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 Stutenstall

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Mr McKinley
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BeitragThema: Stutenstall   Mo Okt 03, 2011 4:23 am

Das heim der Stuten

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do März 08, 2012 6:38 am

Firstpost

Die Tür des Stalles knirschte leise, als sie aufgedrückt wurde. Der zierliche Körper der Dame schlüpfte in den Stalltrack und das Tor fiel wieder zu. Mit leisen Schritten ging die Stute zur hintersten Box des Stalles, und, obwohl sie sich bemühte leise zu gehen, kaum Geräusche zu machen, schienen ihr die Widerhallungen der Schritte unnatürlich laut. Als sie endlich am anderen Ende des Stalles angelangt war schob sich auch schon ein schöner weiser Kopf aus der Box und dunkle Augen sahen sie liebevoll und auch erwartungsvoll an. Ein leises, sanftes Lachen hallte durch den Gang und die zarte Hand legte sich an die Nüstern der schönen Stute. Eine zärtliche, melodische Stimme erhob sich leise und freundliche Worte klangen im Raum."Hallo Snowflake. Wie geht es dir meine schöne?", erklangen die Worte und blaue Augen sahen in die dunkelbraunen des P.R.E. und ein Lächeln umspielte die zarten Lippen der Frau. Schon früh am Morgen hatte sie die Stute geputzt, und das Fell glänzte immer noch. Sie strich sie die schwarze Reithose glatt und zupfte das schöne, dunkelblaue Poloshirt zurecht. Dann öffnete sie mit einer anmutigen Bewegung die Box und klopfte ihrer geliebten Stute den weißen Hals und wuschelte durch ihre dunkelgraue Mähne. Ihr Herz schlug schneller beim Anblick ihres geliebten Tieres. An der Stalltür kratzte es und dem folgten aufgeregte Beller. Seufzend verdrehte die Dame die Augen. Die Boxentüre offen gelassen, sie war sich bewusst, das Snowflake niemals wegrennen würde, wenn sie bei ihr war, lief sie zur Türe und öffnete diese. Ein aufgewühlter fröhlicher Fellknäul sprang an ihr auf und ab und ein fröhliches Lachen, bei dem Snowflake missbilligend die Ohren zurück legte und schnaubte. Sofort verstummte Riley und seufzte leise. Dann streichelte sie schnell ihre Australian Sheperd Hündin Sunny und lief dann zurück zu ihrer Stute welcher sie sofort beruhigend den Hals klopfte. Als geborene Österreicherin gab es immer noch Leute, welche sie nicht mochte. Schließlich nahm sie den Sattel, den Vielseitigkeitssattel, welchen sie immer benutzte, wenn sie nicht wusste, was sie machen sollte, und rückte ihn zurecht. Dann zäumte sie die Stute auf und führte die Stute aus dem Stall, der Hund lief geduldig und brav hinter ihnen her. Draußen schwang sich Riley in den Sattel und zog vorsichtshalber noch einmal den Sattelgurt nach ehe sie in einem sanften Schritt los ritt.

-> Vorhof
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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Sa Jul 28, 2012 3:12 am

PLOT 1.1

Der Ernst des Lebens beginnt

Seitdem die ersten Azubis, einschließlich des Fußballstars Fabbri, eingetroffen sind, sind gute zwei Wochen vergangen. Die "Schüler" hatten Gelegenheit sich einzugewöhnen und mit ihren Pferden einzuleben, ein wenig die Umgebung alleine zu erkunden und die Stadt unsicher zu machen.
Jetzt ist der Tag gekommen, an dem das Training beginnt, d.h. jeder Azubi wird einem Lehrer zugeteilt, den er sich meist mit weiteren Azubis teilen wird, anschließend findet auf den entsprechenden Gegebenheiten trainiert und die jungen Menschen werden langsam an ihren Traum als Spitzenreiter herangeführt. Erst eine Woche später wird dann auch der theorethisches Teil der Ausbildung beginnen, bei dem die Azubis vormittags in die Uni am Rande der Stadt fahren udn nachmittags dann Reitunterricht haben.

Es ist jetzt Mittagszeit und alle Hofbewohner finden sich in der Kantine ein, wo sich ersteinmal gründlich über den Tagesverlauf ausgetauscht werden muss. Zum Wohl des Magens stehen Nudelauflauf, Hähnchengeschnetzeltes oder/und Salat zur Auswahl.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 13:00 Uhr
> regnerischer Tag, ca. 15°
> wolkenverhangener Himmel, es regnet Hin und Wieder


ALLE KOMMEN AUS DEM STALL UND POSTEN JETZT IN DER KANTINE (ihr könnt davor noch einen Abstecher auf euer Zimmer machen, wenn ihr wollt)



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BeitragThema: Re: Stutenstall   So Okt 28, 2012 8:58 am


Glorys Nüstern waren leicht geweitet während sie sich im Stall umsah und die neuen Gerüche aufnahm. Ihr Haupt war stolz gehoben und vermittelte einen so edlen Eindruck, dass sie eigentlich nicht wirklich zu ihrem Besitzer passen mochte. Doch sie war stark und willensstark, was das Training und generell alle Arbeit mit 'ihrem Menschen' betraf. Das machte Charlie immer ein wenig stolz, doch in diesem Augenblick hatte er keine Augen für seine schöne Fuchsstute, denn er stand immer noch ahnungslos in der Stallgasse. In einer Hand den Strick, die andere Hand lag an seinem Kinn und kraulte grüblerisch den nicht vorhandenen Bart. 'Okay, Charlie, jetzt mach was!', forderte er sich selbst auf, was genauso gut der Gedanke seines Pferdes hätte sein können. Mit einem leichten Schnalzen forderte er die Fuchsstute dazu auf, ihm zu folgen. Er bog einfach mal in eine der Gassen ab. Wenn es schon mehrere Trakte gab, würden sie nach Geschlecht aufgeteilt sein und man musste kein Genie sein, um das Geschlecht eines Pferdes zu erkennen. Langsam schritt Charlie mit Glory im Schlepptau durch die Stallgasse. Leises Schnauben, Geraschel und wunderschöne Pferde. Ein Brauner streckte den Kopf aus der Box und stellte freundlich die Ohren auf, als er Charlie und Glory sah. Als erstes wanderte Charlies Blick zum Boxenschlid des Pferdes. Darauf stand 'Butterfly Flip', doch das sagte nicht viel über das Geschlecht aus, obwohl das ja kein besonders männlicher Name war. Vorsichtig kam Charlie näher und hielt ihr oder ihm die Hand entgegen, um sie dann zärtlich auf ihre oder seine Nüstern zu legen. Glory schien ein wenig empört und stupste ihn kräftig an die Schulter. Charlie stieß nur ein genervtes Grummeln aus und beugte sich dann schon durch das Boxenfenster in die Box und lugte unter den Bauch des Braunen.

