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 Wallachstall

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Mr McKinley
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BeitragThema: Wallachstall   Mo Okt 03, 2011 4:23 am

Die Boxen der Wallache.

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BeitragThema: Re: Wallachstall   Do Feb 16, 2012 1:40 am

cf.: Innenhof [Ich war mal so frei, Tobs ,)]


« I just want to get rid of him! Cruelly let him die! Forget him! But I can´t do ... »

Dankbar, aber doch ein wenig abgelenkt hatte sie den Hengststall betreten, sodass ihr anfangs die beiden jungen Menschen nicht weiter aufgefallen waren. Sobald Classic sich jedoch aufplusterte, wild schnaubte und offenkundig zeigen wollte, dass er älter - und mächtiger wohlgemerkt! - war, hob Luca den Kopf. Ihre klaren blauen Augen blieben an den Boxen hängen, sodass sie ein wenig besorgt ob der Boxenaufteilung war. Schlussendlich jedoch interessierte der Rote sich weit mehr für das Futter, als für die weiteren Hengste, sodass Luca Toby rasch zum Wallachstall folgte.

» Alles gut, mein Großer ... «

murmelte sie leise, strich dem Falben über das dunkel gefärbte Gesicht und lächelte fein, als er ein wenig verunsichert schnaubte. Ihm schien der Wechsel der Boxen seltsam zu sein, sodass sich die junge Jockette weit mehr Sorgen um ihn als um Classic machte. Dankbar blickte sie eben zu Toby auf, als sie mit einem Mal von ihrem alten Stallmeister unterbrochen wurde.

» Das wär´s dann, Salvator. Gehab dich wohl, pass auf, dass du nicht die gleichen dummen Fehler machst wie vorher und akzeptiere, dass du eine Frau bist. Versuche, nicht wieder über die Stränge zu schlagen und dich zu benehmen, vielleicht hast du dann eine Chance auf eine kleine Rehabilitation. «

Mühsam biss die junge Frau die Zähne zusammen, rang sich ein schwerwiegendes Lächeln ab und nickte steif, ehe der Mann ihrem Blickfeld entschwand. Es verblüffte sie, dass Bob Worte wie 'Rehabilitation' überhaupt kannte bzw. auszusprechen vermochte. Aber das hatte sie ihm nie gesagt - und absichtlich grausam war sie aus Prinzip nicht. Wer einmal so begonnen hatte, würde nicht davon abkommen und es letzen Endes auf die Pferde übertragen. Eine Tatsache, die Luca unbedingt vermeiden wollte. Allerdings spürte sie die Wut deutlich in ihrem Magen, sodass sie mühsam die Fäuste darauf presste. Ebenso presste sie ihre Lippen zu einem schmalen Strich, als mit einem Mal ein forderndes Schnauben ihre kurzen, rostroten Haare auseinander drückte.

» Danke, dass wäre wirklich nett. Eine Frage hätte ich allerdings noch: Sorgen wir für das Futter der Pferde - und gibt es festgelegte Trainingszeiten? «

Sie war um einen gelassenen Tonfall bemüht, doch die Erinnerung an Luca Joshua Salvator war schmerzhaft, ließ sich nur schwer verdrängen, sodass sie rasch von ihrem nervösen Wallach abließ. Er müsste sich erst ein wenig eingewöhnen, beruhigen - und sie auch! Also nahm sie das Angebot Tobys dankend an, bevor sie die Schultern straffte und den grausamen Todeswunsch ihres zweiten Ichs beiseite schob. Ihr Blick blieb an den dunklen Augen des jungen Mannes hängen.

» Und wohin jetzt? «

Zu gern würde sie die Trainingsanlagen - besonders die Rennbahn - inspizieren, doch verbot sie sich diesen Wunsch vorläufig selbst. Sie war nicht hier als bereits erfolgreicher Jockey - sie war hier, um als angehende Jockette erfolgreich zu werden. Es war trotzdem frustrierend, zu wissen, wieder bei Null anfangen zu müssen. Stormcloud inspizierte derweilen seine eigene Box.




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BeitragThema: Re: Wallachstall   Fr Feb 24, 2012 8:36 pm

Toby folgte der jungen Frau einfach nur, beobachtete sie und ihre beiden Pferde. Der Hengst schien sehr an den Stallgenossen interessiert, dem langbeinigen Fuchs des anderen jungen Mannes, der bereits heute morgen angekommen war, und dem hübschen Grauschimmel, den der Rothaarige zuvor noch nie gesehen hatte. Beide standen recht weit auseinander und so konnte auch Luca für ihren Hengst, einen hübschen Fuchs, die passende Box finden. Dann brachte er sie in die Wallachboxen, wo sie auch den Falben unterbrachte. Dieser schien ein wenig verwirrt mit der ganzen Situation, vor allem, als sich der Stallmeister von Lucas Heimatstall verabschiedete, mit wenigen rauen Worten, deren Sinn Toby nicht so ganz klar waren.
Schlussendlich bekam der junge Ausbilder eine Antwort der Frau mit den kurzen rostfarbenen Haaren. Sie bedankte sich für sein Angebot, dass er ihr ja auch den Rest des Hofes zeigen könnte, fragte dann, wie das mit Futter und Bewegung aussah und wohin sie denn gehen sollten. Das warf auch bei Toby diese Fragen auf und er war gezwungen, sich darüber Gedanken zu machen. Ja, wie war das eigentlich mit den Fütterungen? Ihm blieb nichts anderes übrig, als mit den schlacksigen Schultern zu zucken.

"Ich fürchte, das kann ich Ihnen auch nicht sagen. Wir werden Lawrence wohl noch einmal fragen müssen. Und ich würde vorschlagen, dass wir zuerst kurz Ihr Gepäck auf ihr Zimmer bringen würden, dann hätten Sie das von den Füßen weg, bevor wir uns ein bisschen umsehen.", schlug er vor.
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Mo März 05, 2012 5:05 am




« Oh nooo! Some things never will change ... stupid girl! »

Eine zarte Röte breitete sich schlagartig auf den Wangen Luca´s aus, sobald ihr bewusst wurde, wie Recht der junge Mann hatte. Die Sorge um Storm und Classic hatte sie beinahe alles vergessen lassen, wenn die Worte Bobs auch noch immer schmerzhaft im Magen rumorten. Nichts desto trotz, Toby hatte Recht - jetzt müsste sie ihre Koffer wegbringen. Die Sache war nur leider die ...

» Äh, und wo genau ... liegen die ... Zimmer? «

Die Frage war ihr ungewöhnlich unangenehm, obgleich dazu kein Grund bestand, sodass sie hastig ihre Gedanken der Rechenaufgabe widmete und über die Addition von vierstelligen Zahlen nachdachte. Allmählich legte sich die Röte und Hitze ihres Gesichts und aus nun wieder klaren blauen Augen blickte sie ein wenig beschämt zu Toby auf.
Das leise Mahlen von Stormcloud, welcher genüsslich das Heu knabberte, beruhigte sie ebenso, sodass Luca erleichtert aufatmete und nach ihren Koffern griff. Mit einem kurzen, letzten Blick auf ihren Wallach und dessen ruhig spielende Ohren steuerte sie den Ausgang der Stallgasse an, während sie auf eventuelle Möglichkeiten hoffte.

' Ich frage mich, ob Emma mit Taifun zurecht kommen wird ... oder Jason mit Primabella ...'

