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 Hengststall

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Mr McKinley
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BeitragThema: Hengststall   Mo Okt 03, 2011 4:23 am

Wie der Name schon sagt, hier stehen die Hengste.

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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Hengststall   Di Jan 03, 2012 7:42 am

cf.: Innenhof

Lillian kannte niemanden, der so durchgeknallt war wie ihr Mister Bloody Moon Bay. Der große weiße Hengst tänzelte hin und her, während seine Besitzerin sich im Stall umsah, um sich eine Box für ihn auszusuchen. Sie waren im Hengststall und der Auftritt auf dem Hof, wo er sich mal wieder als Macho und Nervtöter dargestellt hatte, war kaum eine Minute her. Jetzt waren die grauen Nüstern des Hengstes gebläht und die mittellangen Ohren spielten aufgeregt. Es mochte sein, dass sie diesen Hengst liebte, aber manchmal raubte er ihr auch einfach nur den letzten Nerv. So war es bisher nur mit einem einzigen anderen männlichen Wesen gewesen, und dessen Name traute sie sich nichtmal mehr zu denken, da sonst ihr Herz zu rasen begann. Immerhin würde sie ihn hier wieder sehen.
Nach einem letzten Blick die Stallgasse rauf und runter entschied die Dunkelhaarige sich ganz plötzlich für eine Box. Nämlich die am anderen Ende des Stalles, ganz am Ende der Boxenreihen, auf der rechten Seite. Warum sie ihn dorthin stellen wollte? Nun, zum Einen hatte er dort nur einen Boxennachbarn, den er ärgern konnte und zum Anderen wollte sie nicht riskieren, dass allzu viele Menschen an ihm vorbei gingen und riskierten, von ihm gebissen oder besabbert zu werden. Bloody wehrte sich jetzt ausnahmsweise einmal nicht, denn er merkte, dass sich kein Tier im Stall befand, das er beeindrucken brauchte. Dafür war sie um ehrlich zu sein ziemlich dankbar, denn so viel Ruhe war ihr selten vergönnt.
Lil band ihn also an das Boxengitter, um schnell einen der Strohballen zu holen, die, natürlich am anderen Ende des Stalles, aufgestapelt worden waren. Sie streute also die Box ihres Pferdes ein und der Hengst beobachtete das Ganze prüfend, als wollte er sicher gehen, dass sie ihre Arbeit gut machte. Das entlockte ihr ein leises Lachen, weil sein Blick dabei einfach nur knuffig war. Die junge Frau klopfte ihrem Pferd den Hals und steckte ihm ein Leckerli zu, dann führte sie ihn in die Box. Sie ließ ihm einige Minuten, um seine neue Heimat zu erkunden und einen Schluck aus der automatischen Tränke zu nehmen, dann machte sie die Transportbandagen ab und nahm ihm die Transportdecke vom Rücken. Schlussendlich löste sie auch noch die Zöpfe, die sie sicherheitshalber immer bei Transporten in sein Langhaar machte, dann machte sie sein Halfter ab und verließ voll beladen die Box.

"So, Großer, du reißt dich jetzt zusammen und ich werde mich darum kümmern, dass deine Sachen gut verstaut werden.", erklärte sie Bloody Moon Bay, bevor sie sich auf den Weg zur Sattelkammer machte, um sich einen Spint zu reservieren und all die Sachen, die sie irgendwie mit sich trug, irgendwo zu verstauen. Was gar nicht so leicht werden würde, hatte sie nicht mal einen Ellenbogen frei, um irgendwelche Türen zu öffnen.

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Hengststall   Do Jan 05, 2012 6:12 am

<- Zimmer
Viel schlimmer konnte der Tag eigentlich nicht mehr werden. er saß hier fest. Auf einem Reiterhof. Wieder einmal. Warum eigentlich immer er? warum hatten sie nicht irgendeinen anderen aus dem Team hierherschicken können? Als ob er der Einzige wäre, der sich ab udn an mal auflehnte. Und sooo schwer verletzt wie alle taten war er ja nun auch wiede rnicht. er sollte sich schonen. Pah! Was glaubten die eigentlich wer sie waren? Sie konnten ihm doch wohl nicht vorschreiben, wie er sein Leben zu führen hatte. Und schon gar nicht, was er wann und wo zu tun hatte und lassen sollte. Schließlich war er doch wohl alt genug, um selbst über sein Leben zu bestimmen. Warum also mussten diese Idioten von Chefs ihn immer bevormunden? Er konnte sehr gut für sich selbst entscheiden.
Demonstrativ zog Leonardo eine Zigarettenschachtel aus der Hosentasche, als er den Stall durch die große Holztür betrat. Als er der Malboropackung in der Hand hielt, hielt er kurz inne. Mal wieder war er im Stall. Da war ja Rauchverbot. Genervt steckte er die Zigaretten wieder weg. ebenfalls ein umstrittenes Thema zwischen ihm, den Trainer und dem Manager. Die waren ja imemr noch der strikten meinung rauchen schade seiner Karriere. Dabei verloren sie aus den Augen, dass er zweimal in Folge Fußballer des Jahres war. Den Weltmeistertitel mit seienr Mannschaft geholt hatte, nicht nur einmal den Ligatitel davongetragen hatte und, und, und. Wie konnten sie also davon ausgehen, es schade seiner Karriere?

Kopfschüttelnd lief der Italiener durch die Stallgasse. Noch immer war sein Zorn der letzten Tage, den er hatte seitdem er erfahren hatte, dass er hierher kommen sollte, nicht ganz verpufft. Genervt steiß er die Luft aus. den Blick hatte er wie immer auf den Boden gesenkt, die Hände in den Hosentaschen vergraben und die Musik auf dem iPod aufgedreht. Wäre all dies nicht gewesen, hätte er sie vermutlich bemerkt, bevor er mit ihr zusammenstieß.
Kurz vor der Sattelkammer, war er mit eienr dunkelhaarigen, jungen Frau zusammengestoßen, die wirklich alle Hände voll zu tragen hatte. Dabei fielen ihr die Bandagen, des Pferdes, das sie wohl gerade in seine Box gebracht hatte aus der Hand. Nahezu reflexartig fing Leonardo sie auf udn erst da hob er den Blick udn sah sie an.

Der 22-jährige konnte den Blick nicht von der Frau vor ihm lösen. Was war das, wa sihn glauben ließ sie wären sich schon einmal begenet? Fieberhaft überlegte er wer sie sein könnte. Er ging die Frauen durch, mit denen er in all den Jahren mal ein Verhältnis gehabt hatte. One-Night-Stands. Affären, Beziehungen, aber es waren zu viele, wie dass er noch den Überblick darüber hätte. Ihre Augen waren es, die ihn so stocken ließen. Das blau kam ihm so vertraut vor. Irgendwie.
Es mussten einige Minuten verstrichens ein, ehe wieder Bewegung in den Fußballer kam und er merkte, dass er die Bandagen noch immer in der Hand hielt. Er hielt sie der jungen Frau hin, wobei die Ringe an seiner Hand leicht aneinander klapperten und feine Geräusche von sich gaben.

"Sorry! Alles okay soweit?"

Verdammt. Es fiel ihm doch sonst nciht so schwer eien Frau anzuquatschen. Vermutlich war es der wenige Schlaf und der Stress, de rletzten Tage, der ihn so runterzog. Dennoch er musste es einfach wissen. Hassen konnte sie ihn späte rimmer noch. Wobei er nicht glaubte, dass sie in die Kategorie "arme-sitzengelassene-Exfreundin" fiel. Da würde er sich doch zumindest etwas erinnern. Oder sie war eine von irgendeienr Party ... wobei das irgendwie auch nciht sein konnte. Vielleicht verwechselte er sie auch nur. Oder sie war eine von diesen nervtötenden Fans? Das hatte ihm gerde noch gefehlt. War er nciht im Urlaub?

"Kennen wir uns, also - sollte ich DICH kennen?"


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BeitragThema: Re: Hengststall   Do Jan 05, 2012 9:23 am

"In all der zeit überlegte ich wieder und wieder und wieder wie es wäre, ihn wieder zu treffen. Dass es ausgerechnet so laufen sollte, damit hätte ich nie gerechnet."