“Ha! Stute!“, rief er triumphierend aus und war danach froh, dass niemand im Stall war. Mit ein wenig Mühe richtete er sich wieder auf und klopfte dann dankend Butterflys Hals. “So hübsch wie du bist, hätte man doch eigentlich sofort ahnen müssen, dass du nur eine Stute sein kannst.“, sagte er liebevoll zu der hübschen braunen Stute und wandte sich dann aber lieber wieder schnell zu Glory um. Diese hatte die Ohren leicht zurück gelegt und musterte Butterfly giftig. Als sie merkte, dass Charlie wieder zu ihr sah, wurde ihr Blick freundlicher und ihre Ohren wanderten wieder nach vorn. “Sei nicht immer so eifersüchtig! Dir kann sowieso niemand das Wasser reichen.“ Schmunzelnd ging er weiter und die Fuchsstute folgte ihm, ohne Butterfly noch einmal einen giftigen Blick zuzuwerfen, zu konzentriert war sie auf ihren Besitzer.
Eine freie Box, die bezogen werden konnte, war schnell gefunden. Schließlich hatte man ihn hier auf erwartet und gewusst, was er mitbringen würde.
"Ich fahre dann, Charlie. Wenn du mal einen Grudn findest, dich bei deiner Familie zu melden, dann tu das, wann immer du willst.", tauchte plötzlich die Stimme seines Onkels hinter ihm auf. Charlie war gerade dabei Glory das Halfter abzunehmen. Sein Blick flog herum, wie ein gefangener Vogel in einem Zimmer und blieb schließlich an seinem Onkel hängen, der in der Boxentür stand. Der 22-jährige nickte erst nur und meinte dann: „Gut, ich werd mich mal melden. Aber ich bin ja zum Lernen hier, also werd ich wohl auch beschäftigt sein.“ Charlies Onkel grinste nur und hob dann die Hand zum Abschied. Ein leichtes Lächeln huschte noch einmal über Charlies Züge und dann war er auch schon verschwunden. Übrig blieben Glory und er – allein in einem neuen Zuhause, wo sie niemanden kannten.

“So, bis nachher, Kleine. Jetzt muss ich mich erstmal umziehen und ich glaube, es ist Mittagszeit hier.“, verabschiedete sich Charlie von seiner Stute und strich ihr noch einmal lächelnd über den Hals bevor er aus dem Stall schlenderte und zum Haupthaus hinüber ging.


{Stall // überlegt // Butterfly // Abschied von Onkel & Glory}


tbc: Zimmer 1 – Charlies Zimmer
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Nalani Sullivan
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Mi Nov 21, 2012 9:24 am

"dann wenn unerwartetes, erwartete wird"

Nalani war schon länger auf diesem Internat, eigentlich schon seit genau einer Woche, aber dennoch hatte sie sich immer im Hintergrund gehalten, nie mit irgendwelchen Mitschülern gesprochen. Sie mochte fremde Menschen nicht, vorallem weil sie eben anders war, als die ganzen Modechicsen die hier rumrannten. Neben dem Bunten aussehen der 17 Jährigen, war auch ihr Haustier ein eher ungewöhnliches. Sie besaß ein Schwein, Ja richtig gehört, ein Amerikanisches Minipig war schon seit einem Jahr in dem Besitz der Pinkhaarigen. Die junge Polin war auf dem Weg zu den Stutenställen. Nachdem sie heute schon ihren Wallach geritten war, wollte sie sich mal umsehen wie viele neue Pferde in den Boxen des Stutenteils standen. Als sie hier ankam, waren es schon einige, aber da ja auch neue Privatpferde dazugekommen waren, musste sie nun gucken.
leise bewegte sie sich über den Hof, kein einziges Geräusch verursachten ihre zarten Füße auf dem Steinigen Weg. Ihr zierlicher, ziemlich dünner Körper schien schon fast über den Boden zu schweben. ihr Bauchlanges, Schwarz-Pinkes Haar wippte bei jedem ihrer Schritte leicht auf und ab. Ein Septum zierte ihren Nasenknorpel der direkt in der Mitte war. es war ein Goldener Ring der direkt wie bei einem Bullen an der Nase hing, aber sie mochte es. Auch einige Tattoos zierten den Athletischen Körper des Zirkusmädchens. Irgendwie war es ein komisches Gefühl, wenn man Morgens aufwachte und nicht mehr aus einem Wohnwagen blickte sondern aus dem Fenster eines Zimmers, wenn man Morgens nicht mehr aufstehen musste und Trainieren musste, sondern das man auch mal Ausschlafen konnte. Es war irgendwie komisch den Zirkus nicht mehr um sie herum zu haben. Sie kannte es ja nicht anders, war sie in diesem ja Aufgewachsen, aber sie wollte es so und auch ihre Mutter fand es eine gute Idee, solange Nalani ihren Wallach mitnahm, war dieser ohne dem Mädchen für den Zirkus nicht brauchbar.
Nach einer Weile erreichte die 17 Jährige den Stutenstall. leise schob sie das Tor auf und trat hinein. Dieser Duft der ihr Entgegen kam, war immer noch der schönste Geruch den sie kannte. eine Mischung aus Stroh und Pferd, etwas besseres gibt es für die 17 Jährige gar nicht. Schnell huschte sie an ein paar Boxen vorbei, gab hier und da eine Möhre und streichelte der anderen über die Nüstern. grade als sie weiter gehen wollte, erblickte sie eine Araberstute in einer der großen Boxen. Grazil, Wunderschön und mit einem Stern auf der Stirn schaute dieses Bildschöne Tier direkt in die Richtung des Mädchens. "Na meine Hübsche, wie geht es dir?" Die Beruhigenden Worte der Polin, schienen zu fruchten, den ein leises Brummeln entdrang den Nüstern der Stute und kurz wippte sie mit ihrem Kopf. "Schhht, alles ist gut" flüsterte Nalani leise, bevor sie sich der Fuchsstute näherte. Diese wich erst zurück, kam jedoch schnell wieder und Schnoberte an den Sachen der Bunten. Fein blies sie die Luft in das Gesicht des Mädchens, blähte ihre Nüstern um ihren Duft einzuatmen und ließ diese wieder Frei. ein feines Kichern entdrang den Lippen der Pinkhaarigen, und vorsichtig streichelte sie über die weichen Nüstern des Pferdes. Immer noch war ein Lächeln auf ihren Lippen zu sehen. Sie wusste das sie schon immer gut mit Pferden konnte.

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 4:30 am


Als Charlie aus dem Hauptgebäude heraustrat befiel ihn ein unglaublicher Drang. Er wollte nur so schnell wie möglich zu Glory. Zwar waren hier anscheinend ja alle ganz nett und Charlie war nicht der Typ, dem es schwer fiel sich einzuleben, doch Glory war sein ein und alles. Sie würde sich zwar nicht daran stören, wenn er nicht aufkreuzte, doch er störte sich daran. Vielleicht würde er auch noch ein bisschen mit ihr Spazieren gehen. Sie hatte schließlich heute genug herum gestanden, doch Reiten wollte der 22-jährige sie heute auch noch nicht. Die Vorraussetzung für den Spaziergang war allerdings, dass sich das Wetter rapide verbesserte, was er noch nciht so wirklich sah.
Als Charlie durch die Eingangstür des Stutenstalls trat, kam ihm sofort der vertraute Geruch von Pferdeställen entgegen. Diese besondere Mischung aus Heu, Pferden und ein kleiner Anteil an Pferdemist. Doch die Mischung machte es in diesem Falle aus! Er wusste noch genau, in welche Box er seine Fuchsstute gestellt hatte und so wanderten seine Augen geradeaus und fingen ein Bild ein, dass er so nicht erwartet hatte. Ein Mädchen mit pinken Haaren stand vor der Box seiner geliebten Stute. Und Glory? Die ließ sich brav kraulen. Doch als sie ihn entdeckte riss sie den Kopf in die Höhe, schnaubte und stellte erwartend die Ohren auf. Ein Lächeln legte sich auf die Lippen des Blonden, als er näher trat. Kurz wanderte sein Blick zu der Pinkhaarigen, dann wandte er sich an Glory. Mit der weichen Schnauze schmiegte sie sich in seine Hand, die er ihr hinhielt und sah dabei äußerst zufrieden aus.

