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 Fußballplatz

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Mr McKinley
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BeitragThema: Fußballplatz   Mo Okt 03, 2011 4:15 am

Hier auf dem Fußballplatz, mit anschließenden Umkleiden, findet das Fußballtraining statt und es gibt eine kleine Tribüne für Zuschauer.

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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Sa Jul 28, 2012 3:10 am

PLOT 1.1

Der Ernst des Lebens beginnt

Seitdem die ersten Azubis, einschließlich des Fußballstars Fabbri, eingetroffen sind, sind gute zwei Wochen vergangen. Die "Schüler" hatten Gelegenheit sich einzugewöhnen und mit ihren Pferden einzuleben, ein wenig die Umgebung alleine zu erkunden und die Stadt unsicher zu machen.
Jetzt ist der Tag gekommen, an dem das Training beginnt, d.h. jeder Azubi wird einem Lehrer zugeteilt, den er sich meist mit weiteren Azubis teilen wird, anschließend findet auf den entsprechenden Gegebenheiten trainiert und die jungen Menschen werden langsam an ihren Traum als Spitzenreiter herangeführt. Erst eine Woche später wird dann auch der theorethisches Teil der Ausbildung beginnen, bei dem die Azubis vormittags in die Uni am Rande der Stadt fahren udn nachmittags dann Reitunterricht haben.

Es ist jetzt Mittagszeit und alle Hofbewohner finden sich in der Kantine ein, wo sich ersteinmal gründlich über den Tagesverlauf ausgetauscht werden muss. Zum Wohl des Magens stehen Nudelauflauf, Hähnchengeschnetzeltes oder/und Salat zur Auswahl.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 13:00 Uhr
> regnerischer Tag, ca. 15°
> wolkenverhangener Himmel, es regnet Hin und Wieder


ALLE KOMMEN AUS DEM STALL UND POSTEN JETZT IN DER KANTINE (ihr könnt davor noch einen Abstecher auf euer Zimmer machen, wenn ihr wollt)



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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Di Jan 08, 2013 8:55 am

PLOT 2

Nach stürmischen kommen auch wieder Ruhezeiten

Der erste Trainingstag ist geschafft.
Alle Azubis hatten in einer Reitstunde die Gelegenheit sich mit ihrem Pflegepferd vertraut und bekannt zu machen, sie haben erste Eindrücke von dem neuen Tagesablauf bekommen und so allmählich spinnt sich in den Köpfen ein neues Bild vom Traumberuf. Dass dieser nämlich anstrengernder ist als gedacht, aber trotzdem sehr viel Spaß machen kann.
Während die Pferde also erschöpft aber wohl zufrieden in den Stallungen ihr Heu kauen, steht den Azubis und den Lehrer die Zeit nach dem Abendessen zur freien Verfügung. Um 23.00 Uhr haben alle auf den Zimmern zu sein. Ab 24.00 Uhr ist strenge Bettruhe, jedem ist es freigestellt, wann er das Bett aufsucht, jedoch sollte klar sein, dass der nächste Tag früh beginnt, denn schon um 7.00 Uhr heißt es wieder Aufstehen!

Noch ist aber genug Zeit, um noch die ein oder andere Unternehmung zu wagen. Egal, ob in die nahe gelegende Kleinstadt durch die Fußgängerzone bummeln, auf dem Hof entspannen, einen kleinen Abendspaziergang starten, oder gemütlich auf dem Zimmer zu bleiben und mit den neuen Freunden zu quatschen.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 19:20 Uhr
> es hat aufgehört zu regnen, ca. 12°
> die ersten Sterne bahnen sich ihren Weg am Himmel, die Nacht verspricht kühl, aber klar zu werden

JEDEM IST FREIGESTELLT WO ER POSTET! Startet aber keine Ausritte oder sonstige reiterliche Aktivitäten mit den Pferden mehr!



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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Mi Jan 16, 2013 5:02 am

» I TRY HARD TO REMEMBER
THIS PRISON IS USED TO BE MY SHELTER «

... tell me that you love the way I lie ...

