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 Kantine // Caféteria

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Nov 03, 2012 4:25 am

« Whatafuck?! «

In Leons Miene waren nicht nur Zweifel, sondern auch irgendwie eine gewisse Ergebenheit zu lesen. Wo zur Hölle führte ihn das noch hin? Wenn ihn nicht bald irgendetwas auf andere Gedanken brachte, dann würde er noch durch die Decke gehen. Augenblicklich warf der gebürtige Römer einen prüfenden Blick nach oben. Nein, er wollte beim besten Willen nicht mit dem Kopf durch die schöne, alte Holzdecke.
Unterdessen hatte er begonnen ein wenig zu essen, wenn dies auch mit einer gewissen Lustlosigkeit verbunden war, die viele von ihm kennen mochten, wenn es darum ging fremdes Essen zu testen. Zu seiner eigenen Überraschung jedoch stellte er fest, dass es eigentlich gar nicht so übel war. Natürlich konnten die Ammis noch lange nicht mit der guten, traditionellen, italienischen Küche mithalten, aber sie wurden immerhin besser, sich die Tricks und Kniffe abzuschauen, sodass er vielleicht noch ein Weilchen in diesem Land blieb. Musste er ja sowieso noch, solange sein Vertrag in San Francisco lief.

Bella hatte sich währenddessen mit dem brünetten Mädchen bekannt gemacht, hatte sich ausgiebig von ihr streicheln lassen und als sie eingesehen hatte, dass diese nichts zum Fressen für sie bereit hielt, war sie ein wneig eingeschnappt davongezogen und hatte sich unter den Stuhl ihres Herrn verkrümelt. Hieß es nicht: Wie der Besitzer so der Hund?! Immerhin wiesen die beiden eine gewisse Ähnlichkeit in ihrem Verhalten auf, für beide sollte alles und jeder nach ihrer Nase tanzen und sie beide hatten so ihre ganz eigenen Vorstellungen vom perfekten Tagesablauf. Somit schob die braune Hündin ihre Rute über ihr auf den Pfoten gebettetes Näschen und schloss die Augen zu einem kleinen Nickerchen. Hier staubte sie heute wohl nichts mehr ab.
Die junge, blonde Frau hatte sich nciht weiter zu Wort gemeldet, wa sihr von Leon nur einen fragenden und misstrauischen Blick zugleich einfuhr, doch die Brünette ging auf ein Gespräch ein.
oO(Schön, ignorier mein Anliegen ruhig! Was interessiert mich auch ein Name ... wie kam ich nur auf die Idee, ihr Amerikaner würdet diese irgendwie von Belang halten ...)Oo

Innerlich musste er sich beinahe selbst zureden ruhig zu bleiben, schließlich kannte es der gutaussehende Blonde nicht, wenn man ihn so überging und vollkommen anders antwortete, als er es erwartete. Dies durften eigentlich nur engste Vertraute, und dieses Mädchen gehörte sicherlich nciht dazu. Doch fand er es irgendwie auch nicht angemessen, so einfach aufzustehen udn sie ohne ein weiteres Wort sitzen zu lassen, weshalb er sich dann doch zu einer, wenn auch recht kläglichen, Antwort hinreißen ließ.
"Si*, Bella ihr Name. Du wolltest gehen? Bedauerlich, aber lass dich von mir nicht aufhalten."
Wenn man ihn nicht kannte, konnte man denken, dass dieses Lächeln von Leonardo Fabbri ernst gemeint war. Aber für seine Verhaältnisse, war es viel zu offen und freundlich, nach solch kurzer Zeit, weshalb es im Grunde eigentlich nur die ironie seiner Worte unterstrich, die aber natürlich niemand heraushören konnte, der ihn erst seit zwei Minuten kannte.
Kurz überlegte er, ob er gehen sollte, doch angesichts der restlichen Nudeln entschied er sich dann doch dazu noch ein wneig von diesem Essen zu sich zu nehmen. Es half schließlich niemanden etwas, wenn er Gewicht verlor, das er eigentlich brauchte. Zumal er schon zu der leichten Gewichtklasse seines Schlags gehörte.


*Ja

{Tijana&Sam | Gedanken | Bella | Antwort}


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Bastian O'Hara
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Nov 03, 2012 5:19 am

« Who's gonna drive you home
tonight «

Schön, kaum richtig angekommen und sich schon wieder zu einem Treffen verpflichtet. Er hätte sich selbst ohrfeigen können, warum musste er auch immer so nachgiebig sein? Wobei, eigentlich war er das ja gar nicht, nein, er war ganz und gar nicht nachgiebig, nur in letzter Zeit ein wneig milde. Das kam sicherlich daher, dass er kaum noch trainiert hatte und ein wneig an Biss verlor. Wurde Zeit, dass bald wieder ein wenig Frischfleisch auf den Hof kam, das er mit seinen Anweisungen quälen konnte. Also stand jetzt das Treffen mit Juliena fest, und es gab daran nichts mehr zu rütteln. Gut so schlimm würde es schon nciht werden, sie gingen durch die Stadt und aßen ein Eis. Trotzdem irgendwie war das komisch, er kannte sie doch kaum. 'Na dann lernst du sie eben kennen', wollte das Engelchen auf seiner Schulter sagen, aber das Teufelchen unterbrach es: 'Pffh! Wozu, du bist schon immer alleine am Besten klar gekommen. Soll sie zu ihrem Hengst gehen.' Auf jeden Fall würde seine Zerrisssenheit auch ins Nichts führen udn jetzt war ja sowieso ersteinmal der fremde Charlie da, der Bastians Aufmerksamkeit beanspruchte.
Es war schon irgendwie amüsant zu beobachten, wie sich der vermeitnliche Schüler wohl selbst in den Hintern hätte beißen können, als er hörte, dass hier nur zwei Lehrer mittleren Alters saßen. Verrätersich zuckten Bastians Mundwinkel, als das peinlich berührte Gestottere des Blonden an sein Ohr drang. Sollte e rihm aus dieser blöden Situation heraushelfen? Eigentlich hatte dieser sich jene doch selbst zuzuschreiben ... Aber einfach so stehen lassen konnte man den Kerl doch auch nicht.
"Gut, gut, setz dich, bevor dir wieder die Zunge im Hals steckt."
Diese Worte waren jetzt aber mit dem unverhohlen amüsierten Unterton gespickt, der genau verriet, dass es den Jockey gewissermaßen belustigte, wie der junge Reiter in diese Szene gerutscht war. Aber eigentlich war es doch auch ein Kompliment, immerhin hatte er sie für so jung und offen gehalten, dass er glaubte sie seien auch Azubis. Würde sich dann nur die Frage stellen für was, denn für die meisten Bereiche waren sie wohl zu alt, um Azubis zu sein. Auch wenn der Reitsport mit der einzigste Sport war in dem auch Menschen in weiter fortgeschrittenem Alter anzutreffen waren.
Inzwischen war sein Teller alle und somit legte er das Besteck zurück auf eben diesen, um den Neuen ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Wie er schon richtig erkannt hatte, würde er wohl der Schüler von Juliena werden. Das war sicherlich mal einen Abstecher wert.


{Treffen | Charlie}


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Tijana Norman
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Nov 03, 2012 7:54 am

Tija saß immer noch am Platz da und dachte nach. Natürlich wollte sie zu Mury um mit ihm etwas Auszureiten. Doch sie kannte sich nicht aus, also müsste einer mitkommen, nur wer? Sam war in Gedanken und hatte kein Wort mehr gesagt. Ein leises seufzen kam von ihr und sie sah auf ihren leeren Teller. Natürlich wollte sie diesen Typen fragen ob er Lust hat mitzukommen, doch irgendwie traute sie sich auch nicht wirklich, ihn zu fragen. Sein Hund hatte sich unter seinem Stuhl verkrochen und er stocherte nur in seinem Essen herum, aß was aber war in Gedanken versunken, das sah man ihm an. Ein kurzes räuspern kam von ihr und sie sah ihn dann kurz an, als er ihr antwortete. Mit einem kleinen lächeln auf den Lippen sah sie wieder auf ihren Teller. „Ja ich wollte gerade zu meinem Pferd und mit ihm etwas ausreiten, nur leider kenn ich mich nicht hier so aus und weis nicht wo hier die besten Ausreitgebiete sind. Vielleicht willst du ja mit um dich auch etwas abzulenken, du bist ziemlich in Gedanken versunken.“, sagte sie zu ihm und sah ihn dann an. Tija wollte ihn auch nicht dazu zwingen mitzukommen, doch sie kannte sich einfach nicht in diesem Gebiet aus und brauchte jemanden der sich hier auskannte. „Also? Willst du mit oder hast du keine Zeit?“, fragte sie nochmal nach und lächelte ihn leicht an. Sie hoffte nur das er Zeit hatte, wenn nicht dann müsste sie wohl selber gehen und sich den Weg gut einprägen, damit sie zurückfand aber erstmal wartete sie auf seine Antwort ab.