"Hi, ich bin Charly. Ich bin vorhin erst hier angekommen. Und das is meine Stute Queen of Glory, kurz Glory. Und wie heißt du?", begann er eine Unterhaltung mit der Jüngeren, sah sie jedoch nicht an, sondern kraulte Glory dabei.


{Stutenstall // Glory // Nalani}
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 6:29 am

" Angst, schummerte in ihren Worten"

Heute war der Tag wirklich ätzend gewesen. Abgesehen davon das das Training in der Halle stattfinden musste, hatte Nalani heute auch endlich Erfahren welches Schulpferd ihr zu geteilt wurde. Ok, dies war nicht schlecht, ein schöner Lusitano Namens Maharadja würde ihr Zweitpferd sein, für die Zeit die sie hier zu leben hatte. Sie hatte ihn sich heute mal angesehen. Und sie musste gestehen das er wirklich Hübsch war und mit ihrem Wallach auch Mithalten konnte, nur Geritten das war sie ihn heute noch nicht.
Noch immer kraulte sie die Fuchsstute, die es sichtlich genoss von dem Mädchen ein wenig verwöhnt zu werden. Nalani liebte es alleine zu sein, alleine bei den Pferden, in ihrer eigenen kleinen Welt. Seitdem vor ein paar Jahren ihr Vater gestorben war, hatte sich vieles bei der nun 17 Jährigen verändert. es war ein wirklich Tragischer Unfall gewesen der Nalani das nahm was sie Liebte. Was ihr beibrachte wie man lachte, wie man Spaß hatte. Und dann war auf einmal alles weg. Aber Nali hatte es verstanden, wusste das man es nicht mehr ändern konnte und fand sich damit ab. Auch wenn es hart war.
Das dünne Mädchen war so sehr in Gedanken versunken das sie gar nicht gemerkt hatte, das jemand Fremdes in den Stall gekommen war, erst als die Stute den Kopf in die Luft riss und dann Richtung Stalltür guckte, schaute auch Nali dahin und musste mit Angst Feststellen, das jemand gekommen war den sie nicht kannte. Sofort ging sie einige Schritte zurück, nahm Abstand und drückte sich an die gegenüberliegende Boxenreihe ran. Sie wusste nicht was sie tun sollte, vor allem weil dieses Pferd anscheinend wirklich jemanden gehörte. "oh, Oh es tut mir leid, ich wusste nicht..... das diese Stute.... Glory.... Dir gehört" Man konnte die Angst in ihrer Stimme deutlich Raushören und wenn man sie ansehen würde, so hätte man denken können sie wäre ein kleines Reh. Monoton streichelte sie eine Rappstute die nun über ihre Boxentür schaute und versuchte nicht weiter aufzufallen.
Die Stimme des Jungen drang an ihre Ohren und vorsichtig schaute sie zu ihm, sah jedoch das er sie nicht anguckte. Etwas erleichtert ließ sie ihre Schultern fallen, die sie vorher Angespannt nach oben gezogen hatte. Tief atmete sie ein, bevor sie Versuchte gelassener zu werden. Auch wenn Nalani aus einem Zirkus kam, fiel es ihr Schwer auf Fremde offen zu zugehen. " Mein.... Mein Name ist Nalani Sullivan, ich bin schon seit einer Woche hier." Ihre Stimme zitterte Hörbar und man merkte das sie sich ein wenig Unwohl fühlte. Nur zu ihrer Mom und ihrem Besten freund hatte sie ein gutes Verhältnis gehabt, aber hier? Hier war alles anders, einige kannten sie Sogar aus einer Zirkusvorstellung, andere Schauten sie schief an. Es war Schwer hier jemanden zu finden der sie Nahm wie sie war. Wirklich Schwer.

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 7:06 am


Sanft strich Charly über den Hals seiner Fuchsstute. Sie war so schön und sensibel. Sie war eigentlich wie der beste Kumpel, den man sich wünschen konnte, redete einem jedoch bei Entscheidungen nicht rein – bis auf die Entschiedungen, in der es um feste Beziehungen zu Mädchen ging. Die Araberstute merkte es einfach immer, wenn er gerade ein nettes Mädchen kennengelernt hatte und strafte ihn mit Zickigkeit. Doch gegen seine neue Bekanntschaft, Nalani, schien sie bis jetzt noch nichts zu haben, was auch daran liegen könnte, dass sie momentan nicht so viel Aufmerksamkeit bekam, was sich jedoch schlagartig änderte, als Charlie realisierte, dass sie sich tatsächlich bei ihm entschuldigt hatte. Wofür? Ein Pferd zu streicheln war doch kein Verbrechen.
"Überhaupt kein Problem, Nalani. Glory mag neue Bekanntschaften, hasst aber neue Bekanntschaften meinerseits.", brachte der junge Mann in lockerem Ton hervor und musste die Pinkhaarige bei dem Gedanken an Glorys Eifersucht angrinsen. Erst jetzt musterte Charlie sie kurz, fand jedoch nichts, was irgendwie abstoßend gewesen wäre. Ihre pinken Haare waren cool, zwar nicht unbedingt sein Geschmack, aber er mochte Individualität. Jedoch wäre es wohl besser, sie nicht darauf anzusprechen, das konnte durchaus falsch verstanden werden. "Meine Kleine ist öfters mal eifersüchtig, wenn ich anderen weiblichen Individuen mehr Aufmerksamkeit schenke als ihr. Sie hat einfach ein Gespür dafür, was mich öfters mal in den Wahnsinn treibt." Der Blonde plauderte munter weiter, wie es eben seine Art war. In ihm machte sich jedoch ein Gefühl breit, dass ihn hoffen ließ, dass er Nalani nicht mit seinem Wortschwall erdrückte. Allerdings war es auch schwer, sich zu bremsen, wenn man über etwas redete, über das es unheimlich viel zu erzählen gab. Nun jedoch wollte er sie auch einmal zum Reden bewegen, also stellte er eine unverfängliche Frage.
"Darf ich fragen, wo du so herkommst? Also gebürtig oder wie auch immer."


{Stutenstall // Glory // Nalani}
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 7:25 am

"..und wenn des inneren,
verkümmerung vollendet ist"