Anscheinend hielt dieser Tag noch immer Überraschungen bereit. Nachdem Leonardo sich zuerst hätte in Langeweile ertränken könne, war es dannach noch richtig interesannt geworden. Zunächst war er von dem - nun ja - recht eigenartigen Ausritt mit Tijana zurückgekommen, schonmal eine Person bei der er sich keine weiteren Sorgen über mögliche Kreischanfälle machen musste, offensichtlich kannte sie ihn ja nicht - was ihn selbst wohl mehr wunderte, als sie, nach dem Trubel der Europameisterschaft dieses Sommers ... - , anschließend hätte er vielleicht sogar einen Teil der Welt umarmen können, denn immerhin war nun auch Jonny auf dem Hof. Der Gedanke, dass sein bester Freund hier war und er zumindest jemanden hatte, mit dem er reden konnte ohne dauernd alles zu übersetzen müssen - schließlich verstand Jonny als einer der wenigen den Kauderwelsch aus Leons ausgeprägtem Sprachgefühl - war mehr als beruhigend. Zu guter Letzt war ihm dann auch noch Penny über den Weg gelaufen, als sei dies das Normalste der Welt und hatte ihm allen Ernstes beigebracht, dass sie hier ihre Ausbildung antreten wollte. Nun - was sollte er schon groß dazu sagen? Jedem das Seine, jedoch hätte Leon nie gedacht, dass seine engsten Freunde so sehr in die Pferderichtung schlugen. Aber wieder gesagt, das Leben hielt immer noch Überraschungen für einen bereit.
Über all diese Ereignisse hinweg hatte der Fußballstar vollkommen Lillian vergessen. Noch einige Tage zuvor hatten sie sich ständig Gesellschaft geleistet, doch irgendwie hatte er sie heute nur in der Kantine gesehen. Wahrscheinlich nicht das ideale Thema zum Darüber Nachgrübeln, also legte Leon einen weiteren Ball auf den Elfmeterpunkt.
Trotz der wohl mehr als ernstgemeinten Anweisung, noch nicht zu trainieren, hatte der Römer sich nach dem Abendessen davongemacht und war schließlich auf dem Rasenplatz gekommen. Wo Jonathen war wusste er nicht, vermutlich mit Penny unterwegs, mit Felix hatte Leon noch nicht weiter viel zu tun gehabt und Charlie hatte er auch nur kurz zu Gesicht bekommen - wobei dieser beinahe zu Eis erstarrt wäre, was Leon selbst nicht so ganz nachvollziehen konnte, schließlich hatte der Springazubi ausgesehen, als würde direkt vor seiner Nase ein Ufo schweben. Somit war er an den einzigsten Ort gekommen, an dem er einmal abschalten konnte.

Fußball ist nicht alles - aber viel. Gerne zitiert Leon diesen Satz, bei dem man sich schon nicht mehr so ganz sicher ist, ob er ihn selbst von sich zitiert, oder ob er davor einen anderen Schöpfer hatte. Es gäbe wohl eine Menge solcher Ausrufe des römischen Stürmers, die so mehr oder weniger einen wahren Kern an sich hatten, jedoch immer mit einer eigenwilligen Lebensfreude gesprickt waren. Diese hatte Leon in den letzten Jahren mehr und mehr wiedergefunden. Der Fußball gab ihm irgendwie wieder etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnte. Schließlich waren die Jahre als Teenager schwer genug gewesen und das nicht nur wegen dem psychologischen Thesen, sondern vor Allem wegen den traumatischen Erlebnissen seiner Kindheit.
Hier auf dem schönen, dunkelgrünen Rasen lag ein Stückchen seiner Heimat. Schließlich reiste er nur von Fußballplatz zu Fußballplatz. Natürlich gab es auch bessere, als diesen hier, aber spätestens seit der EM hatte der Römer gelernt, mit soetwas zu leben. Im schwarz-blauen Langarmtrainingsshirt, kruzen Shorts mit Vereinsemblem und den typischen Stutzen, die in neonfarbene, maßgeschneiderte Schuhe mündeten, stand der blonde Mann da und - wäre er beobachtet worden - ließ es für Außensstehende aussehen, als würde er mit dem Ball tanzen. Egal ob Kreis -linker Fuß, linkes Knie, Stirn, rechtes Knie, rechter Fuß - oder Stirnbalance, alles sah in sich stimmig und so einfach nachahmbar aus. Bei dem Römer hatte das gesamte Fußballspiel meist eine sehr gerissene Leichtigkeit, aber vor Allem auch Technik in hoher Perfektion mit der eigenen Kreativität angewandt. Den Status, den er in den vergangenen drei Jahren erreicht hatte, war hart erkämpft, doch selbst die Kritiker hielten größtensteils den Mund, wenn sie den Schützling des Franciscotrainers spielen sahen.
Bereits mehrere Bälle lagen schon am Torraum, alle hatten bereits das Netz gesehen, waren lediglich von ihrer Aufprallwucht wieder herausgerollt. Nun folgte der nächste Ball, dessen Wucht umso gewaltiger war, als er in den Kasten flog. Doch Leon schenkte dem keine weitere Beachtung. 93% aller seiner Elfmeterschüsse gingen ins Tor. So lag schon der nächste Ball bereit und wartete bis das Feuer gezündet wurde.