[reden mit Leon/Gedanken]


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Juliena S. Grossworth
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Nov 04, 2012 7:19 am

"Und wenn des Augen Worte sprechen"

Da Bastian nichts mehr dazu sagte, das sie sich treffen wollten, fand es auch Julie eher angebrachter die Klappe zu halten und auf ihren Mittlerweile leeren Teller zu starren. Irgendwie fühlte sie sich grade mehr als komisch, so als wenn sie wieder in ihr altes Muster zurückfallen würde. Ihre Augen schweiften kurz über das Gesicht des Jockey´s bevor sie ihren Blick nach draußen richtete und sie in Gedanken abschweifte. Der Glanz ihrer Augen wurde dadurch matt, und es sah aus als wäre sie gar nicht mehr da, so als würde eine leblose Puppe an dem Platz der 29 Jährigen sitzen. Wieso war sie nur so Blöd gewesen sich selber einzuladen? Sie hatte zu Anfang zwar gedacht das wäre eine Anspielung gewesen, aber anscheinend fand selbst Bastian es nicht mehr ganz so witzig, das es jetzt so war wie es war. Na ganz Klasse, das haste ja wieder Super hinbekommen, schallte sich Julie in Gedanken und wäre am Liebsten unter Tränen ausgebrochen, aber es war nicht mehr zu ändern, die sonst so Schüchterne Julie hatte es doch tatsächlich geschafft sich wiedermal mehr oder minder in ihre eigene scheiße zu Reiten. Aber irgendwie freute sie sich auch darauf, denn Jockey vielleicht sogar besser kennen lernen zu können, sie fand ihn ja jetzt schon Sympathisch, wenn auch auf seine eigene Art und Weise.
Bevor sie jedoch noch weiter über irgendwas hätte nachdenken können, war der neue Schüler ja schon an ihren Tisch getreten und sich Vorgestellt. Als Charlie aber nach ihren Worten anfing zu stottern, konnte selbst Julie sich das freche Grinsen nicht mehr verkneifen und musste sich bremsen, nicht laut los zu lachen. Irgendwie fand sie es ja schon faszinierend das es noch Schüler gab, die auch Lehrer wegen ihres Aussehens noch mit in ihr Alter schätzten. Wobei das bei Julie keine Seltenheit war, die 29 Jährige sah durch ihre leichte Blässe und ihrem Jugendlichen Gesicht, eh aus wie Anfang 20.
Nachdem Bastian etwas zu ihm gesprochen hatte, fand auch Julie das sie etwas zu Charlie sagen sollte, nachdem er wohl erkannt hatte das er vor seiner neuen Lehrerin stand. "Da hast du wohl ziemlich Richtig gedacht Charlie, wie schön dich jetzt schon kennen zu lernen."
Sprach sie, und man merkte wie ihre Mundwinkel immer noch sehr verräterisch zuckten. Es war selten das Julie sich so gut mit Schülern und Lehrerin verständigen konnte, vor allem war es sehr Selten, das es mal Tage gab, an denen die sonst so zurückgezogene Frau, offen war und auch mal Spaß hatte. Aber heute war wohl so ein toller Tag, und lächelnd schaute sie zu ihrem Rüden, der Mittlerweile wieder am Schlafen war, manchmal war es wirklich sehr interessant wie schnell der Goldgelben, großen Dogge doch alles egal sein konnte. Hauptsache Schlafen.

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Frei wie ein Vogel
so wollen wir sein
Frei wie der Adler
in seinem Königreich.

Sind wir doch nur die Maus
die des fressen´s Adler ist
und uns kaum zu Träumen wagen
zu flüchten vor dem
Wahnsinn.


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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Mo Nov 05, 2012 4:14 am

« Die Erde dreht sich - von allein «

Aufmerksamkeit zu erregen war die eine Sache. Leons Aufmerksamkeit erteilt zu bekommen eine andere. Das Räsupern der jungen Frau, dass ihn offensichtlich auf sie aufmerksam machen sollte, juckte ihn nicht im geringsten. Unbeeindruckt aß er weiter ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen. Die zuvorige Höflichkeit war verflogen und Leonardo fiel in sein altes Verhaltensmuster zurück. Einst war es so gewesen, dass man sich shcon etwas Besonderes hatte einfallen lassen müssen, damit er einen wahrnahm, nun war es der Fall, dass dies zwar immer noch zutraf, allerdings längst nciht so ausgeprägt wie vor wenigen Jahren. Er war ein wneig offener für die Welt und ihre vielfältigen Facetten geworden und nicht mehr ganz so verschlossen und in sich gekehrt. Noch immer würde er natürlich nicht blind vertrauen, oder jemandem seine Lebensgeschichte auftischen, jedoch barg in seinen Gedanken nicht mehr die ewige Missgunst gegenüber allem und jedem, der ihm zu nahe trat. Und das war ja nicht selten der Fall gewesen.
Die Nudeln waren tatsächlich akzeptabel, wie er mit jedem Bissen feststellen musste und er hätte sich selbst überschätzt, wenn er für dieses Essen noch sonderlich harte, abwertende Worte gefunden hätte, selbstverständlich besaßen sie nicht die Klasse, der geliebten Nudeln reiner italienischer Küche, aber was wollte man auch von Nicht-Italienern erwarten? Da war das hier doch schon mehr als genug. Inzwischen war Bella wieder aufgestanden, offensichtlich war es ihr zu blöd geworden immer unter dem Stuhl zu liegen, obwohl ihr Magen knurrte, also stahl sie sich rücklinks davon und kroch ein paar Tische weiter. Vor Lillian Adams hielt die braune Hündin an und sah mit sehnsuchtsvollen und mitleidheischenden Blicken zu ihr auf. Wohl einem jedem wäre für dieses Bild eine passende Sprech- oder Gedankenblase eingefallen, einfach zu viele menschliche Regungen wies dieser Hund auf, der eigentlich gar nicht so verhätschelt war, wie es den Anschein hatte. Bella trug nie irgendwelche Hundekleidchen, oder musste sich in Pfotenschuhe zwingen, ihr Fell wurde zu keiner kunstvollen Frisur gestylt und der einzige Schmuck den sie trug waren ihre Halsbänder. Momentan war es ein mit Strassteinen besetztes Lederband, eingraviert ihr Name und die bedeutenden fußballerischen Siege, bei denen sie wohl dabei gewesen war.

Ziemlich in Gedanken versunken? Als die Brünette diese Worte ausgesprochen hatte, hob Leon den Kopf und hielt im Kauen inne. Er sich ablenken? Er in Gedanken versunken? Das wurde ja immer besser! Wovon sollte er sich ablenken, er dachte grundsätzlich immer an Fußball, vor allem an Tagen wie diesen. Kurz flackerte kühle, distanzierte Amüsanz in seinen Augen auf, ehe er sich kopfschüttelnd wieder seinem Essen zuwandte, um diese Worte eine Weile auf sich sacken zu lassen. Andereseits, was sprach schon groß dagegen, mit ihr in den Stall zu gehen und eine Runde ins Gelände zu gehen? Hier würde er den rest des tages noch lange genug rumhängen können, außerdem sollte er sich vielleicht mal etwas unter die Leute wagen. Wobei sein erster Versuch ja eigentlich schon gescheitert udn geglückt gleichermaßen war. Schön, sie ignorierte seine Fragen, aber immerhin waren die beiden Mädchen nicht in ein Kreischkonzert verfallen, was ihn schon soweit beruhigte. Ohne weiter darüber nachzudenken, willigte er in ihren Vorschlag ein, Leon handelte schließlich meistens spontan und es zahlte sich in der Regel auch aus.
"Gut, von mir aus. Allerdings würde ich vorher zumindest gerne wissen mit wem ich es zu tun habe. Sprich: Wie dein Name ist?!"
Er hasste es zu bohren, aber anders kam man hier ja wohl nicht an sein Ziel und Leon kam immer irgendwie an das, was er wollte. Firesky würde er für den Ausritt nicht nehmen, der temperamentvolle Fuchs ershcien ihm nicht das richtige Geländepferd, vermutlich würde er sich mal das Reitschulpferd, welches ihm zugeteilt worden war genauer ansehen. Soweit er wusste, ja ein Vielseitigkeitstier, also sollte ein Ausritt für dieses kein Problem darstellen, zumal er nicht scharf darauf war, von dem Rücken seines eigenen Hengstes zu stürzen und eine noch längere Verletzungspause und den damit verbunden Aufenthalt auf diesem Hof zu riskieren.
Der blonde Mann schob sich die letzten Nudeln in den Mund und schluckte sie herunter, wobei seine Bernsteinaugen die Dunkelhaarige fixierten und er auf ihre Reaktion wartete.


{Tijana | Bella -> Lilly | willigt ein | Antwort}


@Tijana: Ich möchte dich bitten, das Gesprochene fett zu schreiben, wie alle anderen auch, dann ist das besser zu erkennen ,)

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Tijana Norman
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Nov 10, 2012 9:40 am

@Leon: Sorry, ich hab das voll vergessen zu machen....Tut mir Leid

Tija saß immer noch da und wartete auf seine Antwort, die hoffentlich positiv ausgehen wird, denn schließlich brauchte sie ja jemanden der sich aus kannte in der Gegend. Was wohl Mury darüber meinte, dass er bald rauskam und dann über Wiesen und Felder galoppieren konnte? Er wird sich bestimmt freuen. Aber erstmal abwarten was der Typ zusagen hatte, ob er mit machte oder nicht. Ein leises seufzen kam von ihr und sie sah ihn dann kurz an. Was? Sie hatte vergessen sich vorzustellen? Das passierte ihr eigentlich nie, verdammt! „Entschuldigung das ich mich nicht vorgestellt habe, das passiert mir eigentlich nicht.“, sagte sie und sah ihn dann kurz an, bevor sie sich räusperte und ihn dann lächelnd anschaute. „Also, mein Name ist Tijana Norman und bin neu hier um mich weiter auszubilden.“, sagte sie zu ihm und lächelte. „Und ich bin froh dass du mitkommst, mich zu verreiten wäre wirklich schrecklich.“, meinte sie dann lächelnd und strich kurz durch ihre Haare, bevor sie dann noch schnell den Teller wegbrachte und sich wieder an den Tisch setzte und darauf wartete in den Stall zukommen. Wie lange hat sie Mury nicht mehr gesehen? Zwei Stunden vielleicht und das war schon zu viel. Eigentlich sah sie ja immer nach dem schwarzen Hengst aber jetzt saß sie noch hier und wartete bis es entlich los ging.