Hin und wieder, schaute die 17 Jährige zu dem jungen Mann, aber irgendwie, fühlte sie sich noch immer nicht wohl, Sie war halt nunmal ein etwas Schwieriger Charakter, auch gegenüber den Lehrern war sie nicht immer so wie es sich eigentlich gehörte, aber Dagegen konnte sie wohl leider nichts machen. Noch immer kraulte sie die sanften Nüstern der Rappstute, die langsam aber sicher anfing zu dösen, und sich komplett zu Entspannen. Es war immer wieder Erstaunlich wie gut die junge Frau doch mit den starken Tieren umgehen konnte, auch wenn sie sie nicht kannte. So hoffte sie auch, das sie sich mit Maharadja gut verstehen würde, es wäre ja irgendwo doch schon doof, wenn sie es nicht schaffen würde, sich mit dem Lusitano auseinander zu setzen.
ein feines Lächeln legte sich kurz auf die Lippen der 17 Jährigen. Als jedoch wieder die Stimme von Charlie erklang, zuckte sie zusammen und trat einen weiteren Schritt von ihm weg. Aber das was er sagte, erinnerte sie irgendwie an ihren Wallach. Ja, er war auch ein wirklich sehr Eifersüchtiger Zeitgenosse, grade wenn es um die Bekanntschaften von Männern ging. "Oh, dann..... sollte sie sich villt mit ... meinem Wallach zusammentun..... der ist genauso" Das Zittern lag noch immer auf ihrer Glockenhellen Stimme und lies Spüren wie viel Angst doch wirklich in ihr Steckte. Wie viel Panik sie doch davor hatte, alleine mit einem Fremden zu sein. Oh nein, sie glaubte nicht das Charlie ihr was antun würde, dennoch hatte sie Angst, Angst davor etwas falsches zu sagen, etwas Falsches zu machen. Weitere Worte folgten und Nalani ging noch einen Schritt von ihm weg, schob ihren Zierlichen Körper etwas in den dunkleren Teil des Stalls, dort wo sich meist wohler fühlte. Unerkannt und nicht bemerkt. So war es zumindest meistens. Sie nickte nur auf sein weiteres Gesagtes, wusste nicht was sie dazu sagen sollte. Nun halb im Schatten stehend, merkte man wie sich ihre Schultern wieder entspannten und nun ein feines Lächeln auf ihren Lippen lag. Dies machte ihr blasses Gesicht etwas Gesünder.
"Ich... Ich komme gebürtig aus Polen, habe aber schon die Halbe Welt durchreist. Ich bin in einem Zirkus aufgewachsen, und habe bis Jetzt dort gewohnt. Auch als Artistin. Und du? wo kommst du her?" Als sie davon Erzählte, merkte man das Trauer in ihrer Stimme lag, aber auch das es ihr Leichter fiel davon zu Reden und kurz schaute sie dem eigentlich Hübschen jungen Mann in die Augen. Sie hatte gemerkt das er sie angesehen hatte, doch sagte er nichts zu ihrem Äußeren, das mochte sie, es war besser als wenn er sie Schief anblicken würde.
Auch ihr Blick huschte kurz über seine Konturen, und sie hatte mit ihrem ersten Eindruck recht behalten. Charlie sah wirklich gut aus, aber dies konnte sie ja wohl niemals erwähnen, und so schaute sie wieder zu Glory. Sie kam sich Hilflos vor.


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Bastian O'Hara
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 7:31 am

@Nalani: Ich würde dich bitten in Zukunft unter deine Texte IMMER eine Zusammenfassung des Beitrags zu schreiben. Das erlcihtert es deinen Postingpartnern und auch dem Team um einiges die Situation zu verfolgen ,)

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 8:20 am


Der junge Mann war ein wenig skeptisch. So langsam, je länger er Nalani beobachtete, fand er, dass sie fast ängstlich wirkte. Dabei hatte er ja nicht vor ihr irgendetwas zu tun. Vielleicht war sie aber auch einfach eines dieser Mädchen, die nicht gut mit Fremden konnten und sich einfach nicht gern öffneten. Doch für Charlie stellte das kein Problem dar. Schließlich hatte er auch nicht vor, sie sofort mit irgendetwas zu überfallen. Eine kleine Unterhaltung würde sie vielleicht irgendwann ein wenig aus ihrer Starre lösen. Doch die Worte über ihre Vergangenheit ließen diese Überzeugung ein wenig brökeln. Trauer ließ sich aus ihrer Stimme lesen. Was war ihr wohl wiederfahren? Er konnte jedenfalls nicht fragen, das wäre unhöflich. Sie musste es ihm schon selbst erzählen. Vielleicht sollte er erst einmal weiter machen wie bis her.
"Das ist wirklich interessant. Ich wäre auch gern viel rumgekommen, doch meine Heimat ist auch gar nicht so übel. Ich komme aus Seattle, wie meine ganze Familie. Ein wenig außerhalb der Stadt hat mein Onkel mit meinen Großeltern ein Gestüt. Wie man an Glory unschwer erkennen kann, züchten sie Vollblutaraber. Allerdings sind unsere Pferde äußerst charakterstark und nicht solche nervösen, herumtänzelnden Nervenbündel, wie man sie manchmal sieht.", erzählte Charlie im selben Plauderton, wie zuvor. Er hoffte dadurch ein wenig lockerere Stimmung zu schaffen. Während er mit Nalani plauderte hatte er Glory weitergestreichelt, die ihn nun spielerisch anstupste. "Ja, mein Mädchen, wir machen später auch noch was.", sprach er mit sanfter, leiser Stimme zu ihr und stupste auch ihr vorsichtig mit der Faust gegen den Hals, was diese mit einem leichten Kopfschütteln beantwortete und dann so schnaubte, dass er ein paar Schnodderspritzer abbekam. Grinsend schüttelte er den Kopf.

"Ist so ein Zirkusleben eigentlich immer so interessant, wie man glaubt, oder wird das auch irgendwann langweilig? Oder nervt es sogar irgendwann, weil man nirgendwo wirklich lange verweilt?", fragte er sie, weil es ihm gerade in den Kopf kam. Doch erst danach wurde ihm bewusst, wie dumm das eigentlich gewesen war. Sie hatte schließlich nicht gerade glücklich geklungen, als sie davon geredet hatte. "Du musst natürlich nicht antworten, wenn du nicht willst. Was hättest du auch für einen Grund einem Wildfremden zu erzählen, wie dein bisheriges Leben so war.", setzte er darum schnell hinterher.


{Stutenstall // Glory // Nalani // labert und labert}
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 8:53 am

"..und manchmal, kommt alles ganz anders"


Nalani merkte, das Charlie langsam mitbekam, das sie sich immer mehr zurückzog. etwas fragendes legte sich in seinen Blick, wollte wohl verstehen was vor sich ging, aber so einfach war die ganze Sache leider nicht. Aber auch ihre Worte schienen seinen Blick nicht klarer werden zu lassen. Er merkte das die Nagst in ihr aufstieg merkte wohl das sie nicht wusste was sie tun sollte. Ja Nalani war ein schwieriger Mensch, brauchte sehr lange bis sie jemanden vertrauen konnte. Bis sie soweit war, sich öffnen zu können und wirklich von ganzem Herzen sagen zu können, "dich mag ich", aber dafür brauchte es sehr viel zeit, wobei, manchmal geschah es auch, das es schnell ging, manchmal so schnell das Nalani gar nicht wusste was sie tun sollte. Sie wusste einfach manchmal nicht, was sie tun sollte und hatte das Gefühl einfach keinen Platz auf dieser Welt zu haben, einfach nicht Normal zu sein, nicht dazu zugehören, obwohl sie genauso ein mensch war wie jeder andere, mit Gefühlen, mit Sehnsüchten, mit einem Herz.
Die Stimme des Jungen, holte sie wieder aus ihren Gedanken. Ihre Seelenspiegel hoben sich und ein feines Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Ja sie wusste wie es war, Pferde zu besitzen, sich um diese zu Kümmern und sie zu kennen. Grade wenn es noch solch Edlen Pferde waren wie Glory eines War. Kurz schweifte ihr Blick zu der Fuchsstute und sie Beobachtete die beiden beim Spielen. das Lächeln auf ihren Lippen wich einem breiten Grinsen und sie kam sogar wieder einen Schritt auf Charlie zu, trat wieder hinein in das Licht und lächelte. "Ja Araber sind mit die Schönsten pferde die es gibt. Die Eleganz, dieses Königliche. Es war einfach Atemberaubend ihnen beim Toben zu zusehen. Egal wie Kraftvoll sie waren, ihre Bewegung war immer Majestätisch."
Ohja Nalani hatte wissen, hatte Ahnung und vor allem hatte sie die Chance, mit jedem Pferd umgehen zu können, egal ob Temperamentvoll oder Ruhig, Hitzig oder Faul. Viele Charaktere hatte sie in ihrem Zirkusleben kennengelernt, hatte mit Schwierigen Pferden zu tun, oder eben mit den "Normalen". Sie war alles gewöhnt.