{Tagesrückblick | Fußballplatz | Elfmeter}


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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Mi Jan 30, 2013 7:55 am

Lillian konnte es noch immer nicht wirklich begreifen - Penny war hier. Allen Ernstes. Sie war hier, quirlig und überdreht wie eh und jeh. Was sollte das hier nur werden, eine Art Klassentreffen? Sie konnte jedenfalls nicht sagen, dass es ihr nicht gefiel, ihre beste Freundin wieder zu haben. Sie hatte diese durchgeknallte Italienerin oft vermisst in all den Jahren, in denen sie sich kaum gesehen hatten. Es war einfach so, dass sie ihr durch eine schwere Zeit geholfen hatte. Und noch immer war es, als würde sie mit ihrer guten Laune, die bis zum Chaos reichte, definitiv Lilly immer mitreißen.
Das Problem war aber auch, dass Pennys Ankunft alte Gefühle und Erinnerungen wieder in ihr hervorriefen. Gefühle, die sie damals gehabt hatte, als sie jünger und auf der Horizon Ranch gewesen war, dort gelebt und geliebt hatte. Erinnerungen an Geschehnisse, die ihr Leben so sehr geprägt hatten, sie für immer verändert hatten.
Und das Problem war, dass die meisten dieser Erinnerungen mit Leonardo zusammenhingen.
Dieser verdammte, bescheuerte Italiener - pardon, Römer.
Sie wollte ja nicht gleich sagen, dass sie ihn dafür hasste, dass er ihr bester Freund und ihre erste große Liebe gewesen war. Nein, sie hasste nur sich dafür, dass seine Anziehungskraft noch immer nicht verschwunden war. Ein Teil von ihr, der Teil, den Penny wieder an die Oberfläche geholt hatte, liebte diesen arroganten Sportler noch immer von ganzem Herzen. Und das, obwohl sie jetzt grade erst eine gute freundschaftliche Basis aufgebaut hatten.

Trotzdem, es war wieder da, mit all dieser umwerfenden Kraft, die diese Liebe damals schon gehabt hatte. Vermutlich war das der Grund, warum die Schwarzhaarige an diesem doch recht kühlen Abend raus auf den Sportplatz ging, als sie durch eines der Fenster im Haus den alten Freund auf dem Rasen spielen gesehen hatte. Sie stand, derzeit noch, außerhalb seiner Sichtweite und beobachtete ihn nur.
Eins musste man Leon lassen: er war ein genialer Fußballspieler. Der Ball und er waren eins, sie waren mehr ein Team als Lilly Leon jemals mit irgendwem anders ein Team hatte bilden sehen. Sie hatte es immer schon genossen, ihn bei seinen Leidenschaften zu beobachten. Dann hatte er viel mehr von einem jungen Mann in seinem Alter - er war so gelöst, und er ging richtiggehend darin auf. Es war fast wie ein Traum.
Schließlich und endlich machte Lil sich dann doch mal bemerkbar. Sie ging langsam auf in zu, bis sie mit ihm auf einer Höhe war. Sie trug diese ausgewaschenen Jeans, einfache grau-pinke Chucks und ein schwarzes Sweatshirt mit weißem und pinkem Print. Die Haare waren offen und noch ein bisschen feucht von der Dusche, die sie eben erst gehabt hatte. Und nachdem er einen Ball geschossen hatte und den nächsten schnappen wollte, legte sie ihm mal einfach random die Arme um die Taille und für den Moment drückte sie ihn an sich.

"Na dude", sie löste sich von ihm, ein freches Grinsen auf dem Gesicht, und ging rum, damit er sie auch sehen konnte. Hust hust. "Mal wieder fleißig, was?"

{ der Tag | Gedanken | beobachtet LEON | geht zu ihm }

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Sa Feb 09, 2013 8:20 am

» WAKE ME UP FROM A BLINDING DREAM
FROM THE DEMONS THAT I'VE SEEN
WASH THE SORROW FROM OFF MY SKIN «

... and teach me how to be whole again ...

