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Mr McKinley
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BeitragThema: Büro   Mo Okt 03, 2011 4:22 am

Hier befindet sich das Büro von Mr McKinley in dem er alle möglichen Papierarbeiten erledigt.

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Natalie Lyvers

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BeitragThema: Re: Büro   Sa Nov 24, 2012 9:29 pm

> Heroes come and go <


Seuftztend betrat Natalie das Büro. Sie lächelte als sie den uralten Schreibtisch sah und strich darüber, bevor sie sich in den Sessel setzte und den Ordner aufklappte der auf der Tischplatte lag. Doch bevor sie irgendetwas darin las, nahm sie die drei Dokumente die daneben lagen und
schrieb sich die Namen auf. Nalani Sullivan, angehende Dressurreiterin; noch nicht eingetroffen. Jonathen McGillis, angehender Jockey; noch nicht eingetroffen. Felix Gordon Grand, angehender Springreiter; noch nicht eingetroffen. Letzterer war wohl ohr Auszubildender.
Sie würde sich ansehen müssen, wie er ritt und ob er ersteinmal auf einem der Schulis oder schon auf seinem eigenen Pferd bei ihr im Unterricht reiten würde, würde sie sehen. Bei Penelopé hatte sie nicht so ein durcheinander, ihr waren Mercy und Nirvana zugeteilt worden, das hieß sie würde warscheinlich entweder zweimal am Tag auf dem Rücken eines Pferdes sitzen, oder sie würde eins Longieren und das andere reiten. Je nachdem müsste sie dann jedoch sehen wie das Mädchen longierte, da sie aufkeinen fall eine blutige Anfängerin an die Longe lassen wollte, Lawrence würde ihr warscheinlich zustimmen.

Natalies Blick wanderte zurück zum Ordner und sie stand auf, nahm den anderen Ordner mit der Aufschrift 'Azubis', heftete die Anmeldungen an ihre Stelle und setzte sich wieder hinter den Schreibtisch. Die blonde Frau fuhr sich mit der Hand durch die langen Haare und nahm den Zettel, auf den sie auch schon die noch nicht angekommenden Auszubildenen aufgeschrieben hatte, und notierte aus dem Ordner herraus welche Pferde noch keinen Reiter hatten.
- Mister know it all
- Sprinkle
- Rasputin
- Disney World
- Domino
- Crazy about Elvis
- Amadeus

Natalue runzelte die Stirn. Amadeus hatte einen schlimmen Reitunfall erlebt und war jetzt sehr unaufmerksam und unkonzentriert, wenn jemand im Sattel saß. Er tänzelte herrum, wich zu seite aus und nickte mit dem Kopf, wenn ihm etwas komisch vorkam. Sie würden wohl einen Reiter finden müssen, der eine sehr weiche Hand hat und schon sehr gut Reiten konnte. Doch auch sie selbst hatte schon daran Gedacht, das sie ihn einfach mal eine ruhige Stunde unter ihr geben würde. Sie würde einfach nochmal Lawrence drauf ansprechen um dies vorzuschlagen. Das, solange er noch so nervös und ängstlich war, Natalie sich um ihn kümmern und mit ihm arbeiten würde. Die blonde Frau nickte und schrieb hinter Amadeus -erst einmal vom Untericht befrein und in ruhe mit ihm arbeiten ?-

Schließlich stand die blonde Frau auf und klappte den Ordner zu. Sie hatte eine dreivirtel Stunde im Büro gesessen. Sie streckte sich kurz, faltete den Zettel zusammen und steckte ihn sich in die Hosentasche. Schließlich trat sie nach draußen, an die frische Luft.


{<-Kantine // Caféteria | schreib noch nicht angekommene auf | denkt nach | schreib Pferde ohne Reiter auf | macht sich gedanke über Amadeus | räumt alles zusammen ->Stall}

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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Büro   Di Jan 08, 2013 8:58 am

PLOT 2

Nach stürmischen kommen auch wieder Ruhezeiten

Der erste Trainingstag ist geschafft.
Alle Azubis hatten in einer Reitstunde die Gelegenheit sich mit ihrem Pflegepferd vertraut und bekannt zu machen, sie haben erste Eindrücke von dem neuen Tagesablauf bekommen und so allmählich spinnt sich in den Köpfen ein neues Bild vom Traumberuf. Dass dieser nämlich anstrengernder ist als gedacht, aber trotzdem sehr viel Spaß machen kann.
Während die Pferde also erschöpft aber wohl zufrieden in den Stallungen ihr Heu kauen, steht den Azubis und den Lehrer die Zeit nach dem Abendessen zur freien Verfügung. Um 23.00 Uhr haben alle auf den Zimmern zu sein. Ab 24.00 Uhr ist strenge Bettruhe, jedem ist es freigestellt, wann er das Bett aufsucht, jedoch sollte klar sein, dass der nächste Tag früh beginnt, denn schon um 7.00 Uhr heißt es wieder Aufstehen!