(redet mit Leon/ bringt Teller weg)

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Nov 10, 2012 9:21 pm


Froh, sich endlich setzten zu können, ließ sich Charlie auf den Stuhl neben Bastian (oder Mr. O'Harra) fallen und stellte im gleichen Zug sein Tablett auf den Tisch, sichtlich erleichtert über die leichte Auflockerung dieses Treffens. Unschlüssig, ob er nun etwas sagen sollte, blickte er Juliena an, da diese genau gegenüber saß. In seinem Hirn zermaterte er sich den Kopf, wie man am besten ein Gespräch anfing, das kein schlechtes Licht auf ihn werfen würde. Hm, sie waren schließlich auch einem „Reitinternat“ (auch wenn die Bezeichnung nicht ganz passte) und hier hatte ja wirklich jeder das eine oder andere Pferdchen. Schlichtweg, das beste Thema, das man hier finden konnte.

“Darf ich fragen, was Sie für Pferde haben? Ich habe nämlich im Stall schon die Bekanntschaft einer wirklich schönen Stute gemacht -Butterfly Flip- gehört sie einem von Ihnen?“

Seine Worte waren diesmal lockerer gesprochen und er hatte seine Worte vor allem erst einmal wieder gefunden. Der Schock, dass er gleich zwei Lehrern gegenüberstand hatte sich gelegt und war der typischen Höflichkeit gewichen, die Charlie gegenüber Lehrern an den Tag legen konnte. Für Menschen, die ihn kannte, wie er sonst war, war diese Zurückhaltung fast ein wenig gruselig, aber hier kannte ihn ja niemand. Wenn man schon einmal einen guten ersten Eindruck hinterlassen konnte, wieso diese Chance nicht nutzen?
Während Charlie auf eine Antwort wartete pieckste er in seinem Essen herum und steckte sich das ein oder andere Stück in den Mund. Die anderen beiden schienen schon fertig zu sein, aber sie würden wohl sowieso noch ein Weilchen Plaudern können, wenn sich Bastian mal mehr ins Gespräch einbrachte. Irgendwie sah er total sympathisch aus, doch sein Verhalten ließ dieses Bild auf eine Weise bröckeln, die Charlie nicht so ganz gefiel. Doch vielleicht war er einfach eher der verschlossene Typ. Und Juliena sah wirklich nicht auf wie eine Lehrerin. Sie wirkte wie Anfang 20 und ziemlich nett. Ihr Monsterhund, der irgendwie an den Cerberus Fluffy in Harry Potter erinnerte (Okay, es war sehr geringe Ähnlichkeit.), schien zwar ziemlich unfreundlich zu sein, doch er wollte sie sicher nur beschützen.


{Kantine // Juliena & Bastian // selbstsicherer // isst & wartet auf Antwort}
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Di Nov 13, 2012 5:52 am

Die junge Blonde war froh, dass Lillian es so locker sah, doch etwas anderes hätte sie eigentlich auch nicht von ihr erwartet. Schließlich galt doch die Regel, wer Tiere mochte, konnte gar nicht so verkehrt sein, oder? Naja, es gab bestimmt einige Gegenbeispiele, aber bis jetzt waren alle Personen, mit denen sie hier geredet hatte nett gewesen, aber das waren auch nicht viele gewesen. Bis jetzt waren es nur Lillian, Mr. McKinley und Miss Parker, weil sich Ty eine Scherbe eingetreten hatte, und sie Desinfektionsspray gebraucht hatte. Sie hatte zwar gerade nur dieses blaue Pflasterspray bei sich, doch das hatte auch gereicht. Danach war Tysons Pfote allerdings blau und war bis heute noch leicht blaulich, wenn man darauf achtete. Mit Mr. McKinley musste sie gezwungener Maßen reden. Lieber hielt sich Sera an die Individuen ihres eigenen Geschlechts. Sie mochte den Schulleiter zwar, doch wenn sie mit Männern oder früher mit Jungs zusammen gewesen war, hatte sie immer diese unheimliche Schüchternheit befallen, die sie allerdings auf nichts zurückführen konnte. Bei Pferden war das anders, sie konnte ihrem Wallach alles erzählen, obwohl ihn das natürlich nicht im Mindesten interessierte. Wahrscheinlich war sie einfach eine von den Personen, die mit Tieren besser konnte als mit Menschen.Als Lillian schließlich die Gegenfrage stellte, musste Sera kurz überlegen, was sie sagen wollte, doch dann brach alles aus ihr heraus, als hätte man einen Damm geöffnet. Sie war zwar etwas schüchtern, doch sie war ein Mädchen und nach langer Zeit des Schweigens, weil sie einfach niemanden damit hatte volllabern können, musste sie nun einfach mal etwas mehr erzählen.

„Angefangen hat alles mit meinem ersten Sportpferd, Jewels Storm. Ich bekam sie mit 10 Jahren, davor bin ich hauptsächlich Western geritten, weil ich mit meinem Eltern auf einer Ranch lebte und sich der Westernreitstil eben dafür besser eignet. Jewel hat mir so einiges beibringen können, sie war nicht mehr die Jüngste, als ich sie bekam. Dennoch habe ich mit ihr meine ersten Spring- und Dressurturniere bestritten. Jedoch verstarb sie nach 9 Jahren glücklicher Zusammenarbeit und dann bekam ich Gabe, den ich auch hier bei mir habe. Er war noch jung, als ich ihn bekam, doch zuletzt bestritt ich mit ihm durchaus hohe Turniere und feierte auch einige Erfolge mit ihm. Dennoch steckt noch viel mehr in ihm, aber ich glaube nicht, dass er ein gutes Pferd für Geländerennen wäre, deshalb bleibe ich bei Dressur und Springen.“

Nach dieser doch ziemlich langen Erläuterung über ihre Vergangenheit sah Seraph die ihr gegenüber mit den braunen Augen an und grinste sie an.

{Lillian // denkt nach // labert ziemlich lange}
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Di Nov 13, 2012 6:27 am


Während Lawrence antwortete schob sich Kathy die erste Gabel in den Mund und überlegte, während sie kaute, was sie ihm antworten wollte. Sie konnte auch nicht klagen. Miss Adams schien bewusst zu sein, was sie tat und tat alles sehr gewissenhaft. Es würde wohl keine Probleme zwischen ihnen geben, wenn das so weiter ging und genau das, wünschte Kathryn sich ja auch. Sie meckerte nicht gern, tat es aber, wenn man seine Ausbildung nicht ernst nahm. Nichts war schlimmer, als ein Tierarzt, der wegen Unaufmerksamkeit Fehler machte und alles auf die leichte Schulter nahm. Doch wenn es so weiter ging, würde sie sich nicht unbeliebt bei Lillian machen müssen und sie würde nicht das arme Tier verschrecken müssen, das gerade als Anschauobjekt diente. Ihre drei Vierbeiner kannten das zwar schon, aber um die anderen Tiere konnte man sich schon Sorgen machen. Im Grunde war die Brünette aber auch lammfromm, wenn man ihr denn den nötigen Respekt entgegenbrachte.

“Och, ich kann mich wohl nicht beschweren. Miss Adams scheint ihre Ausbildung wirklich ernst zu nehmen, aber an einem einzigen Tag, kann ich auch noch nicht so viel über die weitere Ausbildung sagen. Man wird sehen, wie der Unterricht sich weiter gestaltet. Frag in zwei Wochen nochmal, dann kann ich dir mehr berichten, denke ich.“

Zuletzt lag das freche Lächeln in ihrer Stimme, das sich auf ihr Gesicht geschlichen hatte, doch sie meinte es ernst. Nach einem Tag konnte man nicht so viel sagen, was auch genau der Grund war, wieso man Pferde nicht sofort gänzlich kaufte, sondern ausprobieren konnte. Zugegeben hatte sie Jeq nicht zurückgegeben, obwohl er so einige Unarten gehabt hatte, aber rein charakterliche Unarten konnte man ja auch meistens wieder ausbügeln. Sie hatte sich damals einfach in ihn verliebt, verständlich bei seinem wunderbaren weißen Fell und der imposanten Mähne.

“Hast du heute Nachmittag schon etwas vor? Das Wetter ist nicht so gut, deshalb wäre ausreiten keine gute Idee, aber ich könnte vielleicht ein bisschen unterstützung mit Jequn gebrauchen, er macht mir momentan leichte Probleme, was Galoppwechsel angeht und ich weiß nicht, woran es liegt. Ich hoffte, du kannst mir vielleicht dabei weiterhelfen.“

Sprach sie schließlich die Bitte aus, die eigentlich nur unter dem Vorwand kam, dass sie ihren Nachmittag gerne verplanen würde, bevor es wieder damit enden würde, dass sie allein im Stall saß und irgendwelche Bücher über Pferdekrankheiten und neue Behandlungsmethoden las. Selbst war ihr am besten klar, dass sie viel zu viel Zeit abseits anderer Menschen verbrachte, also wieso nicht beides verbinden? Und das Problem mit den Galoppwechseln hatte sie momentan wirklich, was aber daran lag, dass ihr Wallach in den letzten Tagen einen leichten Muskelkater gehabt hatte, der aber bereits wieder abgeheilt war. Jetzt brauchte es nur ein bisschen Training und schon würde wieder alles klappen – mit Unterstützung vielleicht sogar noch besser.

