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 Der Skaterpark

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Mr McKinley
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BeitragThema: Der Skaterpark   Mo Okt 03, 2011 4:14 am

Im Skaterpark befindet sich alles, was das Herz eines Skaters begehrt. Einige Halfpipes, Rampen, Geländer, etc.

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Mi März 07, 2012 4:40 am

<- Hengststall
"My world is not YOUR world"


Die Stallungen mit den an die Boxen anschließenden Paddocks hatten der blonde, junge Mann und die kleine Hünndin hinter sich gelassen. Leonardo war nciht scharf darauf den anderen Neuankömmlingen auf dem Hof zu begegnen, weshalb er außenherum gegangen war. Dabei war er zwar etwas vom Hofgelände abgeschwiffen, doch das störte ihn nicht, es war gut einmal von fernab diesme "Pferde"trubel zu sein. An und für sich mochte er ja Aufregung und etwas Chaos, aber in einem anderen Maße und vor allem auf eine andere Art und Weise. Mit verrückten Teenagern, die sich die Kehle aus dem Leib schrien, oder eienr ausflippenden Fanmeute konnte er mehr anfangen, als einem kleinen Haufen pferdeverrückter Menschen. Bei denen er sich selbst nciht sicher war, warum die hierher kamen. Vielleicht hätte er doch besser aufpassen sollen, als man ihm erzählte was für ein Hof das hier war. Doch das wohl recht prägende Erlebnis von der Horizon Ranch damals, als ihn sein Vater dorthin verbannt hatte, hatte wohl immer noch genügend Eindruck bei dem aufbrausenden Römer hinterlassen, um gleichgültig wegzuhören.

Gut gelaunt sprang Bella neben ihm her, lief voraus udn kam wieder zurück. Da war sie hier auch die Einzigste mit guter Laune. Leon schenkte ihr ein halbherziges Lächeln. Wenigstens die Kleine hatte seine Sorgen nicht. Manchmal wünschte er, etwas von ihrer Leichtigkeit zu haben, doch das war wohl aussichtslos. Die Tatsache, dass Lilly, mit der er damals soetwas wie eien Beziehung, - konnte man das Beziehung nennen? Nun ja, er hatte sich nicht mehr bei ihr gemeldet, nachdem sein Aufenthalt auf der HR vorüber war. Wie so oft. Zwar war er sich nicht sicher, ob sie ihm das nachtrug, doch er hatte vorhin schon gemerkt, dass sie nicht mehr unter ganz so starken Selbstzweifeln litt wie damals. Ein vorlautes Mundwerk auch ihm gegenüber hatte sie zwar schon immer gehabt und nciht selten hatten sie sich getritten oder zumindest in schier aussichtslose Diskussionen verstrickt, aber vorhin war da noch etwas gewesen, dass ihn irgendwie hatte stutzig werden lassen. Ob das unverhoffte Wiedersehen, oder einfach nur irh Anblick, mit dem er nciht recht umzugehen wusste, was ja sonst nicht seine Art war, ihn so dermaßen aus der Fassung gebrach hatte wusste e rnicht. Nur stand eines fest: Nocheinmal durfte ihm soetwas nicht passieren. Er musste die Fassung behalten. Hauptsache das blieb bei dieser einmaligen Ausnahme.

"Komm Bella!"

Der attraktive Blonde pfiff einmal kurz nach seinem Hund, als diese auch schon über die Wiese auf ihn zugeflogen kam. Vor ihnen erstreckte sich nun der Skaterpark und ohne noch weiter groß zu überlegen, ode rnichtsnutzigen Gedanken nachzuhängen schnappte Leon sich ein Skateboard, schwang sich darauf und bestritt die Halfpipe.
Stillsitzen konnte er nie. Schon diese ewige Herumlaufen hatte ihn nervös gemacht. Er brauchte einfach seine Freiheit. Und es war für alle hier zu hoffen, dass man ihm diese auch ließ.


{läuft um den Hof herum | in Gedanken | Skaterpark}

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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Fr März 30, 2012 9:44 am