Noch ist aber genug Zeit, um noch die ein oder andere Unternehmung zu wagen. Egal, ob in die nahe gelegende Kleinstadt durch die Fußgängerzone bummeln, auf dem Hof entspannen, einen kleinen Abendspaziergang starten, oder gemütlich auf dem Zimmer zu bleiben und mit den neuen Freunden zu quatschen.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 19:20 Uhr
> es hat aufgehört zu regnen, ca. 12°
> die ersten Sterne bahnen sich ihren Weg am Himmel, die Nacht verspricht kühl, aber klar zu werden

JEDEM IST FREIGESTELLT WO ER POSTET! Startet aber keine Ausritte oder sonstige reiterliche Aktivitäten mit den Pferden mehr!



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BeitragThema: Re: Büro   Di Feb 26, 2013 4:46 am

» ARBEIT IST DAS HALBE LEBEN
UND VOR DEM VERGNÜGEN KOMMT BEKANNTLICH DIE TÄGLICHE PORTION DAVON «

Mit einem gewissen Hauch von Erleichterung stieß Lawrence die Tür zum Büro auf. Der erste Trainingstag war relativ reibungslos vorübergangen und das nahm ihm eine große Last von den Schultern. Somit hatte der Hofleiter eine Sorge, die er abhaken konnte, denn so wie es aussah gab es keine Probleme in der Lehrer - Schüler - Reitpferd - Zuteilung und das stimmte ihn mehr als zufrieden.
Doch angesichts des Papierstapels, der sich neben dem Computer auf dem großen, schweren Schreibtisch türmte, sank dem Dunkelhaarigen das Herz dann doch wieder etwas tiefer. Da musste er wohl jetzt durch, schließlich hatte er diese verhasste Arbeit lange genug aufgeschoben, oder abgeschoben. Schon einmal hatte er Natalie darum gebeten, diese Aufgabe für ihn zu übernehmen, aber er konnte sie jetzt unmöglich noch einmal darum bitten, zumal er ja eigentlich nichts Besseres zu tun hatte, außer sich zu entspannen. Schließlich hatte er ja heute Nachmittag in seiner freien Zeit mit Kathryn an Jequns Galloppwechseln feilen müssen, anstatt sich dieser Aufgabe hier anzunehmen. Und bekanntlich wurde man auch für die kleinen Sünden immer noch rechtzeitig bestraft.

Der 50-Jährige zog die leichte Fleecejacke aus, die er vorhin übergeworfen hatte, bevor er seine Runde über den Hof gemacht hatte, hängt sie über den Drehstuhl und krempelte sich die Hemdsärmel hoch, während er den PC hochfuhr. Dann begann er ersteinmal die neuen Parpiere zu sortieren und die jeweiligen Aktenordner vorzubereiten. Reitschuldpferde. Auszubildende. Angestellte. Privatpferde. usw.
Zunächst einmal nahm er sich die Liste der Schulpferde vor udn musste feststellen, dass Natalie ihm diese Arbeit schon abgenommen hatte, kurz überflog er die Liste und musste zu seiner Zufriedenstellung erkennen, dass sie nun vollständig war. In den nächsten Tagen würden vielleicht noch das ein odere andere Pferd vom Nachbargestüt sich zu den Reitschulpferden gesellen, doch vorerst war die Liste so komplett. Auf einmal sprang ihm etwas ins Auge. Bei dem fuchsroten Wallach Amadeus hatte Natalie etwas dazugeschrieben: '-erst einmal vom Untericht befrein und in ruhe mit ihm arbeiten ?-'
Lawrence fiel prompt der Unfall ein, den der 8-Jährige vor nicht allzulanger Zeit hatte durchstehen müssen. Der von vornherein etwas scheue Wallach war nun zudem noch recht schreckhaft geworden, obwohl er sonst stets ein zuverlässiges Geländepferd gewesen war. Er würde Natalie noch einmal zu einem anderen Zeitpunkt darauf ansprechen, vielleicht hatte sie ja eine Idee, was man mit dem Fuchs machen könnte, denn vorerst - da hatte sie recht - sollte er keine Reitschüler auf seinem Rücken tragen. Zur Sicherheit aller.

Als Nächstes kamen dann die Papiere der Auszubildenden. Da waren heute noch einige abzuchecken und einzuordnen. 'Jonathen McGillis, Penelopé Russo, ... ' und einige weitere. Er trug die zugehörigen Lehrer in die Datei am PC ein:
Jonathen McGillis - Azubi Jockey - Bastian O'Hara
Penelopé Russo - Azubi Springen - Natalie Lyvers
Nalani Sullivan - Azubi Dressur - Lawrence McKinley

Dann nahm er noch eine Änderung vor:
Seraph DuCraine - Azubi Beritt - Deverill Evans
Und so ging es immer weiter und weiter und weiter ...

{kommt ins Büro | zufrieden | unzufrieden angesichts der Papiere | beginnt mit der Büroarbeit}


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Natalie Lyvers

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BeitragThema: Re: Büro   Mi Feb 27, 2013 3:38 am

» Nicht immer ist der 'Blick zurück' der klügste... «


Seufzend verlagerte sie die Akten, die sie unter ihrem rechten Arm trug, auf die andere Seite und angelte nach ihrem Schlüssel, um den Lehrertrakt aufzuschließen. Sie hatte die Akten am vorherigen Tag über Nacht mit in ihr Zimmer genommen und wollte sie nun wieder einsortieren. Es waren die Akten einiger neuer Azubis, sowie einiger neuer Schul- und Privatpferde. Darunter auch ihre beiden Azubis, Felix Gordon Grand und Penelopé Russo. Sie hatte mehr über sie wissen wollen wie zum Beispiel Reiterliche Laufbahn und wie sie ihre Pferde bekamen. Natalie war einfach Neugierig was das anging und wollte so mehr über ihre Schüler in Erfahrung bringen.