Lillian dachte an den Morgen zurück, da sie Bloody Moon Bay das erste Mal gesehen hatte. Er war zu der Zeit nur ein Fohlen gewesen, geboren in der Nacht, in der sie nach Hause gekommen war, weil ihre Mutter krank geworden war. Sie war so traurig gewesen, weil sie alles zurückgelassen hatte - beziehungsweise Leon, wie sie später minimiert hatte. Sie hatte Leon vermisst wie nichts anderes, und dann war da dieses wunderschöne dunkelgraue Fohlen gewesen, so schlacksig und zerbrechlich, aber dabei so zutraulich. Es war Liebe auf den ersten Blick, wie sie feststellen durfte, kaum anders als bei ihr und Leon ...
Warum eigentlich dachte sie so oft an ihn, seit sie hier war?
Im nächsten Moment überlegte sie, ob es nicht vielleicht so etwas wie Schicksal gewesen war. Denn in jenem nächsten Moment, den sie später als schicksalhaft bezeichnen würde, rauschte sie mit einer Wand aus Muskeln und gut riechendem Aftershave zusammen. Sie fiel beinahe hin, fing sich aber im letzten Moment - im Gegensatz zu den ganzen Sachen, die sie irgendwie auf ihrem Körper balanciert hatte. Die flogen kreuz und quer durch die Gegend. Schnell bückte sie sich, um sie aufzuheben, während sie einige Entschuldigungen murmelte. Allerdings bekam sie nur die Transportdecke zu packen. Sie richtete sich auf, um zu sehen, wer die Sachen aufgehoben hatte, und blickte direkt in sein Gesicht.
Vielleicht hätte Lil das nicht tun sollen.
Es waren jene Augen, die sie nie vergessen hatte. Sie hatten die Farbe von Bernstein im Kerzenlicht und funkelten auch ebenso. Sie wusste sofort, zu wem diese Augen gehörten, was dafür sorgte, dass die Ohren, nur teilweise verdeckt von den vielen Strähnen, die sich aus ihrem Dutt gelöst hatten, leicht rosa wurden und ihr Teint ein wenig dunkler. Leon entschuldigte sich kurz bei ihr, fragte, ob alles in Ordnung sei, worauf sie nickte. Dann fragte er nach einer kurzen Pause, ob sie sich kannten. Ein Grinsen huschte über die Züge der jungen Frau, frech und ein wenig herausfordernd, ebenso leuchteten ihre blauen Augen.

"Ich weiß nicht, ob du's solltest, aber vielleicht würdest du's. Du jedenfalls hast einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zigaretten im Stall kommen nicht gut, glaub mir."

Ja, sie erinnerte sich noch an ihr letztes Gespräch, als wäre es erst gestern gewesen, dass sie es geführt hatten. Damals war sie so jung gewesen, so naiv. Dennoch hatte sie weder die Bernsteinaugen noch den Kuss vergessen, den sie ihm damals auf der Skaterbahn aufgedrückt hatte. Über diesen Gedanken nahm sie die Bandagen wieder an sich und raffte das alles etwas unordentlicher zusammen, sodass es zumindest in ihre Arme passte. Ob es albern aussah, war ihr egal, sie war ja auch nur Momente zuvor rot geworden wie ein kleines Mädchen.

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BeitragThema: Re: Hengststall   Sa Jan 07, 2012 6:02 am

"Viel zu schnell vergeht die Zeit.
Erscheinen einem manche momente, als wären sie erst gestern gewesen und andere-
an die erinnert man sich gar nicht erst."


Ein lautes Krachn ertönte aus eienr der hintersten Boxen. Ein empörter Fuchshengst sah aus seiner Box udn schnappte hinüber zu seinem neuen Boxennachbarn. Ein Apfelschimmel nicht minder angeberisch, als das Vollblut. Der schöne, schlanke Fuchs mit der feinen Blesse, schnappte immer wieder hinüber mit angelgten Ohren zu dem Neuen. Obwohl er selbst erst seit dem Vormittag hier im Stall stand, führte er sich schon auf wie der Boss.

Kopfschüttelnd sah Leonardo an der dunkelhaarigen Frau vorbei zu seinem Pferd, das sich dort einmal wieder aufführte, als wäre er der König der Welt. Würde der Kerl sich jemals ändern? Leon musste lächeln, als er an den Vergleich dachte, den Flo ihm kurz vor seienr Abreise noch aufgedrückt hatte. "Ihr seid im Prnzip beide gleich. Zwei aufspielrerische Machos, einfach unverbesserlich udn auf eine seltsame Weise liebenwert."
Seine Schwester war alles was ihm hier in Amerika noch lieb war. Außer ihr und Fußball kam nichts weiter in sein Herz. Hauptsache sein Chef holte ihn hier so schnell wie möglich wieder weg. Er gehörte auf den PLatz und nicht auf einen Hof! Aber dann waren da wieder diese blauen Augen. Bei denen er das Gefühl hatte, als ob er sich daran erinnern müsse. Aber es kam ihm nichts in den Sinn, womit er sie hätte verbinden können. Nachdenklich sah er die junge Frau vor ihm an. Schon längst war sein Blick über ihren kompletten Körper geschwiffen und nich nur an ihrem Gesicht hängen geblieben. Sie war gewiss nicht minder attraktiv. Aber sein Chef hatte ihm gesagt, er solle hier nichts anfangen, das wäre das letzte was er noch gebrauchen könne. Doch schon allein aus Rache würde Leon sein Versprechen, dass er mit einem entnervten Ja gegeben hatte, brechen.
Auch als ihm sein Gegenüber auf die Sprünge helfen wollte, mit diversen Sätzen mit denen er rein gar nichts anfangen konnte. Rauchen im Stall ... na und? Das wusste er selbst, dass das verboten war. Dementsprechend misstrauisch und argwöhnisch war auch sein Gesichtsausdruck.

"Okaaay ... schön. Sollte mir das jetzt irgendwas sagen? Mit deinem Namen würde ich mich glaube einfacher tun ..."

Das sanfte Lächeln, das immer ein leichtes Grübchen und seine linke Wange grub, unterstrich seine Worte noch. Als Italiener sollte er doch wissen, wie er mit Frauen umzugehen hatte. Schaffte er es dennoch immer wieder sie zu betrügen und zu hintergehen. Und doch verziehen sie ihm bei einem freundlichen Wort und einem weichherzigen Blick immer wieder.

    oO( Die Augen erinnerten mich an das Meer, in meienr Heimat. An die Adria, das kristallklare, blaue Wasser. Und an Rom. Und dann war da noch etwas an sie mich erinnerten. Etwas, bei dem ich das Gefühl hatte ich müsste es unbedingt in meinen Kopf bekommen, bekam es aber nicht zu fassen. Was war es, das mich an ihr so fesselte? Konnten das nur diese verdamten Augen sein? wenn ja, würde ich mich auf ewig dafür hassen.)Oo

Wie so oft war Bella ihm natürlich gefolgt. Der bekannte Geruch stig der Hündin in die Nase udn auch nach all den Jahren wusste sie, wer dort vor ihrem Hernn stand. Begeistert kläffend, rannte sie los und stürmt im Hundegallopp auf die junge Frau zu. Sprang an ihr hoch und riss ihr die Hälfte der Sachen noch einmal herunter. Schleckte ihr begeistert über Hand und Gesicht und führte einen Freudentanz um sie herum aus.
Gernervt verdrehte Leon dei Augen und schickte einen strafenden Blick zu Bella.

"Bella! Kannst du nicht einmal da bleiben, wo man dich zurücklässt?"


Jetzt war seine Stimme nur mehr ein Knurren. Spilerisch stllte Bella sich ihm gegenüber. Angst schin sie nicht zu haben, auch wenn der Fußballer noch so bedrohlich klang. Er schenkte ihr nur ein gespieltes Grinsen. Hob wortlos die Sachen auf und drückte sie der DUnkelhaarigen wieder in den Arm. Diesmal energischer.

"Weib du machst mich fertig!"

Gewiss galt dies der Chiuahuadame.

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BeitragThema: Re: Hengststall   Sa Jan 07, 2012 8:27 am

[ tja, moonie, gearscht bist du - bloody steht ALLEINE ganz hinten >.< stell also deinen roten teufel net einfach neben meinen grauen teufel! ]

"Ob ich wirklich nicht so interessant gewesen war, dass er sich an mich nicht mehr erinnerte? Oder war es nur ein Spiel, das er spielte, um mich zu verletzen - schon wieder?"