Lautlos seufzte sie auf, schüttelte sachte den Kopf und strich sich mit der Hand durch das kurze Haar. Es kitzelte bereits wieder ein wenig im Nacken, aus Gewohnheit blickte sie besorgt um sich - und entdeckte dabei wieder Toby. Für eine kurze, schreckliche Sekunde fühlte sich sich ertappt, dann drang ihr mit harter Grausamkeit die Wahrheit in Erinnerung. Sie war Lucilla Salvator. Nicht länger Josh. In gewisser Weise war ein Teil ihrer Selbst gestorben, doch sie war entschlossen, besser zu werden. Allerdings dürfte das schwierig werden. Um die peinliche Stille ein wenig zu überbrücken bzw. nicht erst aufkommen zu lassen, erkundigte sie sich höflich nach Tobys Arbeitsbereich. Zudem ihr dies ein wenig Klarheit brachte, ob er nun ein Gleichgesinnter war oder aber ein Lehrer.

» Und was machen Sie demnächst dann hier? Springreiten? «

Sie riet munter ins Blaue hinein, lautlos hoffend, ihn somit nicht zu kränken. Womöglich ritt er Dressur oder Vielseitigkeit oder aber Western. Luca war in dieser Hinsicht noch nie so planlos gewesen.




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BeitragThema: Re: Wallachstall   Fr März 09, 2012 4:47 am

cf: Innenhof


Der Stall war schnell gefunden, da er offensichtlich auf dem Gelände des Guts lag. Allerdings war es eine andere Sache, zu erfahren, welcher Teil des Stalls nun für was war. Welcher war nun für die Wallache, welcher für die Stuten und welcher für die Hengste? Mit einem leicht verwirrten Gesichtsausdruck blieb Sera mitten im Stall stehen und schaute sich um. Ty lief um sie herum mit der Nase auf dem Boden und untersuchte alles, was sich in Reichweite befand. Und Gabe... der hatte die totale Ruhe. Immerhin einer..., dachte Seraph und seufzte leise. Es war zwar nicht so neu für sie, auf sich allein gestellt zu sein, doch unter diesen ganzen fremden Leuten fühlte sich sich unwohl. Wenigstens war sie noch niemandem begegnet, der total unfreundlich zu sein schien.

Plötzlich hörte die junge Frau Stimmen aus einem der Stalltrakte. Mit einem leichten Schnalzen setzte sie ihren Wallach in Bewegung und ging in einen Trakt hinein, aus dem die Stimmen kamen. Es dauerte nicht lange bis ihr Blick einen jungen Mann und eine junge Frau auffing. “Ähm... hallo. Könntet ihr mir vielleicht helfen? Welcher von diesen Ställen ist denn der Wallachstall?“, fragte sie unsicher und ein wenig stockend. Gabe musterte die beiden mit wachen Blick und Tyson machte sich gar nicht die Mühe sie sich anzuschauen, sonder stürmte sofort zu ihnen und wollte gestreichelt werden.
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BeitragThema: Re: Wallachstall   So März 11, 2012 7:28 am

"Oh, die Zimmer liegen im Haupthaus. Sie standen gerade schon davor. Ich hab sie quasi vorher abgefangen. Oder Lawrence, ganz wie Sie möchten!", erklärte Toby voll guter Laune. Manchmal war es Leuten seltsam vorgekommen, dass er immer so gute Laune hatte. Andere wiederum hatten ihn darum beneidet. Manche waren nicht damit klar gekommen, den meisten war es angenehm gewesen. So war er aufgewachsen, das war immer schon so gewesen. Deswegen war es jetzt für ihn nicht unnormal, dass er die zierliche junge Frau freundlich anlächelte, sodass seine grünen Augen fröhlich glänzten. Er fragte sich, warum sie hier war, noch dazu mit zwei so eindrucksvollen Pferden. Sie schien dabei nicht gerade fröhlich, als ob sie viel zu viel verloren hätte. Er hatte ein Gespür für die Menschen in seiner Umgebung, das machte ihn zu einem guten Freund, wie alle ihm erklärt hatten. Einem zu guten Freund, wie es schien, da sich viele Frauen unsinnigerweise in ihn verliebt hatten. Er fragte sich, warum sie nicht sahen, dass er so stockschwul war wie Neil Patrick Harris, der Schauspieler von Barney aus How I Met Your Mother. Aber wahrscheinlich war ganz einfach nicht jeder so feinfühlig wie er.
Jetzt fragte Luca Toby, warum er hier war, oder eher, welchen Job er in den Stables übernehmen würde. Beim Gedanken daran, dass er ab jetzt Menschen, die nur wenig jünger waren als er, ausbilden würde, schlich sich erneut ein Lächeln auf seine vollen Lippen, jetzt fast ein wenig verträumt. Dann jedoch blickte er der Rothaarigen fest in die blauen Augen. "Ich werde wohl den Bereiter mimen. Mir wurde gesagt, ich würde ein Ausbilder werden. Hab mich noch nicht so ganz an die Vorstellung gewöhnt. Und sie? Werden sie Jockeys ausbilden? Ich denke, Sie sehen nicht so aus, als würden sie Nachhilfe dabei brauchen, ihre zwei Schützlinge zu betreuen." Seine Worte waren freundlich gesprochen und von ehrlicher Neugier. Er interessierte sich nunmal für die Menschen in seinem Umfeld. Konnte er nichts dran ändern, wollte er nichts dran ändern.

In dem Moment, als Toby und Luca den Stall verlassen wollten, betrat eine der blonden jungen Frauen den Stall, die eben zu Lawrence gekommen waren, als Toby und Luca zum Stall gegangen waren. Sie war ebenfalls nicht übermäßig groß, aber der Rothaarige schätzte sie so um die ein Meter siebzig. Die junge Frau, kaum Anfang Zwanzig, hatte sehr außergewöhnliche Augen - sie schimmerten honigbraun, das hatte er zuvor noch nie gesehen. Mit der jungen Frau kam ein junger Border Collie mit feuerrotem Fell, der sofort zu Luca und Toby kam, um sie zu beschnüffeln. Am Zügel führte die, die jetzt fragte, wo der Wallachstall war, einen hübschen grauen Warmblüter. Dieser war groß, offensichtlich noch nicht sehr alt und gehörte scheinbar einer dieser erfolgreichen europäischen Sportpferderassen an, die Toby so gern mochte.
Auch diese junge Frau lächelte Toby freundlich an. Es schien heute, dass ihm das Lächeln gar nicht mehr von den Lippen ging. "Der Wallachstall ist direkt hier, Miss. Sie können Ihrem Wallach einfach eine Box aussuchen. Ein schönes Tier übrigens."
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Do März 15, 2012 5:29 am




« Typical Luca, yoz know?! ... »

Noch während sie den Fuß anhob, um ihn vor zu setzen und den Stall hinter sich zu lassen, klang die Stimme des jungen Mannes an ihre Ohren - und beinahe instinktiv blieb Luca inmitten der Tür stehen. Verblüfft sah sie über ihre Schulter zurück, blinzelte ob der unbekannten Größe des Mannes und blickte nachdenklich an ihm vorbei. Dann warf sie einen Blick auf ihre wenigen Habseligkeiten, trat zurück - und war keinen Augenblick später erleichtert, so gehandelt zu haben.