Gerade schloss sich die Tür hinter ihr, vibrierte ihr Handy in ihrer Hosentasche. Sie verlagerte erneut die Akten, bevor sie nach ihrem Handy angelte und mit gerunzelter Stirn drauf sah. Ihre Mutter? Sie hatte seit ungefähr 5 Wochen nicht mehr angerufen, geschweige denn irgendein Lebenszeichen von sich gegeben. Nun ja, sie selber ja auch nicht, aber schließlich hatte sie seit sie ihr war auch viel zutun gehabt. Hatte sie immer noch. Wahrscheinlich wusste ihre Mutter das und ließ sie deshalb.
Natalie nahm das Gespräch an, war erst noch froh sie zuhören, doch als sie das nachdenkliche in der Stimme ihrer Mutter hörte, stutzte sie. Blieb sogar mitten im Flur stehen. "Was ist los, Mom?" sie klemmte das Handy zwischen Schulter und Ohr und machte die Tür zum Büro auf. Kurz blickte sie auf, als sie Lawrence hinterm Schreibtisch sitzen sah, nickte ihm lächelnd zu und stockte dann, als sie den nächsten Satz ihrer Mutter hörte. Erst hatte sie nur von ihrer Tante erzählt, das sie kürzer treten wollte. "Auch ein Fohlen von Rúna soll verkauft werden. Ein 12 jähriger Wallach. Sehr lieb und ein super Reitpferd. Isländer halt." sie lachte.

Also Natalie den Namen ihrer ehemaligen Stute hörte, stockte sie und ein schmerzhafter Ausdruck legte sich auf ihr Gesicht. Jedoch nur kurz den dem folgte ein nachdenklicher. "Sie hatte gleich an dich gedacht. Du kannst natürlich darüber schlafen und ein paar Tage nachdenken. Ruf mich an wenn du zu einer Entscheidung gekommen bist."
Sie legte auf und kurz blickte Natalie nur auf ihr Handy. Sie wusste nicht was sie von diesem Anruf halten sollte. Der Schmerz den sie bei Rúna's tot gespürt hatte, pochte erneut in ihrer Brust auf, trotz der vielen Jahre die vergangen waren. Schließlich war sie ihr erstes Pferd gewesen, ihr ein und alles. Zwar hatte sie gewusst, das Rúna gefohlt hatte, doch nie wieder daran gedacht. Ihr fielen die Akten wieder ein, die sie immer noch unterm Arm hatte und sortierte sie ins Regal. Als sie sich unmdrehte begegnete sie Lawrence Blick. Sie seuftzte und setzte sich auf den Stuhl, vor dem großen Schreibtisch. "Bevor die fragst, ja es ist alles okay." sie lächelte. Auch wenn es eher gestellt wirkte, als echt..

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Zuletzt von Natalie Lyvers am Fr März 01, 2013 11:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Büro   Mi Feb 27, 2013 4:59 am

» Vergessen ist einfach doch Verzeihen ist schwer ?! «

Flink tippten Lawrence' Finger die neuen Informationen, die er aus den Papieren entnahm, in den Computer ein und gaben damit den unterschiedlichsten Tabellen mehr und mehr Fülle und Sinn. Er würde heute Abend also gut mit dem Ordnen der neuen Azubis und Angestellten fertig werden, dannach konnte er sich noch einmal mit den Versicherungen für die Reitpferde auseinander setzten, die ja allesamt abgeschlossen waren, doch einer Aufarbeitung bedurften. Sicherlich ein noch unangenehmerer Part, als das einfache Eintragen, was er momentan erledigte. Ein Seufzen kam über seine Lippen, doch schnell konzentrierte sich der 50-Jährige wieder, um nicht noch mehr aufholen zu müssen.