Einer nach dem anderen donnerten die Bälle in den eckigen Kasten, wo sie sich verzweifelt tanzend im kettenartigen Netz verfingen. Manche Leute gingen zum Boxen, Leon auf den Platz um Wut und Bewegungsmangel auszugleichen und abzuschalten - vom Rest der Welt. Natürlich wurmte es ihn noch immer, dass er hier festsaß und nicht durch die Stadien des Landes tourte, natürlich hasste er es auch in diesem Moment sich nicht mit den Teamkollegen in die neuen Trainingsaufgaben zu stürzen. Und natürlich vermisste er auch die erlösende Müdigkeit, die ihn abends überfiel, wenn er tagsüber stundenlang auf dem Platz gestanden hatte. Hier fühlten sich seine Muskeln selten müde. Allenfalls sein Geist verlangte nach Ruhe und drängte ihn jeden Abend in den Schlaf.
Der Römer schnappte sich erneut einen Ball und setzte ihn auf den markierten Punkt, ehe er - wie immer - sieben Schritte zurückging und in der ebenso bekannten, wie verpöhnten Breitbeinpose stehen blieb, bevor er kurz einmal mit dem rechten Fuß hinter dem linken auftippte, um dann Anlauf zu nehmen. Aber diesmal kam er gar nicht soweit. Noch während er verharrte und das Tor fixierte, nichts weite rum sich herum wahrnahm, umgriffen zwei Arme seine Taille. Als hätte man ihm einen Stromschlag verpasst, zuckte der Römer zusammen und augenblicklich verkrampften sich auch die letzten Muskeln in seinem trainierten Körper, die zuvor noch entspannt gewesen waren. Erst die ihm so vertraute Stimme, vermochte diese Anspannung zu lösen.

Als Lilly vor ihm stand und ihn mit diesen kristallklaren blauen Seen ansah, hätte Leon darin ertrinken können. Über seine Lippen kam kein einziger dummer Spruch, keine zynische oder sarkastische Randbemerkung, nicht einmal eine stichelnde Bemerkung. Sein Blick flackerte nur ab und an, während er ihr so unverhohlen in die Augen sah und für eine Weile tatsächlich darin gefangen schien. Konnte es wirklich sein, dass nicht ER immer sie mit seinem Blick durchbohrt hatte, sondern SIE seinen?
Gleichmäßig hob und senkte sich Leonardos Brustkorb, etwas mitgenommen von der immer wiederkehrenden Anstrenung. Und obwohl Leon realtiv zügig antwortete, so war es für seine Verhältnisse doch äußerst zaghaft.
"Irgendwie muss ich mich ja auslasten. Da drinnen fällt mir die Decke auf den Kopf ..."
Jetzt war der 'Bann' endgültig gebrochen. Der Blonde konnte der Dunkelhaarigen ohne weitere schweigsame Sekunden in die Augen sehen und auch sonst, wirkte er bei weitem nicht mehr ganz so gefesselt oder weggetreten, wie zuvor.
"Und was ist mit dir? Entdeckst du eine Leidenschaft für den Fußball, oder ist es meinetwegen?"
Die letzte Frage war ganz bestimmt wieder mit dem gewissen, arroganten etwas gesalzen, dass Leon so gerne in seine Worte legte, wenn es um seine eigene Präsenz ging. Und selbstverständlich lag bei dieser Frage auch ein kleiner, spöttischer Glanz in seinen Augen, der von dem ebenso von sich eingenommenen Grinsen untermauert wurde. Immerhin das, hatte er schon immer so gemacht.

{Elfmeter | Lilly | 'Bann' | Antwort}


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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Mo Feb 11, 2013 6:19 am

Also hatte sie es geschafft, ihn zu erschrecken. Ein leicht amüsiertes Schmunzeln legte sich auf Lilly's Augen, als sie Leon so beobachtete, wie er sie einfach nur anstarrte. Und ein bisschen überraschen tat sie das schon - Leon war niemals wie auf den Punkt gefroren. Er war immer in bewegung, immer, nunja, Leon. Trotzdem stand er jetzt da, und zum ersten Mal versank er in ihren Augen, nicht sie in seinen. Und plötzlich, während dieser kurzen Sekunde, erkannte Lilly, dass sie sehr wohl Macht über ihn hatte. Sie hatte Macht über Leonardo fucking Fabbri, und das war das, was sie am Meisten überraschte in diesem Moment.
Aber, das hatten Momente so an sich, der Moment ging vorüber, und Leon kam quasi wieder zu sich. Langsam nur, wie Lilly bemerkte (und inzwischen kannte sie ihn wirklich sehr gut). Seine Antwort kam unwahrscheinlich ruhig. Das war nicht wirklich ihr Leon, aber irgendwie war das ja schon ganz süß. Vor allem die Tatsache, dass sie diejenige war, die dieses seltsame Verhalten ausgelöst hatte, schmeichelte ihr durchaus.
Und dann, dann war Leon wieder da. Der Spott, die Arroganz, das ganze italienische Verhalten. Das war ihr Leon, der Leon, wegen dem sie hier raus gekommen war. Also war es wirklich viel besser, dass er jetzt wieder hier war, so ganz und gar. Lilly grinste, ihre Augen noch immer auf seinem Gesicht liegend. Ja, das war wirklich viel besser. Sie steckte sich die Hände ganz nebenbei in die Hosentaschen, weil sie ganz einfach gerade nichts mit denen anzufangen wusste.