Ein eindrucksvoller Wallach, geführt von einer blonden, jungen Frau, trat herein und Luca war sich nicht allzu sicher, ob sie ihm noch hätte ausweichen können - oder er ruhig geblieben wäre. Doch je länger sie dieses Tier musterte, je intensiver sie das Pferd beobachtete, umso erstaunter stellte sie fest, wie ruhig er doch war. So anders als ihre beiden Temperamentsbolzen, wenngleich Stomcloud wohl noch ein wenig zurückhaltender war. Allerdings nicht mehr lange, so viel stand wohl fest. Sobald er sich eingelebt hatte ... Luca stand noch deutlich das Bild eines verdutzten Wallachs vor Augen, der auf die Rennbahn wollte und inmitten seines Weges plötzlich vollkommen falsche Wege eingeschlagen hatte. Glücklicherweise war nicht viel geschehen, doch als sie nun noch ein Mal nach ihrem Pferd sah, konnte sie sich einer gewissen Wehmut nicht erwehren.

Verspätet fiel ihr ein, dass Toby ihr soeben erzählt hatte, er würde demnächst Bereiter - und somit ein Teil des Lehrkörpers - darstellen. Zu schade, somit entfiel das persönlichere 'Du', an welches Luca sich im Laufe ihrer Rennbahnzeit schlichtweg gewöhnt hatte. Nun, einen Vorgesetzten - oder was auch immer Toby für sie sein würde - sollte man aus verschiedenen Gründen nicht duzen. Also behielt sie ihren Vorschlag für sich und murmelte lediglich einen leisen Dank an Toby.

Ein wenig erleichtert, dass sie offenbar nicht die Einzige gewesen war, die noch unsicher in Bezug auf so viele Dinge in diesem Hof war, lächelte sie der Blonden zaghaft entgegen, ehe ihr der quirlige junge Hund auffiel, der ihr vorausgerannt sein musste. Vorsichtig ging Luca in die Hocke, streckte dem Tier die Hand entgegen und fuhr mit sanften Bewegungen durch das lange Fell. Es fühlte sich ungemein weich an, dennoch würde eine Reiterin wohl stets das Fell eines Pferdes vermissen. Obwohl das Langhaar selbst ja auch meist sehr lang sein konnte.
Während Toby nun also das Pferd der Frau lobte, konzentrierte Luca sich vorerst auf den Hund, beobachtete diesen in seinem jugendlichen Eifer und genoss es schlichtweg. Ebenso konnte sie ihren Gedanken bezüglich Hunde- und Pferdehaar folgen. Nicht unbedingt ein Thema, welches sie wirklich vor fremden Menschen erörtern wollte, also schwieg sie vorerst. Sie überließ also Toby das Sprechen, auch wenn es vielleicht ein wenig unfair war. Luca schmunzelte.

'So spielt das Leben, nicht Kleiner?'


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BeitragThema: Re: Wallachstall   Fr Apr 13, 2012 6:09 am


Am liebsten hätte Sera sich vor den Kopf geschlagen. Verdammte Schüchternheit! Der Mann und die junge Frau, die vor ihr standen hätten beide Ausbilder sein können und seit wann duzte man die? Gar nicht, eben. Zum Glück schien der junge Mann es ihr nicht übel zu nehmen, dass sie doch ein ganz kleines bisschen respektlos war. Sonst war sie nicht so und sie schämte sich nun ein wenig, einfach so drauflos geredet zu haben, ohne beide Personen mit 'Sie' anzusprechen.
Aufgrund dieser Dummheit lächelte Seraph einfach nur und setzte sich wieder in Bewegung. Langsam schritt sie vorwärts übte dabei leichten Zug aus und Gabe folgte ihr ohne Verzögerung. Im Vorbeigehen musterte Sera die Boxen und entschied sich schließlich für eine Box gleich neben einem jungen Falben. Gabe musterte diesen mit wachem Blick und stieß ein leises Brummeln zur Begrüßung aus. Dann entließ Seraph ihn in die bereits eingestreute Box, in dem sie ihm einfach das Halfter abmachte. Der Wallach ging von allein in die Box, wie er es gewohnt war und betrachtete erst einmal den fremden Wallach in der Nachbarbox.

Wenige Sekunden betrachtete sie noch ihren Schimmel bis sich Seraph jedoch darauf besann, dass es komisch war einfach so rumzustehen und nichts zu sagen, wenn doch zwei weitere Menschen in unmittelbarer Nähe standen. Widerwillig drehte sie sich um und lächelte unsicher. Ihr Blick wollte zum Boden wandern, doch sie zwang sich die beiden Personen anzusehen.
“Tyson, komm her!“, kam es leise über ihre Lippen, doch der Junghund hörte sie und folgte der anweisung. Mit hin und her schlagender Rute kam er zu ihr getrabt, setzte sich vor seiner Besitzerin auf den Boden und wartete – auf was, war ihm ungewiss, doch er wartete.
“Ich hoffe der Kleine hat Sie nicht allzu sehr besabbert.“, sprach sie mit zurückhaltender Stimme und ein echtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Tyson war schon eine Nummer für sich, doch er war ein Schatz. “Ich heiße übrigens Seraph, Seraph DuCraine, und wie heißen Sie? Sind Sie beide Ausbilder?“, fragte sie nun mit ziemlich viel Intresse, denn einer von beiden könnte schließlich ihr Ausbilder sein. Sie wollte schließlich Bereiterin werden und dann musste hier irgendwo ihr Ausbilder herum rennen, oder nicht?
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Mo Apr 16, 2012 12:58 am




« Oh, a new friend for you ... the lucky one, hm?! »

Da der quirlige Hund wieder gehorsam zurück zu der Blonden trabte, gab es nichts weiter, was Luca davon abhalten könnte, sich ebenfalls in das Gespräch zu integrieren. Ein Gedanke, der ihr, wie sie zugeben musste, nicht ganz geheuer war. Es war eine lange Zeit gewesen, in lediglich Pferde und gelegentlich deren Trainier ihre Kontaktpersonen gewesen waren. Ihr bliebe die Möglichkeit, Stormcloud als Vorwand zu nutzen, doch an sich hatte sie ihm seine Ruhe lassen wollen - und nun schien es, als habe er reges Interesse an seinem neuen Boxennachbarn. Leise lächelnd beobachtete die junge Reiterin ihren Wallach, der neugierig den Schimmel beschnupperte. Ihm schien ohne Classic die Sicherheit zu fehlen, sodass er vorerst wieder ein wenig zurückwich, als müsse er die gesamte Situation erst einmal verdauen. Auf die Frage der jungen Frau hin blinzelte Luca ein wenig desorientiert. Ein schwaches Lächeln, dem weniger eine Abneigung als viel mehr die Nachdenklichkeit innewohne, stahl sich auf die schmalen Züge der Jockette, die kurz den Kopf schüttelte.

» Nein, keine Sorge. Er ist ... aufgeweckt. «

Unfähig, einen Ansatzpunkt zu finden, lächelte Luca erneut - doch wirkte es dieses Mal tatsächlich ebenso hilflos, wie sie sich fühlte. Seufzend schloss sie ihre blauen Augen, welche sie abrupt wieder öffnete, sobald Seraph DuCraine ihre nächste Frage stellte.

' Ausbilder ... Gott bewahre, es wäre ... Genug davon, Luce!'

Verärgert über ihre eigenen, recht pessimistischen Gedanken hob sie den Blick, schüttelte erneut den Kopf und wies mit dem Kopf auf Toby, der neben ihr stand.