cf.: Lillians Zimmer

Warum landete sie eigentlich immer wieder bei ihm?
Das war das, was Lillian dachte, als sie aus ihren Gedanken schreckte, als sie eine Bewegung wahrnahm. Vorher war sie einfach nur über das Gelände gelaufen, ohne weiter zu beachten, was sie sah. Ihre Gedanken waren hier und dort gewesen. Bei ihrer Ausbildung. Bei ihren Freunden. Bei ihrem Hengst. Bei Leon. Wofür sie sich jedes Mal wieder gescholten hatte, sobald auch nur ein Wort in ihrem Kopf auftauchte, dass sie an ihn erinnerte. Und jetzt stand sie vor ihm. In einem Skaterpark. Dort, wo sie ihn zum ersten Mal geküsst hatte. Das hieß, es war nicth hier gewesen, aber zumindest in einem Skaterpark. In dem der HorizonRanch. An dem Ort, wo alles begonnen hatte. Und jetzt standen sie wieder bei den Rampen und Pipes. Nur hatten sie jetzt keine Boards bei (Lil selbst hatte seit einigen Jahren schon keines mehr. Ihr war einfach die Lust daran vergangen). Sie waren älter geworden, beide. Reifer, erfahrener. Aber es waren immer noch Lilly und Leon, deren Blicke sich jetzt trafen. Sie waren dieselben, wenn auch komplett anders.
Die schöne Dunkelhaarige blieb stehen, zögerte. Sie könnte sich umdrehen, könnte gehen. Sie könnte einfach ... aber das wirkte feige. Und feige war sie nun wirklich nicht. Aber was sonst sollte sie tun? Sie wollte nicht zu ihm gehen, zu dem Mann, den sie auch nach all der Zeit noch immer nicht vergessen hatte. Doch warum? Sie war sie selbst, selbstbewusst, stark. Er konnte ihr nichts anhaben. er hatte ihr nie was anhaben können. Also brauchte sie sich nicht vor ihm zu fürchten. "Sei einfach du selbst, Lil.", sagte sie sich, tief durchatmend. "Zeig ihm, wer du bist. Stampf ihn in den Boden. Du kannst das." Mit diesen Gedanken fuhr sie sich noch mal durch die losen Strähnen ihres Dutts, straffte die Schultern und setzte ein leichtes Lächeln auf, bevor sie zu der Halfpipe trat, auf der Leon seine Tricks vollführte. In all der Zeit war er nur besser geworden, stellte sie fest.
Als Leon eine kleine Pause einlegte, ergriff sie einfach mal das Wort. "Elegant, elegant. Ich hätte nicht gedacht, dass du das noch kannst.", stellte sie fest. Und das war nicht mal gelogen, sondern die reine Wahrheit. Wer erwartete schon von einem Mann Mitte zwanzig, dass er boardete wie ein Jugendlicher? Naja, mal abgesehen von denen, die in dieser Szene ihr Geld machte. Aber Leon? Er war Fußballer, er war ein Profi. Sie hatte in ihrer Zeit als Reiterin kaum Zeit für etwas anderes als ihre Arbeit mit den Pferden gefunden. Wie schaffte Leon es also, Zeit fürs Skaten zu finden?

{ bei Leon | Gedanken ; zögert ; geht zu ihm ; beobachtet ; Kommentar }

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Mo Apr 02, 2012 3:53 am

"The game can begin"
Träge lag Bella im Gras. Sie bemerkte die Ankunft einer weiteren Person als erste, obwohl Leon sonst kaum etwas entging. Missmutig öffnete sie ein Auge und linste die junge Frau, die in ihr Sichtfeld getreten war, daraus an. Es war beinahe, als würde die schokoladenfarbene Fähe die Dunkelhaarige ebenso mustern, wie es ihr Herr zuvor im Stall getan hatte und doch hatte Bellas Art etwas viel weniger bedrückendes, als die Weise, wie Leon sie angesehen hatte. Der bemerkte Lilly noch immer nicht. Scheinbar hatte er alles um sich herum vergessen. Es war schon eine Weile her, seitdem er das letzte Mal geskatet war und so musste er sich mehr denn je konzentrieren um sich nicht beim nächsten waghalsigen Sprung auf die Fresse zu legen. Es war eigentlich mal wieder typisch für ihn. Je riskanter umso besser. Er hatte schon immer das Risiko geliebt. Oftmals zum Ärgernis seiner Eltern, Lehrer und Trainer.
Als er dem Board seinen Schwung nahm und langsamer wurde, erhob Lilly ihre Stimme und sprach ihn unvermittelt an. Erst jetzt merkte er, dass er Gesellschaft hatte, die nicht nur aus seinem Hund bestand und sein bernsteinfarbener Blick wirbelte zu ihr herum. Jedoch legte sich die eingetretene Verschlossenheit wieder und ein überhebliches Grinsen schlich sich wieder auf seine Züge zurück, als sie ihre Worte, die sie wohl ernst meinte, doch in eienr angehenden Stichelei formulierte. Irgendwie hatte es ihm ja gefehlt, jemanden, der es wert war, oder ihm gewachsen, um sich solcherlei Wortgefechten zu stellen. Lilly hatte ihn schon immer zurechtstutzen können, wenn es nicht selten in Streit geendet hatte.

Leon schwang sich wieder auf das Board und kam -elegant- vor Lilly zum Stehen. Die Belustigung blitzte noch immer in seinen Augen, als er so nah vor ihr stand und ihr einfach nur in die azurblauen Augen sah, ohne einen Laut von sich zugeben, was ihm sonst ja immer recht schwer gefallen war.

