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 Kantine // Caféteria

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Mr McKinley
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BeitragThema: Kantine // Caféteria   Mo Okt 03, 2011 4:18 am

Hier gibt es dreimal täglich eine gemeinsame Mahlzeit. Morgens, mittags und abends. Nachmittags wandelt sich die Kantine zu einer kleinen Cafeteria und bietet nachmittags Kaffe und Kuchen an.

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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Jul 28, 2012 3:11 am

PLOT 1.1

Der Ernst des Lebens beginnt

Seitdem die ersten Azubis, einschließlich des Fußballstars Fabbri, eingetroffen sind, sind gute zwei Wochen vergangen. Die "Schüler" hatten Gelegenheit sich einzugewöhnen und mit ihren Pferden einzuleben, ein wenig die Umgebung alleine zu erkunden und die Stadt unsicher zu machen.
Jetzt ist der Tag gekommen, an dem das Training beginnt, d.h. jeder Azubi wird einem Lehrer zugeteilt, den er sich meist mit weiteren Azubis teilen wird, anschließend findet auf den entsprechenden Gegebenheiten trainiert und die jungen Menschen werden langsam an ihren Traum als Spitzenreiter herangeführt. Erst eine Woche später wird dann auch der theorethisches Teil der Ausbildung beginnen, bei dem die Azubis vormittags in die Uni am Rande der Stadt fahren udn nachmittags dann Reitunterricht haben.

Es ist jetzt Mittagszeit und alle Hofbewohner finden sich in der Kantine ein, wo sich ersteinmal gründlich über den Tagesverlauf ausgetauscht werden muss. Zum Wohl des Magens stehen Nudelauflauf, Hähnchengeschnetzeltes oder/und Salat zur Auswahl.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 13:00 Uhr
> regnerischer Tag, ca. 15°
> wolkenverhangener Himmel, es regnet Hin und Wieder


ALLE KOMMEN AUS DEM STALL UND POSTEN JETZT IN DER KANTINE (ihr könnt davor noch einen Abstecher auf euer Zimmer machen, wenn ihr wollt)



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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Aug 18, 2012 6:32 am

« Don't stop believin' «

Der erste Trainingstag war immer einer der stressigsten Tage im kompletten Jahr. Lawrence war allerdings mit den bisherigen Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden. Dass was er heute vormittag gesehen hatte, war durchaus brauchbar und schon einmal ein guter Grundsatz, wenn man es in den Profisport schaffen wollte. Die Pferde hatten ebenfalls das Potenzial, um ihre Reiter weiter nach oben zu tragen, auch wenn er nicht sagen konnte, ob es wirklich für die Spitze reichte. Aber auch die meisten Pferde konnten noch weiter lernen, weshalb er sich darum keine großen Sorgen machte. Bisher hatte er nur drei Reitschulpferde den Azubis zugeteilt, das würde sich in nächster Zeit noch ändern. Auch andere Azubis, die an diesme Tag eintreffen sollten würden noch weitere Pferde, als ihre eigenen pflegen und reiten müssen. Der Kampf um die Spitze war hart, dass mussten sie früh genug lernen.
Nun betrat der Hofleiter jedoch ersteinmal die Kantine und sog genüsslich den Geruch des Mittagsessens ein. er hatte sich nur rasch aus seiner Reithose geschält und war in eine Jeans geschlüpft, denn der Hunger trieb den 50-Jährigen Richtung Kantine. Er lud sich ein wenig von dem Hähnchen auf seinen Teller und setzte sich dann an einen der freien Tische. Um diese Zeit hatte er eigentlich schon mehr Azubis hier erwartet, aber anscheinend waren sie noch alle auf ihren Zimmern. Verständlich, immerhin war die überlegene Zahl hier das weibliche Geschlecht und das brauchte ja immr um sich frisch zu machen. Und von herrn Fabbri hatte er sowieso seit dem Frühstück, wo der Fußballer einen äußerst miesgelaunten Eindruck gemacht hatte, nichts mehr gesehen. Der Sportler war noch aus dem Training vorbehalten, da seine Beinverletzung noch nciht ganz abgeheilt war, doch insgeheim freute sich der Dunkelhaarige schon auf das Gesicht des Blonden, wenn er erfuhr, dass dies hier kein erholungsurlaub für ihn werden würde.

Bei diesem Gedanken musste der erfahrene Reitlehrer lächeln und schob sich genüsslich eine Gabel in den Mund. Lawrence fragte sich, wie es wohl Riley udn kathryn an diesem ersten richtigen Areitstag ergangen war udn war schon gespannt ihre Erzählungen zu hören. Bei ihm war ja alle sin bester Ordnung, dass konnte sich jedoch schnell ändern, denn auf Dauer würden sich die Schüler ja deutlich verbessern müssen. Und er war gespannt, wer das auch schaffte.


{kommt in die Kantine | denkt nach | Essen | wartet}


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Aug 18, 2012 10:44 pm


Das erste Training war vorbei – endlich. Nicht endlich, weil es so schlimm war, sondern, weil es doch immer wieder schön war, neue Gesichter zu sehen und neue Persönlichkeiten kennen zu lernen. Die Heaven Meadows Stables hatten dieses Jahr vielversprechende Schülerinnen und einen Schüler, den Kathy aber schon seit dem Frühstück nicht mehr gesehen hatte. Leonardo Fabbri war zwar eigentich Fußballer und noch 'verletzt', dennoch hätte die Brünette eigentlich erwartet ihm im Laufe des Vormittags einmal über den Weg zu laufen. Doch es hatte sie im Grunde auch nicht zu interessieren, er war ja nicht ihr 'Schüler'.
Mit einem freundlichen Lächeln und dem Tablett mit ihrem Essen in den Händen schritt Kathryn auf Lawrence. Ihr hellblaues eng anliegendes T-shirt hätte manch anderer Chef wohl für einen Lehrerin unpassend gefunden, doch Kathy plädierte auf ihre freie Kleidungswahl. Bis jetzt hatte noch niemand etwas an ihrem Kleidungsstil auszusetzen gehabt. Die hellblaue Jeans – ebenfalls eng an den schlanken Beinen Kathryns anliegend – war ein wenig verschlissen und zeigte schon deutliche Gebrauchsspurren, zu denen auch ein paar Löcher zählten. Die braunen Haare hatte sie zu einem hohen Zopf zusammengebunden. Ihre Bewegungen waren in diesen Augenblicken ungewöhnlich elegant, wenn man bedachte, dass die Brünette sonst recht tollpatschig war.
Elegant ließ sie sich auf einen Stuhl neben dem 'Schulleiter' nieder und seufzte dann.

“So, das erste Training wäre damit auch vollbracht. Ich kann nicht klagen. Wir lief's bei dir?“

Fragend schaute sie den Dunkelhaarigen an und musterte ihn dabei aus den braunen Augen eingehend. Während sie darauf wartete, dass er antwortete schweiften ihre Gedanken kurz ab. Sam, ihr goldener Labrador, wartete in ihrem kleinen Appartment auf sie. Sansavi und Jequn hatte sie heute nur kurz zu Gesicht bekommen. Besonders um Jequn musste sie sich noch kümmern, denn jemand anderen wollte sie diesen frechen Wallach nicht zumuten. Eigentlich wartete Kathy nur auf den Tag, an dem er ihr fröhlich wiehernd aus dem Stall entgegen getrabt kam, weil er sich bei jemand anderem einfach los gerissen hatte. Dieser Gedanke brachte sie kurz zum Schmunzeln, ehe sie sich jedoch darauf besann, dass sie nicht allein hier am Tisch saß. Das Schmunzeln verschwand.

{kommt in die Kantine # setzt sich mit Essen zu Lawrence # fragt ihn etwas}


Zuletzt von Kathryn Parker am Di Nov 13, 2012 6:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Aug 25, 2012 3:37 am

»Home is where your heart is.«

Alles war noch immer fremd, obwohl Seraph schon gefühlte tausend Mal durch diese Flure gegangen war. Es war einfach... Sie wusste eigentlich gar nicht, wie es war. Keine Worte konnten für diese Gefühle diesem Ort gegenüber gefunden werden. Entschieden, dieses Thema abzuhaken, schüttelte die Blonde den Kopf, wobei die offenen Haare, die vorher noch sorgsam über die Schultern nach hinten geworfen waren, sanft auf ihre Schultern fielen. Es hatte keinen Sinn, sich weiter den Kopf darüber zu zerbrechen. Eingewöhnungszeit brauchte jeder, auch wenn sie bei ihr eventuell etwas länger war als bei allen anderen.
Als die Blonde in die Kantine schritt, versuchte sie, möglichst die Unsicherheit zu verstecken und legte sogar ein kleines Lächeln auf. Nur eine Lehrerin und der Leiter dieser Einrichtung saßen schon an einem der Tische und unterhielten sich anscheinend. Seraph schenkte ihnen ein zurückhaltendes Lächeln, sagte jedoch nichts, als sie mit ihrem Essen an ihnen vorbei ging. Hoffentlich kamen bald noch einige Schüler. Hoffentlich kam auch Luca bald, denn sie war eine der wenigen Schülerinnen, mit denen sie schon ein wenig mehr als nötig geredet hatte. Eigentlich mochte Sera sie sogar sehr und Tyson mochte sie auch.
Das Essen auf ihrem Teller sah gut aus, doch man konnte nicht sagen, dass sie hier schlecht verpflegt wurden. Eigentlich waren die Heaven Meadows Stables eine der besten Lerneinrichtungen, die sie jemals gesehen hatte. Vielleicht würde sie sich bald auch schon nicht mehr so fremd fühlen.