» Nein, ich nicht, aber Toby ist der Ausbilder für Bereiter, wie ich erfahren habe. Mein Name ist Luca ... Salvator. Sehr erfreut. «

Es käme ihr anmaßend vor, Toby vorzustellen, kannte sie ihn erst seit einigen Minuten, sodass sie dies ihm überließ. Anfangs zögerte sie, sich selbst vorzustellen, doch glaubte sie nicht, dass Seraph tatsächlich jene Zeitungen gelesen haben würde, in welcher der Fall des Joshua Luca Salvator ausgeschlachtet wurde. Zumindest hoffte sie es, sehnte sie sich nach einem Neuanfang - und dem Beweis ihrer Karriere. Seufzend fuhr sie dich durch das kurze, rostrote Haar, bevor sie ihre Gedanken bezüglich der jungen Blonden wieder aufnahm. Freundlich lächelte sie, mühte sich, eine Selbstsicherheit vorzutäuschen, die sie normalerweise nicht empfand. Sie blieb lieber schweigsam im Hintergrund, doch erschien es ihr angesichts des Neuanfangs nicht allzu ratsam.

» Sofern du also keinen Lehrkörper darstellst, würde ich mich freuen, wenn du mich Luca nennen würdest. «

Sie bot Seraph somit geradewegs das Du an, ein Privileg, welches sie für Tob wohl nicht zu bieten hatte, immerhin war er gewissermaßen eine Lehrkraft und sie ein Schüler. Gelinde gedacht. Umso erfreuter war sie, als ihr dieser Gedanke kam, erinnerte es sie doch verstärkt an die Zeiten auf der Rennbahn, in welcher kaum das Wort 'Sie' fiel. Offenkundig spielte ihr Wallach mit ähnlichen Gedanken, reckte er doch erneut seinen Hals, um Gabe - sehr vorsichtig, natürlich - erneut zu beschnuppern. Womöglich war er nicht ganz so gefährlich, wie der junge Falbe stets glaubte. Lächelnd dachte Luca an die Zeiten, in welchem er sich bereits vor einem Schmetterling gescheut hatte.


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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Di Apr 17, 2012 2:56 am

[leute, es gab einen zeitsprung - bitte beachtet das!]

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BeitragThema: Re: Wallachstall   Do Apr 26, 2012 2:28 am

[Ja, schon im Plauschthread angesprochen Wink]
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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Sa Jul 28, 2012 3:12 am

PLOT 1.1

Der Ernst des Lebens beginnt

Seitdem die ersten Azubis, einschließlich des Fußballstars Fabbri, eingetroffen sind, sind gute zwei Wochen vergangen. Die "Schüler" hatten Gelegenheit sich einzugewöhnen und mit ihren Pferden einzuleben, ein wenig die Umgebung alleine zu erkunden und die Stadt unsicher zu machen.
Jetzt ist der Tag gekommen, an dem das Training beginnt, d.h. jeder Azubi wird einem Lehrer zugeteilt, den er sich meist mit weiteren Azubis teilen wird, anschließend findet auf den entsprechenden Gegebenheiten trainiert und die jungen Menschen werden langsam an ihren Traum als Spitzenreiter herangeführt. Erst eine Woche später wird dann auch der theorethisches Teil der Ausbildung beginnen, bei dem die Azubis vormittags in die Uni am Rande der Stadt fahren udn nachmittags dann Reitunterricht haben.

Es ist jetzt Mittagszeit und alle Hofbewohner finden sich in der Kantine ein, wo sich ersteinmal gründlich über den Tagesverlauf ausgetauscht werden muss. Zum Wohl des Magens stehen Nudelauflauf, Hähnchengeschnetzeltes oder/und Salat zur Auswahl.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 13:00 Uhr
> regnerischer Tag, ca. 15°
> wolkenverhangener Himmel, es regnet Hin und Wieder


ALLE KOMMEN AUS DEM STALL UND POSTEN JETZT IN DER KANTINE (ihr könnt davor noch einen Abstecher auf euer Zimmer machen, wenn ihr wollt)



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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Di Nov 20, 2012 7:38 am

« Once upon a time - a few mistakes ago «

Alles würde nun also einen äußerst merkwürdigen Lauf nehmen ... Leon seuftzte ergeben, wo um alles in der Welt würde ihn diese ganze Szenerie hier noch hinführen? Vermutlich landete er so oder so in der Strafanstalt, dafür, dass er sich nicht an die Regeln gehalten und gleich am ersten Tag die Abmachungen gebrochen hatte. Aber Lilly - irgendwie hatte er sie wieder bei sich haben müssen. Es war alles so weit enfernt gewesen und dann auf einmal zum Greifen nahe, er hatte bloß die Hand ausstrecken müssen, da konnten ihm alle Regeln herzlich egal sein. Und außerdem musste ja niemand davon erfahren. Wenn er so darüber nachdachte erkannte er sich selbst kaum wieder: Ja, Lilly hatte Recht gehabt, normalerweise würde sich Leonardo Fabbri nicht von soetwas nichtigen wie ein paar in den Raum geworfenen, wenn auch scharf gesprochenen Worten, beeinflussen lassen. Aber die Dinge hatten sich eben geändert und er hatte begriffen, dass es sich lohnte gelegentlich Opfer zu bringen, sowohl für den Job, als auch für den Fußball. Was bei ihm ja recht unmittelbar miteinander verwoben war.
Wie er nun den Hengststall hinter sich ließ und mit diesem auch seinen Firesky beschlich ihn kurz das Gefühl einfach auf sein Zimmer zu gehen und sich zu isolieren. Ihm fehlte der Adrenalinpegel eines Spiels, die Emotionen der Fans und die Erschöpfung die sich nur nach Fußballspielen in seine Knochen legte und ihm abends einen leichten Weg in den Schlaf bereitete. Ein Ausritt war ein Spaziergang dagegen. Und vor allem, da dieser nicht mit seinem Feuerteufel getätigt werden würde, sondern mit einem Reitschulpferd.

Leon war bereits in der Sattelkammer gewesen und hatte sich Trense, Sattel udn Putzzeug für den Wallach, den er reiten sollte, geschnappt, ehe er zu der Box von Besagten ging. Davor blieb er kurz stehen und musterte das Pferd, welches ihm seinen Kopf entgegenstreckte und ihn kurz, wenn auch ein wneig desinteressiert musterte, bevor es sich wieder seinem Heu zuwandte.
oO(Na schön - auf in den Kampf. Das wird ein Kinderspiel - hoffe ich mal schwer)Oo
Shawty got Moves war wahrlich keine Schönheit. Der Schwarzbraune war das exakte Gegenteil. Skeptisch beäugte der Fußballer sein Reitobjekt und schien sich nicht ganz schlüssig, ob er wirklich auf dessen Rücken steigen sollte. Doch die Gelassenheit und auch Gleichgültigkeit die Moves ausstrahlte, schien ihn letztlich doch zu überzeugen, denn er nahm Kardätsche und Striegel in die Hand und begann das Pferd zu bürsten.
Als Leon fertig war betrachtete er sein Werk und auch der Wallach schien beifallheischend zu prusten. Lange war er nicht mehr so blitzblank geputzt worden. Ein weiterer Tick von Leon: Wenn er eines bei Pferden abartig hasste (neben dem Misten versteht sich) dann waren es dreckige oder staubige Pferde. Er zäumte den älteren Wallach auf und führte ihn anschließend mit Feingefühl auf den Hof, die beiden schienen schon zueinander gefunden zu haben, bevor überhaupt eine Stunde verstrichen war.