{McKinley # überlegt # erzählt # denkt # Idee & Frage}
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Bastian O'Hara
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Di Nov 13, 2012 7:46 am

« Turn me round when I'm wrong
You make me strong «

Die Miene des Jockeys war wahrlich schwer zu deuten, wie er so dasaß und seine beiden Gesprächpartner musterte. Juliena dabei wneiger ausgiebig, als den neuen Jungen, denn seine Kollegin war in seinem Blickfeld schließlich kein "Fremdkörper". Der Mann mit der Mütze hob ein wenig skeptisch die Augenbraue, als er das Erscheinungsbild des Schülers genauer unter Augenschein nahm, man sah diesem an, dass er sichtlich nicht aus Kalifornien stammte und vermutlich auch nicht von der Küste, aber war ein Ort wie die HMS nicht gerade dazu da, um Menschen verschiedenster Gegenden kennenzulernen? Nun Bastian war eigentlich nicht weiter erpicht darauf sich großen Konfrontationen zu unterziehen. Ja, er wusste wie es sich im Rampenlicht anfühlte, wie es war wenn Artikel in der Zeitung über Erfolg und Misserfolg abgedruckt wurden und wenn man seine eigenen Interviews im Fernsehen sah, doch er hatte beschlossen, diese Zeit für eine Weile ruhen zu lassen. Und damit eigentlich auch die Eingebung in die menschlichen Unterschiede. Aber vermutlich würde er sich hier gewzungen sehen müssen, das Tätigkeitsfeld der Verhaltensergründung wieder aufzunehmen, denn schließlich verlangte man von ihm sich mit den Schülern zu befassen. Er konnte selbst langsam kaum noch verstehen, warum er sich auf diesen Job eingelassen hatte und ihn nicht einfach abgelehnt hatte, wie so viele andere dieser Art. Doch irgendeine verfluchte innere Stimme hatte ihm gesagt, dass dies das Richtige sei und jetzt saß er hier - mit einer Kollegin und einem verirrten Schüler.
Offensichtlich war Letzterem seine Verschwiegenheit aufgefallen, denn er wechselte das Thema, nachdem Bastian nicht weiter darauf ansprang, dass sich ja Lehrerin und Schüler schon vorzeitig kennengelernt hatten. Wobei, soweit er wusste begann das Training für die noch anreisenden Azubis schon am nächsten Tag. Charlie würde also wohl einen straffen Zeitplan haben und nicht allzuviel Gelegenheit, um sich weiter auf neue Bekanntschaften zu konzentrieren, ehe er aufs Pfers stieg. Ob er den beiden beim morgigen Training mal einen Besuch abhalten sollte ...?

"Oh-ho, du wendest dich wohl gleich an die Elite was?"
Das belustigte Funkeln seiner teddybärbraunen Augen blitzte auf, nachdem es ja im Gespräch mit Juliena erloschen war. Doch irgendwie konnte er diesne Blonden zwar nciht einschätzen, dafür aber eigentlich doch so gut leiden, dass er ihn nciht vollkommen vergraulen wollte. Was ja mehr zu seinen Spezialitäten gehörte.
"Die Stute - sie gehört McKinley, unserm Boss. Im Rennsport ist man mit einem Hengst besser bedient. Night of the Hunter's agent, nennt sich mein schwarzes Ungestüm, vielleicht hast du von ihm gelesen."
In seiner Stimme schwang der Unterton von Skepsis, aber auch von einer offenen Fröhlichkeit mit, was irgendwie eine sehr abstrakte Mischung ergab, aber Bastians Worte waren ja meistens von einem eigenartigen Ton beseelt, der jedoch in der Regel eher sarkrastisch ausfiel.
Das Thema auf Pferde zu lenken - tja, er wusste nicht, ob er das nun grotesk oder genial finden sollte, irgendwie war es beides zugleich. Aber vielleicht wollte sich diese ganze für den Jungen sichtlich unangenehme Situation so etwas entspannen, als er begann sein Essen in sich einzufüllen. Es hieß doch, wenn man andere Menschen beim Essen beobachte, passiere diesen immer irgendetwas unglaublich Dummes. Vielleicht sollte er aufhören immer einen teuflischen Hintergedanken zu hegen.


{Charlie | Gespräch}



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Juliena S. Grossworth
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Di Nov 13, 2012 10:26 pm

"Und wenn des Daseins unwichtig ist"

Juliena fühlte sich Fehl am Platz. Wie nicht gebraucht und doch hingestellt, immer mehr kroch das Unbehagen ihren Körper hoch, zog an ihren Armen und zerrte an ihren Beinen, alles in ihr Sagte das sie einfach gehen sollte, das sie sich verkriechen sollte, so wie sie es immer tat, dies wäre schlichtweg die einfachste Lösung gewesen. Immer wieder versuchte sie den richtigen Zeitpunkt zu finden, einfach aufzustehen und zu gehen, aber irgendwie schien es den nicht wirklich zu geben. Somit blieb sie schlussendlich sitzen und stellte sich ihrem Schicksal. Sie fühlte sich auf irgendeine Art und Weise wie das fünfte Rad am Wagen, einfach nicht mehr gebraucht, abgeschrieben. Denn selbst Bastian würdigte sie kaum noch eines Blickes, schlimmer konnte der Tag ja wohl kaum noch werden. Ihr Blick wurde trüb, ihre Augen starrten ins Leere, Traurigkeit war sehr gut darin zu lesen, aber nicht jeder würde es sofort erkennen. Es bedarf eine gewisse Übung um bei Juliena wirklich zu sehen wie es ihr grade ging. Ihre Seelenspiegel hefteten sich an den Leib des großen Hundes, der schlafend neben ihr Lag. Ein feines zitterndes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Farun war irgendwie auch doch der einzige der sie verstand, der sie Liebte so wie sie war. Egal was sie tat, Egal wie leise sie manchmal war, Egal wie verrückt sie manchmal werden konnte, oder wie verplant sie war, Farun war immer bei ihr, zeigte ihr wie sehr er sie doch liebte, auch wenn es damit zusammenhing das er sich Morgens auf sie schmiss und sie von oben bis unten abschlabberte. Aber sie Liebte es, es war besser als ganz Alleine zu sein. Tiere waren eben auch doch einfach die besten Heiler. Es war Schwer für die Brünette, sich wieder auf das Gespräch zu konzentrieren und eigene Worte zu finden. Sie fühlte sich Zerrissen, wusste nicht was sie tun sollte, wollte gehen, wollte aber auch hier bleiben. Wollte heute Abend nicht mit, aber irgendwie wollte sie auch doch in der Nähe von Bastian sein. Aber sie hatte das Gefühl das er dies nicht mehr so toll fand. Am liebsten hätte sie jetzt Geschrien, sich alles aus der Seele Geschrien was sie seit Jahren belastete. Jedoch würde das Niemals gehen.
Charlies Worte drangen nur zaghaft zu ihr durch und erst jetzt merkte sie, das sie die ganze Zeit aus dem Fenster geschaut hatte. das Charlie sie ansah, oder angesehen hatte, das wusste Juliena gar nicht. Sie wollte grade ansetzen und etwas dazu äußern, aber Bastian kam ihr zuvor und so verstummte die 29 Jährige wieder und wartete bis er fertig war. Irgendwie war es doch immer das gleiche, erst fand man sie toll, erst mochte man sie und dann auf einmal, war sie nicht mehr wichtig. Naja was soll´s, ist halt so.
" Alagonzo de Asslo, ist meiner. ein 6 Jähriger TrakehnerHengst."
sagte sie mehr Monoton als alles andere. Sie wusste sonst nichts zu sagen, also schweig sie wieder und schaute aus dem Fenster. Am liebsten würde sie jetzt Aufstehen, sich in den Wagen setzen und weg Fahren, aber dies ging leider nicht so Leicht, schließlich hatte sie ja noch Unterricht. Sie könnte Heulen. Jedoch zierte ein feines Lächeln ihre Lippen. Es verdeckte alles, es verdeckte ihre Gefühle, es verdeckte ihre Trauer. Sie hatte gelernt nach all den Jahren, das sie Masken zu tragen hatte, um ihre richtigen Gefühle nicht Preis zu geben, dies wäre etwas, was sie Verletzlich machen könnte. Es war ein Grausames Spiel was manchmal mit manchen Menschen gespielt wurde. was dran Ändern? Das konnte man jedoch nicht, egal was man versuchte.