Lillian blickte dem jungen Mann hinterher, als dieser langsam die Boxengasse runter ging, zu einem großen Fuchs, der ein wenig rumrumorte und ihrem geliebten grauen Hengst, der einige Boxen weiter stand, zeigen wollte, wer der Boss in diesem Laden war. Sie waren wie Feuer und Eis, die Hengste, beide gleichmäßig wunderschön. Und scheinbar beide gleichmäßig durchgeknallt. Sie waren so unterschiedlich und doch so gleich. Also quasi genau so wie ihre vier Exfreunde und Leon. Sie waren ähnlich wie er gewesen, aber doch so vollkommen anders. Nichts als billige Kopien des einzigen Mannes, der es je so schnell und so unvergänglich in ihr Herz geschafft hatte.
Und jetzt erkannte er sie nicht einmal.
Das war eigentlich zum Lachen. Deswegen entwich auch ein leises Kichern seinen Lippen, vor allem, als er sie immer noch nicht wiedererkannte, auch nachdem sie diese Worte benutzt hatte, die sie damals, als er seine Stallstrafe mit ihr geteilt hatte, zu ihm gesagt hatte. Hatte sie also doch keinen bleibenden Eidnruck hinterlassen. Wobei man sagen musste - er hatte sich verbessert, war er doch schon viel charmanter geworden. Er war tatsächlich auch noch von italienischem Charme beseelt worden, an dem es ihm früher zumindest ein bisschen gefehlt hatte. Jetzt grinste sie ihn an, mit dem alten Grinsen von ihr, das schon schon lange nicht mehr auf ihren vollen Lippen gelegen hatte.

"Mein Name ist Lillian. Lillian Adams. Aber meine Freunde, die nennen mich Lilly." Und in dem Moment stürzte ein kleines schwarzes Fellbündel durch die Gasse auf sie zu und sprang an ihr hoch. Sie verlor ihre Sachen natürlich wieder, aber es war ihr egal. Sie stieß ein glockenhelles, fröhliches Lachen aus, zusammen mit dem Namen dieser kleinen durchgeknallten Hündin: "Bella!" Sie bückte sich, um die springende Fellkugel zu streicheln, während sie von oben bis unten abgeschleckt wurde. Dann drückte Leon ihr allerdings schon wieder ihre Sachen in die Hand und sie befand, dass es wohl besser wäre, die erstmal weg zu tun. Sie warf dem Blonden noch einen Blick zu, als er gerade seinen Hund beleidigte, dann schlüpfte sie in die Sattelkammer und legte die Sachen halbwegs ordentlich in irgendeinen Spint, bevor sie zu Leon zurückkehrte. Mit klopfendem Herzen beobachtete sie die Reaktion Leons. Wie würde diese ausfallen? Würde er sich zumindest an ihren Namen erinnern? Schweigend und angespannt harrte sie aus, beobachtete sein scharf geschnittenes Gesicht mit ihren unglaublich blauen Augen.

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BeitragThema: Re: Hengststall   So Jan 08, 2012 4:54 am

sry. dafür is bella ned scharz! was glaubst du warum die ciocolatto heißt? weil se schokofarben is!^.^
"Was ist der Sinn, wenn nicht der Sinn im Spaß besteht?
Was soll das Leben, wenn es keine Freude machen darf?
Wozu gibt es Fußball, wenn man mal auspannen will?"


Vollkommen unbeeindruckt von den Worten ihres Besitzers sprang Bella vergnügt im Kreis immer weiter um die junge Frau herum, die sich nun auch zu ihr herabbeugte und sie ebenso freudig empfing, wie die Hündin es tat. War es nicht etwas ermutigend, dass zumindest die kleine Dame sich erinnerte, wen sie hier vor sich hatte.
Scheinbar hielt es auch die Braunhaarige für besser ihre Sachen nun einmal zu verstauen, da sie ihr schon zum zweiten Mal entfallen waren. Bella folgte ihr auf Schritt und Tritt, als wäre sie ihr eigen. Kurz zuvor hatte die junge Frau sich dem Blonden noch vorgestellt.

Leonardo kam gerade wieder die Stallgasse herauf, als die Dunkelhaarige kurz ihren Namen nannte und dann mit Bella in der Sattelkammer verschwand, nur um kurz darauf wieder herauszukommen und ihn abwartend anzusehen. Leon hatte da gestoppt, wo er zuvor entlanggelaufen war, als sie sich vorgestellt hatte. Lilly. Lillian Adams. Verdammt noch mal, was zum Teufel klingelte da? So viel hatte er in seinem Leben doch nun wirklich noch nicht gesoffen, dass seine Gehirnzellen jetzt schon abstarben. Auf jeden Fall, war es schon länger her, seitdem sie sich getroffen hatten. Er bräuchte jetzt Chris sein zweites Gedächtnis, de rhätte mit der jungen Frau bestimmt etwas anfangen können. Moment mal. Chris. Lilly. Dennis? Rom? - Nein. Aus Rom kannte er sie gewiss nicht. Woher denn dann? Die Kategorie One-Night-Stand konnte er wohl getrost beiseite lassen, er hätte schon sehr besoffen sein müssen, wenn er sich da überhaupt nicht mehr an sie erinnerte. Lillian ... Lilly sagte ihm irgendwie mehr. Vielleicht - von dieser Ranch, wie hieß die doch gleich? Wo seine Eltern ihn hinverschippert hatten, weil sie mit ihm nicht mehr klar kamen. Oh, pardon, er hatte seine Grenzen kennenlernen sollen und sich seinem guten Leben bewusst werden sollen. Dass er nicht lachte.
Den Fußballer durchzuckte es wie ein Blitzschlag. Das war es. Die Zigaretten, die ihm der Direx abgenommen hatte, frustriert war er zur Strafarbeit wegen der Party der vergangenen Nacht, in den Stall gegangen udn hatte GERAUCHT. Und Lilly hatte ihn mit vorhin genannten Worten ermahnt.
All die Zeit übe rhatte Leon nciht bemerkt, dass er Lilly angestarrt hatte, als wäre sie eien Außerirdische. Jetzt schien er langsam wieder zu sich zurückzukommen. Was sollte er jetzt dazu sagen? Er hatte gute 20 Minuten gebraucht um sie zu erkennen und das auch nur mit Hilfen, sie 2 Sekunden.

"Schön ... Lillian ... nun ich denke vorstellen muss ich mich und die Fellkugel da dann nicht mehr. Aber was verschlägt dich hierher, mal wieder auf so einen - Hof. Ich vergaß für dich ist so ein Haufen Pferde, ja das Paradies, oder haben sich diese Zeiten geändert?"

Im Gegensatz zu damals, hatte Leon jetzt nichts mehr gegen Pferde. Aber mehere Monate auf diesem Hof zu verbringen, erschien ihm doch irgendwie befremdend. Zumal er eigentlich spielen sollte und seine Mannschaft direkt an die Spitze befördern.
Er zog einen Strohhalm aus einem der Ballen, die in der Stallgasse lagen udn wickelte ihn sich um den Finger - so wie er es damals auf der Wiese mit den Grashalmen gemacht hatte.


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BeitragThema: Re: Hengststall   So Jan 08, 2012 8:14 am

"Er erinnert sich! Er erinnert sich! Das war wie ein Geschenk Gottes für mich in dem Moment. Glaubte ich zumindest."

Lillian erwiderte den Blick seiner Augen, der sie so unverwandt anstarrte. Diese wundervollen, bernsteinfarbenen Augen. Sie hatte diese Augen immer am faszinierendsten an seinem Äußeren gefunden, waren sie wohl das Einzige, das wirklich ausdrückte, wer er war, der große muskulöse Sportler. Natürlich, es gab immer diese Momente, wo er seine Augen verändern konnte, dass sie einfach nur kalt waren und nichts darlegten. Aber es hatte Momente gegeben, da hatte sie durch jene bernsteinfarbenen Seelenspiegel seine Gefühle gesehen, seine Gedanken.
So war es auch jetzt. Sie sah, lange bevor er etwas sagte, dass er sie erkannte. Generell hatte er sich doch mehr verändert, als sie gedacht hatte. Er war scheinbar weniger aktiv gegen Pferde und schien ruhiger, er hatte seine Zunge im Zaum, zumindest besser als zu der Zeit, in der sie sich kennen gelernt hatten. An die er sich erinnerte! Ein Lächeln schlich sich auf ihre Züge und erreichte ihre Augen, die noch mehr glänzten als vorher. Was auch ziemlich schnell wieder verging. Er nannte sie Lillian. Sie hasste es, so genannt zu werden, vor allem aus ihrem Wort. Seine Worte waren ein bisschen spöttisch, aber daran erinnerte er sich noch.

"Lillian? Leonardo, du erwartest doch nicht wirklich, dass ich dir das durchgehen lasse. Meinetwegen nenn' mich Lil, wenn du nicht Lilly sagen willst. Aber nicht Lillian, bitte! Und ja, ich bin gern auf solchen Reiterhöfen. Mach jetzt hier mein Studium zu Ende. Und du? Schon wieder auf 'Besinnungsurlaub'?"