"Oh, vermutlich entdecke ich wegen dir eine Leidenschaft für Fußball", antwortete Lilly lachend, nur halb am Scherzen. "Nee, eigentlich bin ich wegen dir hier draußen - du wirktest ein wenig einsam."

Das tat er nicht. Ganz und gar nicht. Leon wirkte niemals einsam. Aber Lilly genoss einfach seine Gesellschaft, und so sehr sie sich freute, dass Penny hier war, eine Penelopé Russo war einfach keineswegs vergleichbar mit einem Leonardo Fabbri. Und irgendwie hatte sie heute absolut mehr Lust, sich mit Leon zu beschäftigen, als mit ihrer durchgeknallten besten Freundin. Außerdem kam Penny gut für ein Stündchen ohne Lilly aus - oder auch für ein paar mehr Stunden. Denn wenn Leon und Lilly erstmal was zusammen unternahmen, was auch immer das war, dann konnte man davon ausgehen, dass das seine Zeit brauchte.
Nicht nur ein Ausritt (die ja leider jetzt um diese Zeit nicht mehr unbedingt angebracht waren, wenn man sich keinen Stress mit dem Chef liefern wollte) dauerte für sie lange, auch alles andere. Lilly wusste nicht, warum es bei Leon so war, aber sie wusste ganz sicher, dass sie es einfach genoss, mit dem Römer Zeit zu verbringen. Und sie hatten noch manche Jahre, die sie verpasst hatten, aufzuholen. Immerhin hatten sie in den vergangenen Jahren zwischen der HR und den HMS reichlich lang keinen Kontakt gehabt. Und genau das wollte Lilly ihrerseits nur zu gern wieder wett machen.

{ beobachtet LEON | antwortet ihm }

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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Mo Feb 11, 2013 6:48 am

» MOST OF THE TIME I DON'T CARE ABOUT ANYTHING
BUT WHEN MY CAR CRASH INTO A BRIDGE «

... i would care more than you can believe ...

Während Lilly also Ausführungen über ihre Beweggründe, die sie veranlasst hatten hierher zu kommen, machte, hatte sich Leonardo bereits an ihr vorbeigeschoben und den Ball, den er zuvor fein säuberlich wie immer - es schien, als würde der Ball nur mit Zentimeterarbeit so exakt ins Tor fliegen - auf den Punkt gelegt hatte, zurückgeholt. Jetzt stand er wieder neben der Dunkelhaarigen und musterte den Ball in seinen Händen, während er diesen immer wieder von einer in die andere Hand gleiten ließ. Nicht einmal hob der Römer den Blick, als Lilly sprach und erklärte, sie sei tatsächlich wegen ihm gekommen. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte ihn das vermutlich noch geschmeichelt oder entfernt berührt, aber inzwischen war zuviel Zeit vergangen und die Umstände hatten sich geändert. Viele Frauen entdeckten seinetwegen eine Leidenschaft für Fußball, kamen in die Stadien nur um ihn zu sehen und seit langem waren vermeintliche Autogrammstunden nicht mehr so beliebt gewesen. Justin Bieber und Robbie Williams waren gestern - es lebe der Fußball. Somit konnte der blonde Mann auch Lillys Worten nichts weiter abgewinnen, schließlich war es für ihn selbstverständlich, dass die Frauenwelt ihm zu Füßen lag und nur darauf wartete, dass er sie registrierte.
Trotzdem konnte wohl auch ein Fußball auf die Dauer ein äußerst schweigsamer Zeitgenosse sein, zumal Leonardo ja nicht gerade ein maulfauler Geselle war. Wenn er sich auch Hin und Wider in bedeutsamer Schweigsamkeit verbunden mit todbringenden Blicken übte, so war dies doch wohl meistens nur Ausdruck seiner schlechten Laune.

"Tja - wundern würde es mich nicht. Schließlich wärst du damit nicht die Erste."

