direkt in die HÖLLE
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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Zimmer 3   Mo Mai 20, 2013 11:42 pm

Natürlich wand sich Leon jetzt aus Lillys Armen. Er hinterließ ein Gefühl von .. nicht direkt von Kälte, aber es war nicht mehr so warm, nicht mehr so gemütlich, und es kam ihr vor, als sei die Nähe durch diese Bewegung nicht nur physisch gebrochen, sondern auch metaphorisch. Sie gingen wieder zurück zum Normalen, und irgendwie war das schade. So, wie es gerade gewesen war, war es gut. War es fast zu schön, um wahr zu sein.
Nein.
Es war zu schön um wahr zu sein.
Lilly und Leon hatten niemals eine Beziehung gehabt, in der es viel auf Ruhe hinauslief. Immer irgendeine Action, das ging einfach nicht anders. Sie wollte sich ja nicht beschweren. Aber das hätte sich ruhig jetzt mal langsam ändern können. Es war an der Zeit, dass sich das änderte, um genau zu sein. Aber naja, jetzt war es halt nunmal so, und man sollte nicht den Sachen hinterhertrauern, die man eh nicht mehr zurückhaben konnte.
Außerdem gab es hier wichtigeres zu tun und zu bedenken.
Zum Beispiel, ob sie Leon eine Klatschen sollte oder nicht.

Das Verlangen, genau das zu tun, überwältigte die junge Frau hart und plötzlich und sie hätte beinahe das Gesicht des Älteren verunstaltet. Beinahe. Im letzten Moment entschied sie sich dagegen, starrte ihn einfach nur an, als wäre er ein Geist. Oder ein Vampir. Vielleicht ein Zombie. Aber auf jeden Fall irgendwas, von dem sie ganz und gar nicht gerechnet hatte, dass er es war. Oder irgendjemand. Weil hallo, es gab weder Geister noch Vampire oder Zombies.
Aber es gab anscheinend übergeschnappte Italiener, die meinten, sie könnten Frauen verarschen.
Sie entschied sich dafür, ihn nicht anzuschreien oder zu schlagen oder einfach mit einem Schwall von Beleidigungen zu übergießen, ihre Sachen zusammen zu suchen und sich zu verziehen. Dann hätte er ja gewonnen, und sie konnte nicht einfach so kampflos untergehen. Nein, das würde sie garantiert nicht. Das hieß aber nicht, dass sie sich nicht ein ganz klein bisschen aufregte über das, was Leon hier gerade abzog. Nur ein bisschen. Ein bisschen, das so groß war wie 9/11.

"Du wagst es nicht." Und gut, so gefährlich, so wütend, hatte ihre Stimme noch nie geklungen. Und so wütend blitzend hatte er ihre blauen Augen auch noch nie gesehen. "Du wagst es nicht, die ganze Sache als Scherz abzutun. Lüg' mich nicht an."

{ regt sich über LEON auf }

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