{kommt in die Kantine # lächelt Kathy & McKinley kurz an # setzt sich in eine Ecke}

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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Aug 26, 2012 6:52 am

« This is my country «

Das essen war wirklich vorzüglich. Berta, die Küchenchefin, hatte sich wahrlich nicht überbewertet. Im Gegenteil ihre Ansicht über ihre Künste war ja schon fast harmlos. Er hatte selten so gut gegessen.
Während Lawrence einen Bissen nach dem anderen vertilgte, wartete er auf das Eintreffen der anderen Azubis und Lehrer. Wie es wohl Riley ergangen war, soweit er wusste hatte sie für diesen Tag das Training von Luca Salvatore übernommen. Er war gespannt, wie sie mit der jungen Jokette zurecht gekommen war und vor allem auch, wie sich die Schülerin selbst im Training gemacht hatte, denn sie hatte definitiv Potenzial um es in diesem Sport noch weit zu schaffen.
Aber Riley kam nicht, sondern Kathryn, die junge Tierärztin. Sie hatte heute ebenfalls nur eine Schülerin zu unterrichten gehabt. Lillian Adams. Über die junge dunkelhaarige Frau hatte sich der Hofleiter noch kein rechtes Bild machen können, doch auch sie erschien ihm nicht als ungeschickt. Sicherlich war auch Adams eine die die Veranlagung für ihren Traumjob mitbrachte.
Schon öfter war dem 50-Jährigen die enge Kleidung der Tierärztin aufgefallen, die wohl nicht jeder gutheißen udn billigen würde, doch er selbst machte sich nciht viel auf Kleidung. Natürlich sollte es ordentlich und dem Umständen entsprechend angemessen sein, aber er war immer noch der Meinung, dass sich jeder so kleiden sollte, wie er sich wohlfühlte. Und wenn sie es eben gerne sexy mochte, so würde er sie gewähren lassen, solange es sich in einem angemessenen Rahmen befand. Mit einem Nicken ließ er sie Platz nehmen, als sie auch schon die Frage nach seinem Trainingstag stellte.

"Es verlief eigentlich - wie jede erste Stunde. Ich habe mir ihr können angesehen und weiß nun in etwa, wo ich anfangen kann. Es gab keine sonderlichen Vorfälle, doch man wird sehen, was ich aus Ms DuCraine noch rausholen kann, allerdings bin ich niemand, der nach dem ersten Tag sofort ein Urteil fällt."

Mit einem kurzen Lächeln überflog er ihre Züge, ehe er sich eine weitere Gabel in den Mund schob. Kathryn Parker war eine Kollegin die er sehr schätzte, sie hatten von Anfang an eine freundschaftliche Ebene erreicht und Lawrence wusste, dass er sich auf die Tierärztin und ihre sorgfältige Arbeit verlassen konnte. Sie war eine dieser Mitarbeiter, wie man sie sich wünschte. Freundlich, aufgeschlossen und dennoch korrekt.

"Und wie waren deine ersten Stunden?", fragte er nun wieder an die braunhaarige Frau gewandt.


{Essen | wartet auf Riley | Kathryn | Unterhaltung}


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Fr Aug 31, 2012 8:17 am

You make me smile like the sun, fall out of bed, sing like a bird, dizzy in my head.


Alles war, kurz gesagt, perfekt. Lillian wusste, dass das durchaus ein wenig übertrieben war - natürlich könnten ein paar Sachen besser sein. Aber sie war zufrieden, sie war sogar mal wieder richtig glücklich. Sie hatte das Gefühl richtigen Glücks lange nicht mehr gefühlt. Es war lange her gewesen, seit sie sich gefühlt hatte, dass sie irgendwann mal auf einfache Momente zurücksehen könnte und sagen würde "Mensch, das war doch eine gute Zeit". Und jetzt war das Gefühl wieder hier, erfüllte sie mit einer selten gekannten Wärme, die ihr durch die Adern prickelte und ein Lächeln auf ihre Lippen zauberte.
Und warum es perfekt war? Nun, zum Einen war sie hier; nachdem sie sich als Sportreiterin bereits einen Namen gemacht hatte, würde sie jetzt ihr Studium als Tierärztin beenden, um endlich das zu tun, wovon sie träumte - helfen. Dann waren da all diese Leute; sie verstand sich mit allen ziemlich gut, und sie konnte durchaus behaupten, dass sie hier schon jetzt Freunde gefunden hatte. Und dann gab es natürlich noch diesen einen gutaussehenden, geheimnisvollen Blonden; Leon war durchaus als einer der Hauptgründe aufzuführen. Sie waren inzwischen Freunde, viel enger als sie es jemals gewesen waren. Natürlich gab es noch immer diese sexuelle Spannung, aber sie entlud sich nicht mehr dadurch, dass sie sich die ganze Zeit ankeiften. Nein, sie waren inzwischen beide erwachsen geworden und konnten damit umgehen - sie waren tatsächlich Freunde geworden, und sie genoss es, mit dem Italiener abzuhängen.
Lil hätte nie gedacht, dass sie jemals Leon nur als Freund bezeichnen würde. Aber waren sie das wirklich - nur Freunde? Wenn sie ehrlich war, ganz ehrlich, war es eh nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich an die Kehle gehen würden. Sie wusste, dass sie ihn wollte, er wusste, dass er sie wollte. Sie konnten sich lediglich benehmen, zurückhalten. Sie tat das, weil sie Angst hatte, wieder so hart zu fallen, wie sie es vor den Jahren, als sie schon einmal zusammen gewesen waren, getan hatte. Und er? Das war nur eins der vielen Geheimnisse, in die er sich hüllte.

Lil kam also in die Kantine und schien einfach nur zufrieden. Sie grinste Kathryn, ihrer Ausbilderin, zu und schenkte Lawrence, dem Hofchef, ein freundliches Nicken. Dann nahm sie sich etwas zu essen (es duftete vorzüglich) und überlegte gar nicht erst, wo sie sich hinsetzte, sondern steuerte sofort den Tisch von Seraph an. Die hübsche Blonde gehörte zu den Leuten, mit denen Lilly wirklich gern mehr abhängen würde, bei denen sie aber einfach noch nicht dazu gekommen waren (sie hatte die letzten zwei Wochen lieber mit diesem bestimmten blonden Kerl verbracht). Sie schenkte ihr ein strahlendes Lillian-Lächeln, bevor sie sich auf einen Stuhl ihr gegenüber setzte.

"Hey! Na, wie war dein erster Tag?", fragte sie freundlich.


{ Gedanken | kommt in die Kantine | nimmt sich Essen | setzt sich zu Seraph }

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Di Sep 11, 2012 8:34 am

Gedankenverloren stocherte Seraph mit der Gabel in ihrem Essen herum. Sie hatte ganz und gar verdrängt, dass Luca ihr erzählt hatte, sie wolle abreisen. Die Blonde kannte ihre Gründe nicht, doch die brauchte sie auch nicht zu wissen. Es musste wohl etwas privates sein, vielleicht aber auch nicht. Jedenfalls war sie nun doch allein und ohne Hoffnung auf Gesellschaft – dachte Sera jedenfalls. Doch ihr Blick schnellte hoch, als sie Schritte hörte. Lillian Adams, eine Tierärztin in Ausbilung, kam auf ihren Tisch zu und ließ sich mit einem strahlenden Lächeln ihr gegenüber nieder. Etwas zurückhaltender fiel das Antwortlächeln von Sera aus. Die freundliche, eigentlich ziemlich normale Frage kam ihr eigentlich sogar recht. Eine Unterhaltung würde ihr gut tun und Lil war wirklich nett – soweit jedenfalls die Vermutung.

“Eigentlich ganz gut. Natürlich muss ich noch viel an mir arbeiten und kann auch noch viel lernen, aber dafür sind wir ja schließlich hier.“, antwortete sie in typisch leisem, zurückhaltendem Ton. Die Brünette ihr gegenüber hatte sie aus mehreren Gründen noch nicht besser kennen lernen können, doch einer der wichtigsten Punkte war wohl die Tatsache, dass sie sehr viel Zeit mit diesem italienischen Fußballer verbracht hatte. Fußball war eine Sache, aber Leonardo Fabbri eine andere. Es war Seraph nicht möglich, zu verstehen, weshalb Lillian so gern ihre Zeit mit ihm verbrachte. Natürlich lief zwischen den beiden etwas, aber er war von Grund auf unsympathisch, wie konnte man dann... Naja, es war ja nicht ihr Leben.

“Und, wie war deine erste Lehrstunde so?“, stellte sie eine Gegenfrage.

{Lillian // antwortet // denkt // Gegenfrage}

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Fr Sep 14, 2012 4:39 am

Es war komisch, wie sehr sich manche Dinge in den letzten Wochen verändert hatten. Lillian war nicht mehr die junge Frau, die vor kurzer Zeit diesen gerade neu eröffneten Hof betreten hatte. Aber trotzdem kam es ihr vor als wäre sie mehr sie selbst als sie es seit einiger Zeit gewesen war. Sie war wieder fröhlicher, sie stand wieder jeden Morgen mit einem Lächeln auf dem Gesicht auf, das auch wirklich so gemeint war. Es hatte eine Zeit gegeben, wo all das, all das fröhliche Gehabe und das gutgelaunte Verhalten, nur Fassade gewesen war. Wo sie sich, wenn sie allein war, nicht mehr zusammen reißen konnte und sich einfach nur zu einem Ball zusammenrollte und weinte.
Aber die Zeit war jetzt vorbei. Dieser Ort hier hatte ihr endgültig aus dem Loch geholfen, in das sie vor all den Jahren, als ihr das Leben über dem Kopf zusammen gebrochen war, gefallen war. Sie konnte endlich nach vorn blicken und von vorn beginnen. Das hieß, von vorn hatte sie schon oft begonnen, so oft ... sie hatte von vorn begonnen, als sie auf der HorizonRanch ihren Abschluss gemacht hatte. Sie hatte von vorn begonnen, als sie ihren Namen berühmt gemacht hatte, als Dressur- und Springreiterin. Und schließlich und endlich hatte sie von vorn begonnen als sie hierher gekommen war.
Hier konnte man es doch wohl wirklich aushalten. Sie hatte die letzte Zeit genossen - hatte sie wirklich. Es war ein wenig so gewesen, als wäre sie wieder zurück auf der HR. Gut, die alte Nervziege Chocolate Lady fehlte und auch das andauernde böse Streiten mit Leon, außerdem die Clique des Italieners und all ihre Freunde. Aber trotzdem war es schön, mit Leon die Zeit zu verbringen. Vor allem, seit sie sich ja jetzt mal ausnahmsweise gut verstanden ,ohne sich immer gleich an die Gurgel gehen zu wollen. Was aber nicht hieß, dass sie nicht auch gern andere Freundschaften schließen wollte.