Damit war das ausgesprochen, was er von Anfang an gedacht hatte. Doch irgendwie brachte Leon es auch nicht so ganz fertig Lilly damit jetzt einfach abzuwürgen. Denn in irgendeiner Weise stimmte es schon, dass er sie auch ab und an gerne in seiner Nähe wusste, selbst wenn das bedeutete, dass man ihm irgendetwas unterstellte. Darüber stand er ja sowieso. Schließlich musste Man(n) ja auch täglich mit diversen Schlagzeilen mehr oder weniger seriöser Zeitungen klarkommen, da diese meist nicht den Hauch einer Wahrheit wiederspiegelten, es sei denn, es ging um das letzte Spiel.
"Einsam? Ich? Mit einem Fußball?"
Begleitet wurde diese Frage von dem typischen fabbri'schn Hochziehen einer Augenbraue, was wohl nur Leon auf eine so vollkommen unvergleichliche Art zustande brachte.
"Du weißt ich hasse es, wenn man mich verarscht und Leute die das tun bekommen meist die doppelte Ladung davon zurück. Eigentlich hatte ich bei dir da sogar immer noch Rücksicht auf Verluste genommen, aber treib es ja nicht zu weit, Fräulein. Sonst verlierst du noch deinen Sonderstatus."
Natürlich waren diese Worte von einem spottvollen Unterton geprägt, doch als Leon von Lilly einige Schritte zurück wich, den Ball geschickt in die Luft warf und in einer einzigen raschen Bewegung ihr den Fußball gegen ein Schienbein schoss - selbstverständlich mehr als sacht, er war ja kein Unmensch, aber eben auch kein Gentleman - wollte er seinen Worten wohl Nachdruck verleihen. Was irgendwie wohl nicht ganz gelingen würde, wenn das unverfälschliche Grinsen auf seinen Zügen lag und man die Tatsache betrachtete, dass es Lillian Adams war, die ihm gegenüberstand. Sie gab nicht schnell kleinbei und Leon war es wohl auch klar, dass sie diese Szene sich nicht würde bieten lassen. Aber darin hatte doch schon immer der Kern ihrer Gespräche gelegen oder? In der Provokation. Die durchaus von ihnen beiden ausging.

In den bernsteinfarbenen Löwenaugen glitzerte der Hohn, aber auch die spielerische Herausforderung. Er wartete. Ob sie den Ball zurückschießen würde, oder sich eine andere Rache einfallen ließ ...
Leon hatte schon längst aufgehört irgendetwas in seinem Leben zu planen. Vielleicht lag darin ja einer seiner Grundsätze. Er lebte jeden Tag neu - ohne sich vorzunehmen. Er hastete nicht von einem Termin zum nächsten, sondern wartete welcher wohl als nächster seine Aufmerksamkeit verlangte. Und wenn es jetzt dieser hier war.

{Lilly | Fußball | Empört | wartet ab}


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BeitragThema: Re: Fußballplatz   So März 31, 2013 9:24 am

Lilly erinnerte sich noch an den dumpfen Schmerz, der sich in ihrer Brust ausgebreitet hatte, wann immer sie mal wieder über eine von Leons Mädchen erfahren hatte. Denn, auch wenn die Gefühle nach gewisser Zeit, nach viel zu langer gewisser Zeit, irgendwo in die hinterste Ecke ihres Hirns gerückt und weggeschlossen wurden, war es doch noch immer ihre erste große Liebe. Ihre Mutter hatte sie damals immer gewarnt: "Lilly, mein Schatz, das Leben wird dir viele Männer bringen, oder Frauen oder wofür du dich auch immer entscheidest. Aber es wird nur eine erste Liebe geben. Und diese erste Liebe wird für immer in deinem Herzen bleiben, egal, was für eine schlimme Trennung oder was für einen heftigen Krach ihr auch immer haben werdet. Denn es gibt nur ein erstes Mal für alles."
Und genau deswegen war Leon immer noch so präsent in ihrem Kopf, genau deswegen war er immer noch so da. Manchmal schien es, als bräuchte er nur mit den Fingern zu wackeln und sie war nur noch eine willenlose Gestalt, die ihm ganz und gar verfallen war, so wie all diese hirnlosen Models, die er über die Jahre mehr als einmal ausgeführt hatte. Zum Glück hatte sie ein wenig was an Selbstbewusstsein und an Willensstärke zugelegt, sodass sie sich meistens gegen seine gefährlichen Launen wehren konnte. Meistens war sie stark genug, dem Sog seiner Bernsteinaugen zu widerstehen, der sie früher so oft gefangen gehalten hatte.