"So? Nun, dann muss ich dir sagen du unterschätzt mich. Wie du siehst bin ich durchaus noch in der Lage dazu, hättest du mir das nicht zugetraut? Und wie steht es mit dir, mein Herz?"

Amüsiert blitzten die Bernsteinaugen Lillian weiterhin an, und schienen ihren Blick festhalten zu wollen. Wenn Leon sich noch an die Szene erinnerte, die sich vor gut 5 Jahren in einem anderen Skaterpark zugetragen hatte, so erwähnte er dies mit keinem Wort. Doch in seinen Augen lag dieses Wissende, Provokative, ebenso wie , wohl ernstgemeinte Freundlichkeit. tatsächlich sah es so aus, als wäre er nicht darauf aus, sich mit Lilly jetzt ein Gefecht zu liefern, bei dem er sie scheitern sehen wollte. Viel eher lag da auch soetwas wie Neugierde in ihm. Nicht nur er hatte sich in der Zeit nach der Horizon Ranch verändert, auch sie hatte das.
Die Muskeln unter seinem engen Shirt bewegten sich deutlich, als er sich wieder aufrichtete, war er doch zuvor auf das senkrechtgestellte Skateboard gelehnt gewesen. Für einen Fußballer hatte er definitiv einen recht durchtrainierten Oberkörper, wenn schon der Stoff, des Shirts, dessen Ärmel er bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt hatte, verlauten ließen, was sich darunter verbarg. Sein manchmal etwas ausgefallener Geschmack für Mode und vor allem für Markenklamotten, hatte sich im Laufe der Jahre allerdings nicht verändert, oder gar beruhigt. Noch immer trug er die kleinen, viereckigen Ohrringe, die bei geeigneter Sonneneinstahlung ebenso zu funkeln vermochten, wie seine Augen, auch die Cargohose und das ledernde Armband um sein Handgelenk, bestärkten dies nur, ebenso wie die Ringe an seinen Fingern.
Doch nun wartete er auf Lillys Antwort.
Und wenn er ehrlich war, wusste er wohl selbst nicht, wann sie sich das Letzte mal so vollkommen ohne giftige Bemerkungen gegenüber gestanden hatten.

{Bella | skatet | bemerkt Lilly | fährt zu ihr | spricht}

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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Fr Apr 06, 2012 10:15 am

I want I want I want - but that's crazy
I want I want I want - but that's not me
I want I want I want - to be loved by you

I want - One Direction
Die Augen des Mannes, der vor Lil stand, glitzerten amüsiert. Noch nie hatte sie das gesehen, so ganz ohne ein drohendes sarkastisches Funkeln darin. Leon schien ihr fast gutmütig, so, wie er jetzt aussah. Und so überraschend ... aufrichtig. Sie hatte ihn einst kennengelernt als aufmüpfigen Jungen, der eine große Klappe und chronische schlechte Laune hatte. Seine Zunge war schärfer gewesen als die ihre, seine Worte sarkastischer. Natürlich loderten die Bernsteine seiner Seelenfenster noch immer vor Herausforderung, doch jetzt war es weniger etwas Negatives. Dann wurde Lillian klar, was sie da dachte. Sie zwang sich, auf andere Gedanken zu kommen - sie sollte ihn nicht immer mit dem Bild, welches sie im Herzen trug, vergleichen. Das würde ihr nur wieder schlechte Laune machen. Und die hatte sich gerade ein wenig verflüchtigt. Also ignorierte die junge Frau auch das "mein Herz" am Ende seiner Worte. Sonst wäre noch weiß Gott was mit ihrem - ok, ihr Puls war beschleunigt. Dennoch ging sie nicht darauf ein, sondern überlegte stattdessen, was sie darauf sagen sollte - sie hatte Ewigkeiten nicht mehr auf einem Skateboard gestanden, mehrere Monate, um genau zu sein. War sie da noch geschickt genug für, um ein paar Tricks hinzubekommen. Ihr fielen die Worte eines alten Freundes wieder ein: "Skaten ist wie Fahrradfahren - kannst du's einmal, kannst du's immer. Zumindest die Grundlagen." Also würde das ja wohl das kleinste Problem darstellen.
"Ich weiß nicht, hab's lang nicht mehr probiert.", erklärte Lil im Plauderton. "Aber wenn du mich lässt, würde ich es noch mal ausprobieren." Jedem Skater war sein Board heilig. Aus diesem Grund fragte die Dunkelhaarige nur vorsichtig, ob sie mal sein Board benutzen dürfte. Ihr Eigenes hatte sie schon vor zwei oder drei Jahren verkauft, weil sie einfach keine Verwendung mehr dafür gehabt hatte. Natürlich war sie danach noch das eine oder andere Mal gefahren, aber immer auf geborgten Boards, die nur halb so gut zu fahren gewesen waren wie ihr eigenes (oder es war ihr nur so vorgekommen, weil sie lang nicht mehr gefahren war). Ob Leon ihr das Board für einige Tricks überlassen würde? Sie konnten sich ja jetzt gerade unterhalten wie zivilisierte Menschen, also würde das doch bestimmt auch kein größeres Hindernis darstellen. Und eins stand fest - sie würde es sich nicht nehmen lassen, ihr Können unter Kontrolle zu stellen. Sie war noch immer Lillian Adams. Und sie würde Leon schon zeigen, was das bedeutete.