Mittlerweile hatte sich Nalani wieder neben Charlie gestellt, streichelte die weichen Nüstern der Stute und hörte der Frage des jungen Mannes zu. "Oh nein, in einem Zirkus wird es nie Langweilig, man hat immer viel zu tun, man muss Trainieren, mann muss die Tiere versorgen..." Die Pinkhaarige verstummte. ihr Blick glitt zu Boden. Bilder aus alten Zeiten kamen ihr wieder in den Kopf. Ihr Papa, der Tot in dem Löwenkäfig lag, die Löwendame ebenfalls tot daneben. Es waren keine schönen Bilder die sie zu Gesicht bekam. es waren die Schattenseiten des Zirkuses, das was "Hinter den Kulissen" passierte. Ja, es war manchmal eine Grausame Zeit, aber Nalani hatte sie geliebt.
Mit einem Lächeln schaute sie zu Charlie hoch und blickte ihm kurz in die Augen. Irgendwie, mochte sie den jungen Mann ein bisschen. er war ganz anders als die anderen, war Neugierig, aber Akzeptierte die 17 Jährige so wie sie war. Es war ein schönes Gefühl, jemanden gefunden zu haben, der nicht schräg guckte oder sie Anstarrte. Ihr Blick richtete sich wieder auf Glory, und etwas liebliches trat auf ihr Antlitz. Das lächeln wurde fein, die Augen glitzerten Geheimnisvoll. Immer wieder fuhren ihre zierlichen Finger über die Nüstern der Stute, diese hatte die Augen geschlossen und ihr Maul in die Hand der Polin gelegt. Es war, als kannten sie sich schon seid Jahren.


(Denkt nach/Spricht/stellt sich neben Charlie/ Streichelt Glory)

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 22, 2012 9:37 am


Es war ein kleiner.. Nein! Es war ein großer Erfolg, als Nalani tatsächlich neben ihn trat und sich seiner Stute zuwandte. Hatte sie doch vorher fast so gewirkt, als wäre sie am liebsten jeden Moment einfach so verpufft oder in einer Rauchwolke verschwunden, wie ein Ninja. Sogar ein Lächeln hatte er ihr auf die Lippen zaubern können. Oder vielleicht war es auch nur die Tatsache, dass Glory und er selbst sich eher wie Kumpel verhielten, statt... Trainingspartner? Naja, für ihn gehörte das nun schon dazu. Die Stute seines Onkels war zwar keineswegs so gewesen, doch seit er Glory kannte, war das irgendwie normal für ihn geworden. In den letzten Jahren waren sie beide nie anders miteinander umgegangen als freundschaftlich und dennoch wusste die Stute genau, wer eigentlich der Chef war – das war Charlie. Nur mit seinem Pferd zu schimpfen, es immer zu tadeln war für ihn einfach nicht der richtige Weg. Man musste ein kleines bisschen Mist tolerieren, doch das sollte eine Grenze nicht überschreiten. Er wusste nicht genau, ob das bei jedem Pfed klappte, aber bei Glory klappte das durchaus.

"Ja, Araber sind tolle Tiere und ich bin unheimlich froh ein so elegantes Exemplar besitzen zu dürfen. Glory hat unheimlich tolle, elegante Gänge. Wenn du willst, kannst du sie auch gern mal ausprobieren, wenn du magst. Sie ist nicht besonders kompliziert oder anspruchsvoll, nur sehr sensibel in der Hilfengebung.", ging er erst einmal auf das Thema Araber ein, ehe er über ihre Berichte über das Zirkusleben nachdachte. Jetzt wo sie es sagte, wurde Charlie eigentlich erst bewusst, dass es viel anstrengender sein konnte, als er sich vorgestellt hatte. Man musste jeden Tag altbekanntes üben und eventuell auch mal neue Nummern einstudieren, wenn man nicht nur immer auf altbewehrtes setzten wollte. "Ich denke, ich wäre nicht der richtige Typ für das Zirkusleben, aber ich würde es gern mal für einen Tag ausprobieren. Eigentlich bin ich schon froh, um meine 22 Jahre, die ich bis jetzt nur in Seattle verbracht habe. Ich kann mich zwar schnell umgewöhnen, aber dann hätte ich auch Glory nicht, wenn wir immer umgezogen wären, denke ich."

Eine Zeit lang betrachtete Charlie die Jüngere mit ihren pinken Haaren nur. Sie war eigentlich wirklich hübsch und die pink-schwarzen Haare passten einfach zu ihr. Für Charlie wirkte sowas auch nicht absurd, abstoßend oder komisch, sondern einfach individuell. Er war gewiss nicht der Typ für abnormale Haarfarben, doch manchen Leuten stand es einfach gut. Zwar wusste der 22-jährige noch nicht, ob er sich jemals in eine solche Person verlieben könnte, doch warum denn eigentlich nicht? Schließlich war auch der Charakter etwas, das Gewicht hatte und nicht nur das Aussehen, wobei Nalani eigentlich wirklich hübsch war. Ihre Gestalt war schlank, wirkte verletzlich und zerbrechlich, was in Charlie das Gefühl auslöste, er müsse sie beschützen. Sie schien nicht so, als hätte sie schon mit vielen hier Freundschaft geschlossen und sie schien auch nicht der Typ dafür zu sein, jemanden anzusprechen. Vielleicht würde er sie dazu bringen können, dass sie sich mit ihm anfreundete. Er wollte mehr über sie erfahren und sie beschützen. Vielleicht ein wenig wie ein großer Bruder, darin hatte er ja auch schon Übung. Allerdings hatte sein eigener Bruder nie wirklich viel Schutz benötigt und so konnte er das vielleicht bei Nalani nachholen. Vielleicht würde auch mehr aus ihnen werden, doch was ließ sich schon jetzt, da sie sich gerade einmal ein paar Minuten kannten, darüber sagen, was in späteren Zeiten passieren würde.
"Ich hatte eigentlich vor, später ein wenig mit Glory spazieren zu gehen, wenn das Wetter besser wird. Hast du heute noch Unterricht?", fragte er nun in die Stille hinein und blickte sie fragend an. Die blauen Augen warteten nur darauf, dass er in die ihren Blicken konnte, um zu erfahren, wie es in ihr aussah, denn bekanntlich waren die Augen ja die Fenster zu Seele.


{Stutenstall // Glory // Nalani // labert und labert}
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Nalani Sullivan
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Nov 29, 2012 8:22 am

".... Und manchmal sind selbst Worte zu viel"