{<-HENGSTSTALL | Gedanken | Shawty | -> INNENHOF}


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Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich erst verdienen.

Ich schieß euch auf den MOND und dannach direkt in die HÖLLE
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Di Nov 20, 2012 11:45 pm

" Auf in ein neues Abenteuer"

Nachdem der 22 Jährige alles vor dem Stall abgestellt hatte, öffnete er die großen Stalltüren und trat hinein. das Geräusch von kauenden Pferden und der Geruch von frischem Stroh kam ihm entgegen und ein feines Grinsen legte sich auf die weichen Gesichtszüge des Mannes. Wie sehr er sowas doch mochte. Kurz blieb er noch stehen, schaute sich in dem großen Gebäude um. Viele Boxen gab es hier, und er wusste, das es noch zwei weitere Ställe gab. ob die wohl genauso Groß waren? Bestimmt.
Nach einer Ewigkeit, und einen kräftigen Stubs in die Seite, machte sich Jonny auf die Suche nach der Box für seinen Pepperpye Blue. In einigen der Boxen standen prächtige Pferde, einige waren Trakehner, andere Andalusier, aber auch Vollblüter hatten hier ihren Platz gefunden. Immer mehr fühlte sich der 22 Jährige hier wohl. Aber eines schien er noch nicht zu wissen. Er würde hier auf Leon treffen, und auch seine damalige Liebe Penny hatte den Weg hierher gefunden. Aber dies, würde er noch alles selber sehen.
jetzt suchte er immer noch nach der Box für seinen großen Wallach. trotz seiner langen Beine, schritt der Wallach mit einer Eleganz durch die Gasse, die sich für einen Gewinnertyp wohl gehören mochte.
Nach ein paar Boxen fand Jonny die für seinen Wallach. Frisch eingestreut und mit genügend Futter, würde er seinen Wallach wohl hier in guten Händen lassen können. mit einem breiten grinsen machte er die Gamaschen und die Decke ab und entließ seinen jungen Freund in sein neues Zu hause und musste mit einem lächeln zu sehen wie sich dieser sofort ins Stroh schmiss und sich genüsslich wälzte. Irgendwie war es ja doch schon süß, diesen riesigen Wallach dabei zu beobachten wie er sich auf eine Box freute. Kaum hatten sich diese Gedanken in seinem Kopf breit gemacht, sprang sein Wallach auf und machte einen kleinen Buckler, bevor er sich um das Heu kümmerte. Jonny musste daraufhin wirklich lachen.
Zum Schluss brachte er noch all seine Sachen in die Sattelkammer, räumte seinen Schrank in eine freie Ecke und packte all die Sachen darein die er in seinem Zimmer nicht brauchen würde. nachdem auch dieses erledigt war, schaute er noch einmal nach seinem Fressenden Wallach, bevor er mit seinem Bordercollie Frodo den Stalltrakt verließ und sich in die Richtung seines Zimmers machte um seine Schwere Tasche los zu werden und sich nochmal Frisch machen konnte, bevor er sich zur Kantine schleppte um seinen Knurrenden Magen von seinem Leid befreien zu können.

[<----HOF/bringt Blue in die Box/schaut zu/ nimmt Frodo/----> ZIMMER 7]
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Mi Nov 21, 2012 12:43 am

Felix öffnete die große Stalltür und trat ein. Sofort traf in dieser gewohnter Geruch, nach frischem Heu und Pferd. Khaos stand immer noch angebunden an einer der Putzstangen und wartete darauf, dass man ihn abholte.

„Na Großer, hast du dich schon etwas erholt?!“, fragte Felix seinen großen Wallach. Dieser schnaubte zufrieden und knabberte dann weiter an seinem Heu. Der 21-Jährige band Khaos los und suchte dann nach seiner Box. Neugierig streckten sich ihnen einige Pferdehälse entgegen und der große Hannoveraner blieb gelegentlich stehen um den ein oder anderen Wallach ebenfalls zu beschnuppern.

„Komm schon Khaos, ich muss noch auf mein Zimmer!“, meinte Felix belustigt. Khaos war schon wieder normal, neugierig wie eh und je. Er fand die richtige Box, mit dem Namen des Wallachs und führte ihn hinein, natürlich wand das Springpferd sich sofort wieder seiner Heutraufe zu. Felix nahm ihm noch schnell seinen Strick ab und schloss dann, die Tür hinter sich.

Hier lässt es sich bestimmt aushalten, jetzt brauche ich nur noch den Sattel und dann kann ich auch meinen Koffer, aufs Zimmer bringen!, überlegte er zufrieden.

Der Azubi holte seinen neuen Sattel aus dem Auto und verstaute seine restlichen Sachen in der geräumigen Sattelkammer.
Auf seinem Rückweg, konnte er es sich nicht verkneifen, einen Blick auf die anderen Pferde zu werfen. Eine breite Masse von prächtigen Wallachen reihte sich in den geräumigen Boxen auf. Trakehner, Vollblüter, Friesen und Andalusier waren unter ihnen. Khaos passte einfach perfekt, in diesen bunten Haufen.

Ein bekanntes Bellen ließ Felix aus seinen Gedanken zurückkommen. Grizzly hatte sich aus dem offenen Fenster seines Autos herausgequetscht und war Felix in den Wallachstall gefolgt.

„Alter Ausbrecher! Bei Fuß, komm her. Du musst Khaos nicht begrüßen!“

Der Huskyrüde stellte sich gehorsam neben Felix und wartete geduldig bis sein Besitzer fertig mit seinem Rundgang war.

Felix sah noch einmal nach Khaos und verließ dann den Stall.


[bringt Khaos in den Stall||->Zimmer]
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Natalie Lyvers

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BeitragThema: Re: Wallachstall   Fr Nov 30, 2012 9:39 pm

> In der Ruhe liegt die Kraft <

Ihre Schritte hallten auf dem Boden, als sie die Stallgasse hinein in den Stall der Wallache betrat. Ihr Blick wanderte in die dritte Box, sie war sonnst immer leer gewesen, doch jetzt stand ein Apfelschimmel in der Box. Ein Hannoveraner, wie es auf der kleinen Tafel an der Boxentür stand. Sie trat zu ihm und musste lächeln. Der Wallach zog sich etwas zurück und spielte misstrauisch mit den Ohren. Natalie lachte und ihr Blick wanderte wieder zur Tafel, auf dem auch der Name des Besitzers stand. " 'Felix G. Grand.' was für ein Zufall.", sie schmunzelte und musterte den Wallach vor ihr. Er war gut gebaut, seine Muskeln zeichneten sich deutlich an der Hinterhand ab, wie konnte es auch anderes sein. Schließlich war sein Besitzter Azubi im Bereich Springen. Anscheind wusste Felix was er tat, wenn er ritt. Er musste sein Pferd regelmäßig reiten, wenn er so ein Muskelpacket an der Hinterhand haben wollte.