Lil lauschte auf seine spöttische und ja, auch stechende Antwort, obwohl sie ihn nicht ansah. Ihr Blick war auf das Tor gerichtet, in und vor dem schon mancher Ball von ihm lag. Sie wusste, dass jeder einzige das Netz getroffen hatte, jedoch dann wieder von diesem zurückgeschleudert worden war, weswegen die meisten Bälle jetzt im Fünfmeterraum lagen. Sie hatte ihn noch genau vor Augen, wie er sich bewegte mit dem Ball, wie sein Fuß scheinbar von selbst genau den richtigen Winkel traf, um den Ball mit überragender Geschwindigkeit aufs Tor zufliegen zu lassen. Sie verstand, warum er einer der begehrtesten internationalen Fußballspieler war, wirklich.
Die junge Frau wandte sich genau im richtigen Moment wieder Leon zu, den genau in dem Moment schoss er einen Ball auf sie zu. Und dank Gott, dass sie sich dafür entschieden hatte, Vans zu tragen, nicht irgendeinen anderen Schwachsinn, so Flipflops oder Pumps oder so etwas. Gott, sie wäre so am Arsch gewesen, im wahrsten Sinne des Wortes.
So konnte sie aber mal ein paar ihrer Kenntnisse unter Beweis stellen. Sie spielte vielleicht nicht so gut Fußball, wie sie ritt, und sie war mit Sicherheit auch nicht so gut, wie sie damals auf der HorizonRanch geskatet hatte. Aber sie war ganz in Ordnung dafür, dass sie eine junge Turnierreiterin war, die aber nicht direkt Ballsportlerin war oder es irgendwann mal in irgendeinem Verein versucht hatte.
Anstatt den Ball einfach nur an ihrem Schienbein apprallen zu lassen, machte sie ein paar Schritte nach vorn, nahm den Ball mit dem Oberschenkel an, legte ihn sich vor, und flankte ihn ganz gelassen ins Tor. Der Ball war jetzt nicht der Schnellste oder Härteste, aber die Flugbahn war sicher, er hob mehr als einen halben Meter vom Boden ab, und er landete nicht meterweit neben dem Netz. Das wäre auch ein wenig peinlich gewesen.

Dann, als sicher war, das der Ball traf, wandte sich Lilly wieder dem blonden, unverschämt gutaussehenden Italiener-pardon-Römer neben sich zu, dieses Mal war die Augenbraue leicht, ja fast schon spöttisch und definitiv triumphierend, erhoben und die blauen Augen am Glitzern, während ein Grinsen, das den gleichen Ausdruck hatte wie die so unauffällig-perfekt in Form gezupfte Augenbraue hatte. Und dann endlich, nach all diesen Sekunden, antwortete sie ihm. Denn sie wusste, dass er es nicht mochte, wenn man ihn warten ließ.
"Du weißt, dass ich nicht bin wie die anderen, und das schätzt du so an mir. Und ich meine es ganz ernst, Signore, auch wenn du selbst es vielleicht nicht wahrhaben möchtest. Aber wenn du meine Gesellschaft nicht willst, ich möchte den feinen Herrn ja nicht stören ..."
Warum klang es so, als würde sich Lilly über ihn lustig machen? Naja, vielleicht, weil sie es tat. Im ersten Moment klangen ihre Worte einfach so ganz normal daher gesagt, im Plauderton, wie es so schön hieß. Aber Leon, ob er es nun wollte oder nicht, kannte sie, er wusste, dass es anders war. Dass sie sich auf ganzer Breitseite genauso über ihn lustig machte, wie er sich soeben über sie lustig gemacht hatte. Es war nicht böse gemeint, ganz und gar nicht. Es war einfach nur, um ihn zu ärgern, weil sie mochte, ihn zu ärgern.

{ erste Liebe | Schuss | antwortet LEON | spöttisch }

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BeitragThema: Re: Fußballplatz   Sa Apr 06, 2013 6:35 am

» SOME PEOPLE ASK FOR THE RIGHT WAY
I WOUDLN'T EVER ASK FOR THE RIGHT GOAL «

... keep calm and - jeah what? ...

Offensichtlich war Lilly sehr in Gedanken versunken, denn sie stand einfach nur da und schien in irgendwelchen erinnerungen oder was auch immer zu schwelgen. Beinahe wäre Leon in Versuchung gekommen, sie auf ihre Anwesenheit zu prüfen und hätte sie mit dem Wasserschlauch des Rasensprngers gegossen. Aber zum Glück Lillians berappelte diese sich wieder rechtzeitig und kehrte in die Ausgangslage zurück. Gut so, er hatte schließlich auch nicht ewig Zeit.
Tatsächlich war der Blonde etwas überrascht als seine Freundin aus vergangener Zeit den Ball doch mit Haltung annahm und sich nicht davor wegduckte - gut das hatte er von Lily auch nicht erwartet - oder ihn einfach nur mit Armen und Beinen abwehrte. Stattdessen legte sie ihn sich kurz zurecht, ehe sie ihn ins Tor flankte. Das alles dauerte natürlich etwas länger, als er es gewohnt war und zu tun pflegte, aber für einen Neueinsteiger sicherlich nicht schlecht. Doch bekanntlich warf Leon ja nicht gerade mit Lob um sich, als registrierte er lediglich, dass ihr Ball schließlich doch ins Tor kullerte, ehe sie ihm eine Antwort an den Kopf warf, die er am liebsten so im Raum stehen gelassen hätte. Leonardo schüttelte nur den Kopf, ob das jetzt irgendwie ernst gemeint war oder er sich insgeheim ebenfalls über Lilly lustig machte, war daraus nicht zu erkennen. Er setzte sich wortlos in Bewegung trabte zum Tor und begann in einer Seelenruhe die Bälle in das Ballnetz, dass er sich zuvor geschnappt hatte, zu verfrachten. Irgendwie wirkte dieses Schaubild mehr als gelassen und obwohl Leon so etwas vollkommen "Normales" tat, wie Bälle einsammeln, lag darin doch immer seine immerwärende Grazie. Egal ob mit dem Bein oder letztlich doch mit der Hand irgendwie bugsierte er die Bälle einen nach dem andern doch in das Netz.