Ihre letzten Worte wurden von einem spöttischen Grinsen begleitet. Machte sie sich gerade ernsthaft über ihn lustig? Ja, vermutlich schon. Aber es war nicht böse gemeint, denn sie kannte ihn ja quasi gar nicht mehr. Als ob sie ihn vorher schon gekannt hätte. Bella dagegen schon. Lil entschied sich dafür, die schokobraune Chihuahuadame auf den Arm zu nehmen und sie gründlich zu knuddeln. Dieser Hund war einfach göttlich! Die kleine Hündin schleckte über Lillians Hände und winselte gut gelaunt, während die junge Frau sie streichelte.

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BeitragThema: Re: Hengststall   So Jan 15, 2012 6:29 am

"There is these mysterious distance between us ..."



Irgendetwas an der Art wie sie mit ihm sprach passte ihm nicht. Seine Haltung wurde wieder kühler, distanzierter als zuvor. Denn langsam wurden auch die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, die sie miteinander auf der Horizon Ranch verbracht hatten, deutlicher und durchzuckten ihn jäh. Gar nicht mal mehr so lange hatten sie damals miteinander Zeit verbracht und doch war es wie ein Faustschlag gewesen, als sie dann fortgegangen war. Einfach so, ohne sich überhaupt von ihm zu verabschieden, nur Chris hatte sie etwas gesagt. Und das war ihm damals schon irgendwie ein Dorn im Auge gewesen. Diese Vertrautheit mit Chris. Die Härte, die nun in seinen Augen lag, drückte wohl aus, dass er ihre Beziehung nciht als sonderlich positiv ansah, zumal es ihm irgendwie befremdend erschien jetzt hier mit ihr zureden, ohne überhaupt zu wissen, wo das hinführen würde. Eigentlich war Leon ja Realist, er lebte im Hier und Jetzt, aber die Ungewissheit, die er jetzt Lilly gegenüber verspürte ließ ihn noch misstrauischer werden, als er sowieso schon war.

"Studium? Auf einem Reiterhof? Zu was bitte? Zur Pferdepflegerin, kann man sowas überhaupt studieren? Und wenn wozu, bitte?"


Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, was man auf einem Reiterhof studieren sollte. Gut, sein Traine rund der Präsident des Vereins, hatten ihm da irgendwie erzählt, dass man hier auch studieren könnte, aber da hatte er nicht zugehört. zumindest nur halb. Es gab schließlich wichtigere Sachen im Leben, als sich darüber dne Kopf zu zerbrechen, was man studieren sollte, oder vielmehr, warum man auf einem Reiterhof studieren sollte.
Lillian wollte sie also auch nicht genannt werden? Auch noch Extrawünsche. Sie wollte ihn dazu zwingen, dass er sie beim Spitznamen nannte und somit auch wieder soetwas wie Vertrauen in sie legte? Was glaubte sie eigentlich wer sie war? Zwischen ihnen lagen Welten. Sie waren nicht mehr die unerfahrenen, jungen Schüler, die sich einst auf der Ranch kennengelernt hatten. Er war Profi-Fußballer, über ihn wurde in BILD, Bravo diversen Sportteilen und -Zeitschriften geschrieben udn sie war "nur" eine ganz normale junge Frau. Die irgendwie ziemlich an ihm zu hängen schien. Er hasste es, wenn Frauen klammerten.

"Kommt drauf an, was man unter Besinnungurlaub versteht! Falls dus nicht mitgekriegt hast: Ich war ne Zeit lang verletzt, davor kurzzeitig gesperrt, und dann haben die Leute, die sich Trainer, Sportarzt, Präsident udn was weiß ich wie nennen, beschlossen, es wäre besser, wenn ich erst einmal eine Zeit lang fernab von Fußballplätzen, Stadien und der weiteren bin, damit ich mich besser "erholen" kann. Was ich allerdings bezweifle. Eher werde ich hier an Vereinsamung sterben, wie dass man sich hier erholen kann. Meinetwegen gibts hier eine "wunderschöne" Natur, am Strand bei 35°, Meer und Cocktails lässt sichs trotzdem besser entspannen..."

Es war doch noch etwas übrig von dem Leon, der damals auf die HR gekommen war. Da war noch immer dieses Temperament, das ihn ausmachte und die Ungeschorenheit seiner Worte. Und immer noch einen Teil Reespektlosigkeit.

Bella kletterte derweil unermüdlich auf Lillys Arm herum. Ebenso wie der Italiener konnte die kleine Dame keien Sekunde stillsitzen, hatte immer Hummeln im Hintern. Doch ihre Freude über das Wiedersehen, war genauso unbegrenzt.

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BeitragThema: Re: Hengststall   Di Jan 24, 2012 3:19 am

"Also doch kein sooo guter Segen. Glaubte er wirklich, ich würde mich immer noch beeinflussen und herumschubsen lassen wie die Fünfzehnjährige Lilly Adams damals? Dann hatte er sich aber geschnitten!"

Lillian hob das Kinn an, nur minimal, als er sich darüber lustig machte, was sie denn hier studieren sollte. Ihre Augen verloren einen kleinen Teil ihrer Wärme, als sie ihn jetzt ansah. Er wirkte ja ebenfalls nciht so wirklich gut gelaunt. Aber das war ja auch wirklich dreist von ihm: wie konnte er es wagen, sich über ihren Job lustig zu machen? Es war ihr Traum gewesen, seit je her. Und er machte sich darüber lustig. Nichts konnte ihr mehr weh tun, vor allem nicht von ihm. Nachdem die kleine Bella nun die ganze Zeit unermüdlich auf ihrem Arm rumhopste, setzte Lilly die braune Chihuahuadame wieder auf den Boden ab, strich ihr noch einmal über den kleinen Kopf.
Derweil hatte Leon weitergeredet, war auf ihre Stichelei eingegangen, warum er denn hier war. Seine Worte waren scharf. Aber das war sie von ihm gewöhnt. Sie kannte es noch von früher, von der kurzen Zeit, die sie zusammen auf dem Internat verbracht hatten. Allerdings konnte sie das inzwischen genauso gut. Er mochte es vielleicht nicht wissen, aber auch ihre Zunge war schärfer geworden. Und das nicht nur wegen der Kunst des Sarkasmus.

"So, du bist also der Meinung, hier könnte man nichts studieren? Oh doch, Leon. Ich werde hier meinen Doktor in Tiermedizin machen, auch wenn dich das offensichtlich nicht interessiert. Und wenn du glaubst, dass das hier so ein Scheiß ist, warum bist du dann hier, hm? Du hast dich doch nie um Regeln oder um das Wohl der Anderen gekümmert. Also - geh doch, wenn du nicht hier sein willst. Oder machen dir deine Vorgesetzten Angst?"

Dabei waren ihre Worte ruhig gesprochen, beinahe im Plauderton, und ein honigsüßes Lächeln hatte sich auf ihren vollen Lippen breit gemacht. Denn das war die beste Methode, das Feuer zum Vorschein zu locken. Sie wusste es, da sie es in den letzen Jahren mit einigen dieser Menschen hatte aufnehmen müssen. Menschen wie Leon, denen alles egal war außer sich selbst. Sie hatte sich ja fast nur an solche gehalten, beinahe instinktiv, allein um sich an Leon zu erinnern, den einzigen Jungen, den sie je nie aus ihrem Herzen hatte vertreiben können. Jetzt schien es ihr einerseits unglaublich gut zu tun, wieder mit ihm zu streiten, und andererseits ging er ihr mal wieder einfach nur auf die Nerven. So war es zwar immer schon gewesen, aber das erstere Gefühl hatte bisher immer gesiegt - bis jetzt. Sie war stärker geworden. Sie war erwachsen geworden. Sie würde sich nicht mehr von ihren Gefühlen zu ihm beeinträchtigen lassen. Gefühle, die sowieso noch von einem kleinen Mädchen stammten, das noch nichts Böses oder Schlimmes erlebt hatte in ihrem Leben. Aber jetzt war sie anders. Sie war jetzt eine Andere.
Und deswegen schaffte sie es auch, sich von ihm abzuwenden. "Wenn du mich entschuldigen würdest - ich habe da ein paar Koffer auf mein Zimmer zu bringen und auszupacken!" Lil lächelte ihre alte Jugendliebe noch einmal an, freundlich und mit einem Funkeln in den Augen, das verdächtig an früher erinnerte. Dann ging sie tatsächlich an ihm vorbei aus dem Stall, holte ihre Koffer aus ihrem geliebten Auto und machte sich auf den Weg in das Hauptgebäude, um ihr Zimmer zu suchen.

tbc.: Lillians Zimmer

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BeitragThema: Re: Hengststall   Mi Jan 25, 2012 4:53 am

"I know you are million miles away"


Leonardo sah Lilly misstrauisch an. Wohl bemerkte er den scharfen Ton in ihrer Stimme, als sie antwortete. Gut, für sie mochte es hier eine wunderbare Gelegenheit sein, sich weiterzubilden und eben ihr Studium zum Abschluss zu bringen. Trotzdem war nunmal jegliche Arbeit mit Tieren für Leon als Beruf vollkommen unvorstellbar. Wobei er sich eingestehen musste, dass auch er auf die Worte der Tierärzte vertraute und sie auch brauchte, zumal Bella nun auch nciht jünger wurde und nicht mehr die Jüngste war.
Firesky machte unaufhörlich in seienr Box Radau, hatte nur kurzzeitig einmal Ruhe gegeben, aber das war ja nie lange anhaltend.