Dann richtete der Blonde sich auf, und zum ersten Mal fiel Lil wirklich auf, wie sehr er sich verändert hatte. Er war noch mal etwas gewachsen, sein ganzer Körper schien größer geworden zu sein, mal abgesehen von seinen Hüften, die schmaler denn je schienen. Seine Schultern waren breit und sehnig, jedoch nicht so muskelprotzig, sein Oberkörper verdammt gut durchtrainiert, sodass es schien, als seien die Bauchmuskeln, die sich von seinem engen Shirt abhoben, aus Stein gemeißelt worden. Er trug noch immer seine Haare verwegen gestylt, er trug noch immer Modeschmuck und Ohrringe. Und trotzdem war er ein ganz anderer. In seinen Zügen lag jetzt eine erwachsene, gutaussehende, männliche Schärfe, und sein ganzes Aussehen entwickelte einen dunklen Charme. Wäre es nicht Leonardo Fabbri, der dort vor ihr stand, hätte sie sich fast glatt wieder verguckt. Aber es war nun einmal der, der ihr Herz gebrochen hatte vor all der Zeit. Und noch wusste sie nicht, wer er war, wie er sich verändert hatte. Und bis sie das wusste, war sie nicht bereit, sich ihm ein weiteres Mal hinzugeben.

{ Leon | denkt xxx fragt xxx bemerkt }

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Mo Apr 09, 2012 3:39 am

"Quite cute"
Gewundert hätte es ihn sichtlich mehr, wäre sie auf seine Bemerkung am Ende seiner Worte eingegangen. Dies trug nur noch zu seiner Amüsanz bei. Lilly war ja schon immer etwas verkorkst gewesen, aber irgendwie war es jetzt auf ine ganz und gar liebenswerte Art udn Weise. Prüfend sah er sie, ob da in ihren blauen Augen nicht doch etwas stand, woraus er um ihr seelisches Heil lesen konnte, aber es blieb ihm verwehrt. Nun, er wollte sie auch nciht die ganze Zeit anstarren, oder so durchdringend mustern, was den meisten immer Angst einjagte, denn kaum jemand hielt seinem Blick länger als dreißig Sekunden stand.
Auch ihr Plauderton unterschlug ihm jegliche Möglichkeit etwas aus ihren Worten zu lesen. Leon hatte eine gute Menschenkenntnis,auch, wenn er die nicht oft zeigte. Er wusste eher wie es um den Gefühlsstand anderer war, bevor es Ärzte diagnostizieren konnten. Doch Lilly war ihm ja schon immer ein kleines Geheimnis geblieben, dass er nie hatte ganz aufdecken können. Irgendwie war es auf eine merkwürdige Art auch schon wieder absurd. Sie hatten sich fat vier Jahre lang nicht gesehen und standen jetzt hier in einem Skaterpark, wie vor vier Jahren auf der HR und unterhieltn sich. Damals waren sie auch Skateboard gefahren udn unmittelbar dannach hatte Lilly ihn ... - Moment!
Leon machte einen kaum merklichen Schritt rückwärts und beinahe automatisch hob sich sein Kopf etwas, was ihm die alte arrogannte Haltung wieder verlieh.

"Moment mal. Warst du das, die mich vor einigen Jahren in genau so einem Skaterpark überrumpelt hat, als wäre ich ihr Gott und sie könnte sich nur in mich verflüchtigen? Ich bin schwer beeindruckt, dass du dir davon so rein gar nichts anmerken lässt, die meiste anderen Frauen dieses Planeten, hätten vermutlich entweder auf der Hinterachse kehrt gemacht, oder wären im Erdboden versunken, weil sie mir nach meienr Reaktion, die soweit ich mich erinnere, -ich hab mir in dieser Zeit wohl doch zu viele Hirnzellen weggesoffen, aber was soll man machen, wenn das Leben einem nur einen Strich nach dem anderen durch die Rechnung macht,-nicht gerade positiv ausfiel. "