Minuten vergingen. Minuten der Stille, der Harmonie, des Glücklichseins. Nalani hatte ihre Augen geschlossen, verbarg die Braunen Seelenspiegel vor dem jungen Mann. Ja es war wirklich ein Fortschritt gewesen, schließlich hatte die junge Dame was gegen jegliche Fremde Art die es auf irgendeine Art und Weise versuchte in ihr Leben einzutreten, nur Tiere konnten dies, ohne das Nalani gleich 10 Meter zurücksprang und sich irgendwo zu verstecken versuchte. Ja die junge 17 Jährige war wirklich kein leichtes Pflaster, und es gehörte schon einiges Dazu das Vertrauen der jungen Frau zu bekommen, den dieses würde niemals jemand Geschenkt bekommen. Nicht einmal Charlie, auch wenn sie den jungen Mann echt wirklich mochte. Dennoch, die Angst oder der Respekt war viel zu Groß als das sich Nalani einfach so auf irgendwelche Sachen einlassen konnte.
Noch immer Streichelte die Pinkhaarige die Stute verträumt. Ihre Finger glitten über die seidenen Nüstern und ihre Seelenspiegel waren noch immer verschlossen. So als wäre sie in ihrer Eigenen Welt, als wenn sie versuchte, Innerlich den Abstand zu Gewinnen den sie Äußerlich nicht haben konnte. Ihre Brust hob und senkte sich sanft, passte sich der Atmung des Tieres an und sie wurde Ruhiger. Ein feines Lächeln trat auf ihre Lippen, zierte ihr feines Gesicht und es sah aus, als würde sie Schlafen. Aber dem war nicht so, sie stand immer noch neben Charlie, konnte seine Atmung hören und ab und an, schien es so als würde sein Atem ihr Gesicht streicheln, immer dann wenn er sie ansah.
Die Plötzlichen Worte des 22 Jährigen rissen sie aus ihrer Welt und langsam Öffnete sie ihre Augen. das Lächeln auf ihren Lippen blieb jedoch und sie Lauschte was er sagte. Als er ihr anbot das sie Glory mal Ausprobieren durfte, wurde das Lächeln zu einem Grinsen. "Oh ja, ich würde sie Gerne mal Reiten, und wenn du magst, darfst du Gullfaxi mal Ausprobieren." Bot sie ihm im gleichen Atemzug an. Sie hätte es unverschämt gefunden, wenn sie Glory reiten durfte, Charlie aber nicht ihren Wallach angeboten hätte. Was dieser für eine Rasse war, verschwieg sie. Charlie würde noch früh genug sehen was Nalani für Tiere besaß, vor allem ihr Schweinchen würde er bestimmt Mögen. Sie wusste nicht wieso, aber irgendwie genoss sie es das Charlie bei ihr war, ero war einfach so.... so anders. Anders als die ganzen Anderen die für sie nur einen schiefen Blick übrig hatten oder über sie Spotteten. Manchmal war es schon wirklich Traurig, wenn man Nalani gar nicht die Chance gab sich irgendwo einzufügen und neue Freunde zu finden. Aber naja, was sollte sie da schon machen? Nichts.
" Haha, Es ist schwer sich in einem Zirkus zurecht zu finden, wenn man dort nicht hineingeboren wurde, aber wenn du möchtest kannst du nächstes Jahr in den Ferien mitkommen, ich fahre meine Mum besuchen und für dich finden wir Bestimmt auch einen Platz. Und das mit den Pferden, so schlimm ist es gar nicht, klar sie müssen sich erst daran gewöhnen das sie jedes Wochenende im Hänger stehen, aber es funktioniert."
Antwortete sie Lächelnd, und hätte sich im gleichen Moment auf die Lippe beißen können. Sie kannte Charlie jetzt noch nicht mal ein paar Stunden und bot ihm an, mal mit zum Zirkus zu kommen, aber naja jetzt konnte sie es nicht mehr ändern, was auch immer mit Nalani los war, sie wusste es selber nicht. Es war eigentlich nicht ihre Art irgendwelche Leute mit in den Zirkus zu nehmen. Schon gar keine Fremden. Was Pierre dazu wohl sagen würde? sie wusste es nicht, und irgendwie war ihr auch das Egal, er war weder ihr Freund noch ihr Besitzer, sie konnte tun und lassen was sie Wollte.

Sie merkte wie er sie anschaute, wie er sie musterte. Was ihm wohl dabei durch den Kopf ging? Sie wusste es nicht, konnte sich von seinen Vorstellungen kein Bild machen, und so streichelte sie einfach weiter die Stute. Die ganze Zeit hatte sie Charlie nicht angeguckt, hatte sich darauf Konzentriert Glory zu Streicheln und sie zum Dösen zu bringen. Irgendwie war es immer noch komisch in seiner Nähe zu sein, einfach weil es gar nicht die Art von ihr war, Fremden Leuten gleich von Anfang an die Chance zu geben sich auf Sie einzulassen. Aber Manchmal, kam halt alles ganz anders als man es sich vorgestellt hatte.
Es verging einige Zeit, Nalani hatte ihre Augen wieder geschlossen, genoss die Nähe zu dem Tier, und genoss es auch, zu wissen das Charlie neben ihr stand. Wieder drang seine Stimme an ihre Ohren und ein feines Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Langsam öffnete sie die Augen, und schaute ihn an. Das erste Mal seit einiger zeit, das sie Ihm richtig in die Augen sah, und am liebsten geschmolzen wäre, diese blauen Augen verzauberten sie auf irgendeine Art und Weise, die sie nicht kannte. Ein feines Lächeln legte sich auf ihre Lippen, und dennoch, sie schafft es nicht ihren Blick abzuwenden. "Nein... Ich habe heute keinen Unterricht mehr. Vielleicht dürfte ich ja mit Gullfaxi mit?" Unsicherheit lag in ihrer Stimme und wurde von einem zittrigen Unterton begleitet. Sie wusste grade nichts mit sich anzufangen, und somit hatte sie aufgehört die Stute zu streicheln und vergrub ihre Hände in den Taschen ihrer CollageJacke. Etwas verlegen löste sie endlich den Blick von dem jungen Mann und richtete diesen zu Boden. wartend auf eine Antwort suchte sie etwas was ihre Aufmerksamkeit gebrauchen könnte, aber sie fand nichts. Also musste sie Warten.


[ Bei Charlie/ schließt die Augen/ spricht/ bietet an/ ist verlegen]

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Di Jan 08, 2013 8:59 am

PLOT 2

Nach stürmischen kommen auch wieder Ruhezeiten

Der erste Trainingstag ist geschafft.
Alle Azubis hatten in einer Reitstunde die Gelegenheit sich mit ihrem Pflegepferd vertraut und bekannt zu machen, sie haben erste Eindrücke von dem neuen Tagesablauf bekommen und so allmählich spinnt sich in den Köpfen ein neues Bild vom Traumberuf. Dass dieser nämlich anstrengernder ist als gedacht, aber trotzdem sehr viel Spaß machen kann.
Während die Pferde also erschöpft aber wohl zufrieden in den Stallungen ihr Heu kauen, steht den Azubis und den Lehrer die Zeit nach dem Abendessen zur freien Verfügung. Um 23.00 Uhr haben alle auf den Zimmern zu sein. Ab 24.00 Uhr ist strenge Bettruhe, jedem ist es freigestellt, wann er das Bett aufsucht, jedoch sollte klar sein, dass der nächste Tag früh beginnt, denn schon um 7.00 Uhr heißt es wieder Aufstehen!

Noch ist aber genug Zeit, um noch die ein oder andere Unternehmung zu wagen. Egal, ob in die nahe gelegende Kleinstadt durch die Fußgängerzone bummeln, auf dem Hof entspannen, einen kleinen Abendspaziergang starten, oder gemütlich auf dem Zimmer zu bleiben und mit den neuen Freunden zu quatschen.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 19:20 Uhr
> es hat aufgehört zu regnen, ca. 12°
> die ersten Sterne bahnen sich ihren Weg am Himmel, die Nacht verspricht kühl, aber klar zu werden

JEDEM IST FREIGESTELLT WO ER POSTET! Startet aber keine Ausritte oder sonstige reiterliche Aktivitäten mit den Pferden mehr!