Schmunzelnd wannte sich die Springlehrerin ab. Sie trat zu der gegenüberliegenden Box. Amadeus drehte ihr aufmerksam die Ohren entgegen und blubberte Freundlich. Sie tätschelte ihm den Hals und öffnete die Boxentür. Natalie trat zu den Beine des Pferdes und strich an ihnen herrunter, auf der Suche nach eine Schwellung. Nichts. Auch der Rücken war in ordnung. Doch bei genauerem Hinsehen bewegte er sich noch vorsichtig. Er war sich noch nicht sicher, was er konnte und was nicht. Verständilich bei einem Jungen Pferd, das gerade einen schweren Unfall hatte. Sie krauelte ihm die Stirn und trat wieder aus der Box, auf die Stallgasse, verschloss die Boxentür und schrieb auf die Tafel bei 'Bemerkungen' "Vorsichtig beim Führen!"
Schließlich strich sie dem Wallach noch einmal über die Stirn, bevor sie sich abwannte und Richtung Stutenstall schländerte. Jetzt würde niemand mehr auf dem Roundpen sein und sie könnte in Ruhe mit Joice trainieren. Ein Lächeln legte sich auf die Lippen der Frau, als sie an ihre Temperamentvolle Stute dachte.


{Khaos | überlegt | Amadeus | ->Roundpen }

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Zuletzt von Natalie Lyvers am Mi Feb 20, 2013 2:26 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Di Jan 08, 2013 8:59 am

PLOT 2

Nach stürmischen kommen auch wieder Ruhezeiten

Der erste Trainingstag ist geschafft.
Alle Azubis hatten in einer Reitstunde die Gelegenheit sich mit ihrem Pflegepferd vertraut und bekannt zu machen, sie haben erste Eindrücke von dem neuen Tagesablauf bekommen und so allmählich spinnt sich in den Köpfen ein neues Bild vom Traumberuf. Dass dieser nämlich anstrengernder ist als gedacht, aber trotzdem sehr viel Spaß machen kann.
Während die Pferde also erschöpft aber wohl zufrieden in den Stallungen ihr Heu kauen, steht den Azubis und den Lehrer die Zeit nach dem Abendessen zur freien Verfügung. Um 23.00 Uhr haben alle auf den Zimmern zu sein. Ab 24.00 Uhr ist strenge Bettruhe, jedem ist es freigestellt, wann er das Bett aufsucht, jedoch sollte klar sein, dass der nächste Tag früh beginnt, denn schon um 7.00 Uhr heißt es wieder Aufstehen!

Noch ist aber genug Zeit, um noch die ein oder andere Unternehmung zu wagen. Egal, ob in die nahe gelegende Kleinstadt durch die Fußgängerzone bummeln, auf dem Hof entspannen, einen kleinen Abendspaziergang starten, oder gemütlich auf dem Zimmer zu bleiben und mit den neuen Freunden zu quatschen.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 19:20 Uhr
> es hat aufgehört zu regnen, ca. 12°
> die ersten Sterne bahnen sich ihren Weg am Himmel, die Nacht verspricht kühl, aber klar zu werden

JEDEM IST FREIGESTELLT WO ER POSTET! Startet aber keine Ausritte oder sonstige reiterliche Aktivitäten mit den Pferden mehr!



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BeitragThema: Re: Wallachstall   Mi Feb 20, 2013 5:04 am


Endlich allein... Es war nicht so, dass Kathy eine Abneigung gegen menschliche Gesellschaft hatte, doch ihre Tiere waren ihr einfach lieber. Der feine Geruch von Pferden, die sanften braunen Augen, die weiche Mähne – das alles machte ihr Leben schöner. Außerdem waren ihre Tiere die einzigen, die ihr niemals widersprachen. Gut, Sam und Sansavi nicht, Jeq schien manchmal schon seinen eigenen Kopf zu haben und versuchte ihr auch mal zu vermitteln, dass er keine Lust mehr hatte, voll getextet zu werden. Der Andalusier war sowieso eine Klasse für sich, kein Wunder, wenn er so verhätschelt wurde. Im Gegensatz zu Jeq hatte Sansavi es mit seiner freundlichen Art auch verdient, verhätschelt und gekuschelt zu werden. Doch gerade das machte den Schimmelwallach aus, seine besondere Art.
Als die Dunkelhaarige den Stall betrat, wehte ihr schon der Duft der Pferde entgegen. Entgegen vieler Meinungen, Pferde würden stinken, empfanden viele Reiter den Geruch als angenehm. Es war schon seltsam, aber eine Tatsache für sich. Langsam schritt sie durch den Stalltrakt der Wallache und beschaute die anderen schönen Tiere. Ein junger Schimmel streckte seinen Kopf neugierig aus der Box, doch Kathy schenkte ihm keine Aufmerksamkeit. Ihre Aufmerksamkeit galt allein ihren beiden Wallachen, die darüber auch froh waren. Jequn wäre wahrscheinlich noch glücklicher, wenn Sansavi überhaupt keine Aufmerksamkeit mehr bekam, aber das konnte sie wirklich nicht machen.

Sam trabte locker neben ihr her und blieb hier und da stehen, um zu schnüffeln. Dann holte er wieder auf. Hier auf dem Gut ließ er ihn immer frei laufen, da er sich fast nie davon machte. Der fehlende Jagdtrieb des Labradors machte es leichter, ihn bei Fuß zu halten.
Vom anderen Ende des Stalls, zog sich Kathy einen Strohballen heran und legte ihn vor die Boxentür von Jeqs Box. Der goldene Labrador ließ sich neben dem Ballen nieder und schaute fragend zu seinem Frauchen hoch. “Platz!“, befahl sie ihm in etwas harschem Ton, den es aber bei Sam manchmal brauchte. Der Hund legte sich wie ihm geheißen hin. Nun öffnete Kathy die Boxentür des Wallachs. “Jeq, mein Süßer, guck mal, was ich für dich habe.“, sprach sie zu dem Schimmel und zauberte aus der Westentasche einen Apfel hervor. Schnaubend kam Jequn zur Tür und schnupperte kurz an dem roten Ding, bevor er es vorsichtig mit den Lippen aufnahm und einmal in der Mitte durch biss. Er schmatzte laut und das weckte wiederum Sansavi. Der Braune kam zum Trenngitter und schnaubte vorwurfsvoll. “Is' ja gut, Kleiner, du bekommst auch was.“, beruhigte die Dunkelhaarige den Wallach, schob Jeqs Boxentür ein Stück zu und ging zu Sansavi herüber. Mit gespitzten Ohren kam er auf seine Besitzerin zu, weil er wusste, was ihn erwartete. Ein weiterer Apfel wurde an Pferde verfuttert und jetzt war knuddeln an der Reihe – und reden.
Weil Jequn nicht so aussah, als würde er langes Reden dulden, zog Kathy mit dem Strohballen zu Sansavi um. Dieser senkte seinen Kopf und ließ sich kraulen, während Kathy anfing zu erzählen. “Ach, Kleiner, du hast ja keine Ahnung. Ich liebe meine Arbeit zwar, aber du kennst mich ja. Im Umgang mit Schülern... Ich hoffe, das wird noch besser. Der erste Tag war aber eigentlich ganz okay, wenn man auf andere Tage zurück sieht. Allerdings hat mir der Nachmittag mit Lawrence doch irgendwie den Tag versüßt.“, erzählte die Dunkelhaarige und drückte dem Wallach dann sanft einen Kuss auf die Nüstern.
{Stall # Jequn # Sansavi # erzählt}
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Deverill Evans
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Mi Feb 20, 2013 7:16 am