Lillian warf ihm an den Kopf er hätte sie nie an Regeln gehalten und nie um das Wohl der anderen gekümmert. Sein Blick, der noch warnend an dem Fuchs gehangen hatte, schnellte nun wieder zu der Brünetten herum. Wie konnte ausgerechnet sie so etwas sagen? Gut, vielleicht wirklich nciht aus Regeln, aber was gab ihr das Recht dazu, zu behaupten, alle anderen wären ihm Scheißegal? Sie kannte ihn doch überhaupt nicht. Nur weil er nicht jedem dahergelaufenen Honig um den Mund schmierte. Nahezu verächtlich sah er sie an.

"Du wirst auch irgendwann erfahren, wenn du einen Job hast, dass man nicht imme rtun und lassen kann was udn wie man will. Du musst dich irgendwann an gewisse Grenzen halten, ist das so absurd, dass auch ich sowas einsehen kann? Und was das Wohl der anderen betrifft: Ich weiß ja nicht, was du darunter verstehst, aber ich halte es schlicht udn einfach nicht für nötig mich um den Scheiß anderer Leute zu kümmern und diejenigen an denen mir etwas liegt, die sind mir gewiss nicht scheißegal. Aber scheinbar kannst du soetwas ja nicht begreifen, warum müsstest du sonst solcherlei Vorwürfe äußern!"

Sie schien gelernt zu haben, sich zur Wehr zu setzen, aber in eienr längeren Zeit. Er hatte es damals schon beherrscht sich mti Wortne zu verteidigen, zu beleidigen und zu rechtfertigen. Jetzt musste er sein Privatleben vor der Außenwelt schützen und konnte besser Lügen, als ein Detektor es entlarven konnte. Er würde ihr in dieser Hinsicht schon immer einen Schritt voraus sein, weshalb e rhierbei nciht so einfach klein bei geben würde.
Etwas verblüfft sah Bella zu Lilly auf, als diese sie wieder auf dem Boden absetzte und sich schließlich zum Gehen wandte. Ein aufforderndes "Wuff" entrang bellas Kehle, ehe sie verstummte und Lilly nur schwanzwedelnd nachsah.

"Du wirst nicht ewig davonlaufen können, Lilly!"


Die Worte waren nicht mehr als ein Murmeln, als er dies mehr zu sich selbst, als zu ihr sagte.


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BeitragThema: Re: Hengststall   Sa Jul 28, 2012 3:12 am

PLOT 1.1

Der Ernst des Lebens beginnt

Seitdem die ersten Azubis, einschließlich des Fußballstars Fabbri, eingetroffen sind, sind gute zwei Wochen vergangen. Die "Schüler" hatten Gelegenheit sich einzugewöhnen und mit ihren Pferden einzuleben, ein wenig die Umgebung alleine zu erkunden und die Stadt unsicher zu machen.
Jetzt ist der Tag gekommen, an dem das Training beginnt, d.h. jeder Azubi wird einem Lehrer zugeteilt, den er sich meist mit weiteren Azubis teilen wird, anschließend findet auf den entsprechenden Gegebenheiten trainiert und die jungen Menschen werden langsam an ihren Traum als Spitzenreiter herangeführt. Erst eine Woche später wird dann auch der theorethisches Teil der Ausbildung beginnen, bei dem die Azubis vormittags in die Uni am Rande der Stadt fahren udn nachmittags dann Reitunterricht haben.

Es ist jetzt Mittagszeit und alle Hofbewohner finden sich in der Kantine ein, wo sich ersteinmal gründlich über den Tagesverlauf ausgetauscht werden muss. Zum Wohl des Magens stehen Nudelauflauf, Hähnchengeschnetzeltes oder/und Salat zur Auswahl.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 13:00 Uhr
> regnerischer Tag, ca. 15°
> wolkenverhangener Himmel, es regnet Hin und Wieder


ALLE KOMMEN AUS DEM STALL UND POSTEN JETZT IN DER KANTINE (ihr könnt davor noch einen Abstecher auf euer Zimmer machen, wenn ihr wollt)



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BeitragThema: Re: Hengststall   Di Nov 13, 2012 7:31 am

« Anyway - that's not my opinion «

Nahezu gemächlich hatte sich der Römer aufbequemt, sein Tablett genommen und beim schmutzigen geschirr abgesellt, ehe er Tijana, die sich inzwischen doch vorgestellt hatte, einen Wink gegeben hatte, die Kantine zu verlassen. Dieser Tag konnte nicht mehr allzuviel schlechter werden, als er es ohnehin schon war und ein Ausritt, war somit das Mindeste, was ihm jetzt noch helfen konnte, wenn schon die Möglichkeit ein hochgradiges Fußballspiel zu absolvieren in den Wind gesetzt worden war. Zwar musste der Blonde zugeben, dass seine Mannschaft eine insgesamt akzeptable Bilanz nach seinem Abgang hielt, doch es war kaum zu übersehen, dass ihnen der Antrieb ihrer ausgefallenen Stammkräfte fehlte. Hier nur herumzusitzen und Trübsal zu blasen, würd eihn allerdings auch keinen Schritt weiterbringen, weshalb er es einfach mal in Betracht zog ein bisschen mehr seiner Zeit an die Dunkelhaarige zu verschwenden.
Sie hatten nun den Hof überquert und steuerten den Stall an, wie aus Gewohnheit ging Leon mit zu den Hengsten, obwohl er ja eigentlich Shawty got Moves hatte reiten wollen, den Geländewallach, den man ihm als Pflegepferd zugeteilt hatte und um dessen Bewegung er sich heute noch nicht gekümmert hatte. Es war vielleicht keine allzugute Idee mit einem Pferd, das man noch nciht kannte, ins Gelände zu gehen, aber Leon hatte keien Lust sich über mögliche Risiken und Nebenwirkungen de Kopf zu zerbrechen, außerdem sollte man doch meinen, dass ein Reitschulpferd ein zuverlässiger Geselle war und nicht vor der Natur scheute.

Im Stall selbst war es ungewöhnlich ruhig, offensichtlich hatten die testosterongefüllten Pferdeleiber sich allmählich aneinandergewöhnt. Der Fußballstar ging vorbei an Lillys grau-weißem Moonbay, der kurz die Nase aus dem Fenster schob, ehe er sich wieder malmend seinem Heu zuwandte. Das schwarze Rennpferd Night of the Hunter's agent, nahm gar nciht erst weiter Notiz von den beiden Menschen, die sich dort auf der Stallgasse bewegten. Von Firesky kam aus der hinteren Box ein dunkles Schnauben und Leon konnte sich ein amüsiertes Grinsen nicht verkneifen.
Er drehte sich auf dem Absatz und wandte sich schließlich an Tijana.
"Gut, also ich bevorzuge es heute mal meinen Hengst hier stehen zu lassen und mich dem Pflegepferd zu widmen. Treffen wir uns in 20 Minuten draußen auf dem Hof ?!"
Es war nicht ganz klar, ob dies eien Frage war, oder ob er keine Antwort erwartete. Überhaupt war Leons bernsteinfarbener Blick so undurhdringlich und musternd zugleich, das er weder Widerworte, noch Einwände zuließ. Mit einem nickenden Grinsen wandte er sich ab und ging Richtung Putztrackt um von dort in den Wallachstall zu gelangen und sein neues Reittier genauer unter Augenschein zu nehmen. Er ging mal schwer davon aus, dass Tijana ihr Pferd allein fertig striegeln konnte.