Die Tür wurde etwas ungelenk aufgestoßen und eine blonde Frau trat herein. Der Hofleiter hob den Blick und nickte seiner Stellvertreterin grüßend zu, die einen ganzen Packen Akten unter dem Arm trug. Sie hatte ihr Handy ans Ohr gekemmt, während sie die Tür aufmachte, nahm es nun wieder in die Hand und ordnete die Ordner in den Schrank ein. Der Dunkelhaarige widmete sich wieder dem Bildschirm und der Tastatur, denn Natalie hatte offensichtlich keine neuen Unterlagen für ihn. Vermutlich hatte sie sich nur etwas über die Schüler oder so informieren wollen.
Trotzdem konnte Lawrence nicht verhindern, dass seine Ohren die Wortfetzen des Telefongesprächs aufnahmen und ein etwas sorgenvoller Blick legte sich über sein Gesicht, als er Natalies Antworten abwartete. Scheinbar schien ihr das Thema nicht so gut zu gefallen, worüber gesprochen wurde.
Als sie schließlich auflegte und sich zugleich ihm gegenüber in den bequemen, mit schwarzen Leder überzogenen Stuhl fallen ließ, untersagte sie ihm zugleich jegliche Fragen, indem sie ihm mit einer Antwort auf seine nicht gestellte Frage zuvor kam. Natürlich hätte das den Dunkelhaarigen nicht von weiteren Fragen abgehalten, doch irgendwie schien Natalie nicht darüber reden zu wollen. Kurz beäugte er sie etwas skeptisch, ehe er wie neben bei meinte:
"Dafür klangen deine Worte aber etwas halbherzig ... wenn du auf jeden Fall reden willst, ich kann auch Schweigen."
Ein gutgemeintes Lächeln legte sich über die Lippen von Lewis. Dann schloss er die Dateien der Azubis, Lehrkräfte und Stallpferde-halt!, da war etwas gewesen.
"Du hast hier bei Amadeus eine Bemerkung hingeschrieben. 'von Arbeit befreien und in Ruhe mit ihm arbeiten'. Hattest du da eine bestimmte Idee? Weil einem Azubi würde ich ihn auch nicht zuteilen, soweit ist er noch nicht, auch wenn es langsam bergauf geht. Vielleicht sollten wir ihm eine einschlägige Bezugsperson geben. Oder meinst du wir sollten Deverill einen Blick drauf werfen lassen?"
Die Idee den etwas mürrischen, aber sehr qualifizierten Bereiter ein Auge auf den Fuchswallach werfen zu lassen, war Lawrence schon eher gekommen. Deverill kam schließlich auch prima mit Silly klar, die sonst wirklich kaum jemanden an sich heran ließ, ein Wunder, dass sie Butterfly noch nicht untergebuttert hatte. Trotzdem hatte vielleicht der Bereiter einen Vorschlag, wie man Amadeus von seiner neuen immer gegenwärtigen Angst befreien könnte.
Außer Natalie hatte noch einen Einwurf.

{PC | Natalie | Telefongespräch | skeptisch | Gespräch}


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BeitragThema: Re: Büro   Fr März 01, 2013 11:36 pm

» Viel Talent geht der Welt verloren weil ein bisschen Mut fehlt. «
Der englische Autor Sidney Smith

Ein dankbares Lächeln legte sich auf Natalies Gesicht. "Danke..." Natürlich hatte sie sich nicht so angehört, wie denn auch wenn erneut das Gespräch auf Rùna kam, was Lawrence natürlich nicht wissen konnte. Schließlich hatte sie die Stute beim telefonieren nicht erwähnt, dafür aber ihre Mutter oft genug um dieses kribbeln in ihr wieder aufzurufen. Natürlich, ihre Mutter dachte wahrscheinlich es würde sie nicht mehr ganz so sehr treffen, was ja auch stimmte, doch, ein kleiner Schmerz würde immer da sein. Tief in ihrem innern. Sie würde Rùna immer im Herzen tragen. Ihre treue Freundin...
Natalie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte und blickte zu Lawrence auf. Die Ablenkung, von dem Gespräch, tat gut. Sie würde sowieso den ganzen Abend damit verbringen darüber nachzudenken ob es klug wäre. Oder ob sie es sich überhaupt leisten könnte, noch ein Pferd zu besitzen. Auch wenn sie sich schon immer einen ruhigen Wallach fürs Geländen gewünscht hatte. Joice hatte es nicht so mit dem Wald; natürlich sie liebte die Stunden auf der Wiese wie alle Pferde. Doch Ausritte, nein. Lieber sprang sie über Hürden, die ihr im Weg stehen.

Ihre Aufmerksamkeit wanderte zu Amadeus. Ja, es wäre bestimmt gut Deverill ihn sich ansehen zu lassen. Er wusste mit bestimmtheit mehr und konnte Tipps geben, wie sie Amadeus das Vertrauen wieder "beschaffen" konnten. Es würde mitsicherheit dauern, genauso wie es mit Joice gedauert hatte. Doch Natalie war zuversichtlich das sie es schaffen würde, genauso wie es Joice geschaffte hatte wieder zu vertrauen. Wenn auch nicht jedem, was verständlich war.
Die blonde nickte. "Ja, das ist eine gute Idee. Und wenn er hilfe braucht, Seraph DuCraine wird bei dieser Gelegenheit doch bestimmt viel lernen. Sie hat ein gutes Händchen für Pferde." auch ihre Akte war am gestrigen Abend dabei gewesen.

Natalie überschlug ihre Beine und runzelte Nachdenklich die Stirn. "Es gibt da etwas, worüber ich doch reden möchte.." sie machte eine kurze Pause, wusste nicht so recht wie sie anfangen sollte. Sie entschied sich einfach loszureden, so wie sie es meistens tat.
"Ich glaube du weißt das ich vor ungefähr 8 Jahren eine Isländerstute hatte. Rùna. Bevor sie zu mir kam, fohlte sie. Der Wallach soll jetzt verkauft werden, da meine Tante, von ihr hab ich Rùna, etwas kürzer treten will. Sie ist auch nicht mehr die jüngste." ein schiefes lächeln legte sich auf ihr Gesicht.
"Sie hat an mich gedacht, aber ich bin mir nicht sicher ob ich mich für ihn oder lieber gegen ihn entscheiden sollte. Ich wollte, bevor ich mich für ihn entscheide, es noch mit dir absprechen. Nicht das du irgendwelche Einwände hast. Noch steht meine Entscheidung, wie gesagt, noch nicht fest.
Das war es worum es bei dem Gespräch geht."
sie strich erneut die Strähne hinter ihre Ohren, die sich erneut gelöst hatte. Nachdenklich blickte sie Lawrence an.