Was ja genau der Grund war, warum Lillian jetzt beim Mittagessen nicht dem Fußballstar gegenüber saß, sondern ganz im Gegenteil der jungen Frau Seraph. Das Einzige, das Leon und Seraph gemeinsam hatten, waren die blonden Haare, ansonsten hatten die Beiden keine Gemeinsamkeiten. Leon war eben der typische Italiener, laut, temperamentvoll, launisch, extrovertiert. Seraph dagegen war wohl eher ruhig - zumindest soweit Lil sie kennen gelernt hatte. Was aber nicht hieß, dass sie deswegen weniger cool sein konnte.
Seraphs Lächeln fiel noch ein wenig zurückhaltend aus, als sich Lil zu ihr setzte, die Antwort war aber schon so freundlich, wie die Schwarzhaarige die nur unwesentlich Ältere eingeschätzt hatte. Lilly begann schon mal, zu essen, während sie den Worten der anderen Auszubildenden lauschte. Es war immer wieder eine Überraschung (und eine Freude), wie gut das Essen hier war. Sie hörte aufmerksam zu und schluckte sorgsam runter, bevor sie antwortete.

"Anstrengend. Interessant. Einfach fantastisch. Ich mag es hier. Und ich liebe den Job, den ich mir ausgesucht hab. Ich hätte nie gedacht, dass ich es tatsächlich schaffen würde, das Leben im Turniertrubel so gar nicht zu vermissen.", gab sie ehrlich zu. Und es war wirklich so. Sie hatte das Leben geliebt, mit ihren Pferden durch die Welt zu reisen, auf der Jagd nach immer neuen Pokalen und Siegen, nach neuen Aufgaben und Erfolgen. Hier war das Leben dagegen schön ruhig und beschaulich, das musste sie schon sagen.


{ Gedanken | isst | Gespräch mit SERAPH }

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Sep 15, 2012 1:02 am

Samantha kam in die Kantine. Es saßen hier schon ein Paar Leute, aber noch nicht all zu viele. Also kamen sie wenigstens nicht all zu spät. Sam lächelte kurz und setzte sich dann an einen freien Tisch. Jana war ihr soweit sie wusste gefolgt. Hinten weiter in einer Ecke unterhielten sich gerade zwei. Sonst sah Sam nur noch den Leiter und eine Lehrerin. Sie nahm sich was zu essen und Blickte etwas nachdenklich in die Gegend. Sie hoffte das noch mehr Leute kommen würden, denn das würde die Sache hier auf jeden fall interessanter gestalten. Jedoch hoffte sie das nicht all zu viele Eingebildete Leute eintreffen würden, denn dies konnte anstrengend werden, obwohl Sam sich manchmal gerne mit anderen anlegt, obwohl das wohl nicht so gut rüber kommen würde wenn sie sich hier in einen Zicken krieg einhängt, aber was soll man tun? Man konnte seinen Charakter ja nicht einfach so verstellen, auch wenn ihr das Manchmal doch ziemlich lieb währe. Sie blickte auf, als sie merkte das sie wieder mal in Gedanken versunken war.

[kommt in die Kantine, setzt sich an einen tisch, versinkt in gedanken]
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Tijana Norman
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Sep 15, 2012 1:18 am

-> Der Innenhof

Sie folgte Sam in die Kantine wo sich schon sehr viele versammelt hatten. Hier war es richtig schön geräumig. Sehr viele Jungs saßen hier nicht gerade. Schon wieder nichts mit Freund. Ein leichtes frustriertes seufzen kam von ihr. Tija ging durch die Tische stieß hier und da an einen Stuhl und entschuldigte sich auch gleich bei denen. Entlich am Tisch angekommen, setzte sie sich mit einem seufzen hin. Sie sah kurz zu Sam die jetzt anscheinend in Gedanken ist, deswegen lies sie es mit reden und sah sich kurz um. Es fehlte ihr was im Leben. Doch vielleicht war es auch besser so, aber vielleicht auch nicht. Tija wusste es nie so genau. Sie hoffte nur das sie nicht lange hier blieb, da sie noch ausreiten wollte und auch einen klaren Kopf dadurch bekommen wollte.

(kommt in die Kantine/stößt an Stühle/ist in Gedanken)



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Zuletzt von Tijana Norman am Sa Sep 22, 2012 8:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Okt 07, 2012 4:56 am

« Dance on tables, move the eyes, hands in the air «

Relativ reibungslos war der Vormittag verlaufen, nachdem er seien anfängliche und immerwärende Morgenmüdigkeit überwunden hatte. Während Leonardo beim Frühstück sich nur kurz ein Müsli hineingezwängt hatte, war den Vormittag über auf sich allein gestellt gewesen. Lilly war bei ihrer ersten Trainingseinheit, die Lehrer ebenfalls beschäftigt mit den restlichen Azubis. Somit hatte er sich kurzerhand wieder auf sein Zimmer verkrümelt und hatte sich noch einmal ins Bett gelegt. Doch dort hatte es ihn nich lange gehalten, irgendwie hatte es den Blonen gejuckt raus zu kommen und sich in die Umgebung zu begeben. Somit war er gegen halb elf in den Stall gegangen, hatte Firesky aus seiner Box geholt und war mit dem Fuchshengst ein wenig spazieren gegangen. Oder vielmehr joggen. Der Vollblüter, der mittlerweile ihm gegenüber zahm wie ein lamm war, war ohne große Umstände gefolgt, ebenso wie Bella, die trotz ihres Alters noch einen guten Schritt drauf hatte. Auch wenn Leon hier kein aktives Training hatte und hier war um zu kurieren, ließ er es sich trotzdem nicht nehmen, seine Fitness aufrecht zu erhalten, schließlich rechnete er fest damit in ein - zwei Monaten wieder auf dem Fußballplatz zu stehen und seinen Stammplatz einzunehmen.
Der amtierende Europameister war es nicht gewohnt sich so einer groben Anweisung unterzuordnen und auf Befehl in den Urlaub zu fahren, während der Rest noch einige Spieltage bis zur Winterpause zu absolvieren hatte. Klar, war er in diesem Jahr doppelt belastet gewesen, die Europameisterschaft hatte ihn als Nationalspiele reingefordert und die plötzliche Erkrankung und der damit verbundene Ausfall des Teamkapitäns ab dem Viertelfinale, hatte Leon in dessen Position gleiten lassen. Viele hatten gezweifelt, dass er mit gerade mal 23 wirklich schon reif genug an Erfahrungen war, um das Team, das ohnehin schon angeschlagen war, aufgrund des Wettskandals in Italien, zum Sieg zu führen. Letztendlich hatte Fabbri es aber wieder einmal allen Kritikern gezeigt, indem er bewies, dass Nationaltrainer Cesare Prandelli Recht hatte, als er ihn zum Kapitän auserwählte.
Hier auf dem Hof war keine Rede von Fußball. Und da der Hofleiter ihn mit Argusaugen beobachtete, was seine sportlichen Aktivitäten anbelangt, hatte es der Fußballstar ersteinmal mit einer harmlosen Joggeinheit versucht, die auch keine Konsequuenzen nach sich zog. Dabe hatte er den Wiesenplatz, der wohl für einige Amateurfußballe rgemacht worden war, entdeckt. Und irgendwann würde er dort die Elfmetertechnik weitertrainieren. Spätestens in ein zwei Tagen.

Vorerst allerdings gab es Mittagessen. Als Leon in die Kantine eintrat, waren die meisten schon da, wa sihn nicht weiter überraschte, er war meistens einer der Letzten. Kritisch beäugte er die Gerichte, entschied sich dann für den Nudelauflauf und hoffte, dass ihn diese Küche in Sachen italienische Speisen nicht allzu sehr enttäuschte. Der gebürtige Römer achtete meist stark auf die Nahrungsaufnahme in Bezug auf Kalorien und Nährstoffe. Doch die Kohlenhydrate, die die Nudeln mit sich brachten, würde er sich heute nachmittag schon wieder runterlaufen, denn da wollte sich mal die Stadt ansehen. Eigentlich liebte Leon große, laute, millionen Städte, wie Rom und San Francisco, aber vielleicht hielt dieser Ort ja auch die ein oder andere Überraschung bereit.
Bella stakste hinter dem Fußballer her und wich ihm keine Minute von der Seite. Marnieren bewies die kleine Hündin in der Öffentlichkeit also immer wieder, auch wenn McKinley Leon schon einen warnenden Blick zuwarf. Hunde waren beim essen eigentlich nicht erlaubt. Aber der Römer ignorierte dies gekonnt, immerhin sollte man doch meinen er hätte hier ein Sonderrecht, aufgrund seines Ruhmes.
Lilly saß bei Seraph, weshalb er mal davon ausging, dass sie seine Gesellschaft momentan nicht benötigte. Er sah weiterhin nur noch zwei Mädchen an einem Tisch sitzen, die beide recht in Gedanken versunken aussahen. Achselzuckend ging er auf sie zu. Was sollte es? Wenn er Glück hatte, löste er durch seine Anwesenheit kein Kreischkonzert und Heulorgie mit verbundenen Autogrammbitten aus und konnte sich mit ihnen bekannt machen. Bella schien die idee jedenfalls zu gefallen, denn augenblicklich hüpfte die Chihuahuadame los und hielt auf den Tisch der Mädchen zu, ehe sie vor dem Stuhl der Dunkelhaarigen anhielt und sie mit flehenden Augen ansah. Der Hundeblick funktionierte doch meistens. Aber da war ihr Herr schon zu Stelle.
"Bella! l'inferno, lasciare che il! Scusa, das macht sie immer, gib ihr ja nichts, sonst wirst du sie nicht mehr los!"*
Während seine Stimme einen harschen, warnenden Klang annahm, als er mit seinem hudn schimpfte, war sie zugleich schon fast freundlich, als er mit dem Mädchen sprach.
"Ich hoffe es stört euch nciht, wenn ich mich zu euch setze, aber der Rest scheint mir mehr in tiefe Gespräche vertieft, als ihr, meine Damen."
Ohne noch groß auf eine Antwort zu warten, setzte er sich zu den beiden. Dieser Ort veränderte ihn wirklich. Niemals sonst, wäre er so mir nichts, dir nichts auf andere Leute zugegangen und hätte sie angesprochen, schließlich war er es, den man eigentlich ansprach.
"Vorstellen, denke ich, muss ich mich nciht. Aber vielleicht würdet ihr dies für micht tun?"