{<- KANTINE | Stall | Pferde | Tijana}


@Tijana: Du kannst dann nach deinem Post hier gleich in der Umgebung posten, denn den Putzakt müssen wir wohl nciht weiter ausspielen oder? ,)

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BeitragThema: Re: Hengststall   Sa Nov 17, 2012 3:34 am

Tijana wartete auf den jungen Mann und hoffte nur das sie ihm nicht allzu auf die Nerven ging. Sie wollte so wenig wie möglich was falsch machen. Er räumte sein Tablett weg und sie ging ihm dann nach in Richtung Stall, mit einem etwas gemischten Gefühl, von Angst, Nervosität und sonstigen Sachen.

Im Stall dann aber, verflog alles wie im Flug. Der Geruch vom Heu und von Pferden lies alles aus ihrem Kopf verschwinden. Tija ging an verschiedenen Pferden vorbei, sah sich die ein oder anderen kurz an, bevor sie weiter ging und sich umschaute wo ihr Pferd wohl stand, als sich der junge Mann umdrehte und meinte das sie sich in 20 Minuten draußen auf dem Hof treffen sollten. Sie nickte kurz und sah wie er weiter ging. Da jetzt ihr das etwas zu lange dauerte weiter durch den Stall zu gehen, pfiff sie leise und sanft und schon streckte jemand seinen Kopf aus der Boxentür und wieherte leicht. Mit einem lächeln ging sie zu Mury´s Box und streichelte den Trakehner Hengst. „Na mein Hübscher? Heute gehen wir mit noch jemanden ins Gelände, damit wir uns beim nächsten mal auskennen.“, sagte sie und öffnete dann die Box, legte sein Halfter an und führte ihn raus auf den Putzplatz und putzte ihn bis sein schwarzes Fell glänzte. Dann holte sie Sattelzeug und Gamaschen, legte ihm seinen Sattel auf, gurtete schön zu, aber draußen würde sie nochmal nach gurten, trenste ihn auf und legte ihm seine Gamaschen an. Als sie damit fertig war, ging sie zum Hof, gurtete dort nochmal kurz nach und schwang sich dann auf seinen Rücken und ritt schon mal kurz vor.

[<< Kantine/ sieht ihm nach/ geht zu Mury]


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Zuletzt von Tijana Norman am Sa Nov 17, 2012 8:22 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Hengststall   Sa Nov 17, 2012 6:47 am

@Tijana: Bitte schreibe in der Ortstrennung, wie alle anderen, indem du in deinem Post vermerkst, wo dein Charakter vorher war und wo du nun hingehst, wenn du den Ort/Thread wechselst.
Das kannst du hier mit machen: <- Kantine | -> Innenhof oder mit Abkürzungen. (kannst dir da sja mal bei den andern usern mit ansehen Wink)

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BeitragThema: Re: Hengststall   Sa Nov 17, 2012 8:20 am

(Gomen'nasai, Gomen'nasai, Gomen'nasai, Gomen'nasai, Gomen'nasai!!!! Ich hab es gehabt aber als ich das verbessern wollte wurde es gelöscht Gomen'nasai! Ich weis es ja schon wie ich das zu machen habe Very Happy aber voll verpeilt Gomen'nasai!!!)

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Juliena S. Grossworth
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BeitragThema: Re: Hengststall   So Nov 18, 2012 8:17 am

" Und manchmal ist Einsamsein,
die bessere Zweisamkeit"

Nachdem Juli schweigend aus der Kantine mehr oder weniger geflüchtet war, schob sich ihre blasser Körper langsam Richtung Hengsstall. Ihr kam es so vor, als würde sie gleich den Boden unter den Füßen verlieren. Irgendwie war ihr Schwindelig und auf der anderen Seite ging es ihr wirklich Schlecht. Eigentlich wollte sie ja gar nicht gehen, eigentlich wollte sie sich mit Bastian unterhalten und ein wenig den Tag genießen, doch dieses wurde ihr sichtlich genommen. Ihr blick glitt zu Boden, kurz schweifte sie den massigen Körper ihres Rüden, der anscheinend schon wusste wo sie hin wollte, dennoch blieb er dicht an ihrer Seite, merkte wohl wie es ihr ging. Ihr kam es so vor, als wäre sie ein Teil eines traurigen Films, mit ihrem Namen im Abspann. Sie wusste nicht wie dieser Film hätte heißen können, doch mit ihr in der Hauptrolle, würde dies wohl so etwas ähnliches werden wie die Titanic, nur etwas simpler.
Ach warum machte sie sich darüber überhaupt den Kopf? sie wusste ganz genau das dies hier kein Schlechter Film war, sondern einfach nur die harte Realität die es immer wieder Schaffte ihr eine Klatsche nach der anderen zu verpassen. Ohne Grund, ohne Grenze, einfach so und das immer wieder. Der Tag hatte so gut angefangen und schien nun wieder in einem gewohnten Chaos zu versinken. Die Würfel sind gefallen, und es scheint nicht gut für die Brünette zu sein. Ein Spiel in dem sie wohl nie gewinnen wird.
Leise nieselte ihr der Regen ins Gesicht, schien sie trösten zu wollen, was aber nicht ging. nach einiger Zeit erreichte sie die Rolltür des großen Hengststalles die sie mit Schwung aufzog und sogleich hineintrat. Der Duft von frischem Stroh und von Pferden flog ihr entgegen und sie atmete Tief ein. schnell huschte sie den langen Gang der Boxen entlang, bis sie vor einer Stehen blieb. Der Kopf eines Schimmels guckte ihr entgegen und ein freudiges Blubbern kam von diesem. Sie hatte die Box ihres Hengstes erreicht und trat hinein, bevor sie hastig den Schimmel umarmte und in Tränen ausbrach. Sie drückte ihr Gesicht in das weiche, seidene Fell des Hengstes und konnte ihre Trauer nicht mehr zurückhalten. Irgendwie war es ein Wunder das der Schimmel ganz Ruhig stehen blieb, da er ansonsten ein wirkliches Energiebündel war, aber wenn es um sowas ging, merkte auch dieser wann es hieß einfach nur da zu sein.
Auch Farun blieb still und legte sich schweigend vor die Box, und nur ab und zu hörte man das leise Schluchzen der 29 Jährigen, die nun ganz in Tränen ausgebrochen war.

[kommt von der Kantine/ Alagon/ Weint]

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Bastian O'Hara
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BeitragThema: Re: Hengststall   Mi Nov 21, 2012 5:22 am

« Und immer wieder, sind es dieselben Lieder,
die sich anfühl'n, als würde die Welt stillsteh'n «

Im Schlendergang hatte Bastian den Hof überquert, ab und an einen prüfenden Blick nach oben geworfen - das Wetter war heute nicht allzu vielversprechend - nur um dann mit gesenkten Haupt weiter seinen Weg zum Stall zu gehen. Der Gedanke, dass dort sein Hengst auf ihn wartete und er diesen vielleicht etwas bewegen konnte - wenn auch nicht auf der Bahn, diese war einfach zu nass, was wiederum gefährlich für die schlanken Läufe des schwarzen Ungestüms war -, sondern vermutlich in der Halle. Aber Bastian hatte sich diese bereits die Tage zuvor angesehen und hatte feststellen müssen, dass es dem überdachten Reitplatz wirklich an nichts fehlte. Für einen Ritt in den Abendstunden gab es ausreichend Beleuchtung und an der Bande hingen gut sichtbar die großen, schwarzen Buchstaben für diverse Hufschlagfiguren. Auch war die Halle im allgemeinen sehr geräumig, sodass gut sieben Pferde zugleich in der Bahn sein konnten, ohne dass es sonderliche Probleme mit dem Platz geben dürfte, sofern zurechnungsfähige Reiter auf den Rücken der Vierbeiner saßen und diese sicher lenken konnten. Zu diesem Zeitpunkt jedoch sollte wohl niemand in der Halle sein, weshalb er vermutlich den ganzen Platz für sich alleine hatte. Das war umso erfreulicher, denn nach dem nervenaufreibenden Mittagessen, das ihm genügend Konfrontation für den Rest des Tages enthalten hatte, war es dem Jockey ganz recht sich jetzt nur auf sein Pferd konzentrieren zu müssen.
Von hinten betrat er den Stall, schob das Tor zum Putztrakt auf und schlüpfte dann in die Sattelkammer, wo für jedes Pferd ordentlich Sättel und Trensen an Haken hingen und die Putzkästen säuberlich verstaut im Regal standen. Für die Reiter gab es hier schmale Spinde, wo sich Stiefel und Helm unterbringen und einsperren ließen. Bastian schnappte sich die silbergraue Putzbox und das dunkelrote Halfter mit den goldenen Absätzen vom Haken, ehe er die Kammer verließ und den Weg zum Hengsstall einschlug.