[denkt nach | Amadeus | fragt Lawrence wegen dem telefonat]

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BeitragThema: Re: Büro   Sa März 02, 2013 6:58 am

» And every smile you fake
I'll be watchin' you «

Die Idee Seraph mit in den Fall 'Amadeus' mit einzubinden missfiel dem 50-Jährigen zunächst, doch während er länger darüber nachdachte, musste er eingestehen, dass Natalies Vorschlag gar nicht so schlecht war. Trotzdem würde er das erst mit Deverill abklären, ob dieser der Meinung war, dass man Amadeus schon ohne weitere Gefährdung von Mensch und Tier in Seraphs Ausbildung einbinden konnte.
"Gut, ich werde mit Deverill reden. Mal sehen was er dazu sagt."

Lawrence lehnte sich in em gemütlichen Bürosessel etwas zurück und die Lehne gab unter dem einwirkenden Gewicht etwas nach, sodass der Hofleiter etwas in die Horizontale kam. er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und blickte ein wenig nachdenklich aus dem Fenster, während er Natalies Ausführungen lauschte.
Natürlich kannte er Rùna noch. Mit ihr an der Seite hatte er Natalie schließlich kennen gelernt und er hatte gespürt, welcher Verlust es für die blonde Frau gewesen war, als ihre geliebte Stute auf einmal nicht mehr da war. Dannach hatten sie sich eine ganze Weile, bis zum Wiederaufbau des Hofes nicht mehr gesehen, bestimmt fünf Jahre lang. Und jetzt saßen sie wieder gemeinsam hier, leiteten ein Unternehmen und ja - wieder war es Rùna auf die ihr Gespräch fiel, während es in Fluss kam. Das war schon immer so gewesen, dass die kleine Isländerstute ein guter Gesprächsstoff war. Lawrence huschte ein feines Lächeln über die Lippen, als er an den wuscheligen Ponykopf und die daraus hervorblitzenden, fröhlichen Augen sah. Auch er hatte Rùna gemocht, wenn auch nicht wie ein eigenes Pferd.

Als Natalie endete, drehte sich Lawrence zu ihr herum und sah sie ersteinmal forschend an. Irgendwie wurde er das Gefühl nicht los, dass in ihren Worten die stille Bitte lag, ihr zu erlauben den Wallach zu sich zu holen. Doch das würde auch bedeuten, dass Natalie mehr Zeit für ihre eigenen Pferde brauchte, wenn sie nun zwei davon hatte, zumal der Isländer wohl weitaus jünger und daher auch zeitintensiver war. Daraus schloss sich, dass sie in ihren momentanen Tätigkeiten etwas kürzer würde treten müssen.
Ein Seufzen entglitt Lewis, als er sich wieder nach vorne beugte, um die Arme auf den Tisch zu legen.
"Natürlich erinnere ich mich noch an Rùna und ich weiß auch, wie viel sie dir bedeutet hat ..."
Er konnte ihr nicht verbieten den wallach zu übernehmen. Sie war eine erwachsene Frau und konnte für sich selbst entscheiden, trotzdem hegte der Hofleiter leise Zweifel, dass dann alles seine geregelten Bahnen lief. Und in dieser Hinsicht war er wohl ein Kontrollfreak.
"Ich würde dir nie verbieten ihn zu kaufen, allerdings möchte ich dich nur darauf hinweisen, dass er noch recht jung ist und ein solches Tier mit wenig Erfahrung nimmt mehr Zeit in Anspruch. Von mir aus kannst du ihn natürlich gerne übernehmen, aber nur solange du das mit deinen Unterrichtsstunden und den anderen organisationsaufgaben vereinbaren kannst. Wenn du der Meinung bist dies zu schaffen, will ich dir keines Wegs von dem Kerlchen abraten."
Es war freundlich gemeint und hörte sich doch an wie eine Belehrung an ein pubertierendes, stures Mädchen. Aber so sollte es nicht rüberkommen. Lawrence braune Augen blickten Natalie freundlich an und in ihnen war wohl das leise Flehen, seine Worte nicht falsch zu verstehen, zu erkennen.