Er hatte sie unterbrochen und vernahm erst jetzt, dass sie ihn um sein Board fragte. Seine Worte waren beinahe wie ein Überraschungsangriff gewesen. Er wusste nicht, was sie darauf sagen würde udn ob es ihr doch noch peinlich war, bei Lilly konnte ihn kaum etwas schocken. Jedoch zeigte das amüsierte Funkeln in seinen Augen, dass er sich weder über sie lustig machte, noch sie dafür zur Rede stellen wollte. Vielmehr war es soetwas wie eine kleine Stichelei, die sie sich doch so oft geliefert hatten.
Nachdenklich musterte er sie. Tja, das Board überließ er nicht gerne anderen. Es war ihm fast so heilig, wie das runde Leder, aber vermutlich war es notwendig, dass er es ihr gab, damit sie sich unter Beweis stellen konnte. Zumal ihm ihre Gesellschft im Moment lieber war, als die bedrückende Einsamkeit die ihn überfiel, sobald er hier alleine war. Bella war da auch keien große Hilfe. Sie war nicht mehr die Jüngste und ihr Mittagsschläfchen war ihre neue Lieblingsbeschäftigung und zog sich manchmal bis in die frühen Abendstunden.

"Na gut. Weil du's bist!"

Er nahm das Board in die Hand und machte noch die letzten Schritte auf sie zu, um es ihr in die Hand zu drücken. Unwillkürlich berührten sich dabei ihre Hände, doch Leon schien es entweder nicht zu bemerken, oder ließ sich einfach nichts anmerken.
"Enttäusch mich nicht!"
Seine Stimme war gesenkt bei diesen Worten und eigentlich waren sie sich viel zu nahe. Der sanfte Geruch ihre Parfums legte sich sacht um seine Nase, doch genauso rasch wandte der Fußballer sich wieder ab und ging zum Geländer, mit Schwung setzte er sich darauf, ohne, dass sich die Eisenstreben auch nur annähernd unter seinem Gewicht bwegten. Auffordernd nickte er der Dunkelhaarigen zu. Früher hätte in dem Blick vermutlich etwas gelegen, dass auf ihr Scheitern wartete, jetzt lag darin etwas, dass Mut zusprach. Was hatte ihn so ändern können?

{Lilly | denk an Kuss auf der HR | amüsiert | spricht | geht zu ihr | entfernt sich | wartet ab}

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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Mo Apr 09, 2012 8:03 am

Lillian lauschte auf Leons Worte. Sie sprudelten nur so aus ihm heraus, wie es früher bei ihr gewesen war. Und dann lachte sie. Sie wusste nicht, warum, aber sie lachte. Richtig heftig. Sie hielt sich den Bauch und kriegte sich kaum ein, sodass ihr fast die Tränen aus den Augen liefen. Nur fast. Als sie sich wieder einkriegte, hatte er schon gesagt, dass sie sein Skateboard benutzen dürfte. Allerdings hatte sie jetzt erstmal Bauchschmerzen und musste sich wieder unter Kontrolle kriegen. Denn als sie ihm in das Gesicht sah, hätte sie fast wieder angefangen. Es dauerte noch einige Zeit, bis sie nicht mehr japste, sondern wieder reden konnte. Sie fühlte sich wieder wie ein Mädchen - und vor allem fühlte sie sich gut. Es tat ihr immer gut, ordentlich zu lachen, und jetzt hatte dieser kleine Lachanfall auch ihre letzte schlechte Laune vertrieben.

"Ja, Leon genau die bin ich. Genau die. Und warum sollte es mir peinlich sein? Ich war nur ein dummes, dummes Mädchen. Ich schaue nicht gern in die Zeit zurück. Von dem gesehen soll's mir egal sein. Tu einfach so, als wär das nie passiert, und alles ist gut." Womit Lilly Leon glatt angelogen hatte. Aber damit hatte sie kein Problem. Denn eine wirkliche Lüge war es nicht gewesen: sie sah wirklich nicht gern zurück. Die Tatsache, dass sie es nur einfach immer wieder tat, unbewusst, musste er ja nicht wissen. Sie grinste ihn fröhlich an und nahm das Skateboard entgegen. Schon, als sie es in die Hand nahm, fühlte sie, dass es kein schlechtes Ding war. Es hatte Klasse. Und es war gut 'im Training', die Gelenke waren locker und biegsam. Es war gottverdammte Weltklasse. "Werd ich nicht."
Sie lächelte ihn noch mal auf ihre typische Art an, dann ließ sie das Skateboard sanft auf den Boden gleiten. Stellte sich darauf, wippte hin und zurück, um ein Gefühl für die Reaktion zu kriegen. Und fuhr los. Ihre Muskeln waren angespannt, obwohl man es ihr nicht ansah. sie holte sich den Schwung, den sie brauchte, um die Halfpipe zu erklimmen, direkt aus ihr, fuhr einige Male nur hin und her. Und dann legte sie los. Ein einfacher Sprung zuerst, wieder zwei mal hin und her. Sie sprang, ließ das Skateboard fliegen, ungelenkt von ihren Füßen. Landete sicher. Ein anderer Sprung, zwei, drei. Und jeder besser als der vorherige. Bis zu dem Moment, wo sie sogar einen kleinen Salto wagte. Man sah nicht, dass Lil ziemlich lange nicht gefahren war. Sie hatte früher zwar noch 'gefährlichere' Sachen gewagt, als sie noch regelmäßig gefahren war. Aber auch das zeigte, wie gut sie wirklich war.