Ahnungslos durchquerte der Mützenträger die Stallgasse hielt ab und an inne, um einem der Tiere über die Nüstern zu streichen. Spirit of Firesky hatte den Jockey fasziniert in seinen Bann gezogen, der Fuchshengst war ein Prachtexemplar von einem Rennpferd. Bastian wäre gern mal auf dessen Rücken gesessen, sicherlich trug dieses Pferd einen von Sieg zu Sieg, aber schon allein angesischts der Tatsache, dass jenes Wundertier niemand geringerem als Leonardo Fabbri, dem launischen Fußballspieler gehörte, ließ er es bei diesem stillen Wunsch. Die Box von dem Rappen Mury Murais war leer, vermutlich hatte er sich auf einen Ausritt begeben ... bei dem Wetter?! Bastian schüttelte nur den Kopf, hinten im Stall stand Bloody Moon Bay, der Jockey musste grinsen, wenn er eines schnell herausgefunden hatte, dann das die größten Angeber hier Moon und Firesky waren. Lächelnd lief er zu seinem Hengst und löste dort die Boxentür aus der Verriegelung. Ein erfreutes Schnauben drang an sein Ohr.
"Na, Junge? Es wird Zeit, dass du dein Hinterteil mal wieder etwas bewegst, findest du nicht? Verzeih mir, wenn ich dich heute nicht auf die unendliche Weite der Bahn entführe, aber das Wetter würde auch dir nicht behagen, mein Freund."
Mit so viel Sanftmütigkeit wie man sie dem oftmals rauen Mann nicht zugetraut hätte, sprach er mit seinem Pferd, während er das rubinrote Halfter über dessen Kopf streifte einen schwarzen Strick daran befestigte und den Schwarzen mit einem kurzen Schnalzen dazu aufforderte ihm zu folgen. Night of the Hunter's agent war ein gewaltiges Pferd. Zwar schlank, doch mit einem Stockmaß von 174cm nicht gerade klein. Der Vollblüter tänzelte ein wneig hinter seinem Besitzer herum, ehe er in einen schreitenden Gang verfiel und ihm zum Putztrakt folgte.

Jäh beanspruchte ein Schluchzen seine Aufmerksamkeit. Der Hengst hatte es auch gehört und wandte den Kopf zu einer Box, deren Tür einen Spalt weit offen stand. Skeptisch sah Bastian zuerst sein Pferd und dann die Box an. Wenn ihn nicht alles täuschte stand dort ein weißer Springer. Zögerlich ging er auf die Box zu udn sah sich in seinem Verdacht bestätigt. Ein weißer Hengst blickte ihm dunklen Augen entgegen. Weniger aufbrausend und testosteronlastig wie andere Rabauken in diesme Stalltrakt, abe rimmer noch imponierend und beeindruckend. Aber ein Pferd schluchzte doch nicht?
Es dauerte eine Weile, bis Bastian erkannte, dass auf der anderen Seite des Pferdes eine Frau stand und die Arme um den Hals des Tieres geschlungen hatte.
"Juliena?"
War sie das wirklich? Ja, ander skonnte es schließlich nicht sein. Er sah auf das BOxenschild. Ja, sie war es. Alagon, so hatte sie das Pferd bezeichnet, das sie ihr Eigen nannte.
"Was ist los?"
Bastian war niemand, der fragte, ob alles okay sei, es ershcien ihm in diesem Augenblick auch unangebracht. Selbst ein Blinder sah, dass eben nicht alles in Ordnung war udn im Zweifelsfall hörte man es auch, denn hin und wieder drang das zuvor vernommene Schluchzen aus Julienas Kehle.
Hunter beäugte derweil ein wenig skeptisch seinen Stallkollegen und sog immer wieder prüfend die Luft ein, doch im allgemeinen blieb der Rappe ruhig und sah sowohl Pferd als auch Besitzerin ebenso fragend an, wie Bastian selbst.


{<- KANTINE | Puztrakt | Pferde | Hunter | Juliena}



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BeitragThema: Re: Hengststall   Mi Nov 21, 2012 6:50 am

" und des Redens Antwort Frage steht"

Juli wusste nicht wie lange sie ihr Gesicht schon in das seidene Fell ihre Hengstes gedrückt hatte, wusste auch nicht wie Spät es war oder ob es Draußen schon Dunkel wurde. All diese normalen Fragen und Zeiten hatte die Lehrerin für diesen Moment vergessen. Sie fühlte sich im moment einfach nur Hilflos, alleine und kraftlos. Es war nicht das erste Mal das es Juli so schlecht geht. Jeden Abend lag sie in ihrem Bett und weinte in ihr Kissen, solange bis sie irgendwann einfach einschlief. Meistens zwischen ihren Tieren die in dem Moment versuchten sie irgendwie zu trösten. Aber dies konnte wohl Niemand, schließlich würde es auch Niemanden in ihrem Leben geben. Sie starb später bestimmt alleine und verlassen in einem Altenheim, zwischen anderen fremden Menschen, die bis zu ihrem Lebensende vor sich hin vegetierten ohne das sie Jemals jemand besuchen kam.
Alleine dieser Gedanke trieb der 29 Jährigen neue Tränen in die Augen, die dann an dem weißen Fell des Hengstes Abperlten und leise in das Stroh tropften. Heiß liefen sie die Wange der jungen Frau hinunter, einige sammelten sich an ihrem Kinn und sickerten an ihrem Hals langsam hinunter, bis sie in ihrem Shirt verschwanden. Je mehr sie Weinte, desto fester drückte sie sich an den Hals des Hengstes, atmete seinen süßlichen Duft ein und Wünschte sich sie wäre nicht immer so Alleine. Sie wünschte sich einmal das Glück. Vieles lief in ihrem Leben schief, sie trug ein sehr großes Geheimniss mit sich rum was ihr Ebenfalls langsam aber sicher die Luft zum Atmen nahm. Narben trug sie davon an ihrem Körper. An Bauch und Rücken, an ihren Seiten und an ihrer Hüfte. Überall waren diese Narben die sie jeden Tag ansah und sich nur Fragte: Warum?
Aber eine Antwort bekam sie auf all ihre Fragen nicht mehr. Zu lange waren diese Zeiten her.

Wie lange mag es wohl dauern bis all dies mal Vorbei geht? wie lang mag es wohl dauern bis Juli endlich das findet was sie schon seit Jahren sucht, was sie schon seit Jahren braucht? Liebe, Geborgenheit, Glück, Sicherheit. Es waren wünsche, Vorstellungen und Ahnungen, aber keines davon ging war. Nichts davon, hatte sich auch nur ein bisschen an Juli rangetraut, Nein. Sie hatte eher das Gefühl das alle vor ihrer Art flüchteten, vor dem zurückgezogenes, ebenso auch vor dem freundlichen und Offenen. Niemanden konnte sie es Recht machen, es war egal was sie Versuchte, irgendetwas war immer Falsch. Entschuldigungen, sie konnte so viele davon Aussprechen, konnte so viele davon geben, konnte machen was sie wollte, selbst wenn sie keine Schuld hatte. Sie tat es, sie Entschuldigte sich, für alles, für jeden, für Sich.
Dadurch das sie in ihre Gedanken versunken war, bemerkte sie gar nicht das Jemand in den Hengststall kam. Es waren Schwere, aber dennoch Leichtfüße Schritte die hier und da mal Stehen blieben bis sie sich Zielstrebig ihren Weg suchten und diesen wohl auch schnell fanden. Aber das alles Interessierte Juli nicht, Sie bekam es weder mit, noch hätte sie Gesellschaft jetzt brauchen können. Sie würde eh keiner verstehen.
Wieder erklang ein leises Schluchzen aus der Box des Hengstes, und dieses Mal schien es derjenige wohl Gehört zu haben. Mitten in der Tat das Pferd raus zubringen blieb er direkt vor der Box des weißen Hengstes stehen. Erst als die Stimme von Bastian an ihre Ohren drang, entglitt sie ihren Gedanken und schaute Erschrocken auf. "Ja?" erklang ihre Zitternde Stimme und man hörte sehr deutlich wie sie sich die Nase putzte und noch einmal Schluchzte. Als wieder die Stimme des Jockeys erklang, schaute sie auf, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und lächelte leicht. "Nichts es..... es ist alles ok" Während sie das sagte musste sie einmal Luft holen, da ihre Stimme wieder drohte zu versagen. Es war ihr Peinlich das ausgerechnet Bastian sie dabei Erwischte das sie weinte.