{Fall 'Amadeus' | denkt nach | hört Natalie zu | Antwort}


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BeitragThema: Re: Büro   Fr März 08, 2013 8:19 am

» Du bist dein eigener Boss – versuch aber nicht auch meiner zu sein. «


Als sie den Vorschlag aussprach, Seraph ihrem Lehrer helfen zu lassen, sah sie deutlich das Missfallen über Lawrence Gesicht huschen. Doch er unterbrach sie nicht, sondern ließ sie aussprechen und ließ sich etwas Zeit mit der Antwort. Klar, erst würde Deverill sich Amadeus angucken müssen, bevor er entschied ob seine Schülerin ihm half, doch es war schließlich ein Vorschlag gewesen und würde eine gute Möglichkeit für Seraph sein, ihr Können an einem verstörten Pferd wachsen zulassen. Zwar war da immer der Zweifel, dass Amadeus sein Erlebnis nicht verarbeiten konnte, was das reiten auf ihm betraf. Doch eine Chance bestand und die wollte Natalie ergreifen. Es war gut, einen Bereiter auf dem Internat zu haben, der ihnen und den Schülern half. Auch sie selbst hatte sich für Joice einiges Abgeguckt und es hatte schließlich geholfen – wie man deutlich sehen konnte.
Lawrence riss sie aus ihren Gedanken, als er etwas zögernd einlenkte, erst Deverill zu fragen, was ja selbstverständlich war. Schließlich ging es um ein fabelhaftes Reitpferd. Ihr war klar, dass Lawrence nicht wollte, dass er ihn deshalb verkaufen musste. Schließlich war er ein tapferer, lieber Kerl und er hatte schon so manchem Azubi weitergeholfen. Sehr gut konnte Natalie deshalb den Entschluss nachvollziehen.

Während Natalie schließlich über den jungen Isländerwallach sprach und auch ihr eigenes Empfinden, ihre Befürchtungen, zur Sprache brachte, beobachtete sie das Gefühlsspiel auf dem Gesicht des ihr gegenübersitzenden Mannes. Er hatte sich in seinem Stuhl zurückgelehnt und der Stuhl gab ein leises quitschen von sich, als es das gesammte Gewicht zu spüren bekam. Ein kleines schmunzeln huschte über die Lippen der Frau und sie konnte nicht umhin ihren Blick flüchtig über Lawrence Oberkörper schweifen zu lassen. Von der Arbeit hier im Internat war sein Bauch flach, doch trotzdem spannte das Hemd über der Brust des Hofleiters. Sie stockte kaum merklich in ihrem Bericht und ließ ihren Blick schnell wieder auf das Gesicht von Lawrence wandern. Natalie sah das leichte lächeln, dass seine Lippen umspielte und konnte sich vage zusammen reimen, an was er gerade dachte. Natürlich wanderten auch ihre Gedanken zu einem ihrer Ersten Besuche hier, zusammen mit Rúna – natürlich. Auch er hatte die Stute gemocht, das war kaum zu übersehen gewesen. Als sie mit ihr ausgeritten war, um die Gegend zu besichtigen, und die Istländer Dame erst einmal ein Höllenteater veranstalte musste, weil es nicht die gewohnte Landschaft war, in der sie gewöhnlich ritten, war er aus seinem Büro gekommen und hatte ihnen breit grinsend zugesehen wie Natalie versucht hatte Rúna wieder zu beruhigen.

Der Sessel gab erneut ein leicht zu beunruhigendes Geräusch von sich als Lawrence sie erneut ansah und dabei sein Gewicht etwas verlagerte. Seine Blick war suchend – er musterte sie unverhohlen als überlege er wie er ihr Antworten sollte. Ohne es zu wissen hatte sie einen nervösen, fast bittenden Ton bei ihrer Erzählung gehabt, für den sie sich jetzt innerlich schallte. Sie wollte vor ihm nicht wie eine Frau rüberkommen, die an ihre Entscheidungen selbst zweifelte und andere Meinungen brachte um sich fest zulegen. Natürlich waren bei bestimmten Dingen andere Meinungen und Sichtweisen nicht schlecht, diese hohlte sie auch regelmäßig ein und wollte sie ja auch annehmen. Doch aus irgendeinem Grund wollte sie vor Lawrence wie eine starke Frau wirken. Was sie ja in gewisser weise auch war, doch bei diesem Thema spielte ihr Herz und ihre Gefühle verrückt. Vorallem wenn es um etwas, wie den Tot ging.
Sie wusste das es ihre eigene Entscheidung war und das sie sie zu treffen hatte. Doch es war, als würde sie jetzt gerade keinen klaren Kopf bekommen und eine zweite Meinung war, wie schon erwähnt, nichts schlimmes.
Lawrence sprach aus, was sie selbst nicht wusste. Ob sie alles unter einen Hut bekommen würde. Ob sie seinen Ansprüchen gerecht werden konnte. Doch auch Joice ging es gut und sie selbst liebte lange Ausritte, mit oder ohne Begleitung. Sie könnte ihre Azubis mitnehmen, schließlich mussten sie als Springreiter vielen Situationen gerecht werden. Auch denen, wenn im Puplikum, bei einem Tunier, ein lautes Geräusch zu vernehmen war, das sie selbst ruhig bliebe und dies auf ihre Pferde übergingen. Dies konnte im Gelände gerade zu perfekt nachgeahmt werden, Vögel flogen oft aus Gebüschen auf und auch andere Tiere kreuzten häufig den Weg eines Reiters. Joice war im Gelände sogut wie zu nichts zu gebrauchen. Die schwarze war eine kleine Diva, was diesen Punkt anging.