*zum teufel, lass das! Entschuldige

{rückblick auf vormittag | kantine | essen | bella | sam&jana | geht zu den beiden}


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Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich erst verdienen.

Ich schieß euch auf den MOND und dannach direkt in die HÖLLE
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Okt 13, 2012 8:46 am

Sie saß weiterhin am Tisch, ihr Essen hatte sie schon längst aufgegessen, doch sie seufzte kurz und war in Gedanken. Nur ein Hund der neben ihrem Stuhl mit großen Augen dran stand holte sie in die Realität zurück. Mit einem lächeln streckte sie ihre Hand zu dem Hund aus udn lies ihn ihre Hand beschnüffeln udn streichelte diesen dann. "Na du bist ja ein Süßer. Doch leider hab ich nichts mehr tut mir Leid.", sagte sie und hörte dann eine Männerstimme und schreckte zusammen und sah den Mann an. "Ähm..gar kein Problem. Das ist dein Hund? Richtig niedlich. Nur keine Sorge ich hab sowieso nichts mehr.", meinte sie grinsend und sah dann kurz zu Sam. "Verdammt. Ich muss noch zu Mury der vermisst mich bestimmt schon.", sagte sie und strich sich kurz durch die Haare. Doch bevor sie aufstehen konnte setzte sich der Typ schon zu ihnen an den Tisch. "Ähm...ja gar kein Problem..nur ich wollte gehen und was Sam macht ähm das weiß ich nicht.", sagte Tija kurz und knapp und sah den Mann an und lächelte freundlich.

(im Gespräch/sieht Sam kurz an/ streichelt den Hund)

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Mo Okt 15, 2012 8:38 am

Die braunen Seelenspiegel der Blonden beobachteten ihre Gabel, mit der sie wie in Trance in ihrem Essen herum stocherte. Dabei hörte sie Lillian zu und überlegte. Sie wirkte doch eigentlich wirklich nett und trotzdem verhielt sie sich, als ob sie in einem Schauspiel einen Charakter mit Tiefstatus spielte. Doch das war doch gar nicht nötig. Sie hatte keinen Tiefstatus! Obwohl... Nein, definitiv nicht! Das hatte sie nicht nötig. Sie war schließlich doch ziemlich hübsch und niemand hatte ihr hier etwas getan. Du belügst dich selbst nicht besonders gut, Sera., dachte sie etwas enttäuscht. Die Wahrheit war schließlich, dass ihr definitiv das Selbstbewusstsein fehlte, um mit einem Mann zu sprechen und auch für alles andere, für das man Selbstbewusstsein brauchte. Bis auf sauer werden, das schaffte sie auch so...Nach langen herum gestochere, steckte sich Sera schließlich etwas von dem leckeren Essen in den Mund und kaute darauf herum. Gedankenverloren ließ sie den Blick schweifen. Es war schön hier, sie hatte schon jetzt viel gelernt – auch über sich selbst – und würde noch so viel mehr lernen. Sie war zwar keine Streberin, aber ihre spätere Arbeit würde schließlich mit Pferden zu tun haben und das gefiel ihr sehr. Dafür konnte man auch mal ordentlich lernen. Ohne das ihr auffiel, dass sie ja nicht allein am Tisch saß, schaute Sera in die Ferne und dachte nach. Doch plötzlich schoss es ihr wieder in den Kopf. “Oh, Mist! Sorry, ich war... in Gedanken.“, entschuldigte sie sich schnell und starrte erst Lillian an und wandte dann den Blick schnell wieder auf ihr Essen. Das war ja mal wieder typisch. Jetzt bist du bestimmt ein Freak., dachte sie, widerrief den Gedanken aber schnell wieder, weil Sera sich eigentlich sicher war, dass die Brünette nicht der Typ Frau war, der so urteilte. “Du meintest, du würdest den Turnierrummel nicht vermissen. Was bist du für Turniere geritten?“, fragte die Blonde schließlich wenige Sekunden später, um schnell die Stille wieder zu durchbrechen.


{Lillian // denkt nach // spricht}
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Bastian O'Hara
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Okt 27, 2012 6:37 am

« Take my money
Take my car
but don't take my guitur «

Der erste Arbeitstage war für den Jockey sehr ruhig verlaufen. Er hatte sich den Vormittag über um seinen schwarzen Champion gekümmert und war nun auf dem Weg in die Kantine. Bastian knurrte der Magen, er hatte riesigen Hunger, denn die Lehrer waren mit ihren Schülern beschäftigt gewesen uns somit hatte er den Pflegern im Stall ein wenig unter die Arme gegriffen. Es hatte viel zu tun gegeben an diesem ersten Trainingsmorgen, denn der Tagesrythmus hatte sich eben noch nciht eingespielt. Zwar schickte er seinen Hengst bald ind Rente, was die Rennen anbelangte, doch trotzdem wusste Bastian nciht, wie er all dies mit Unterricht geben vereinbaren sollte. Aber momentan gab es ja sowieso keinen Azubi, der auf seine lehrreichen Vorträge wartete und mit dem er trainieren musste. Deshalb konnte er getrost seinen üblichen Tätigkeiten nachgehen und sich ganz auf sein Pferd konzentrieren. An diesem Morgen war es aber zu feucht gewesen, als dass er mit Night of the Hunter's agent einen Spurt auf der Bahn hätte wagen können.
Im Stall hatten die anderen Pferde seine Aufmerksamkeit geweckt. Bis Mitte des Vormittags waren noch weitere Rennpferde dort untergestellt gewesen, doch der Hengst und der Wallach von Luca waren mit der angehenden Jockette abgereist, warum wusste Bastian nicht. Somit war nur noch der 6-Jährige Spirit of Firesky ein Vertreter der Vollblutrasse neben seinem Hunter. Der rote Fuchs hatte von Anfang an Bastians Aufmerksamkeit erregt. Er schien nie an bedeutenden Rennen teilgenommen zu haben, aber trotzdem hatte dieses Pferd eine Anziehungskraft auf den Jockey ausgeübt, die er so selten erfahren hatte. 6 Jahre waren im Rennsport allerdings schon das Seniorenalter und somit kam der Fuchshengst wohl nicht mehr für aktive Wettbewerbe in Frage, aber es würde Bastian scon interessieren, wie viel Gummi dieser geben konnte.
Mit seinem Besitzer hatte er heute morgen schin Bekanntschaft gemacht. Leonardo Fabbri, Fußballstar der Extraklasse. Nach Bastians Geschmack ein wenig zu eingebildet als er es sein dürfte, denn Ruhm machte auch nicht unbedingt schöner, wobei dieses Argument bei Fabbri wohl sowieso fehl am Platze war.

Bastian trat in die Kantine ein und sein Magen überschlug sich bald, bei dem verführerischen Duft von warmen Essen. Er belud sich einen Telle rund ließ seinen tiefbraunen Blick dann kurz über die Tische schweifen. Zwei Azubis saßen zusammen, die er nicht kannte, besagter Fußballer hatte sich zu anderen Azubis gesellt und McKinley und Kathryn saßen an einem Tisch und aßen. Da er das Gespräch der beiden nicht stören wollte, setzte sich der junge Mann an einen freien Tisch nahe der Fenster. Auch beim Essen nahm Bastian die Mütze, die wie eine Krone auf seinem Haupt thronte, nicht ab. Einer seiner Ticks, niemals ohne Kopfbedeckung das Haus zu verlassen oder sich unter Leute zu wagen.
Während er begann seine Gabel zu beladen und sie sich in den Mund zu schieben, sponnen sich in seinem Kopf schon wieder neue notenzeilen udn Liedtexte zusammen und er hätte fluchen können, seine Klampfe nicht zur Hand zu haben.


{<- STALL | Gedanken | Revue des Vormittags | Kantine | Esse}


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Juliena S. Grossworth
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Okt 27, 2012 7:19 am

" Und manchmal ist
des Summen´s glück
ein anderes!"



Was für ein stressiger Tag das doch für die 29 Jährige Frau gewesen war. Abgesehen davon das Farun, ihre Deutsche Dogge, und Flax der Kater, sie schon um 8 aus dem Bett geschmissen haben, hatte sie auch noch total vergessen, das ihr Hengst heute ankommen sollte. Sie selber war noch nicht lange hier, und da sie hierher Fliegen musste, hatte sie ihren Alagon nicht gleich mitnehmen können. Also musste ihre liebe Mum, den 6 Jährigen von Texas, hierher fahren. Es war eine mehr oder weniger lange Reise, kam ganz darauf an wie man den Weg fuhr. Da sie ihre Mum kannte, wusste sie genau das diese nun schon seit 2 Tagen, mit Rast, unterwegs war. Nachdem sie den Hund raus gelassen hatte, und die Tiere gefüttert hatte, eilte sie schnellen Schrittes zum Parkplatz. Kaum war sie dort angekommen, entdeckte sie den großen Pferdetransporter. Dieser war ein wirklich sehr gutes Stück der Familie, er war Groß genug, bietet genügend Platz, aber vor allem, konnten sich einzelne Pferde in dem auch Hinlegen wenn ihnen das Stehen zu mühselig wurde. Neben Wasser und Futter, passten auch Sättel und Trensen sehr gut in den Transporter. Die Farbe des riesigen "Schiffes" war ein Dunkelschwarz, mit leichtem Glanzeffeckt. Auf der Seite stand in schöner Schrift: "Turnierpferde auf Tour".
Herzlich begrüsste Julie ihre Mom, um gleich darauf in den Transporter zu klettern und ihren eleganten Trakehner auf den Hof zu führen. Prustend und Schnaubend stand dieser, wie ein Standbild, auf dem Boden und ein donnerndes Wiehern zeigte seine Ankunft. Er war wirklich ein Prachtexemplar von Hengst, hatte alles was man sich als Züchter wünschen konnte, wäre da nicht diese Angst vor allem und jedem, aber dies würde die junge Frau auch noch in den griff kriegen, dem war sie sich Sicher. Nachdem Sachen, Pferd und Futter da verstaut war, wo es hingehörte, verabschiedete sie ihre Mutter wieder und schaute dem Transporter noch kurz hinterher, bevor sie selber wieder in ihr kleines Appartment ging. Sie wurde freudig von Farun begrüßt, und konnte sich ein kleines Lächeln nicht mehr verkneifen. Es war schon Mittag, als sie sich in eine Reithose zwang, und sich ein enganliegendes Top anzog. Für ihre 29 Jahre, war Julie noch eine sehr jung aussehende, trainierte Frau, die ihren Körper sehen lassen konnte. Keiner würde sie für so Alt halten, die meisten schätzten sie auf 23. Irgendwie ja Süß.