Ruhig kam sie aus der Box des Hengstes, schnappte nach dem schwarzen Lederhalfter und versuchte dieses Aufzumachen. Doch dadurch das ihre Hände leicht feucht waren, glitt der Riemen immer wieder aus ihrer Hand, und je öfter sie es Versuchte desto mehr drangen die Tränen wieder in ihre Augen. Ihre Sicht wurde Verschwommen, das Gefühl von Schwindel kroch wieder ihren Körper hoch und erfasste diesen mit einer Schnelligkeit die sie nicht kannte. Nur mit Mühe konnte sie das Zurückhalten, doch die Tränen, sie liefen wieder ihre Wange runter und tropften zu Boden. Juli gab es auf, das Halfter sank zu Boden und erreichte diesen mit einem klirren. Sie selber lehnte sich an die Boxentür und stand nun mit dem Rücken zu Bastian. Wieder durchschüttelte ein schluchzen den zierlichen Körper der 29 Jährigen. Auch Farun hatte sich erhoben und war Mittlerweile auf die Stallgasse getreten. Genügend Abstand zum fremden Pferd haltend, trat der massige Rüde zu Juli und strich seinen Kopf an ihrem Bein, schaute Bastian an und schien ihm zu sagen: oO"Nun mach doch was, Bitte"Oo
Da aber nichts geschah, schaute Farun wieder zu seiner Besitzerin, bevor er sie umrundete und sich direkt schräg vor sie setzte und leise anfing zu Fiepen. Aber Juli bekam dies gar nicht mehr mit. Wieder verschwammen ihre Gedanken und die Schrecklichen Bilder suchten sich erneut einen weg in ihren Kopf, in ihr Leben. in Ihre Vorstellungen
.

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Bastian O'Hara
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BeitragThema: Re: Hengststall   Do Nov 22, 2012 7:47 am

« Komm ich trag dich, durch die Meute
Keine Angst, ich gebe auf dich Acht «

Interessiert am Geschehen, das sich dort zutrug, versuchte Night of the Hunter's agent seine Nase irgendwie in die Box des fremden Pferdes zu stecken. Scheu kannte der große Rappe anscheinend ebenso wneig, wie sein Reiter, der noch immer vollkommen reglos vor Alagons Box stand und auf eine Reaktion von Juliena wartete. Hunter konnte es nicht so ganz nachvollziehen einfach stumm rumzustehen, also begann er sich ein wneig an der Boxentür zu schaffen zu machen. Zunächst zaghaft und mit einigen ergbenislosen Versuchen sie mit dem Haupt zu öffen, bis er schließlich seine Zähne ins Spiel brachte. Da hatte er aber die Rechnung ohne Bastian gemacht. energisch zog der Dunkelhaarige an dem Führstrick in seiner Hand und Hunter zuckte zurück und warf seinem Besitzer einen strafenden Blick zu, versuchte jedoch nicht erneut einen Versuch zum Öffnen der Tür zu unternehmen.
Was auch immer mit Juliena los war, Bastian hatte selten jemanden so weinen gesehen. Nur hin udn wieder, Schüler, die Jockeys werden wollten, denen man gerade die Nachricht überbracht hatte, dass sie zu untalentiert, zu groß, oder zu schwer seien. Aber irgendwie spürte der Mann auch, dass es hier etwas anderes war. Seine Kollegin weinte nicht, weil man ihr mal geradeso einen Riegel vorgeschoben hatte, nein, es musste einen anderen, schwerwiegenderen Grund für ihre innere Aufruhr geben.
Als die 29Jährige schließlich aufschreckte, da sie ihren Namen gehört hatte, konnte der Jockey nur zu gut sehen, wie verschleiert ihr Blick von den vielen Tränen war. Er stöhnte kurz tonlos auf - im Trösten war er nie gut gewesen. Er konnte Menschen niedermachen, ihnen ihre schlechten Seiten und Taten vor Augen führen, aber jemanden loben ode rgar wieder aufbauen, hatte noch nie in seiner Macht gestanden. Die Springlehrerin trat aufgewühlt aus der Box, gefolgt von ihrem riesigen Hund, vor dem Hunter einige Schritte zurückwich. Zwar kannte der Vollblüter die Gesellschaft von Hunden, aber dieser hier war wohl für seinen Geschmack doch eine Nummer zu groß. Einige Sekunden musste Bastian sich also auf sein Pferd konzentrieren und es wieder soweit beruhigen, dass es ruhig stehen blieb - jedoch mit einem Sicherheitsabstand zu dem "bestialischen" Hundewesen.

"Für nichts ist das aber ganz schön viel?!"
Egal, ob Frage oder Antwort, eines stand für Bastian fest: Juliena log. Und sie war nicht sonderlich gut darin, denn ihre Verfassung sprach für sich. Ein tränenüberströmtes Gesicht, ein schmerzerfüllter Blick und ein aufgewühltes Temperament, vermutlich konnte sie kaum einen klaren Gedanken fassen. Musternd sah er sie an, während sie ihm ihren Rücken zukehrte. Tja - was tat man(n) in so einem Augenblick? Bastian wusste es ehrlich gesagt nicht und auch der bittende Blick aus den runden Doggenaugen Faruns half ihm da nicht weiter. Achselzuckend sah er den Rüden an. Es stand nicht in seiner Macht irgendetwas zu tun, wenn er nicht wusste was hier los war, doch schließlich gab er der Hundebitte nach und startete einen weiteren Versuch. Würde dieser Scheitern, würde er gehen. Eigentlich stand es ihm ja auch nicht zu sich in anderer Leute Angelegenheiten und Probleme einzumischen, zumal es so überhaupt nicht seine Art war.
"Dein Rücken ist zwar äußerst entzückend, doch ich wäre dir dankbar dir wieder in die Augen sehen zu können. Wenn du nicht mit reden willst, gut ich kann auch gehen. Von mir aus kann ich aber auch schweigend zuhören ..."
Es war ein verwobenes Angebot mit eienr Spur schwachem Humor vorangesetzt. Eigentlich war der Jockey doch gar nicht so gefühlskalt, wie gerne behauptet wurde, immerhin besaß er in diesem Augenblick genügend Feingefühl, um eine vorsichtig formulierte Frage an Juliena zu stellen, ohne sie direkt auf ihr Erscheinen anzusprechen. Zwar wusste er nicht wie sie reagieren würde, doch wartete er ersteinmal ab. Gehen konnte er immer noch.


{Hunter | Juliena | Angebot}



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BeitragThema: Re: Hengststall   Di Jan 08, 2013 8:59 am

PLOT 2

Nach stürmischen kommen auch wieder Ruhezeiten

Der erste Trainingstag ist geschafft.
Alle Azubis hatten in einer Reitstunde die Gelegenheit sich mit ihrem Pflegepferd vertraut und bekannt zu machen, sie haben erste Eindrücke von dem neuen Tagesablauf bekommen und so allmählich spinnt sich in den Köpfen ein neues Bild vom Traumberuf. Dass dieser nämlich anstrengernder ist als gedacht, aber trotzdem sehr viel Spaß machen kann.
Während die Pferde also erschöpft aber wohl zufrieden in den Stallungen ihr Heu kauen, steht den Azubis und den Lehrer die Zeit nach dem Abendessen zur freien Verfügung. Um 23.00 Uhr haben alle auf den Zimmern zu sein. Ab 24.00 Uhr ist strenge Bettruhe, jedem ist es freigestellt, wann er das Bett aufsucht, jedoch sollte klar sein, dass der nächste Tag früh beginnt, denn schon um 7.00 Uhr heißt es wieder Aufstehen!

Noch ist aber genug Zeit, um noch die ein oder andere Unternehmung zu wagen. Egal, ob in die nahe gelegende Kleinstadt durch die Fußgängerzone bummeln, auf dem Hof entspannen, einen kleinen Abendspaziergang starten, oder gemütlich auf dem Zimmer zu bleiben und mit den neuen Freunden zu quatschen.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 19:20 Uhr
> es hat aufgehört zu regnen, ca. 12°
> die ersten Sterne bahnen sich ihren Weg am Himmel, die Nacht verspricht kühl, aber klar zu werden

JEDEM IST FREIGESTELLT WO ER POSTET! Startet aber keine Ausritte oder sonstige reiterliche Aktivitäten mit den Pferden mehr!



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BeitragThema: Re: Hengststall   So Okt 06, 2013 8:46 am


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.

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