Nach einigen Minuten schließlich war der Römer fertig legte das Netz neben das Tor und ging zu Lilly zurück, die er dort vorhin einfach so hatte stehen lassen mitten auf dem Platz. Dass er kurz zuvor noch ernsthaft trainiert hatte, war ihm kaum anzusehen. Nicht eine Schweißperle stand ihm auf der Stirn und einzig und allein seine nicht mehr perfekt sitzende Frisur verriet, dass er sich zuvor sportlich betätigt hatte.
Während er so vor Lilly stand - wie immer unverschämt grinsen, musste er sich eingestehen, dass sie zuvor recht gehabt hatte. Natürlich schätzte er sie, es hingen so viele Erinnerungen an ihr und mit ihr zusammen. Doch seit der Horizon Ranch hatte sie sich nunmal verändert. Er selbst war nicht mehr der sture Junge, der keinen rechten Plan für die Zukunft hatte, sich am liebsten irgendwo in einer Party ertränken würde und das Leben verachtete. Nein, inzwischen strahlte Leon wieder mehr, er wirkte nicht mehr so kühl und abneigend gegenüber alles und jedem, er hatte einen großen Teil seiner Lebensfreude wiedergefunden und dies war ihm anzusehen. In seinen Augen funkelte nicht mehr nur das Feuer seines Temperaments, sondern auch ein beharrliches Glitzern hatte dort seinen Platz gefunden, das ebenso schelmisch wie gutmütig wirken konnte.
Auch an Lilly war die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Sie hatte Turniere bestritten und war sicherlich ganz gut erfolgreich, doch Leon interessierte sich seit langen nicht mehr für den Pferdesport, Firesky war das einzigste was ihn noch zum reiten bewegte. Das einstige Emomädchen war eine junge Frau geworden und ehrlich gesagt - sie sah nicht schlecht aus, das hatte auch der Römer gemerkt. Der Reiz, den früher ihr Emostyle ausgemacht hatte, war zwar verfolgen, doch Leon hätte leugnen müssen, hätte er gesagt, dass sie ihm nicht gefiel. Denn obwohl er Römer oder Italiener war - er stand nun mal doch nicht so extrem auf Blondinen.
"Also ich würde dann ganz gerne mal meinen grazilen Körper von diversen Körpergerüchen reinigen. Das Schowtraining ist für heute beendet Madame, aber wir können demnächst gerne mal an ihrer Entschlossenheit zur Schussvollendung arbeiten."
Damit wandte er sich ab und ging quer über den Platz in Richtung Wohnhaus.

Auf halber Strecke drehte Leon sich noch einmal um und sah Lilly auffordernd an.
"Was ist los kommst du mit rein oder willst du dir da die Füße in den Bauch stehen? Glaub mir meine Couch ist bequemer!"
Wie viele Frauen hätten ihr Leben dafür gegeben, nur um diesen Satz einmal von den Fußballer zu hören? Wohl eine ganze Reihe. Doch Leonardo zwinkerte der Dunkelhaarigen einmal kurz zu, bevor er sich wieder dem Weg zu wandte, ihr aber Zeit ließ um aufzuholen. Wobei, sie konnte ruhig ein bisschen rennen ...
Welche Absicht er genau verfolgte, als er sie aufforderte ihm zu folgen war aus seinen Worte nicht zu erchließen gewesen. Vielleicht war es doch nur das belanglose Angebot eines alten Freundes - oder?!


{Lillys Schuss | schweigt | "räumt auf" | wieder bei Lilly | geht | "Angebot" | -> ZIMMER}


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Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich erst verdienen.

Ich schieß euch auf den MOND und dannach direkt in die HÖLLE
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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Fußballplatz   So Okt 06, 2013 8:37 am


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von  international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.

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