Natalie überhörte den Ton, den Lawrence anschlug, hob jedoch kurz eine Augenbraue, bevor sie ebenfals anfing zu reden. „Genau dies hat mich auch, nun zurückschrecken lassen. Aber ich könnte gut ein Geländepferd gebrauchen, da der Wald doch ein guter Unterrichtsplatz für meine beiden Azubis ist. Du kennst ja Joice im Gelände.“ sie seuftzte, musste jedoch amüsiert schmunzeln.
„Wie gesagt, ich werde darüber nachdenken, aber eigendlich spricht mehr dafür, als dagegen.“ sie erwiederte den Blick in Lawrence Augen mit einem schmunzeln. Auch ihm schien wichtig zu sein, was sie von ihm dachte, was sie leicht erfreute.


{Amadeus | denk nach | berichtet | antwortet}

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BeitragThema: Re: Büro   So März 10, 2013 4:54 am

» They seem to be bigger than both of us «

Selbstverständlich konnte Lawrence Natalies Bedenken gut nachvollziehen. Zugegeben für sie war es sicherlich eine schwierige Entscheidung, die sie treffen musste. Er kannte nur zu gut das Gefühl, das einen erdrücken wollte, wenn man sich gegen ein Pferd entschied. Es fühlte sich immer irgendwie falsch an, obwohl es manchmal das Beste für alle war. Somit konnte er der Springlehrerin nur einen Rat geben, jedoch nicht mehr, letztendlich musste sie entscheiden und Lewis hoffte inbrünstig, dass sie die richtige Entscheidung fällte. Weder mochte er es, wenn jemand sein Pferd zu kurz kommen ließ, noch konnte er es haben, wenn jemand seine Aufgaben vernachlässigte. Bis jetzt war Natalie immer sehr verlässlich gewesen, noch dazu hatte sie bei allem, was sie tat, eine gewisse Eigeninitiative gezeigt, was dem Hofleiter sehr willkommen war. Mit einem zweiten Pferd würde sich ihr Tagesablauf ändern, momentan hatte sie vielleicht nur zwei Azubis und damit nur vier bis fünf Stunden Unterricht täglich zu geben, aber wie würde sich das Ganze entwickeln, wenn es einmal mehr Azubis waren. Sie hatte dann weniger Freizeit, hatte ihre Hofaufgaben zu erledigen, sich um Joice zu kümmern, die durchaus zeitintensiv sein konnte und noch einen jungen Wallach.
Gut, Joice war nicht das ideale Geländepferd, dass wusste auch Lawrence und vermutlich konnte man der Stute das auch nicht weiter beibringen, denn Gelände lag ihr offensichtlich einfach nicht. Aber der Hofleiter war sich nicht sicher, ob es deswegen eben ein Zweitpferd sein musste.
"Ja, Joice im Gelände ... wohl eine Aufgabe für sich. Nun, wenn du noch ein Geländepferd brauchst du kannst auch gerne ein Reitschulpferd nehmen, ich denke, wir finden da schon was Passendes."

Der 50-Jährige konnte natürlich alle Argumente seiner Kollegin verstehen, aber wenn er ehrlich war, hielt es wohl weniger für eine gute Idee, sich ein zweites Pferd anzuschaffen. Trotzdem würde er ihr da nicht reinreden und ihr diese Sache selbst überlassen. Natalie war alt genug und sie hatte schließlich auch ihre Erfahrung im Umgang mit Pferden, am Ende würde sie selbst sehen, ob sie das alles schaffte oder nicht. Und zur Not wurde der junge Wallach eben wieder verkauft. Auch wenn dieser Gedanke wohl alles andere als schön war.

"Ich hätte da jedoch noch eine Idee, sofern du dir die ganze Arbeit mit dem zweiten Pferd nicht alleine aufbürgen möchtest. Ich könnte ihn mir mal ansehen und dann schauen wir, ob er sich als Reitschulpferd eignen würde. Somit kannst du ihn für Geländeritte nehmen und wenn weitere Azubis kommen, können sie seine Pflege übernehmen. Natürlich nur sofern du einverstanden bist. Wie gesagt, es ist nur ein Vorschlag. Wer weiß ob er sich überhaupt für Schüler eignet..."
Spontan war ihm dieser Einfall gekommen, zwar hatte Lawrence gar keine Vorstellung von dem Pferd, um das es ging, lediglich rasse und Geschlecht war ihm bekannt, aber man konnte es sich ja mal ansehen. Und wer weiß, ob Natalie das überhaupt wollte. Er würde ihre Antwort akzeptieren, egal wie sie ausfallen würde. Was er davon hielt, war ja seine Sache. Aber vielleicht fand sie diesen Vorschlag ja gar nicht so schlecht.


{denkt nach | Antwort | einfall}


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BeitragThema: Re: Büro   Mi Mai 01, 2013 3:13 am

» Vergeben und Vergessen - Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer! «


Eine Schwierige Entscheidung. Das hatte sie schon einmal gehabt, damals als es hieß ob sie Rúna einschläfern lassen sollte, oder nicht. Sollte sie ihr Leben einschläfern, ihre beste Freundin? Ja. Sie sollte keine Schmerzen mehr haben. Auch ihr Schmerz war damals zum Teil verschwunden, der Schmerz der entschanden war als sie Rúna hatte Leiden sehen. Jetzt war es zwar kein Schmerz der sie trieb, aber eine Sehnsucht. Isländer waren schon immer ihre Leidenschaft. Sie liebte zwar Joice, aber diese Stute war schon etwas für sich, eine ganz eigene Persönlichkeit, mit ihren eigenen Macken und ihren eigenen Kanten. Der Wallach, ein Sohn von Rúna. Wie sollte sie das Abschlagen? Auch wenn er sie wahrscheinlich immer an die Stute erinnern würde. Sie wollte ihn, ganz sicher. Aber eine Frage blieb trotzdem immer noch offen. Wie sollte sie es anstellen?