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Nov 17, 2012 7:51 am


Wow, das essen schmeckte hier echt gar nicht so schlecht. Was man so aus Schulkantinen gewohnt war, war wirklich mies, aber hier war das essen wirklich gut. Schonmal ein Pluspunkt für diese Einrichtung! Den zweiten Pluspunkt gab es dafür, dass man hier mit Pferden arbeitete. Es war definitiv eine gute Entscheidung gewesen, hier her zu kommen, daran gab es keinen Zweifel. So wie es aussah, waren die Lehrer auch gar nicht so unsympatisch und vor allem, waren sie auch noch ziemlich jung. Diesen ganzen Mumien, die an seiner alten Schule unterrichtet hatten, waren nicht zum Aushalten gewesen!
Als Bastian anfing, ihm zu erklären, dass dies die Stute des Chefs war und ihm nebenbei auch noch erzählte, dass er selbst einen Hengst hatte, riss er damit auch Charlies Aufmerksamkeit auf sich. Charlie nickte und musste erst auskauen, bevor er zu einer Antwort ansetzte. "Lass das bloß nicht meine Stute hören, sie würde dir was husten, wenn du behaupten würdest, Stuten seien im Rennsport weniger geeignet.", meinte er auf Bastians Worte hin. Immerhin würde Glory ihn sowieso nicht verstehen... obwohl, wer war sich da schon sicher? "Aber sie ist sowieso kein Sprinter. Ich reite mit ihr hauptsächlich Vielseitigkeit. Trotzdem wäre sie wohl genauso ehrgeizig im Rennsport, wenn sie als Rennpferd ausgebildet geworden wäre.", fügte Charlie noch hinzu, um keine Verwirrung zu schaffen. Dann überlegte er kurz. Hatte er schon einmal von dem schwarzen Hengst gelesen, den Bastian sein Eigen nannte... Natürlich las er ab und an über Erfolge im Reitsport, doch eher interessierte er sich für Vielseitigkeit, Springreiten und Dressurreiten. Ganz hinten in seinem Unterbewusstsein klingelte jedoch etwas. "Tatsächlich habe ich schonmal von Night of the Hunter's agent gelesen. Ich lese nicht viel über den Rennsport, aber das ist mir durch Zufall tatsächlich mal unter die Augen gekommen. Ein wunderschönes Pferd, wenn ich mich recht erinnere."

Kurze Stille herrschte, dann durchbrach sie Julienas Stimme. Monoton teilte sie mit, dass sie ebenfalls einen Hengst besaß, ein Trakehner. Irgendwie wirkte die junge Frau anders als vorher. Sie wirkte irgendwie verschlossener, konnte das sein? Interessiert blickte Charlie sie an. Würde sie mehr erzählen wenn er fragte? Vielleicht. Außerdem wollte er nicht, dass sie dachte, dass die Männer sich jetzt allein unterhalten würden. "Was reitest du mit ihm? Ich nehme an Springen. Noch was? Oder ist er eher Springlastig ausgebildet?", bombadierte der 22-jährige sie praktisch mit Fragen. Nun blieb warten.


{Kantine // Juliena & Bastian // denkt // antwortet // Julie // fragt sie}
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Natalie Lyvers

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Nov 17, 2012 8:24 am

„Ich glaube, die Menschlichkeit wurde aus Konflikten geboren. Vielleicht haben wir deshalb alle eine dunkle Seite. Manche bekennen sich zu ihr, andere haben keine Wahl. Der Rest von uns kämpft dagegen an. Aber am Ende ist sie doch so natürlich wie die Luft, die wir atmen. An irgendeinem Punkt muss sich jeder der Wahrheit stellen: sich selbst.“


Seuftztend trat die blonde Frau ein. Sie blickte sich kurz um, bevor sie sich ihr essen holte. Bevor sie sich das Tablett nahm, strich sie sich die Haare hinter die Ohren und die weiße Bluse glatt, die sie zu ihrer Karrierten Reithose trug. Erst dann trat sie zu dem Tisch, andem auch Juliena mit einem der neuen Azubis, sowie Bastian saß. ,,Hi ihr drei. Ich setzt mich mal zu euch." Natalie lächelte und stellte ihr Tablett neben das von Juliena, bevor sie sich setzte. Sie blickte kurz zu dem jüngeren, bevor sie anfing zu Essen. Sie dachte an ihr Training mit Joice und musste sich ein lächeln verkneifen. Die Rappstute war heute morgen besonders gut drauf gewesen, hatte gleich nach dem Oxer gebuckelt und fröhlich gewiehert. Schmunzelt musste sie unwillkürlich an ihr Pony in ihrer Kindheit denken. Es war ein dunkelbrauner Quaterhorse gewesen, Joker. Jedesmal, wenn sie ihn geritten war, hatte er fröhliche Hüpfer gemacht, war dann durchgegangen und über den Zaun des reitplatzes gesprungen bis er dann im Gemüsegarten ihrer Mutter zum stehen gekommen war. Zuletzt hatte ihre Mutter einen Zaun um den Garten gebaut, durch das er dann jedoch einfach durcheprescht war.


[kommt in die Kantine | setzt sich zu Juliena, Bastian und Charlie | denkt nach ]

{sry, das es so wenig ist. Hab grad keine weiteren ideen oder anstupser xD}

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Zuletzt von Natalie Lyvers am So Nov 18, 2012 3:57 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Nov 18, 2012 1:58 am

@Natalie: Bedenke, dass Juliena und Charlie nicht alleine am Tisch sitzen, sondern auch Bastian bei ihnen sitzt!

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Nov 18, 2012 3:58 am

Verdammt, hab ihn übersehen >_< kommt nicht wieder vor ^^'

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Nov 18, 2012 4:35 am

« So shame on me no-ow «

Zunehmends verspannte sich seine Kollegin neben ihm, was ihr einen Seitenblick von Bastian einhandelte. Was war nur auf einmal mit ihr los? Zuvor war sie noch freundlich und schon beinahe aufgeschlossen und offen gewesen und jetzt zog sie sich schon fast vollkommen aus dem Gespräch zurück und legte eine Körperhaltung an den Tag, die zeigte, dass sie sich hier nicht wohl fühlte. Ein fragender Ausdruck lag in dem Blick des Mützenträgers, während er seine Seelenspiegel auf der Frau ruhen ließ und nach Augenkontakt suchte. Derweil antwortete sie und ihre monotone, apathische Stimme trug nicht gerade dazu bei, dass sich Bastians Bild von ihr änderte. Sie wirkte wie ausgewechselt. Ob er sie nachher einmal darauf ansprechen sollte? Er war niemals auf andere Menschen zugegangen und hatte sich um deren Probleme geschert, aber bei Juliena kam diese Verhaltensändeurng so abrupt und aus dem Nichts, das es irgendwie beklemmend war und ihn zugleich neugierig machte. Darüber, dass sie einen Hengst besaß, hatten sie ja schon vor Charlies Ankunft gesprochen, weshalb der Jockey nicht weiter darauf einging, oder eine Stichelei in die Richtung, dass sie doch nicht gerade der Typ für einen Hengstbesitzer sei, abließ.
Den Schüler dagegen interessierte es tatsächlich brennend, welche Pferde hier zu welchem Reiter gehörten und Bastian wusste nicht, ob er soviel Interesse und Neugierde billigen oder misstrauen sollte. Es passte beides nicht so gänzlich in sein Reaktionrepertoure, schließlich legte er stets eine ausgefallene Mischung von Reaktionen auf den Tag, die so schnell umschlagen konnten, wie das Wetter auf dem Lande.
"Das kann ich bestätigen. Er ist nicht von schlechten Eltern. Aber ich bezweifle dennoch, das ein gewöhnliche gezogenes Spring- oder VIelseitigkeitspferd wirklich ernsthafte Chancen im Rennsport hätte. Die Vollblüter besitzen nämlich auch nicht gerade wenig Ehrgeiz."
Es hatte vermutlich nicht viel Sinn, weiter auf dieses Thema einzugehen. Charlie war bei dme Pferdethema in eine andere Richtung geschlagen, als er selbst, Juliena wäre für ihn wahrlich der bessere Gesprächpartner bei der Diskussion über Springen und Vielseitigkeitsritte. Aber sie schien nicht wirklich die Absicht zu haben, große Reden und Auskünfte zu schwingen, deshalb beließ es Bastian dabei, dem Schüler knapp zu antworten, allerdings war die zuvor unterdrückte Kühle aus seiner Stimme gewichen.

Derweil musste Bastian seine Ausmerksamkeit von der Springlehrerin abwenden und sie ihrer Kollegin zuteil werden lassen. Natalie war so eben zu ihnen gestoßen und nahm an dme letzten freien Platz des Tisches Platz. So viel zu dem Thema, er hatte eigentlich sein Mittagessen in Ruhe einnehmen wollen. Grundsätzlich hatte das ja auch geklappt, bis Juliena zu ihm gestoßen war, was er ihr allerdings nicht weiter übel nahm. Er konnte tatsächlich verstehen, dass sie die anderen hier ein Bild von ihm und seinem Wesen machen wollten, selbst wenn es ihm nicht sonderlich behagte. Dass Natalie die Stellvertretende Leitung hier war, kümmerte den Jockey herzlich wneig, er nickte ihr knapp zu. Seiner Meinung nach sollte man weder einem Tier noch einem Menschen besondete Achtung entgegenbringen, nur weil er oder es von einem besseren Stand oder Abstammung war. Natürlich war ein angemessener Respekt in keinerlei Hinsicht falsch, jedoch sollte es damit auch nicht übertrieben werden.
Kurz beobachtete er die blonde, ältere Frau, wie sie anfing zu Essen und scheinbar ihren Gedanken nachhing und insgeheim stellte sich ihm die Frage, ob sie vielleicht von Charlie zugleich auch mit Fragen bombadiert wurde.