Nach kurzer zeit, betrat sie die Kantine der Schule. Farun hatte sie an einer Leine neben sich, was ein sehr komisches Bild abgab. der 90 cm große Hund, sah neben der kleinen zierlichen Frau, eher wie ein Beschützer aus, als wie ein Haustier. Massig und Breitschultrig stand er neben ihr, sein Blick immer auf sie Gerichtet. Julie wusste, das ihr Hund, immer und zu jeder Zeit und in jeder Situation auf sie hören würde, da sie ihn schon seit Welpenalter hatte, hatte sie ihn auch gleich, sehr gut Erzogen. Sie verstand nicht warum die meisten Angst vor diesen großen Hunden hatten, waren sie doch die besten Liebhaber die man haben konnte. Nachdem sie sich ihr Essen geholt hatte, und Farun sich wieder bewegen durften, liefen sie zusammen durch den Raum. Kaum niemand mochte es wohl glauben, wenn man es nicht sehen würde, aber der Massige, goldgelbe Rüde, blieb die ganze Zeit dich an ihrer Seite. Nachdem sie einige Tische erkundet hatte, entdeckte sie den Jockey alleine an einem Tisch sitzend. Ein feines Lächeln legte sich auf ihre Lippen und eiligen Schrittes ging sie auf diesen zu. "Hallo, ich darf doch bestimmt oder?" fragte sie Freundlich und deutete auf den Stuhl gegenüber von ihm, doch bevor er antworten konnte, setzte sie sich hin. Das Tablett war ziemlich schwer mit dem ganzen Essen drauf und ausserdem hatte sie ihren fast Tischgroßen Hund auch noch neben sich stehen. "Farun, Platz" sagte sie etwas strenger, und sofort legte sich dieser neben ihren Stuhl auf den Boden und schaute sie von untern herab an. Kurz streichelte sie ihm über den Kopf, bevor sie ihre Gabel ins Essen schob. Sie hatte sich für einen Nudelauflauf und einen kleinen Salat entschieden, von welchem sie sich zuerst eine Gabel in den Mund schob, und fast hätte Schmelzen können. So guten Salat hatte sie lange nicht mehr Gegessen, im Allgemeinen war das Essen hier wirklich sehr Lecker.
Ein kurzer Blick zu Farun zeigte ihr, das dieser in Ruhe seine Augen geschlossen hatte, aber bereit wäre einzugreifen wenn ihr jemand etwas antun wollte. somit legte sie die Leine ebenfalls auf den Boden und schaute dann den gutaussehenden Jockey wieder an. "Heute ist das Wetter nicht ganz so gut " versuchte sie Schüchtern ein Gespräch anzufangen. Ja manchmal fühlte sie sich noch wie ein Teenager, obwohl sie schon auf die 30 zuging.. Peinlich, Peinlich.

[Revue, Kantine, Farun dabei, setzt sich du Bastian,redet, Essen]

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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Sa Okt 27, 2012 9:13 pm

Lillian beobachtete, wie Leon in die Kantine kam und sich zu zwei neuen jungen Frauen setzte. Es war schon komisch, wie sehr sich dieser Mann von dem Jungen unterschied, den sie vor all den Jarhen mal geliebt hatte. Der Leonardo Fabbri, der ihr Herz gestohlen hatte, war ein eiskalter Sturkopf gewesen, und er hatte sich stets an die Leute gehalten, die er kannte: Jonathen, Penny, Chris. Das lag nicht unbedingt daran, dass er schüchtern war. Viel mehr war er zu erhaben gewesen, sich mit anderen abzugeben. Du musstest schon irgendwie seine Aufmerksamkeit erregen oder selbst auf ihn zugehen, damit er sich mit dir unterhielt oder so etwas.
Und jetzt?
Jetzt ging er mal eben einfach so total gechillt hier rein und setzte sich zu Leuten, die er offensichtlich nicht kannte. Er war also offen geworden und hatte die Arroganz nicht nur ihr gegenüber ein wenig verloren. Ein leichtes Lächeln umspielte Lillys Lippen, und sie wusste nicht mal, wieso. Obwohl, es lag garantiert nur daran, dass Leon es immer wieder schaffte, sie zu überraschen. Und außerdem freute sie sich für ihn - jetzt, wo sie Freunde waren. Nur Freunde. Das war doch das Entscheidende, nicht wahr?!

Seraph schien ein wenig gedankenverloren zu sein, und so viel Lils abwesendes Gestarre nicht weiter auf. Als die Blonde dann aus ihren Gedanken hochschreckte, und sich entschuldigte, lächelte die Schwarzhaarige leicht und freundlich. "Kein Ding", sagte sie zwischen zwei Bissen - zugegeben, die Arbeit mit Kathryn hatte sie hungrig gemacht. Aber sie freute sich trotzdem auf mehr, denn sie liebte diesen Job schon jetzt.
Als Seraph wissen wollte, was für Turniere sie denn gegangen war, glitt ein Grinsen auf Lillys Züge. Turniere - sie hatte sie geliebt, sie liebte es noch immer. Die Lautstärke in der Arena, wenn sie mal wieder eine perfekte Kür oder einen Nullfehlerritt hinlegte, das Adrenalin, das ihr während des Ritts durch die Adern schoss - das Gefühl würde sie niemals vergessen und sie würde es auch lange nicht aufgeben. VIelleicht machte sie das zu einem Junkie, aber das war ihr egal.

"Ich bin hauptsächlich Springen und Dressur gegangen, aber auch viel Geländerennen oder so etwas. Das hat meiner Stute besser gefallen, als ich sie noch hatte. Ich hab mich jetzt aber aus dem Turniergeschäft zurückgezogen, weil ich nicht auf die Nase fallen will, wenn mein Traum platzt, damit ich noch einen Plan B habe. Verstehst du? Außerdem braucht mein Hengst mal eine kleine Pause."

Lil lächelte immer noch, und ihre blauen Augen strahlten - sie liebte Bloody Moon Bay so sehr, dass es fast schon weh tat. Sie hatte ihn selbst ausgebildet, nachdem sie es endlich geschafft hatte, Chocolate, die Stute, die sie nach dem Tod ihrer Mutter bekommen hatte, als sie sechzehn war, zu bändigen und endlich mit ihr klar zu kommen. Sie war mit Chocolate also die großen Turniere gegangen und hatte Bay ausgebildet, wann immer sie Zeit für ihn hatte. Und dann hatte sie dafür gesorgt, dass sein Name groß wurde.

"Wie steht's mit dir, was reitest du so für Prüfungen?"


{ beobachtet LEON | Erinnerungen an Turniere | SERAPH }

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Okt 28, 2012 5:39 am

« Let's steal a car
and drive it out into the ocean «

Als der erste Bissen in Bastians Magen lag, fühlte sich der junge Mann gleich viel besser. Zum Frühstück hatte er nicht sehr viel zu sich genommen gehabt, genauer gesagt, nur eine kleine Schale voll Müsli, ehe er sich rasch in den Stall verdrückt hatte und somit war dies seine erste richtige Mahlzeit an diesem Tag - die würde man ja wohl noch genießen dürfen. Während seine Gedanken dann also so dahin schwiffen und er sich selbst ein wneig verlor, hätte er beinahe auch nicht die Frau bemerkt, die in die Kantine kam, sich ein Tablett nahm und dann zu ihm kam. Erst ihre Stimme holte ihn abrupt wieder in die Realität zurück. Blinzelnd sah Bastian auf und sah direkt in Julienas Gesicht. Er nickte nur knapp auf ihre Frage.
Sehr viel hatten sie noch nicht miteinander geredet gehabt. Nur hier und da ein paar kurze Worte, meistens bezogen auf die Pferde, oder die bevorstehende Hoferöffnung, die nun ja vollzogen war. Die meiste Zeit über jedoch waren sie sich nciht begenet, das lag zum einen daran, dass sie für vollkommen unterschiedliche Gebiete zuständig waren und zum anderen, lag es vermutlich auch an Bastian selbst, der nich immer die direkte Nähe zu Menschen suchte. Zumal es solche waren, die er nicht sonderlich gut kannte. Die Frau ihm gegenüber, die auf dem Hof die Springlehrerin war, schien sich davon allerdings nicht abhalten zu lassen. Im Gegenteil, sie begann einfach ein Gespräch - wenn auch recht zaghaft - vielleicht um eben jenes Nichtwissen voneinander zu überbrücken. Das Thema: Wetter. Dem Dunkelhaarigen entglitt ein Seufzen, es langweilte ihn immer zu Tode, wenn seine Mitmenschen über das Wetter zu philosophieren begannen, oder sich darüber aufregten. Es half doch nichts, das Wetter war und blieb eine Naturgewalt in die der Mensch nciht eingreifen konnte, das wäre ja auch noch schöner. Wo würde die Welt denn enden, wenn jeder sich Sonnenschein und Regen so zusammenzauberte wie es ihm gerade passte und sein Nachbar drei Meter weiter, das komplette Gegenteil an Wetter wollte.
Aber einfach so abwürgen wollte er Juliena auch nich, also musste er sich wohl oder übel dazu aufraffen in dieses Gespräch einzusteigen und irgendeinen Einwurf machen. Bei ihm würde es sowieso keiner bemerken, wenn er sarkrastisch oder übermütig klang. Der Jockey war schließlich dafür bekannt, nicht immer über seine Worte nachzudenken.