Schließlich verließ Lil die Pipe und gesellte sich wieder zu Leon. Das Grinsen auf ihrem Gesicht war herausfordernd, frech, jugendlich. Sie ließ das Skateboard hochschnappen, nur Millimeter von seinen Beinen entfernt. Hielt es fest und schob es zu ihm rüber. "Und, hab ich zu viel versprochen?", fragte sie, herausfordernd. Auf einmal kam es ihr vor, als seien sie gar nicht so lange "getrennt" gewesen, sondern als wäre es erst gestern gewesen, dass sie zusammen auf der HorizonRanch gelebt hatten. Sie fühlte sich gut, richtig gut. Gelöst, frei. Und sie genoss es, sich mit Leon mal wieder verbal auseinander zu setzen. Das war ihrer Meinung das, was früher schon ihre 'Beziehung' ausgemacht hatte. Und das hatte sie auch am Meisten vermisst.

{ Leon | Lachanfall xxx Antwort xxx skatet xxx gute Laune }

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Di Apr 10, 2012 2:08 am

"Ich bin dabei
Wir sind dabei uns zu verlieren"

Musste er das jetzt verstehen, oder ihre Reaktion deuten können? Leon hoffte, Nein, denn Lillys überraschender Lachanfall brachte ihn dann doch etwas aus dem Konzept. Die Verwirrung ließ sich nicht sofort wieder aus seinem Blick vertreiben und auch ein teil von Misstrauen mischte sich darunter. So wie es frühe rimme rgewesen war. Die pure Abneigung und das bodenlose Misstrauen. Auch wenn hier jetzt Abneigung keinerlei Rolle spielte, so war doch das andere ein überwiegender Teil. Kopfschüttelnd sagte er darauf einfach nichts mehr. Mit Dingen, die er nicht begreifen konnte, wollte er vorerst auch nichts zu tun haben.
Augenblicklich nahm Lilly ihm das Skateboard ab und fuhr sich auch schon warm. Leise seuftzte der Italiener auf, das konnte ja noch heiter werden und wenn die "erholungsphase" hier vorbei war, würde er froh sein, sich mal wieder richtig auslasten zu können. Ihm fehlte schon jetzt das tägliche Training und die abendlichen Spiele mit Niveu, denn Leonardo war sich sicher, dass er dies hier nicht in dieser Form, wie er es kannte, hasste und liebte zugleich, erhalten würde. Mit den düsteren Gedanken an das Spiel seienr Kollegen heute zog er das iPhone aus der Hosentasche.
Ab und an sah er auf, um Lilly zu beobachten wie sie ihre Stunts machte und ja, er musste zugeben, dass sie sich nicht sehr viel verschlechtert hatte, im Gegenzug zu der damaligen Zeit. Dafür, dass sie jahrelang nicht geskatet war, war da shier eine gute Leistung. Aber Leon war niemand, der mit Lob um sich warf, denn er selbst wusste wie hart und gnadenlos der Sport sein konnte.
Dementsprechend abwesend war auch seine Antwort, als Lilly wiede rzu ihm kam und sichtlich von sich selbst begeistert ihn nach seienr Meinung fragte.

"Nein - nein, nicht direkt..."

Immerhin hatte man in diesem "Kaff", (Crescent City war eine beschauliche Stadt mit Einkaufsmeile, wenn auch nicht von der größe wie San Francisco es vermochte, aber gewiss kein Kaff!) Empfang. Im Internet sah er auf den Spielstand. 1:0 Rückstand!

"Können die denn gar nichts alleine? Sogar mit 40 würde ich die Kugel gegen die Schlappschwänze noch in den Kasten kriegen! Wie dämlich muss man sein? zu blöd zum spielen?"


Seine Worte waren leise, nur ein raunendes Knurren, aber sie zeugten davon, dass er nicht sonderlich erbaut von der Leistung seienr Kameraden war. Eigentlich waren sie im Team, alle gut befreundet, nur den Teamkapitän, dem es sicherlich nur recht war, dass er fort war, und ein, zwei andere Spieler konnte Leon nicht gut leiden. Und das war schon ein Rekord, für seine sorgsame Auswahl der vertrauenswürdigen Personen.
Dass seine Gedanken nicht mehr beim Skaten waren, sondern wohl bei "wichtigeren" Dingen war schier offensichtlich, denn er würdigte die Halfpipe keines weiteren Blickes.