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BeitragThema: Re: Stutenstall   Do Apr 25, 2013 5:11 am

es waren kaum 3 Wochen vergangen und Sophie war zurück gekehrt. Sie hatte sich nach langem hin und her doch wieder aufraffen können ihrem Traum nachzugehen. In der Zeit wo sie weg gewesen war, war eine Menge passiert. Die ersten Trainings hatten bereits begonnen und die Blondine war erst seit heute Morgen wieder hier.
Sie stand vor der Box ihrer Stute, die aufgeregt in ihrer Box umher rannte. Sie hatte die Fahrt hierher gut überstanden, doch war noch etwas durch den Wind. Zudem kam, dass sie heute noch keine wirkliche Bewegung gehabt hatte, doch damit musste Falina jetzt warten. In Gedanken lehnte Sophie an der Boxentür und starrte auf das Vogelnest rechts oben in der Ecke von Falinas Box.
Als sie Heaven Meadows verlassen hatte war sie in Kalifornien rumgereist. Sie hatte sich einen Stall gesucht, der sich letzt endlich aber doch als für nicht gut geeignet entpuppte und hatte die Stadt näher unters Augen genommen. Es war schon seltsam wieder hier zu sein, doch Sophie war sich nun sicher. Das hier würde ihre Zukunft werden. Der Traum ein Jockey zu werden stand noch und schließlich war das hier der einzige Stall weit und breit, der diese ausbildete und obwohl sie gegangen war und sich gegen den Beruf entschieden hatte, war sie doch zurück gekehrt und mit ihr die schwarze, launische Stute direkt vor ihr, die an ihrem Pullover rumknabberte.
"Hör auf Kleine. Na was mach ich jetzt heute Abend? Ich meine hier scheint keiner mehr zu sein, glaube ich und umgesehen habe ich mich auch schon. Also gibt es nichts, das ich nicht noch entdecken könnte. Mein Zimmer ist auch schon fertig eingerichtet. Also was jetzt, du scheinst ja nicht gerade der perfekte Zuhöhrer heute Abend zu sein. Ich weiß, ich weiß, morgen wirst du schon noch genug Bewegung bekommen." Die Stute hatte sich wieder von ihr abgewendet und webte nun in der Box herum, man hätte glauben können ein wilder Hengst stünde in der Box, doch sie war einfach nur schräg drauf und launisch wie sonst auch. Sophie schmunzelte und sah sich um, vielleicht fand sie ja etwas, das sie heute Abend beschäfftigen konnte.
"Also meine Liebe, bis dann.", strich sie der Stute über die Stirn und wandte sich ab.


(steht vor der Box von Falina, redet, wendet sich ab)

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Fr Apr 26, 2013 7:52 pm


Die Nacht war kühl und es roch noch immer nach Regen. Kaum zu glauben, dass er erst vor so kurzer Zeit angekommen war. Schon jetzt fühlte er sich wie zuhause, was wahrscheinlich auch an Glory lag. Sie war eben sein Ein und Alles, sie war sein Zuhause. Außerdem schien er jetzt schon eine interessante Bekanntschaft gemacht zu haben. Nalani war… anders und zwar im guten Sinne, nicht im schlechten. Sie sah nicht so aus, war aber doch ziemlich schüchtern. Es würde schwierig für Charly werden, sich mit ihr weiter anzufreunden, da er ja eine sehr direkte Art besaß, doch der Wille und die Herausforderung waren stärker.
Doch nun war er zum letzten Mal auf dem Weg zu der Fuchsstute. Noch hatte der 22-jährige keine Pläne für den Rest des Abends, doch das würde sich bestimmt noch ergeben. Ansonsten hatte er sich vorgenommen, sich seine Gitarre zu schnappen und sich irgendwo zu verstecken, wo er ungestört war.

“Oh, hey!“, entfuhr es dem angehenden Springreiter augenblicklich als er eine junge Frau gerade aus der Stalltür treten sah. Er kannte sie noch nicht, da war er sich sicher. Was ihm jedenfalls sofort auffiel war ihre Schönheit. Ihre blonden Haare fielen in Wellen über ihre Schultern, die Figur schien äußerst schlank. “Ich glaube, wir kennen uns noch nicht. Ich bin Charlie.“ Mittlerweile war er stehen geblieben. Aus reinem Reflex rückte er sich die dunkle Mütze auf seinem Kopf noch einmal ein wenig zurecht. Dann setzte er ein typisches Charly-Lächeln auf.



{auf dem Weg zum Stall // kurz davor // Sophie // spricht sie an}
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BeitragThema: Re: Stutenstall   Mo Apr 29, 2013 4:18 am

Gerade war sie um die Ecke gegangen, kam ihr ein Mann entgegen. Unter seiner dunklen Mütze fielen die goldbraunen Haare und seine Augen funkelten die Blondine an. Sie waren blau, tiefes Ozeanblau. Sophie lächelte und als sich der gut aussehende als Charlie vorstellte, musste Sophie schmunzeln. Sie hatte damals einen Hund gekannt, den sie Charlie nannten. Aber natürlich erinnerte dieser keineswegs an den Charlie vor ihr.
"Ich bin Sophie. Und nein wir kennen uns noch nicht. Ich bin erst heute Morgen angekommen", meinte die Blonde und stützte die Hand in die Taille, ein paar Finger in der Hosentasche versteckt. Sein Lächeln schmeichelte der jungen Neuankommenden. Zwar wusste sie, dass sie keine 24 Stunden hier war und man noch nicht abschätzen konnte, wer jetzt nett und wer zickig war. Aber sie glaubte bei dem ersten Anblick und dieses Begegnung, dass Charlie nett zu sein schien.
"Seit wann bist du hier? Bzw. bist du auch hier um die Ausbildung zu machen?", sie schoss mit den Fragen einfach so heraus. Eigentlich war es s gar nicht ihre Art, aber komischerweise tat sie es bei Charlie einfach. Vielleicht weil sie nicht wollte, das er gleich wieder verschwinden würde und der kleine Small Talk binnen zwei Tage wieder vergessen war.
Sie strich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, welche ihr der Wind zwischen die Augen geweht hatte. Sie blinzelte und fragte sich, ob Charlie auch gerade zu seinem Pferd wollte, falls er eines besaß. Immerhin waren sie immernoch in einem Stall und er wäre wohl nicht umsonst spät Abends in die Stallungen gekommen. Sie dachte wieder zu viel nach, wollte immer alles ergründen. Er könnte doch auch nur einfach so hier sein. Nein solch ganzrationale Dinge gab es in dem Kopf der Bonnie nicht, alles musste immer einen bestimmten Grund haben. Jede Sache die sie tat, musste Sinn ergeben. Vielleicht war es auch einfach einer diese Kontrollzwänge in ihr selbst, welcher sie dazu veranlasste immer alle nachzufragen. Sie seufzte, grinste kurz, weil sie über sich selbst lachen musste. Dann wartete sie auf eine Antwort des Großgewachsenen, der immer noch lächelte wie ein Honigkuchenpferd.

(Trifft Charlie/Mustert ihn, stell sich vor,Fragt ihr etwas, denkt nach)

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Di Mai 07, 2013 6:56 am


Nach was sah Sophie aus? War sie Bereiterin, Dressurreiterin? Nein, zu langweilig. Sie schien ihm mehr nach dem Typ aus, der viel Bewegung und Tempo brauchte. Vielleicht war sie hier, um Jokette zu werden. Im Allgemeinen schien sie völlig anders zu sein, als Nalani. Sie war weniger schüchtern, wirkte aber trotzdem ziemlich freundlich. Und hübsch war sie auch, sehr sogar – schön, könnte man sagen. Trotzdem hätte er nicht gedacht, dass sie sofort eine Frage hinterhersetzte, doch Charlie war erfreut darüber, mal wieder mit jemandem eine „Ach, du bist auch neu“-Unterhaltung zu führen. Jedoch würde er versuchen, sich kurzzufassen, sonst würde es in einer endlosen Erzählung über Glory enden und er wollte seine neue Bekanntschaft ja nicht mit den Erzählungen über seine kleine, zickige Stute langweilen.
“Ich bin seit heute Mittag hier, samt meiner Stute. Und ich mache hier auch meine Ausbildung, ja. Ich habe mir vorgenommen, Springreiter zu werden, aber ich hätte wohl Cross-Country oder Distanz genommen, wenn das angeboten würde.“, erklärte sich Charlie mit einem Lächeln auf den Lippen und sah Sophie dabei unverwandt an. Dabei stellte er fest, dass diese junge Frau das typische Cheerleader sein könnte, wenn sie noch auf der High-School wären. Dann wäre sie mit einem der Sportler zusammen und vermutlich ein ganz hohes Tier in der Nahrungsliste. Aber wie schon festgestellt, war High-School schon lange vorbei.