"Aber es gibt Schlimmeres, als ein paar Tropfen Wasser, denen andere Menschen auf diesem Planeten winselnd hinterher laufen würden."

Irgendein sentimentaler Gedanke musste ja in den Worten des 27-Jährigen stecken. Mit der Anspielung auf die hungernden Menschen in Afrika und auf dem Rest dieser Welt, lenkte er das Gespräch in eine recht unangenheme Ecke. Gerade schien Bastian das selbst zu bemerken, doch er machte vorerst keine Anstalten seinen Fehler auszubügeln.
Ein paar weitere Gabeln wanderten in seinen Mund und man mochte dem Rätsel auf den Grund gehen wollen, wie es der vermeintliche Lehrer mit einer Kopfbedeckung in dem gemütlich warmen Raum aushielt. Aus den Augenwinkeln erspähte Bastian einen Blick auf den großen Hund der Springlehrerin, der ihr ständiger Begleiter war. Nich einmal wenn sie ritt, blieb der Hund auf dem Zimmer, sondern wachte am Rand des Platzes oder hinter der Hallenbande. Angst hatte er keine vor der großen Dogge, ihm waren die großen Hunde lieber, als die Kleinen. Sie waren meistens nicht nur gelassener, sondern auch viel ruhiger und sanfter.
"Und was steht heute noch auf dem Plan, außer der zweiten Trainingseinheit?"
Hatte er den Bogen also doch noch gekriegt. Kauend wendete Bastian das Blatt und stellte dieses Mal Juliena eine Frage, damit das ganze nicht zu unangenehm für sie wurde. Dabei blitzten seine braunen Augen kurz verschmitzt auf und unterstrichen das wankelmütige Wesen des Mannes noch einmal.


{in Gedanken | Juliena | Gespräch}


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Okt 28, 2012 7:02 am

"manchmal kommt das Wort
auf andere Weise"

Ja manchmal würde sich Julie für manche Sachen einfach nur selber Beißen. Wie konnte man nur auf den Gedanken kommen, ein Gespräch mit dem "Wetter" anzufangen? Tsja Julie konnte in sowas wohl als Meisterin ausstaffiert werden, denn sie schaffte es immer wieder, sich in mehr oder weniger, peinliche Situationen zu bringen. Sie hatte das leise, genervte Seufzen des Jockey´s sehr wohl mitbekommen, und fühlte sich jetzt ein wenig schlecht. Stumm stocherte sie in ihrem Essen rum, bevor sie sich eine Gabel mit Nudelauflauf in den Mund schob und mehr Lustlos als alles andere darauf rum kaute. Kurz verlor sie sich in ihre Gedanken, dachte daran was sie heute noch alles auf den Plan hatte. Abgesehen davon, das sie heute wohl noch Unterricht geben musste, hatte sie noch ein wenig vor mit ihrem Hengst zu trainieren. Auch wenn der erst heute Morgen ankam, so musste er schon etwas tun, denn ansonsten würde er ihr wohl morgen, mehr oder weniger, um die Ohren springen und alles in der Luft zerreißen können. Ja sie hatte sich ein wahres Energiebündel angeschafft, war sie jedoch sehr Stolz darauf, einen so prächtigen Hengst als ihr Eigen nennen zu dürfen.
Ein feines Lächeln legte sich kurz auf ihre zarten Lippen, wurde dann aber schnell wieder von einem traurigen Ausdruck abgelöst. Ihre Mundwinkel sanken etwas weiter nach unten und man merkte wie sie sich wieder in ihren Gedanken verlor, wie sie wieder über alles Nachdachte, aber nicht wirklich bei der Sache zu sein schien. Ja manchmal holten sie vergangene Ereignisse ein, und sie hatte große Angst davor, das irgendjemand ihren Vater kannte, einer der besten Springreiter die es damals wohl gab, sein tragischer Tod, war in aller Welt bekannt, und auch Heute, wurde noch sehr viel darüber geredet, grade bei denen, die das alles noch Miterlebt hatten, oder es in irgendwelchen Serien und Sendungen gesehen haben.
Erst die Worte des jüngeren Mannes, holten sie wieder aus ihre Erinnerungen und ein feines Lächeln legte sich wieder auf ihre Lippen. Ja damit mochte er wohl recht haben, das bisschen regen, würde woanders sogar noch welche Finden die sich darüber freuen, während wir uns davor Ekeln. Irgendwie war das alles nicht gerecht, aber was sollte man machen? ein einzelner Mensch, konnte da leider nicht viel machen. Grausam aber Wahr.
"Das stimmt wohl"
Sagte sie Entschuldigend und nahm wieder eine Gabel voll in den Mund, und kaute darauf rum. Durch eines der Fenster, blickte sie hinaus auf den Hof, und ihr wurde der Reitplatz direkt vor die Augen gelegt. leise prasselte feiner Regen in die einzelnen Pfützen die sich darauf bildeten. Anscheinend müsste sie ihren Unterricht in einer der beiden Hallen verrichten, auf dem Platz wäre es definitiv zu Rutschig.
Ihr Blick, wanderte zurück zu dem Jockey und kurz studierte sie seine Gesichtszüge, bevor ihre Seelenspiegel die Mütze erblickten, die der junge Mann auf den Kopf trug. Jedem das seine. Mehr dachte sie darüber gar nicht, und widmete sich wieder ihrem Teller. ein paar Gabeln später, hörte sie wieder die Stimme von Bastian und ein kurzes Schmunzeln legte sich auf ihre Gesichtszüge.
"Nachdem ich den Unterricht absolviert habe, werde ich mich wohl meinem Hengst widmen der Heute angekommen ist. und was ich danach noch mache, das weiß ich nicht. Und was ist mit dir? "
Fragte sie ebenfalls keck und ein grinsen legte sich auf ihr blasses Gesicht. Es waren wieder die Jahreszeiten, wo sie einen leicht ungesunden Touch bekam, und sich zu den blassen Menschen zählen konnte. Aber ein gutes hatte es ja, es ließ sie noch jünger wirken, und vor allem, hatte sie ein sehr schönes, Mackelloses Gesicht.
Wer weiß, vielleicht würde er ja Später mitkommen und sich ihren Hengst mal angucken, oder auch nicht. Wobei sie eher daran glaubte das er noch andere Sachen zu machen hatte, als sich irgendeinen Hengst von einer Kollegin anzugucken. Irgendwie war es ein komisches Gefühl, das eigene Pferd hier zu haben. Bisher war sie immer eines der Schulpferde geritten, um zu gucken welche Eigenschaften sie hatten, und was man aus ihnen Rausholen konnte. Jetzt hatte würde sie nur noch ihren Alagon reiten, den für jemand anderen würde sie Wahrscheinlich gar keine Zeit haben. So war das Halt.
Ein kurzer Blick, senkte sich zu ihrer Dogge, doch Farun schlief gemütlich an ihrer Seite und bekam von dem ganzen Gespräch nichts mit. Manchmal war er wirklich, ein Goldschatz.

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Bastian O'Hara
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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Okt 28, 2012 8:05 am

« don't listen to a word I say
my dreams are just the same «

Das Aufleuchten in Bastians Augen wollte wohl vorerst nicht mehr in sein Loch, in dem es sich Hin und Wieder verkroch, zurückkehren, denn während er die Kollegin sich gegenüber so musterte, vergrößerte sich das Grinsen, das auf seinen Zügen lag. Natürlich hatte er sie schon öfters gesehen, aber nie hatte er sie einmal genauer unter Augenschein genommen. Wie sonst auch, saß sie auch jetzt in Reithose am Tisch. Ohne irgendeinen Fleck von der Arbeit mit den Pferden an der Kleidung. Ihm gelang da snie, früher oder später sabberte ihn entweder ein Pferd voll, oder er trat in irgendeine Pfütze, die entweder der Wasserschlauch, oder der Regen hinterlassen hatte. Wahrscheinlich lag es in der Natur einer Frau auf die äußerliche Reinlichkeit zu achten. Naja, es war vermutlich nicht der richtige Moment, um sich über soetwas Gedanken zu machen, aber in Bastians Kopf geisterten eben neben den allgegenwärtigen Notenlinien und Melodien, auch immer sehr abstrakte Gedankenwendungen herum, über die er dann doch immer länger nachdachte, als ihm eigentlich lieb war.
Juliena schien davon nichts mitzubekommen, umso besser, Fragen hätten ihn nur in unangenehme Situationen gebracht. Doch irgendwie amüsierte es ihn, wie sie so vor ihm saß und offensichtlich ein schlechtes Gewissen hatte. Sagen tat er nichts dazu, sich irgendwie entschuldigen, oder etwas dergleichen. Nein, der Jockey musterte die Frau Ende der 20er weiterhin mit diesem verschmitzten Grinsen und wartete auf eine Antwort.
Als die Springlehrerin schließlich das Wort ergriff hatte sich der Dunkelhaarige bereits wieder seinem Essen gewidmet und sortierte die Nudeln auf seinem Teller. Auf ihre ersten Worte reagierte er erst gar nicht, da es ihm nicht dannach war, das Thema über Hunger und Durst in Entwicklungsländern weiter auszubauen, auch wenn man manchmal darüber nachdenken und seine Lebensweise überdenken sollte. Jetzt, fand Bastian, war dafür nicht der geeignete Zeitpunkt.