{Juliena | Charlie | Gespräch | bemerkt Natalie}



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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Nov 18, 2012 4:58 am

« I'm still crazy
Crazy 'bout Elvis «

Zum Essen war zu sagen: Helga hatte ganze Arbeit geleistet. Sie war wirklich die beste Wahl gewesen, wenn es um eine geeignete Köchin ging. Lawrence kannte die rundlich, kleine Frau im fortgeschrittenen Alter schon seit Längerem und er bereute es nicht ihr trotz des Alters den Job in der Küche gegeben zu haben. Ihre Gerichte waren einfach köstlich und wenn er sich so umso, war er anscheinend nicht der Einzige, der so dachte, denn an den in sich hineinputzenden Gestalten der Azubis erkannte der Hofleiter, das es auch diesen schmecken musste.
Sein Gespräch mit der Tierärztin wurde von einigen Schweigeminuten unterbrochen, in denen sie sich einfach still gegenüber saßen und aßen. Ihnen beiden waren die Marnieren, mit vollem Mund nicht zu sprechen, scheinbar wichtig und so breitete sich eine Stille über ihren Tisch aus, die aber nichts weiter zu der Geräuschlinderung im Raum beitrug. Alle anderen Schüler unterhielten sich nämlich angeregt, sichtlich damit beschäftigt sich mit den neugewonnen Freunden über die erste Trainingseinheit mit einem fremden Pferd auzutauschen. Ein kurzes Lächeln huschte über Lewis Gesicht, als er erkannte, dass es im Grunde keine feindseligen Stimmen gab, die an sein Ohr drangen. Auch wenn er die Worte der Azubis nicht verstand, so doch servwohl die Tonlage, die den Raum erfüllte. Es gab ihm Anlass weiter inbrünstig zu hoffen, dass es die richtige Entscheidung war die Heaven Meadows Stables neu einzuweihen.

Mit dem, wo Kathyrn das Gesprächsthema wieder aufgriff, erweckte sie auch den 50-Jährigen wieder und beansprchte seine Aufmerksamkeit. Es freute ihn natürlich zu hören, dass Miss Adams ihre Ausbildung offensichtlich ernst nahm, doch er hatte eigentlich auch nichts anderes von der erfolgreichen Springreiterin erwartet. Sie war ihm von Anfang an als sehr zielstrebig erschienen, weshalb es ihn zunächst gewundert hatte, dass sie diejenige war, die sich mit Leonardo Fabbri eingelassen hatte. Immerhin war der Fußballer nicht gerade für seinen vorbildlichen Umgang mit Frauen bekannt, zumal er gerade den Raum mit einer noch recht neuen Auszubildenden verließ. Vage erinnerte McKinley sich an den Namen, der auf ihrem Anmeldungsformular gestanden hatte: Tijana Norman.

"Grundsätzlich habe ich nichts weiter vor, außer, dass ich mir eigentlich den Papirstapel auf meinem Schreibtisch vornehmen wollte, vielleicht werde ich aber auch Natalie bitten, sich darum zu kümmern, aber ich glaube, sie gibt heute noch Unterricht ..."
Kurz überlegte der Hofleiter, ehe er die Frage der Tierärztin vollends beantwortete. Schließlich sprach weiterhin nichts dagegen ihr zu helfen und wenn sie Probleme mit ihrem Pferd hatte, sollten die sowieso schnellstmöglich behoben werden, denn in den nächsten Wochen würde kaum Zeit für soetwas bleiben.
"Ja, ich denke wenn du ihn gegen 17 Uhr soweit hast, dass er aufgewärmt ist, kann ich mal einen Blick drauf werfen und schauen, was sich machen lässt."
Der helle Schimmel der dunkelhaarigen Frau hatte einen schönen Gang. Als ein Pferd andalusischer Rasse war die sja auch nicht weiter verwunderlich, doch trotz seiner Kastration hatte der Wallach nichts von seiner Imposanz eingebüßt, was Lawrence vom ersten Tag an fasziniert hatte. Er fand es spannend mit den vielen unterschiedlichen Pferden hier zu arbeiten, die alle ihre eigene Geschichte hatten und doch immer eines gemeinsam: Sie wollten alles geben. Für ihre Reiter.
Somit war sein Nachmittag also auch wieder fest verplant.


{Essen | Gedanken | Kathyrn | greift Gespräch wieder auf}



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Juliena S. Grossworth
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Nov 18, 2012 7:57 am

" Und des Schweigens Schreie hört man nicht"

Kaum hatte sich ihre Haltung verändert, kaum war sie ihrem Alten Muster wieder Nachgiebig geworden, merkte sie auch schon wie sich Bastians Blick auf sie heftete. Aber sie konnte nicht mehr darauf eingehen. Ihre Gedanken hatten sie schon zu weit von der Realität getragen. Bilder schwirrten durch den Kopf der brünetten. Ihre Augen wurden immer trüber, die Blässe die ihr zierliches Gesicht umgab, wurde noch weißer und es sah so aus, als würde sie gleich vom Stuhl sacken und einfach nicht mehr sein. Aber dem war nicht so. So gerne sie auch gehen würde, so gerne sie einfach alles Hinter sich lassen würde. Es schien wohl nie so zu gehen wie sie es sich wünschte. Unmerklich schüttelte sie ihren Kopf. Es wurde ihr einfach alles zu viel. Vor allem das es nicht einmal jemanden gab der für sie da war. Naja was sollte sie anderes tun?
Ihr Blick glitt wieder zu ihrem Hund, jedoch vermied sie es Bastian in die Augen zu sehen, und so schloss sie Ihre Seelenspiegel für diesen kurzen Moment, bevor sie sie auf Farun gerichtet, wieder öffnete. Sie wollte nicht, das er sah wie es ihr Ging, sie wollte nicht das er sehen konnte das sich die Tränen langsam einen Weg in ihre Augen suchte. Alles war wieder so Real, es schien als wäre es erst Gestern geschehen. Als hätte Ihr Vater erst gestern diesen schweren Unfall gehabt. Sie wusste noch ganz genau, wie sich die Fuchsstute Glamour vor dem Hindernis anstellte, sah wie ihre Hufe den Halt verloren und sie Kopfüber im Hindernis landete. Ihre Augen schlossen sich. Plötzlich sah sie wie ihr Vater nach vorne Flog, wie sein Genick gegen den Stangenhalter klatschte, und sie hatte das Gefühl sie hörte wie es Brach. Sie saß damals in der Ersten Reihe, direkt vor dem Geschehen, und noch heute weiß sie, wie der schlaffe Körper zu Boden sackte und nie wieder aufstand. Noch heute sprach man sie darauf an, noch heute erinnerten sich welche an diesen Unfall.
Als sie die Augen wieder öffnete, wischte sie sich unbemerkt eine Träne weg die ihre Wange runter rollte. Die Worte die die beiden Gesprochen hatten, hatte Juli verdrängt, es war nicht an ihr Gehör gekommen. Auch das Bastian sie nicht mehr Ansah war ihr aufgefallen, aber sie konnte es nicht ändern.
Erst als die Worte Charlie´s an ihre Ohren drangen blickte sie mit einem feinem Lächeln auf. " Ich reite Speziell Springen, er ist aber auch genauso gut Dressurlastig ausgebildet, oder wird es noch von mir." Juliena verschwieg das auch sie öfters in solchen Zeitschriften zu finden war, damals noch mit ihrem Wallach Jamal, mit dem sie bis zu ihrem 25 Jährigen Lebensjahr auf Turniere ging. Als er 16 Jahre alt war, hatte sie ihn aus dem Turniersport verabschiedet, was ebenfalls sehr Groß in diversen Zeitschriften preisgegeben wurde.
Doch all diese Gedanken brachten das echte Lächeln nicht auf ihre Lippen zurück. immer mehr zog sie sich aus dem Gespräch, auch eben waren ihre Worte eher Monoton als wirklich mit Elan gesprochen. Nur das Lächeln passte nicht zu ihrem gradigen Sein. Aber es überdeckte für kurze Momente die Trauer die in ihrem Gesicht ruhte. Grade als sie noch was sagen wollte, kam Natalie ebenfalls zu der Gruppe. Juliena kannte sie nicht so gut, ging aber Freundlich mit ihr rum. Natalie war zwar etwas Angesehener als die eigentlichen Lehrer, aber Juli würde niemals mit ihr so Umgehen. Für sie war sie ein ebenso normaler mensch wie sie. Aber auch von Juli kam nur ein kurzes Nicken, sie hatte keine Lust mehr großartig was zu Sagen. Und da es grade passte erhob sie sich Schweigend, nahm ihr Tablett und Griff mit einer kurzen Bewegung nach der Leine die sie auf ihre Beine gelegt hatte. der 90cm große Hund erhob sich sofort. "komm Farun" In ihrer Stimme lag trauer, und wenn man genau hinsah, konnte man sehen wie sich neue Tränen bildeten. Sie drehte sich weg, schob den Stuhl ran und ging. Kurz legte sie das Tablett auf die Ablage, ehe sie die Tür aufmachte und in den Nieselregen schritt. Kaum war sie Draußen, machte sie die Leine des Goldfarbenen ab und ging Richtung Hengststall. Sie hoffte nur das Bastian auch wirklich um halb fünf auf dem Parkplatz sein würde.