Was Lilly und Leon wohl vergessen hatten in ihrem Gespräch, war, dass sie beobachtet wurden. Zumindest gelgentlich. Bella lag noch immer im Gras und öffnete ab udn an ein Auge um zu den beiden jungen Menschen hinüberzusehen. Als sie sah, dass die beiden sich entfernt hatten, rekelte sie sich, ehe sie aufstand und beschwingt zu ihnen hinüber gallopierte. Mit schiefgelegten Kopf beäugte die Hündin ihren Herrn, sah dann zu Lilly, als wolle sie sich für dessen Fehlverhalten entschuldigen und ihr bedeuten, dass "die Frauen doch zusammenhalten müssten", und sprang entschlossen mit etwas Anlauf auf Leons Schoß. Ihre Landefläche war nicht sehr groß, da er seine Unterarme auf die Oberschenkel gestützt hatte und das Handy in der Hand hielt. Genervt seuftzte er auf udn sah Bella strafend an, als diese versuchte irh Gleichgewicht auf dieser wackeligen Angelgenheit zu finden. Zufrieden sah sie ihn an, als wolle sie ihm bedeuten seine Aufmerksamkeit gefälligst mal wieder seiner menschlichen Gesellschaft zuzuwenden. Dies handelte ihr jedoch nur weitere strafende Blicke ein, aber wie ein aufmüpfiger Teenager sah die schokofarbene Hündin ihr Herrchen an.

"Boah Bella du nervst. Du mit deinen verfluchten, ich-schließ-mich-mit-deiner-neuen-Bekanntschaft-zusammen-Komplexe. Außerdem kennst du Lilly doch schon udn ich hab jetzt wichtigeres zu tun, als mich deine ersten Krisen des fortgeschrittenen Alter szu kümmern."

Es war eigentlich ein amüsantes Schauspiel. Bella war ein hudn mit starker Persönlichkeit und auch irgendwie viel Menschlichem. Da Leon aber noch imme rkeien Anstalten machte, dass Handy wegzustecken, rutschte sie bäuchlinks langsam vorwärts auf seinem Schoß, bis sie seine Hände erreicht hatte, sah ihn noch einmal kurz flüchtig an, ehe sie langsam das Maul öffnete und vorsichtig ihre spitzen, kleinen, weißen Zähne in der gebräunten Haut des jungen Mannes versenkte. Dass diesem das ganz und gar nicht gefiel, war wohl klar. Mit eienr einzigen Bewegung fegte er Bella von seinen Beinen herunter und sein Blick sprach Bände, dass er ihr am liebsten den Hintern versohlt hätte. Doch es zeigte Wirkung, denn um sie vom Schoß zu schmeißen, musste er das Handy weglegen. Mit eingeklemmten Schwanz verkroch sich Bella hinter Lilly.

"Du bist so eine Nervensäge weißt du das? Kannst dich wirklich mit Lilly zusammentun!"

Dumm, dass Lilly anwesend war. Das bemerkte auch Leon zu spät, denn da waren die Worte schon aus ihm raus. er hob den bernsteinfarbenen Blick von Bella zu der dunkelhaarigen Frau hoch und sah sie nicht direkt entschuldigend an, aber zumindest so, als wäre dass nicht vollkommen ernst gemeint. Wobei ihn Lilly früher auch schon oft genug genervt hatte. Wenn auch manchmal im positiven Sinne.

{Lilly | schaut auf Spielstand | abwesend mit den gedanken | spricht | Bellas Auftritt (xD)}

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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Do Apr 12, 2012 8:20 am

Lillian beobachtete Leonardo unverwandt, während er einfach nur sein Handydisplay anstarrte. Es war komisch, seinen Namen ganz zu denken ... Leonardo. Das klang so - so überhaupt nicht nach ihm. Sie hätte ja die Stirn gerunzelt, aber dann wären ihre Gedanken zu auffällig gewesen. So ging einfach gar keine Regung durch die Schwarzhaarige, während sie sein Gesicht studierte. Früher hatte er sein Haar länger getragen, da waren seine Augen irgendwie besser zur Geltung gekommen. Dieser intensive Bernsteinton ... Jahrelang hatte sie ihn nicht aus ihren Gedanken bekommen. Vielleicht sogar nie. Aber das war jetzt vorbei. Jetzt schien es ihr, als seien sie Freunde. Einfach nur Freunde. Und irgendwie fühlte es sich an, als sei eine gewaltige Last von ihren Schultern genommen worden. Und es fühlte sich gut an. Richtig.
Dann beobachtete sie das Schauspiel von Bella. Dieser kleine schokofarbene Chihuahua war absolute spitzenklasse. Zuerst breitete sich nur ein Grinsen auf ihrem Gesicht aus, allerdings war es um den letzten Rest ihrer Selbstbeherrschung geschehen, als sie beobachtete, wie Leon austickte und Bella damit durchaus ihren Willen bekam - die Kleine war unschlagbar. Sie lachte, wenn auch nicht ganz so heftig wie noch vor einigen Minuten, vor allem, als Leon sie als Nervensäge bezeichnete. Das hatte er früher oft getan. Und vermutlich hatte sie sich noch nicht wirklich wieder gebessert.