Lässig schlenderte der Bereiter über den Hof, um zu den Wallachstalungen zu gelangen. Deverill Evans hatte gerade einen Rundgang durch die Hengststallungen gemacht, um zu schauen, wie die Schüler ihre Pferde nach der letzten Reitstunde versorgt hatten. Bisher gab es eigentlich nichts zu bemängeln. Ein, zwei Pferde waren nicht ganz so versorgt worden, wie er es sich wünschte, aber leider konnte man den Schülern nichts vorwerfen. Deverill war zwar an ein paar Menschen vorbeigelaufen, doch keiner hatte ihn angesprochen. Das war auch gut so. So betrat er jetzt die Stallungen der Wallache. Auch hier waren noch ein, zwei Leute anzutreffen. Doch Deverill schaute nicht nach wer es war, sondern lief an den Boxen vorbei und schaute einmal hinein. Schaute wie der Zustand der Pferde, sowie die der Boxen war, es war ein kurzer Blick zur Kontrolle, und auch hier fand er nicht vor das er bemängelte, es wäre auch erbärmlich gewesen, wenn die Reitschüler bereits nach der ersten Stunde die Tiere so vernachlässigen, das Dev hätte einschreiten müssen.
Er war bei der Tierärztin angenommen nickte nur einmal, ehe er an ihr vorbei ging und in die nächsten Boxen schaute. Jedoch blieb er stehen und blickte die Tierärztin an. Sein Blick war auf sie gerichtet und er schien einen Moment zu überlegen.
Dev fragte sich, ob es sinnvoll war, wenn er die Tierärztin bitten würde, einmal seine Stute anzuschauen, sie war eine alte Stute und Dev ging ungerne ein Risiko ein. Zumal wäre diese Rutine Untersuchung auch hilfreich. Silly konnte anstrengend sein und wen sie dann irgendwann wirklich etwas haben sollte, könnte die Stute einige Probleme breiten. So ist es sinnvoll den Tierarzt immer mal wieder zu einer Rutine Untersuchung heranzuholen, so konnten Krankheiten auch frühzeitig erkannt werden. Jedoch schien Kathryn gerade beschäftigt zu sein mit Schmusen, und ihm war bewusst, dass die erste Trainingsstunde auf für sie nicht gerade einfach gewesen ist. So überlegte er nun, ob er sie überhaupt ansprechen sollte. Zumal er auch nicht gerade das Interesse hegte, sich auf einen Plausch einzulassen.
Bei all diesen Überlegungen vergas ¬Deverill zu reden. Und schaute die Frau, die auf einem Heuballen saß, weiterhin gedankenlos an.


[Wallachstallungen | Bei Kathryn | Überlegt]

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BeitragThema: Re: Wallachstall   Mi Feb 27, 2013 6:27 am


Der warme Atem Sansavis auf ihrem Gesicht war etwas so vertrautes, dass Kathy sich kaum mehr fremd fühlte. Sie war schon immer mehr bei ihren Tieren zu hause gewesen, als bei den Menschen. Der braune Wallach konnte in ihre Seele schauen, genauso, wie sie seine sah. Wenn die Dunkelhaarige bei ihren Pferden war, fühlte sie sich geborgen und auch mal nicht ganz so tollpatschig, wie sie durchs Leben ging. Neugierig hob Sansavi den Kopf und legte ihn auf ihre Schulter. Wenig später ziepte es, er knabberte sanft an ihren Haaren. „Hey!“, beschwerte seine Besitzerin sich lachend und schob seinen Kopf weg. Liebevoll strich sie ihm mit der Hand über die breite Stirn und die breite Blesse. Doch dann entzog er sich und schaute mit gespitzten Ohren hinter sie. Mit gerunzelter Stirn versuchte Kathy sich zu drehen, doch dabei verlor sie das Gleichgewicht und purzele vom Strohballen auf den kalten Boden der Stallgasse. Und schon geht es wieder los!, dachte sie genervt. Wenn auch nur ein Mensch in der Nähe war, musste gleich sowas passieren. Peinlich berührt stand sie wieder auf und klopfte sich die dunkle Jeans ab, an der ein wenig Staub klebte. Selbstbewusste Haltung, den Pferdeschwanz noch einmal festgezogen und schon war sie wieder hergestellt. Erst dann erkannte sie, wer es war. Kein Schüler, sondern ein Lehrer. „Oh, Deverill!“, stellte sie erstaunt fest und wurde fast ein wenig nervös. Einerseits war es gut, dass es kein Schüler war, andererseits wollte sie sich auch nicht unbedingt vor einem Kollegen blamieren, was sie aber gerade getan hatte. “Entschuldige, dass ich dich nicht bemerkt habe, ich bin manchmal nicht annähernd so aufmerksam wie mein Kleiner.“ Ein sanftes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht und sie versuchte so ruhig wie möglich zu wirken, obwohl ihr Herz klopfte. Klar, sie hatte schon einmal mit Deverill geredet, doch so richtig wusste sie nicht, wie er war. Würde er etwas zu ihrer Tollpatschigkeit sagen? Es vielleicht sogar kritisieren, weil sich das für eine erwachsene Frau und Lehrerin nicht gehörte? Doch sie war ja gar keine Lehrerin, sondern Tierärztin. Das machte es aber wohl auch nicht besser. Gott, sie hatte keine Ahnung wie er war und wie er reagieren würde.
{Stall # Sansavi # Deverill}
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Do Feb 28, 2013 7:17 am

Mit hochgezogener Augenbraue blickte der Bereiter die Tierärztin an.
Dann blickte er zu ihren Pferden. Sie schienen sich nur kurz über die plötzliche, ruckartige
Bewegung ihrer Besitzerin erschrocken zu haben. Ansonsten jedoch waren sie ruhig und
schienen neugierig zu sein.
Dieses Verhalten war etwas das für die Tierärztin spricht. So sagte Deverill nichts über
ihre Tollpatschigkeit. Außerdem wollte der 36 Jährige ja etwas von ihr. So erwiderte er.
„Hey Kathryn, Ich wollte fragen ob du die tage mal Zeit hast“
Deverill entlastete eines seiner Beine und Strich eine widerspenstige Haarsträhne zurück.
Zwar passte es ihm jetzt nicht, seine gerade erst begonnene freie Unterrichtszeit schon
wieder mit einem Menschen zu verbringen. Doch immerhin wollte er die Tierärztin fragen
ob sie in den nächsten Tagen einen Blick auf seine kaltblutstut e wirft. Dass er seinen Satz
nicht so klar formuliert hatte bemerkte er gar nicht. Oder besser gesagt es war ihm Egal.
Immerhin glaubte er nicht daran das Kathryn ihn besonders gerne hatte, oder sie glauben
könnte er mochte sie besonders gerne. Von daher war ihm die Formulierung eigentlich
egal. Er schob sich eine Hand in die Hosentasche und wartete darauf das Kathryn seine
Frage beantwortete.
[Wallachstallungen| Redet mit Kathryn| Kathryn]

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BeitragThema: Re: Wallachstall   Di März 12, 2013 7:54 am