[<--- Kantine/Spricht/Steht auf/ Geht/ Hengststall-->]

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Penelopé Russo
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Di Nov 20, 2012 8:48 am

« Let's fetz - it's partytime«

Neugierig tappte Penelopé durch das Hauptgebäude der Heaven Meadows Stables. Es war schon alles recht aufregend jetzt endlich nach all dem Warten und Bangen hier zu sein. Dann hatte sich auch noch ihr erster eindruck wiederholt bestätigt, es war alles sauber und gepflelgt hier, doch es gab auch das gewisse Etwas an der Einrichtung des Hauses, dass ihr sofort das Gefühl gab, willkommen zu sein. Ihre Gedanken wanderten kurz noch einmal zurück in die Zeit, als sie noch auf der Horizon Ranch gewohnt hatte. Es war nicht lange gewesen, aber es war eine gute Zeit gewesen, mit Lilly, Leon, Jonny und Chris. Sie musste leicht lächeln, als sie daran dachte, wie vernarrt Lilly damals in Leon gewesen war. Die beiden waren scheinbar wie füreinander geschaffen gewesen und Penny konnte selbst nicht nachvollziehen, warum der Römer nach seiner Abreise sich einfach nicht mehr meldete - und dabei verstand die Leon oft besser, als die meisten. Überhaupt, waren die beiden schon wieder aufeinander getroffen? Mussten sie ja, sie waren schließlich schon länger hier. Oh, sie würde Lilly ausquetschen, wie das Wiedersehen verlaufen war, ja das würde sie. In stiller Vorfreude lugte Penny in die Kantine, aus der Stimmen an ihr Ohr drangen. An den Tischen saßen in Grüppchen zusammen Azubis und Lehrer, sie machte einer jungen Frau Platz, die gerade die Kantine verließ, sie schien ein wneig - verstört? Skeptisch sah die Dunkelhaarige ihr nach, ehe sie Lillys schlanke Gestalt ausmachte. Zusammen mit einer Blonden - sie durfte nicht älter sein, als sie selbst - saß ihre beste Freundin am Tisch und unterhielt sich. Sofort huschte ein keckes Grinsen über Pennys feine Züge als sie den Raum betrat.

Scheinbar unerkannt ging sie zur Essensausgabe, nahm sich ein Teller mit Nudeln - wenn Leon sie sehen würde, er würde sie rügen, dafür, dass sie im Ammiland Nudeln aß -, stellte noch ein Glas Wasser auf ihr Tablett udn steuerte dann in einigen Umwegen um vereinzelte Tische herum, Lillys Platz an.
Dort stellte sie blitzschnell ihr Tablett ab und hielt der Kalifornierin dann von hinten die Augen zu.
"Tadaaa! Rate mal wer da ist! Na? Na? - Da kommst du niiiiiiiiiiiiee drauf!"
Aufgedreht wie immer, versprühte Penny schon wieder allerhand gute Laune, sodass man gar nciht anders konnte, als zu lächeln, wenn man die junge Lady da so stehen sah, in engen, graumelierten Jeans, eine rweißen Bluse, die sie in die Hose gesteckt hatte, die jedoch immer noch soweit aufbauschte, dass es keineswegs spießig aussah, den offenen Haaren, die auch diesmal eine Blume zierte und der goldenen Kette am Hals und den unzähligen Armbändern. Ihr war es sichtlich anzusehen, dass sie sich freute, da zu sein.


{<- ZIMMER | Gedanken | Lilly | Essen | geht zu Lilly | "Überfall"}


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Di Nov 20, 2012 9:12 am

« Listen to your heart when someone is callin' «

Kurzzeitig sah Bastian auf, doch Charlie warf vorerst nichts weiter in das Gespräch ein und so hielt es Bastian auch nicht für nötig noch etwas hinzuzufügen. Auf die Frage des Schülers konnte man sowieso nur mit Fakten antworten, etwas anderes wäre zu aufgeschlossen herüber gekommen und sicherlich auch kein Teil seiner Charakterzüge, die zwar viele Facetten aufwiesen, allerdings nie solch offenherzige. er sah kurz auf sein Handy, einige Nachrichten von Kollegen des alten Stalls waren eingetroffen urn kurz huschte der Anflug eines Lächelns über sein gesicht, als er antwortete und die SMS' abschickte, bevor er sein Handy wieder zurück in die Hosentasche verschwinden ließ und sich dem Geschehen am Tisch zuwandte, das eine recht ungewöhnliche Wendung nahm.
Juliena stieg auf Charlies Frage hin ein und antwortete, nachdem er zuvor geendet hatte. Bastian hatte ihr nicht weiter zugehört, schließlich hatten sie sich über dieses Thema schon zuvor ausführlich genug unterhalten und er wusste eigentlich alles, was er wissen musste udn wollte über ihren Reitstil und ihr Pferd. Noch immer spürte der dunkelhaarige Jockey deutlich, dass etwas mit der Lehrerin nicht stimmte, die ihrme Hund jetzt einen Blick zuwarf und ihn aufforderte mitzukommen. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, nahm sie ihr Tablett und verschwand aus der Kantine. Fragend blickte Bastian ihr nach, zu gerne hätte er gewusst, was auf einmal mit ihr los war. Mit skeptischer Miene sah er Charlie an, doch der Jüngere würde ebenso wneig Ahnung haben, was auf einmal mit Juliena los war. Und Natalie - nun, er würde jetzt niemanden explicit auf Ms Grossworth Gefühlslage ansprechen, das war nicht sein Stil.
Aber auch ihn juckte es in den Fingern aufzustehen und dem Essensgeruch zu entkommen, rein aus Höflichkeit war er so lange am Tisch sitzen geblieben. Normalerweise war das ja nicht seine Art. Er aß allein, was den Vorteil hatte, dass man gehen konnte, wann man wollte, ohne sich schuldig fühlen zu müssen, die anderen einfach sitzen gelassen zu haben.
"Entschuldigt, aber ich hab' noch im Stall zu tun. Guten Appettit weiterhin!"
Ein kurzes Zwinkern entwischte seinem Auge und verlieh dem Jockey wider etwas sehr Schelmisches. Dann stand auch er auf, nahm sein Tablett, stellte es zu dem benutzten Geschirr und verließ auch die Kantine, als gerade eine dunkelhaarige Azubine herinkam. Er nickte ihr kurz zu, bevor er weiterging und den Weg in Richtung Stall einschlug. Mal sehen, wie sich sein hengst so von dem Vormittag erholt hatte. Immerhin hatte er heute noch nichts zu tun gehabt.
In stiller Vorfreude ging Bastian über den Hof. Es würde für ihn de rletzte freie Tag sein, denn noch heute sollte sein Schüler anreisen und morgen sollte sofort das Training aufgenommen werden. So zumindest der Plan ...


{Gedanken | Gespräch | geht ebenfalls | -> HENGSTSTALL}



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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Mi Nov 21, 2012 1:12 am

" Und wenn alles ganz anders kommt"

Was für ein hektischer Morgen es doch einfach gewesen war. Brummelnd strich sich der 22 Jährige über sein Schwarzes Shirt und ging den langen Gang des Gebäudes entlang. Hier und da blieb der Blick das Mannes an einen der Bilder hängen die die Wände zierten und diese etwas gemütlicher machten. Meistens waren es Bilder von irgendwelchen berühmten Pferden, oder von berühmten Reitern die es sich erlauben konnten eine Wand zu schmücken. Auch Phar Lap hatte ein Platz an der Wand gefunden. Der Fuchs hatte Jonny schon in Kindheitstagen im Fernsehen begleitet. Er hatte auch viel über das Rennpferd gelesen, was damals sehr Brutal an einer Vergiftung gestorben war. Irgendwie war es Traurig zu wissen, das man ein berühmtes Pferd umbrachte, weil man ansonsten nicht den Ruhm erreichte, wie dieses es Gelebt hatte.
kurz schüttelte der Dunkelhaarige seinen Kopf, um sich gleich darauf weiter auf den Weg zur Kantine zu machen. Sein Magen rumorte und er musste sich wirklich Gestehen das er Hunger hatte. Ja ok, er war schon seit um 4 Uhr heute früh auf den Beinen gewesen, und hatte auch bisher noch nichts gegessen, aber das musste ja nicht viel Bedeuten. Wobei? doch, es bedeutete Viel, es bedeutete sogar ziemlich viel. Schon fast so viel das es hieß das er Sterben würde wenn er nichts zu futtern bekam. Obwohl, nein So viel bedeutete es dan doch nicht.
Ein breites Grinsen zog sich bei diesen Gedanken über seine Gesichtszüge und brannte sich schon fast fest. Irgendwie fühlte er sich hier jetzt schon wohl. Alles war gemütlich, freundlich und er hoffte er würde sich mit den Mädchen hier auch gut verstehen. Und natürlich auch mit den Jungs die hier hausten.
Weiter kam er aber gar nicht zum Denken, denn der Duft von Essen schwebte langsam aus der Kantine und tief sog er die Luft ein, eins musste er gestehen, es roch wirklich Lecker, viel besser als in jeder Mensa oder in dem damaligen Reitinternat. Schnell schnappte er sich ein Tablett, nahm sich etwas von dem Nudelauflauf und eine Flasche Cola und setzte sich an einen freien Tisch, etwas weiter hinten in der Kantine. Kurz hatte er vorhin geglaubt die Stimme von Penny gehört zu haben, aber da hatte er sich wahrscheinlich einfach nur Verhört. Kurz richtete er seine Graue Mütze, hängte seine Sonnenbrille in sein Shirt-Ausschnitt und fing an in seinem Essen rumzustochern. Kurz schweifte sein Blick durch die Kantine, bis dieser an einer Dunkelhaarigen jungen Frau hängen blieb. Das war doch Penny? oder täuschte er sich da? nicht ganz wissend was er machen sollte, ignorierte er es und As weiter. Aber dieser Gedanke lies ihn nicht mehr los.