Sie hörte den Satz kaum, den Lawrence zu ihr sagte. Etwas wegen den Schulpferden aber genau hörte sie nicht hin. Konnte nicht hinhören, so in Gedanken war sie versunken. Außerdem, waren nicht alle Boxen im Wallachstall voll? Sie wusste es nicht so genau, schließlich war sie am meisten in dem Stutstall unterwegs. Doch das konnte man hinterfragen.
Dann musste sie ihren Plan umstellen, Gott wie viel Arbeit das machen würde! Sie runzelte die Stirn und sank tiefer in ihrem Stuhl. Ihr Blick wanderte nach draußen und sie verschränkte die Arme. Sie konnte sich den Wallach praktisch ausmalen.
Genau das gleiche samtige Fell wie seine Mutter, etwas robuster und größer als sie, kräftiger Kopf mit feinen Konturen und große, braune Augen. Lange Beine. Ja, er hat bestimmt lange Beine!
Gott, sie malte sich dieses Pferd aus wie einen Traummann, so ein Schwachsinn. Aber so sah sie ihn. Ganz bestimmt hat er auch den gleichen Charakter wie sie. Frech, temperamentvoll und eigensinnig. Sturkopf. Da, da war es schon wieder, sie machte weiter! Kurz blinzelte sie und richtete sich dann wieder auf.'Also sowas, dachte sie. Wenn das so weiter geht werde ich verrückt. Aber etwas Verrückheit hat noch niemandem geschadet, oder?'

Und dann sagte Lawrence den Satz, sprach die Idee aus, die ihr gefehlt hatte. "Ja, das ist es. Ohh, Lawrence du bist genial!" spontan sprang sie auf, huschte um seinen Schreibtisch rum und viel ihm um den Hals. Im Nachhinein war es ihr peinlich, sie benahm sich wie eine Teenagerin, aber irgendwie stand sie auch dazu.
Kurz drückte sie ihn noch einmal, dann ließ sie ihn los und sah ihn entschuldigend an. Doch nach diesem kurzen Moment, klatschte sie in die Hände und ein grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. "So mach ich es, das ist fantastisch." Natalies Augen läuchteten. Sie würde die, oder den, Perfekten Reiter für ihn finden. Er würde es lieben, hoffte sie, und sie hätte das perfekte Pferd für ihre Trainingsstunden im Wald mit Penelopé. Mit zwei Schritten war sie beim Fenster und sah hinaus. Sie würde ihrer Mutter bescheid sagen, dass sie ihn nehmen würde.

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BeitragThema: Re: Büro   Fr Mai 17, 2013 7:53 am

»WHEN YOU THINK ABOUT THE FUTURE
DON'T FORGET THE PAST«

... ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch. Aber ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd...

Es gehörte eine Menge dazu einen kompletten Hof wie diesen zu managen. Aber die meiste Zeit über taten Lawrence und Natalie das äußerst souverän. Es gab selten Meinungsverschiedenheiten und wenn, dann wurden diese eben direkt angesprochen und ausdiskutiert. Wirklichen Krach hatten sie noch nie gehabt, denn neben ihrem Kollegendasein waren sie auch soetwas wie Freunde geworden.
Es war also selbstverständlich, dass man sich gegenseitig half, wenn der andere einen Rat brauchte. Für Lewis war es keine große Sache Natalie bei ihrem Problem zuzuhören und möglicherweise weiterzuhelfen. Allerdings bereute er seinen Vorschlag, den er ihr zuvor gemacht hatte schon fast wieder ein bisschen, denn irgendwie war ihm nicht ganz wohl bei der Sache.

Noch bevor der Hofleiter wieder einen Rückzieher machen konnte, fiel ihm Natalie auch schon um den Hals und meinte er sei genial. Ein Lachen nstieg tief aus dem Brustkorb des 50-Jährigen auf. Es war beinahe als würde er einen Teenager in die Arme schließene, der sich bei seinem Vater bedankte, dass er ihm ein Pferd geschenkt hatte. Kurz erwiderte er Natalies Umarmung und als er in ihre vor Freude leuchtenden Augen sah, konnte er es einfach nicht über sich bringen, ihr all das wieder kaputt zu machen. Also ließ er sein Angebot so stehen.
"Gut, dann gib deiner Mutter Bescheid. Der Kleine soll so schnell wie möglich hier vorbeigebracht werden, damit er sich eingewöhnen kann und wir beurteilen können inwiefern er sich für die Schüler eignet."
Es konnte in den nächsten Tagen wohl noch recht interesannt werden, aber so wie Lawrence die Mutter des Wallachs kennengelernt hatte, würde er sicherlich ein gutes Reitschulkpferd abgeben.



{Rückziher | Natalies Umarmung | Antwort}

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BeitragThema: Re: Büro   So Okt 06, 2013 8:44 am


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.

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