Ein Hengst? Das wurde ja imme rbesser. Die zierliche Frau besaß nicht nur einen Riesehund, sondern auch ein aufbrausendes Hengstpferd? Kurz hielt der Mützenträger inne und sah seine Kollegin ein wneig perplex an, ehe er den Kopf schüttelte und sich eine weitere Gabel in den Mund schob. Er traute es ihr zar zu mit schwierigen Pferden umzugehen, doch malte er sich gerade das Bild aus, wie ein 1,68m Springhengst herumtänzelte und sie im Begriff war aufzusteigen. Rein aus Höflichkeit und Respekt vor der noch recht unbekannten Frau, behielt er diese Gedanken für sich. Er wolltesie ja nciht gleich vergraulen.
"Soso. Ein Hengst. Nun vielleicht sieht man sich ja dann mal im Stall. Ist schließlich derselbe Trakt in dem meiner steht."
Es war irgendwie verwunderlich, das es von dem Hund kein Lebenszeichen mehr gab. Bastian hob die Tischdecke, die etwas herunterhing an und sah die Dogge auf dem Boden schlafen. Lächelnd sah er wieder zu Juliena.
"Ich? - Oh, das wird sich zeigen, denke ich. Vielleicht sehe ich mir heute Nachmittag mal die Stadt an, nachdem ich in den letzten Wochen nur hier auf dem Hof war. Ich habe gehört die Eisdiele soll einen guten Namen haben. Da ist mir selbst das Wetter egal."
Die Anspielung hätte von jedem anderen als unpassend vermerkt werde könne, aber so wie Bastian es sagte hinterließ es nur einen kurzen tadelnden Nachgeschmack, der aber schnell wieder verflog, sobald sein jungenhaftes Grinsen wieder seine Augen erreichte.


{Juliena}


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Okt 28, 2012 8:45 am

"Der Blick ist des Wortes Spiegelbild"

Julie merkte sehr wohl, das sein Blick musternd auf ihr lag, doch traute sie selber nicht irgendwas deswegen zu sagen, und schob sich währenddessen weitere Gabeln in ihren Mund, nur um daraufhin zu kauen und ein wenig aus dem Fenster zu schauen. Ein verträumter Ausdruck legte sich auf ihre Gesichtszüge und ließen sie Jünger wirken, kindlicher, verspielter. Sie dachte gerne nach, flüchtete sich sehr gerne in ihre Träume, denn nur da schien wirklich alles Perfekt zu sein, auch wenn sie sich dieses Glück hier wünschte, in ihrem echten Leben, so schien es nicht wirklich zu klappen, aber so war es wohl, und wer weiß, vielleicht war es sogar einfach nur besser so. Sie selber wusste es nicht, und es war ein Grund warum sie ab und zu mal Traurig aussah, aber der schwerste Grund, war einfach der, das sie nicht darüber klar kam was vor Jahren passiert war. 12 Jahre war sie alt, als sie zu sehen musste wie ihr Vater seinen letzten Atemzug tat, als sie zusehen musste, wie man ihn abtransportierte. Dies alles, würde sie wohl nie verlassen, ein Trauma was sie immer begleiten würde. Grausam, aber leider die Realität.
Sie blickte zu Bastian, und ihre Blicke trafen sich kurz, es war nur ein kurzer Augenblick, wo sie ihm in die Augen sah und ein feines Lächeln auf ihre Lippen trat, bevor sie sich wieder ihrem Teller widmete, den Blickkontakt abbrach, und sich dafür am liebsten geohrfeigt hätte, aber manchmal war sie leider zu doof.
Er schwieg zu ihren ersten Worten, verständlich, sie selber hatte nicht die besondere Lust, über etwas zu sprechen, was man eh nicht ändern konnte, man konnte nicht helfen, dafür gab es gar nicht wirklich die Möglichkeiten zu Helfen, denn dafür müsste man nach Afrika reisen. Aber niemand würde deswegen seinen Job und seine Existenz aufgeben, und Julie gehörte wohl auch zu denen die, ihre Karriere deswegen nicht an den Nagel hängen wollte.
Das Schweigen, drückte irgendwie unangenehm auf ihr rum, würde sie sich dennoch nicht dazu äußern, sie würde einfach warten, bis er etwas Sagte. Sie hatte nicht umsonst gesagt das sie nen Hengst hatte, bemerkte aber auch sofort den perplexen Blick den er ihr zu warf. Irgendwie konnte sie sich ein schüchternes Lächeln nicht verkneifen. Sie wusste das die meisten es nicht verstanden, wie eine so zärtliche Frau wie sie, ausgerechnet solche Tiere besitzen musste. Zum einen hatte sie da ihre Deutsche Dogge, und zum anderen hatte sie einen Hengst. Manche dachten echt, sie mochte es Chaotisch und Problematisch, jedoch hatte Sie gar nicht so die Probleme mit ihren Tieren, abgesehen davon das Alagon vor allem und jedem Angst hatte, aber dies musste sie ja nicht raus Prahlen.
"Haha, Ja einen Hengst. traust du mir etwa keinen Hengst zu? Tsja dann werden wir uns wohl wirklich öfter über den Weg laufen."
Ihre Frage hatte sie Lachend gestellt, und sich etwas aufgerichtet, so als wollte sie zeigen wie Stark sie doch war. Ein bisschen Spaß musste manchmal auch sein, und Julie war sowas auch nicht Peinlich, sie war manchmal echt ein fröhlicher Mensch, was sich aber ziemlich Schnell wieder ändern konnte.
Wieder blickte sie zu dem Mitte 20 Jährigen und sie musterte ihn zum ersten Mal, seit sie ihn flüchtig kennengelernt hatte. Abgesehen von seiner Mütze, hatte er beim Lächeln zwei kleine Grübchen, seine Augen sprachen voller Fröhlichkeit, ein jungenhaftes Lächeln lag auf seinen Lippen. Und auch sie musste anfangen zu Lächeln. schüttelte unbemerkt ihren Kopf und nahm sich noch eine Gabel von ihrem Essen.
Sie bemerkte wie Bastian, zu ihrem Hund schaute, um sie dann mit einem kleinen Lächeln wieder anzusehen. Sie schaute ebenfalls kurz zu Farun, doch dieser Schlief noch immer, und so konnte sie sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen.
"Das hört sich gut an, vielleicht magst du mich ja Mitnehmen? Ich war selber noch nicht hier in der Stadt" Sprach sie schüchtern, und ein verschmitztes Lächeln legte sich auf ihre Züge bevor sie ihre Seelenspiegel wieder aus dem Fenster richtete, und sich grade keinen besseren Ort vorstellen konnte, als hier zu sein, Gegenüber von diesem netten Jockey. Ein kurzes, feines Lächeln legte sich auf ihre Lippen, ehe sie wieder auf ihr Essen Schaute.

(Bastian)

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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   So Okt 28, 2012 9:30 am


Selbsbewusst schlenderte Charlie durch die Gänge und fand schließlich (nicht zuletzt wegen dem Geruch nach leckerem Essen) zur Kantine. Sollte er jetzt einfach sein Essen holen und sich irgendwo hinsetzten? Er konnte ja schlecht den Schulleiter bei seinem Essen belästigen und ihm erzählen, dass er angekommen war. Das wäre unhöflich gewesen und dazu hatte er auch gar keine Lust. Lieber erstmal ein paar Kontakte knüpfen und Freunde finden. Als wäre er schon immer hier gewesen, ging er zur Essensausgabe und holte sich ein Tablett mit Essen, das super lecker duftete. Dann sah sich der junge Mann um. Das oder den ersten, den er entdeckte, war Leonardo Fabbri, der bei ein paar Mädchen saß und sich wohl gerade unterhielt. Wenn er sich zu ihm setzte, würde er wohl niemals zum Essen kommen und würde ihn mit Fragen quälen. Charlie kam sich gerade ein wenig so vor wie ein kleines Mädchen, dass einen dieser überdurchschnittlich gutaussehenden Typen aus TV und Kino traf. Schnell sah sich der 22-jährige nach anderen Sitzplätzen um. An einem Tisch in seiner Nähe saß ein junger Mann mit einer Frau. Beide konnten nicht soviel älter sein als er, also beschloss er, sich zu ihnen zu setzten, wenn er denn durfte.

Im Vorbeigehen, nickte er zwei offensichtlichen Lehrern zu. Der Mann musste wohl McKinley sein und die Frau musste zwar eine Lehrerin sein, doch war sie nicht wirklich gekleidet wie seine anderen Lehrerinnen, die er bis jetzt gehabt hatte. Ihre Kleidung war eng schon irgendwie sexy und auch sie selbst sah nicht so schlecht aus, doch sie musst schon ein ganzes Stück älter sein als er selbst. Das passte irgendwie nicht so recht: Lehrerin und sexy. Leicht mit dem Kopfschüttelnd ging er weiter und blieb schließlich vor dem Tisch stehen, den er angesteuert hatte.
“Darf ich mich vielleicht dazusetzten? Ich bin übrigens Charlie St.Cloud, ganz frisch aus Seattle hier her gekommen.“, fragte er und stellte sich im gleichen Zug vor. Ein Grinsen lag auf seinem Gesicht und die blauen Augen schauten fragend von der Dunkelhaarigen zu dem Typen, der mit ihr am Tisch saß.