[<--- ZIMMER/ holt sich essen/ setzt sich/ denkt nach/ schaut Penny an]


Zuletzt von Jonathen McGillis am Mi Nov 21, 2012 4:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Mi Nov 21, 2012 4:42 am

„Ich glaube, die Menschlichkeit wurde aus Konflikten geboren. Vielleicht haben wir deshalb alle eine dunkle Seite. Manche bekennen sich zu ihr, andere haben keine Wahl. Der Rest von uns kämpft dagegen an. Aber am Ende ist sie doch so natürlich wie die Luft, die wir atmen. An irgendeinem Punkt muss sich jeder der Wahrheit stellen: sich selbst.“

Natalie gabelte ihre letzte Nudel auf und stand schließlich auf. Sie trug ihr Tablett zu einem Wagen für schmutziges Geschirr und blickte dann kurz auf ihr Handy. Sie musste noch mit ihren neuen Auszubildenen reden, doch das konnte sie auch noch später erledigen. Schließlich wusste sie noch nicht, ob beide schon angekommen waren. Sie wusste, das es eine gewisse Penelopé Russo und ein gewisser Felix Grant waren, doch gesehen hatte sie sie noch nicht. Kurz ließ sie ihren Blick über die Reihen werfen. Sie musste auch noch gucken, welche Pferde mitgingen, um sich drauf einzustellen. Die Reitlehrerin steckte ihr Handy wieder in die Tasche ihrer Reithose, bevor sie sich durch die Tische zur Tür schlängelte.

Als sie an dem Tisch vorbei kam, an dem Lawrence und Kathyrn saßen, hörte sie ihren Namen und blieb kurz stehen. Sie redeten anscheind gerade um den jungen Andalusier Wallach der Tierärztin.
"...dass ich mir eigentlich den Papierstapel auf meinem Schreibtisch vornehmen wollte, vielleicht werde ich aber auch Natalie bitten, sich darum zu kümmern, aber ich glaube, sie gibt heute noch Unterricht ..." ,,Wenn ich kurz stören darf." sie lächelte die beiden freundlich an. ,,Ja ich gebe heute Abend noch unterricht, aber erst ... kurz vor 6 wenn ich mich richtig erinnere. Ich habe vorher also noch Zeit." sie blickte Lawrence fragend an.


{Isst zuende | Denkt nach | kommt an Lawrence und Kathyrns Tisch vorbei | spricht }

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Mi Nov 21, 2012 9:00 am


Was sollte er eigentlich heute noch machen? Hatte man vor, ihm heute schon Unterricht aufzubrummen? Na, hoffentlich nicht! Es wäre wohl durchaus gerechtfertigt, wenn man ihn erst einmal in Ruhe ließ, damit er sich einleben konnte, oder nicht? Ja, definitiv! Und was machte er dann heute noch? Wahrscheinlich irgendetwas mit Glory. Motorradfahren wäre wohl bei dem Wetter eine schlechte Idee und Gitarre spielen... Vielleicht später. Die hübsche Araberstute hatte Priorität.
Unbemerkt verschwanden plötzlich alle vom Tisch. Na, vielen Dank auch..., dachte der 22-jährige ein wenig unzufrieden mit den Leuten hier, doch dann besann er sich eines besseren. Diese Leute hatten wahrscheinlich alle besseres zu tun, als hier bei einem Azubi herumzusitzen.

Charlie steckte sich die letzten paar Bissen in den Mund und stand dann auf. Nach dem Austehen schob er den Stuhl an den Tisch und nahm das Tablett mit zur Essensausgabe, wo er es in eines dieser Schiebedinger packte, wie es sie überall gab, wo man von Tabletts aß. Dann ging er beschwingt aus der Kantine. Seine Laune hatte sich bei dem Entschluss, den er gefasst hatte, sofort aufgehellt. Nun ging es erst einmal zu Glory in den Stall.


{Kantine // in Gedanken // → Stall}

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Do Nov 22, 2012 8:00 am

« And you be
a hero in the end «

Genüsslich schob sich Lawrence eine weitere Gabel in den Mund. Mit diesem Essen hätte man ihn mästen können. Doch er bewzeifelte, dass er wirklich zunahm, denn obwohl er als Chef des Hofes auch viel Zeit im Büro und mit den Akten und Papieren zubrachte, so war er körperlich immer noch genug gefordert, um einen zu großen Fettgehalt seines Körpers vorzubeugen. Dieser Gedanke war mehr als beruhigend und so konnte er auch das Essen weiterhin genießen. Kurz dachte er über den bevorstehenden Unterricht nach. Gegen 14:30 Uhr hatte er eine weitere Stunde abzuhalten mit Seraph DuCraine und Madeleine Mc'Allford. Er musste sich noch überlegen, ob er die beiden schon ihre eigenen Pferde reiten ließ, tendierte jedoch zu einer weiteren Stunde auf den Schulpferden. Er musste sich erst noch ein genaueres Bild von dem Können der Azubinen machen.
So in die Gedanken an die nächste Stunde versunken, bemerkte der Hofleiter zunächst gar nicht, dass eine weitere Person an den Tisch herangetreten war. Erst als sich eine ihm vertraute Stimme erhob, wandte er den Blick und sah Natalie an. Die blonde Frau half hier noch aus wo es ging. Nachdem Riley urplötzlich erkrankt war und abreisen musste, hatte sich Lawrence gezwungen gesehen einen "Ersatz" für sie zu finden, auch wenn ihm schwer gefallen war. Die zuvorige Hofleiterin war ihm eine Vertraute und Freundin gewesen, mit Natalie kam er zwar auch gut klar, aber er wusste noch nicht ganz ob er ihr alle Aufgaben einer Stellvertreterin zuteil werden lassen konnte. Doch ihr Angebot kam ihm gerade recht udn so nickte er ihr dankbar zu.

"Ja, das ist gut. Ich danke dir, Natalie. Die Ordner habe ich schon rausgesucht, du müsstest noch nachsehen, ob neue Anmeldungen eingetroffen sind und dann noch schauen, welche Schulpferde wir noch nicht zugeteilt haben. Ich wollte mir diese dann heute Abend ansehen und schauen, ob es bevorstehende Ausfälle gibt. Alles weitere findest du auf dem Schreibtisch."
Es war wirklich eine Erleichterung zu wissen, dass er am späten Abend nicht noch alles alleine machen musste. Und es stimmte auch, dass er sich die Pferde noch einmal genau ansehen wollte. Vor allem Amadeus. Nach dem letzten Reinfall mit dem fuchsroten Wallach wollte Lawrence besonders behutsam mit dem jungen Pferd umgehen und es nur an wirklich gute und erfahrene Reiter vergeben. Er wartete noch einen Moment, ob Natalie noch irgendwelche Fragen oder Anliegen hatte, bevor er sich wieder seinem Mittagessen zuwandte udn wieder das Gespräch mit Kathryn aufnehmen konnte.


{Gedanken | Natalie | Antwortet}



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Natalie Lyvers

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Fr Nov 23, 2012 8:18 am


"Nie sollte es dazu kommen das ich dieses Wunderschöne Lied hören muss und es Wahr ist.... das jeder satz dich trifft wie ein schlag in den Magen. Jede Melodie dir die Tränen kommen lässt, bleibt die Frage warum ich hier dann sitze nud es mir anhöre,weil es einfach sein muss, was soll ich sagen... Für immer Verloren"

Die blonde Frau hatte Lawrence aufmerksam zugehört. Sie würde einfach eine Liste machen, mit den Pferden die noch keinen Reiter hatten, und dann die Neuanmeldungen durchlesen um zu sehen wer für welches Pferd gut wäre. So, das es für beide, Pferd und Reiter, profitierend sein würde.
Sie liebte die Arbeit hier, schon vom ersten Tag an. Das Klima unter den Leuten und die Liebe und Arbeit mit und zu Pferden. Sie wusste von Anfang an, das es ihr gut tun würde. Wieder so zu Arbeiten, ihre Vergangenheit zu vergessen... ES zu vergessen. Auch wenn sie es sich geschworen hatte, sie dachte ab und zu nach an ihn. Er war in ihr geblieben, die Liebe zu ihm, aber auch die Enttäuschung. Einfach nur ein 'nur für zwischen durch' zu sein und nicht jemand der aus ganzem Herzen geliebt wurde. Irgendwann hatten die Anrufe, Mails und SMSen aufgehört, sie hatte alles geöscht, alles weggeschmissen was auch nur in Berührung mit ihm gekommen war. Es war schrecklich zu wissen, das sie sofort nie wieder Vertrauen zu etwas ,oder jemandem, fassen würde. Außer zu Joice.

Schnell nickte sie dem Hofleiter zu und eielte dann hinaus. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Als sie aus der Tür hinaus war, bemerkte sie die Tränen in ihren Augen, blinzelte sie aber ernergisch weg. Sie hatte sich versprochen NIE wieder daran zu denken, es sich wieder ins Gedächtnis zu rufen, doch es war einfach gekommen. Die Bilder, Gerüche und Geräusche. Es war zwar schon lange her, doch es traf sie immer noch. Die Verunsicherung, der Scharm, das Gefühl, wenn man weiß betrogen worden zu sein. Schnell rieb sie sich einmal über das Gesicht, versuchte alles zu vergessen und atmete einmal tief ein und ließ die Luft anschließend wieder herraus. Sie schüttelte mit zusammengepressten Lippen den Kopf und eielte hinaus richtung Büro.


{ Dekt nach | antwortet | geht hinaus -> Büro }

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Kantine // Caféteria

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