Überrascht starrte Kathy ihn an. Seine Worte klangen, wie eine Frage nach einem Date, doch sein Ton blieb neutral, eher nebensächlich. Worauf wollte Deverill hinaus? Oder war sie selbst so blind gewesen? Nein, nein, das konnte nicht sein. Man merkte doch, wenn sich jemand für einen interessierte und das war bei dem Bereiter definitiv nicht der Fall. Denk nach und antworte endlich!, sagte sie sich selbst und stieß dann ein weniger geistreiches “Ähm...“ aus. Gut, vielleicht sollte sie einfach so antworten, dass er sich immer noch erklären konnte und nicht den Eindruck bekam, sie hätte ihn falsch verstanden – oder überhaupt nicht verstanden.
“Ich denke schon. Wüsste nicht, warum nicht. Meine beiden Dicken vertragen auch mal weniger Training, falls es etwas länger dauern würde.“, antwortete sie geschickt, ohne durchblicken zu lassen, dass sie keine Ahnung hatte, was der Dunkelhaarige überhaupt vor hatte. Zwar hatte Kathryn nichts gegen Deverill, aber eigentlich war sie auch nicht besonders interessiert. Sie hatte eine gewisse Schwäche für Lawrence, doch daraus würde bestimmt nichts ernsthaftes werden. Erstens, weil sie nicht genau wusste, ob sie überhaupt eine Beziehung wollte und dann auch noch mit ihrem Chef. Und zweitens, weil der Schulleiter nicht besonders interessiert zu sein schien. Aber was sollte man machen. Sowieso standen die Chancen doch nicht sehr gut, hier eine Beziehung mit irgendwem zu beginnen. Außerdem konnte das nur zu Problemen führen, wenn man sich nicht im Guten trennen konnte. Dann müsste man auf einander herum hocken, obwohl man sich zerstritten hatte. Doch jetzt wollte sie erst einmal herausfinden, was Deverill denn eigentlich wollte.
{Stall # Deverill # verwirrt # lässt sich nichts anmerken}
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Di März 12, 2013 9:26 am

Als die Antwort von Kathryn kam war er zuerst etwas verwirrt. Jedoch bemerkte er kurz danach dass er nicht deutlich gewesen ist. Ein charmantes Lächeln legte sich kurz auf seine Züge. Und er war ernsthaft am überlegen ob er sich mit ihr einen kleinen Scherz erlaubte und das Spiel weiterspielte. Und ja. Eine Zeit lang würde er sich noch etwas schwammig ausdrücken. Einfach nur um zu sehen ob sich die Tierärztin aus der Fassung bringen lassen würde.
„Deine beiden Lieblinge müssen ja nicht zu kurz kommen. Neben an steht doch meine Stute. Einen schöner ausritt würde ihr sicher auch gefallen. Und Falls dann noch Zeit bleibt bin ich sicher, dass eines der Schulpferde auch mal wieder bewegt werden könnte.“
Erneut legte sich ein Lächeln auf die Züge des Bereiters. Ok es war etwas aufgesetzte falls sie jedoch etwas irritiert sein sollte würde ich das so schnell wahrscheinlich gar nicht auffallen.
„Aber nun mal im Ernst. Wan hättest du den Zeit?“
Deverill hielt den Augenkontakt zu der Tierärztin und wartete auf ihre Reaktion.


(Wallachstallungen| bei Kathryn Parker | versucht sie zu verunsichern | redet)

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BeitragThema: Re: Wallachstall   Fr Apr 19, 2013 5:53 am


Was wollte dieser Mann bloß von ihr? Klar, wenn man es mal aus einem anderen Blickwinkel sah, könnte man denken, er wollte sie nach soetwas wie einem Date fragen, vielleicht auch nur ein geinsamer Ausritt. Aber Deverill schien einfach gar nicht der Typ zu sein, der sowas tat. Und wenn Kathy ehrlich war, hatte sie auch kein besonderes Interesse an ihm. Er sah gut aus, war nur etwas älter als sie selbst, aber er war ganz einfach nicht ihr Typ. Momentan war sie einfach… nicht bereit eine ernsthafte Beziehung zu führen und wenn sie doch irgendwann geschafft hatte, was sie verfolgte, war Lawrence der einzige Mann auf dem Hof mit dem sie sich etwas wie eine Beziehung vorstellen konnte. Bei dem 36-jährigen fühlte sie sich auch nie besonders wohl und sie wusste einfach nicht, wie er wirklich war, konnte in nicht einschätzen. Dennoch musste sie nun antworten.
“Ich hätte eigentlich jetzt Zeit. Zwar wollte ich den Tag eigentlich ruhig ausklingen lassen, aber das ausklingen-lassen könnte ich auch um ein paar Stunden verschieben. Oder eben morgen nach dem Unterricht.“, schlug die Dunkelhaarige in lockerem Plauderton vor und ein ehrliches Lächeln zeichnete sich auf die feinen Züge.

Was machst du da eigentlich? Du bist eine selbstbewusste, schöne und starke Frau!, rief ihre innere Stimme Kathy ins Gedächtnis wer und was sie war. Allerdings legte sie diesen Gedanken erst einmal wieder zur Seite. Erst wollte sie herausfinden was er nun wirklich wollte. Doch schon kam ihr eine der nie besonders guten, aber dafür interessanten Ideen. Spiel mit! Langsam ging sie einige Schritte auf Deverill zu. Die schlanke Figur der 35-jährigen wurde zwar durch die dunkle Weste, die sie trug etwas verschleiert, doch er musste sie ja irgendwann mal etwas genauer unter die Lupe genommen haben. Kurz vor dem jungen Mann blieb sie stehen, etwa ein halber Meter Abstand trennte sie nun. Leicht legte sie den Kopf schräg und sah ihn aus den dunklen Augen mit den dichten Wimpern an.
{Stall # Deverill # verwirrt # geht auf das „Spiel“ ein}
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BeitragThema: Re: Wallachstall   Mo Apr 22, 2013 12:33 am


Ihre Augen blitzen kurz auf als sie auf den bereiter zukam. Bereits da wusste er das sie mitspielte. Und ja was sprach eigentlich dagegen etwas zu Spielen vor allem wen beide wussten, dass es eines war. Ihr Lächeln war echt und das beruhigte Deverill. Als sie dann auch noch aufstand und sich vor ihm stellte und aus ihren großen dunklen Augen anblickte zuckte auch ein kleines Lächeln über seine Lippen. Er beugte sich etwas zu ihr herunter so, das sein Mund kurz vor ihrem Ohr war. Bedacht darauf sie nicht einmal zu berühren und Flüsterte in ihr Ohr.
„Ich glaube es wäre sinnvoll mein Mädchen einzuweihen. Sie ist recht eifersüchtig und ich möchte ja nicht, dass es zwischen ihr und dir Probleme gibt. Das könnte ich nicht mit ansehen“
Noch immer hatte der 36 Jährige nicht ausgesprochen was er nun genau voll der Tierärztin wollte. Doch dies störte ihn nicht. Er fand es viel zu Berauschend dieses kleine Spiel zu spielen und doch zu wissen dass er danach wieder in seine Eigentliche Rolle fallen konnte ohne dass sie etwas Seltsames über ihn dacht. Es war auch für ihn egal wie sie sich nun verhielt. Er schätze sie weil sie eine gute Tierärztin war. Außerdem hatte sie sich nun einen kleinen Pluspunkt erobert weil sie sich von seinem Gehabe nicht hatte verwirren lasen, oder gar Zickig darauf reagier hatte. Nun blieb nur noch die Frage wie lange sie „ihr kleines Spielchen“ fortsetzen.


[Kathy | Wallachstalungen | Spielt weiter mii]

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