“Und was möchtest du mal werden? Ich tippe ja einfach mal auf Jokette, weil ich nicht glaube, dass du der Typ für Dressur oder Bereiter bist. Was sagst du dazu?“ Die Gegenfrage war ganz natürlich für Charlie, denn er persönlich fand es unhöflich nicht das gleiche Maß an Interesse darzubieten, wie der andere es bereits getan hatte. Dabei hörte er auch auf zu Lächeln und setzte mehr einen neutralen, trotzdem freundlichen Ausdruck auf.


{Sophie // antwortet // fragt zurück }

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Sa Mai 11, 2013 9:11 am

Die Art von Charlie gefiel Sophie sehr. Er war so locker und hatte dieses "Einfach drauf los" Denken und das machte ihn für die Blondine unglaublich sympathisch und interessant.
Als sie erfuhr das er eine Ausbildung als Springreiter anstrebte, lächelte die Blondine. Springreiten war eines der Dinge die sie nach der Wahl als Jockette genommen hätte. Schon als Kind war sie meistens auf Turniere gegangen um L zu springen. Doch die Zeiten hatten sich geändert und irgendwie passte es zu Charlie, das er eher der Cross Country Distanz Typ war. Er war nicht langweilig und hasste genau so wie sie, dieses sture auf dem Platz reiten und die hohe Dressur auszuführen. Sophie liebte die Schnelligkeit und Charlie mochte wohl die Abwechslung im Sattel und den Nervenkitzel, den man vor einem Hindernis bekam, oder wie beim Rennen, in der Startbox, bevor das Klingeln ertönt und die Tür aufgeht und man von Null auf Hundert los sprintet um gleich an die Spitze zu kommen.
Ja das war dieses Gefühl, was die Blondine liebte. Um etwas zu kämpfen, zu gewinnen und eine gewisse Herausforderung.
"Warum denke ich nur, dass das Springreiten perfekt zu dir passt. Wie heißt deine Stute? Welche Rasse?", harkte sie gleich nach um noch mehr über den interessanten Typ gegenüber von ihr zu erfahren.
"Aber du hast Recht, ich will Jokette werden. Das ist mein Traum, seit ich klein bin. Da hast du mich wohl ertappt.", sie schmunzelte und dachet darüber nach. ob man es ihr so sehr anssah, dass sie nicht der langweilige Reiter war, sondern eher der, der nach dem Kick suchte.
Charlie blickte sie ernst an, nein nicht böse ernst und auch nicht gelangweilt ernst, sondern eher dieses ernst, damit sie ihn ernst nahm und wusste das er einer der normalen Kerle war und nicht diese Schwachköpfe mit ihrem Kasperle Theater und diejenigen, die keine Minute ihres Lebens etwas vernünftig mitteilen konnten, sondern ständig grinsten und nie einen schlechten Tag hatte. Wie Sophie diese Typen hasste, ganz im Gegenteil zu Charlie....

(Charlie, Frage, Antwortet)

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Di Jun 04, 2013 3:19 am


Mit der Frage nach Glory lieferte Sophie ihm eine Vorlage, die man bereuen konnte, wenn man es nicht aushielt, zugelabert zu werden. Doch um genau das zu verhindern wollte sich Charlie auf das kleinst mögliche beschränken. Er hätte so viel über die Fuchsstute erzählen können. Angefangen bei seinem Onkel und dem Gestüt auf dem sie aufgewachsen war. Von ihren Eigenarten und Talenten, ihrer Liebenswürdigkeit, ihrer Macke, dass sie immer eifersüchtig wurde, wenn Charlie ihr nicht genug Aufmerksamkeit schenkte. Oder ihren schönen Gängen, ihrer Leichtigkeit im Pacours, im Dressurviereck, im Gelände. Und ihre Schönheit, die sie ihm täglich am besten zu präsentieren versuchte. Doch das alles war pure Schwärmerei und nicht das, was Sophie doch eigentlich wissen wollte. Deshalb musste der junge Mann sich etwas kürzer fassen.
“Meine Stute heißt Queen of Glory und ist ein arabisches Vollblut. Mein Onkel züchtet Araber, deshalb…“ Kürzer als gewohnt fiel die Antwort des 22-jährigen aus. ‚Hoffentlich ist sie jetzt nicht enttäuscht.‘ Etwas unschlüssig, was nun zu tun war schaute er sich kurz um und ließ dann ein strahlendes Lächeln aufflammen. Langsam ging er um Sophie herum zur Stalltür. Im Türrahmen blieb er stehen und drehte sich einmal um sich selbst. Die blauen Augen lagen auf Sophie. “Wie wäre es mit einem kurzen Besuch bei meiner Kleinen? Ich muss ihr sowieso noch ‚Gute Nacht‘ sagen, sonst guckt sie mich morgen nicht mal mit dem Arsch an.“, schlug er vor und lachte kurz auf an seine eigenwillige Stute. Sie war zwar eigenwillig, aber das machte sie besonders. Wenn er nun jeden Abend einem Pferd ‚Gute Nacht‘ sagte, sollte es so sein, solange sie dann mit ihm arbeiten wollte.


{Sophie // antwortet // Vorschlag}

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BeitragThema: Re: Stutenstall   Di Jun 18, 2013 7:49 am

Gespannt hörte sie Charlie zu und als sie das Worte arabisches Vollblut hörte, hatte er ihre ganze Aufmerksamkeit. Sophie liebte Araber und Vollblüter im generellen. Sie lächelte ihn an und wartete auf die Beendigung seiner Worte, doch stattdessen lächelte er, lief um die Blondine herum und fing an zu reden. 
"Ich hab nichts dagegen. Liebend gerne sogar, jetzt bin ich wirklich gespannt.",antwortete Sophie und blickte noch einmal zurück, zu der Box ihrer Stute, die etwas weiter entfernt war. Falina schaute nicht aus der Box, wahrscheinlich war sie viel zu sehr beschäftigt den Futternapf auszukratzen, oder möglich neue Dinge in ihrer Box zu entdecken. Sophie schmunzelte etwas. Sie musste immer irgendwie lächeln, wenn sie an ihre Stute dachte, was eigentlich nur ein Zeichen dafür war, dass sie die Richtige war. Sie bewegte sich vorwärts und fing an dem Jungen zu folgen. Sie war irgendwie aufgeregt wie ein kleines Kind, ob es nun an der Stute lag, die er ihr gleich zeigen würde, oder an ihm, weil sie mit ihm unterwegs war. Eine schlechte Gesellschaft war Charlie denn nämlich wirklich nicht...

(Antwortete Charlie/ Folgt ihm)

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BeitragThema: Re: Stutenstall   So Okt 06, 2013 8:45 am


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.

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