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Fr Nov 02, 2012 4:59 am

« Ashes from the fire
burned my soul «

Irgendetwas Unverständliches brummelte Bastian vor sich hin, als Juliena sich über seine perplexe Reaktion zu amüsieren schien. Sollte sie doch. Augenblicklich war das feixende Grinsen aus seinem Gesicht gewichen und der Jockey war wieder so ernst wie eh und je, so wie man es von einem Lehrer doch eigentlich auch erwartete, oder?! Zumindest spielte es für den jungen Mann selten eine Rolle was andere von ihm hielten, oder wie er auf seine Mitmenschen wirken mochte einzig und allein sein Wille zählte in der Welt des 27-Jährigen.
Lange sah ihm die Springlehrerin nicht in die Augen, aber diese kurze Moment hatte genügt, damit Bastian wieder ein wenig von seiner soeben erst wieder angenommenen Distanz ablegte und ihr ein vielsagendes Funkeln seiner tiefbraunen Augen schenkte. Stillschweigend aßen sie vor sich hin, ehe die Frau wieder das Wort ergriff, um das Thema um ihren Hengst weiter auszubauen udn sich dannach gleich selbst mit in die Eisdiele einzuladen. Bastian wusste nicht, ob ihm dies nun behagen sollte, oder nicht, aber sie einfach abweisen wollte er auch nicht,weshalb er ersteinmal ein wenig verklärt schwieg und sie musternd ansah. Also interesannt konnte e smit ihr sicherlich werden, sie war eher klein udn zierlich, besaß eine Dogge, einen Hengst - wobei es gab ja auch Hengste, die sich wie verschreckte Fohlen benahmen - und hatte auch noch den Mumm um sich kurzerhand bei seinem Eisdielengang einzuklinken. Sollte ihn da sjetzt beunruhigen, soviel Selbstvertrauen oder aus der Bahn werfen. Keines von beidem war bei Bastian der Fall, vielleicht auch weil er sich selbst nicht so ganz im klaren war, was genau er davon halten sollte und sich nicht so recht eine Meinung darüber in seinem Kopf zusammenbrauen wollte.
"Ja, vielleicht ... na gut, von mir aus. Sagen wir halb fünf am Parkplatz, es sei denn du willst laufen ..."
Bevor der Jockey noch weiter auf seine Kollegin und deren Vorschlag eingehen konnte, kam ein Mann zu ihnen, der sichtlich jünger war als er selbst. Bastian schätzte ihn auf Anfang 20.
Auch dieser besaß scheinbar keinen sonderlich störenden Funken Schüchternheit, denn er stellte sich vor und setzte sich im selben Moment zu ihnen an den Tisch. Der Dunkelhaarige wusste nicht genau, was er davon halten sollte. Schließlich war dies hier kein Lehrer, soweit er das beurteilen konnte, denn die Lehrer waren bereits alle auf dem Hof und nicht 'ganz frisch aus Seattle'. Skeptisch sah er den Jüngeren, der sich als Charlie vorgestellt hatte, an, beinahe so, als erwarte er weitere erläuteruungen, warum er sich ausgerechnet zu ihnen gesellte und nicht zu den anderen seines Alters. Schließlich gab sich Bastian jedoch einen Ruck und ging auf den Jungen ein.
"Bastian O'Hara, falls dir der Name nichts sagt: Bin hier Jockeytrainer."


{Juliena | Charlie}


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Fr Nov 02, 2012 6:35 am

" und wenn des Wortes züngelns
Feuer ist."


Ups. Irgendwie schien es so, als habe Julie die falschen Worte gewählt, den dieses Freche war sofort aus dem Gesicht des Jockey´s gewichen und fand wieder die Ernsthaftigkeit mit der Sie ihn, kennengelernt hatte. Sie wollte nicht das er jetzt schlecht von ihr dachte, aber irgendwie mochte sie sich auch nicht Entschuldigen, sie wollte immoment gar nichts sagen und stocherte dementsprechend in ihrem Essen rum.
Erst als sie wieder hochblickte und direkt in die Augen Bastian´s sah, konnte sie sehen wie sich seine Züge wieder entspannten und ein vielsagendes Funkeln trat in seine Seelenspiegel trat. Ein feines Lächeln legte sich auf die Lippen der 29 Jährigen und schufen so etwas warmherziges, etwas freundliches, aber irgendwie war in diesem Lächeln auch etwas freches. Sie fühlte sich ziemlich wohl in der Nähe des jüngeren Mannes, wusste aber nicht genau warum oder wieso, irgendwie hatte er etwas an sich, wo sich Julie anscheinend sehr wohl bei fühlte, auch wenn er wie ein Mädchen ziemlich schnell eingeschnappt sein konnte, schließlich war ihr das leise Gebrummel nicht grade entgangen, aber selbst das mochte sie. Er war anders als die anderen, sah einiges mit anderen Augen, und verhielt sich auch etwas anders. Sie hatte ziemlich schnell bemerkt das er bei der kleinsten Sache sofort die Distanz suchte, aber das reizte etwas in Julie. Sie wollte mehr über ihn erfahren, wollte ihn besser kennen lernen, auch wenn sowas nicht ihre Art war. Sie hielt eigentlich nicht viel von Fremden, aber bei Ihm, schien es wohl etwas anderes zu sein.
Als er anfing zu Sprechen, hatte er sie aus ihren Gedanken gerissen und sie musste einen kurzen Moment blinzeln bevor sie wieder ganz bei der Sache war. sie hatte deutlich gehört, das er davon anscheinend nicht sehr begeistert war, aber als er ihr Uhrzeit sagte, war sie sofort Feuer und Flamme.
"Halb Fünf klingt gut, Ich freue mich schon"
konnte sie noch mit einem zuversichtlichen Grinsen sagen, bevor ein junger Mann an ihren Tisch trat. Julie erkannte schon beim ersten Hinschauen, das dies definitiv ein Schüler war. Farun, der noch immer an ihrer Seite lag, fand diese Störung aber anscheinend genauso unpassend wie sei, denn er hatte sich hingesetzt und konnte nun Problemlos über den Tisch gucken. Ein leises Grummeln drang aus der Kehle der Deutschen Dogge und Julie konnte sich das Lachen kaum verkneifen.
"Farun Aus! Und Leg Dich" erklang nun ihre kräftige und auch wütende Stimme und der Goldgelbe Rüde horchte dementsprechend sofort und ließ sich wieder nieder. Nur das Grummeln wollte noch nicht so ganz aufhören. Irgendwie konnte sie es verstehen, das der Massige Hund seine Besitzerin beschützen wollte, dennoch hatte er niemanden an zu grummeln.
"Hallo Charlie, mein Name ist Juliena Grossworth, Ich bin hier die Springlehrerin" berichtete sie nach mit einem feinen Lächeln, was als kleine Entschuldigung dafür dienen sollte, das dieser Hund sich mal wieder daneben benommen hatte, aber sie konnte es ihm auch nicht verübeln, er hatte es nicht so mit Männern, ein Wunder das er bei Bastian so Ruhig blieb. Diesem schenkte sie nun einen kleinen vielsagenden Blick, und ein Lächeln, bevor sie ihre Seelenspiegel wieder senkte und auf den mittlerweile leeren Teller starte. Sie freute sich schon riesig darauf, mit Bastian in die Eisdiele zu gehen, und hoffte, das er dies nicht vergessen würde.

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Frei wie ein Vogel
so wollen wir sein
Frei wie der Adler
in seinem Königreich.

Sind wir doch nur die Maus
die des fressen´s Adler ist
und uns kaum zu Träumen wagen
zu flüchten vor dem
Wahnsinn.


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BeitragThema: Re: Kantine // Caféteria   Fr Nov 02, 2012 9:10 pm


Der Typ antwortete als erstes. Allerdings weniger auf die Frage, als dass er sich einfach vorstellte. Hallo? Was sollte das denn? Aber egal. Was noch viel schlimmer war, war die Tatsache, dass er „Jockeytrainer“ sagte, es ihn Charlies Kopf aber unverzüglich in „Jockeylehrer“ umgewandelt wurde. Scheiße! Das hätte ihm doch wohl früher einfallen können, dass die beiden einfach zu alt für Schüler waren. Obwohl... Man konnte schließlich auch noch spät mit sowas anfangen. Aber jetzt hatte er sich in die Scheiße geritten, mitten hinein – wie immer. Der 22-jährige unterdrückte ein genervtes Stöhnen, aus Frust über seine eigene Dummheit. Jetzt hieß es, souverän aus dieser Sache herauszukommen. Doch bevor der junge Mann auch nur über seine Worte nachdenken konnte drang das Knurren des Monsterhundes an sein Ohr, der ihn über den Tisch hinweg ansah, von seiner Besitzerin aber sofort wieder auf den Boden geschickt wurde. Nachträglich betrachtet war die Woertwahl schlecht, doch die Gedanken flatterten mal wieder durch Charlies Kopf, wie trockenes Herbstlauf im Wind, und ließen sich nur schwer einzeln fassen.
Die Krone setzte aber die Brünette dem ganzen auf. Erst einmal bemerkte Charlie gar nicht, was sie als letztes gesagt hatte, doch als er mit den Gedanken über ihren schönen Namen fertig war, bemerkte er, was ihn noch mehr beunruhigte als alles andere. Was tun? Oh, Gott! Was sollte er jetzt tun? Salutieren...? Nein, schlechte Idee, ganz schlechte Idee.

“Äh... Oh, das is.... hm...Ja, eh...“, stotterte Charlie vor sich hin, ohne auch nur einen vernünftigen Satz auf die Reihe zu bekommen. Doch nachdem er sich einmal innerlich zusammen geschissen hatte à la „Reiß dich gefälligst zusammen, du Weichei!“ und schlimmeren Beschimpfungen, fand er endlich wieder die Worte, einen richtigen Satz zu bilden.
“Nett, Ihrer beiden Bekanntschaft zu machen. Ich bin hier, um Springreiter zu werden, also dürften Sie, Miss Grossworth, meine Lehrerin sein, denke ich." Charlies Stimme und ausstrahlung war zwar ziemlich sicher, doch innerlich tobte noch immer der Tornado und ließ die Gedanken-Blätter immer wilder tanzen. Scheiße, scheiße, scheiße! Wo hast du dich bloß schon wieder hereingeritten?, schimpfte er ein wenig verzweifelt mit sich selbst. Was sollte er denn jetzt tun? Er konnte doch nicht einfach gehen. Oder doch? Ne, das war unhöflich. Vielleicht ein lockerer Spruch? Ja, das war die Lösung! Aber was? Er durfte sich nicht blamieren, man musste schließlich einen guten Eindruck hinterlassen.
Grübelnd, blieb Charlie einfach stehen und blickte die beiden vor ihm am Tisch an. Hoffentlich sagte einer von ihnen mal was, was ihm weiter half.


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