"Weißt du, mir kommt es so vor, als hättet ihr Beide euch überhaupt nicht verändert.", stellte Lil grinsend fest. "Du bist immer noch genau der gleiche arrogante Mistkerl wie früher, wo wir gerade bei allgemeinen Beleidigungen sind." Allerdings straften ihre leuchtend blauen Augen und ihr belustigtes Grinsen ihre eigentlich harten Worte Lügen. Er mochte vielleicht ein wenig arrogant sein, und auf jeden Fall ein Mistkerl - aber auf eine Weise, die sie nicht zwingend als liebenswert bezeichnen wollte, obwohl es eigentlich genau das war. Sie lachte leise in sich hinein, belustigt von der Vorstellung, ihn liebenswürdig zu nennen. Denn das war er ja nun wirklich nicht, wie sie fand. Er war ganz nett, vor allem heute, jetzt und hier. Aber mehr auch nicht.
Immer noch guter Dinge nahm Lilly Bella hoch, die sich hinter ihr versteckt hatte, als Leon ausrastete. Sie knuddelte die Hündin ein kleines bisschen, dann flüsterte sie in ihr Ohr: "Und du bist immer noch genauso süß wie früher. Dich hab ich fast mehr vermisst als dein Herrchen!" Es war so leise, dass nur Bella es hören konnte. Und Lil war sich sicher, dass die kluge Hündin sie verstehen würde. Denn obwohl ihr Verhalten meist einfach nur ulkig war, steckte dahinter auch eine riesige Intelligenz und Menschenkenntnis. Sie hatte den Chihuahua von Anfang an ins Herz geschlossen gehabt, daran hatte sich nichts geändert. An ihren Gefühlen Leon gegenüber allerdings schon.

{ Leon | Beobachtung xxx Antwort xxx Hochnahme von Bella }

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Fr Apr 13, 2012 4:55 am

"But I couldn't stay away
I couldn't fight it"

Besser hätte der erste Tag ja nicht laufen können. Sein Pferd rebellierte gegen ihn und den Rest der Welt, Bella verbündete sich mit allem und jedem, nur nciht mit ihm und er selbst wurde langsam zur tickenden Zeitbombe, wie Chris es immer so passend nannte. Aber war er das nicht immer?
Er musste die Augen zusammenkneifen, denn die Sonne stand genau in Lillys Rücken und schien sie jetzt erstrahlen zu lassen. Die Bäume um den Skaterpark herum, warfen lange Schatten und vollführten ein beinahe magisches Schauspiel auf ihren Haaren. Normalerweise sah er wohl auf andere Werte, doch in diesem Augenblick, schien die arrogante Machofassade in dem Römer durchbrochen zu sein, denn er sah Lilly einfach nur an. Wie begannt von dem Schauspiel, dass sich ihm darbot. Es war eigentlich etwas alltägliches, etwas, dass man dauernd beobachten konnte, wenn man im passenden Winkel stand, aber in den letzten Jahren hatte sich sien Leben so verändert, dass er soetwas all die Zeit kaum wahrgenommen hatte. Nicht, dass er es bedauert hatte, nein, Leon hatte es willkommen geheißen, schließlich wr die Karriere als Fußballer das gewesen, was er wollte und er hatte es letztendlich geschafft. Von Rom nach San Francisco, ein Sprung den kaum eienr vor ihm gemacht hatte, raus aus den europäischen Ligen, rein in die amerikanischen, wo Fußball noch recht wenig ansehen hatte. Zurückgegangen war er wohl nur wegen seiner Freunde und seiner Mutter und Flo. Das Verhältnis zu seinem Vater hatte sich zwar mittlerweile verbessert, doch die Schandtaten, die dieser an ihm begangen hatten glühten noch immer wie frische Wunden in Leons Seele.

Unwillkürlich musste er bei Lillys Worten grinsen. Ja, das geschickte Kontern hatte sie nicht verlernt. Welch ein Glück. So wusste er, mit wem er diskutieren konnte, ohne dass er wusste, wie es ausgehen würde, wer die Oberhand behielt. Er sprang leichtfüßig von dem Geländer und trat auf Lilly zu, die Bella hochgenommen hatte und ihr etwas zuflüsterte. Leon schüttelte den Kopf, als er das sah, die Worte jedoch nicht verstand, da sie zu leise waren. Vermutlich beabsichtigt leise. Strafend sah er kurz Lilly an, doch das verflog schnell. Er nahm das Board hoch, das im Gras lag, da Lilly ja jetzt Bella auf dem Arm hatte udn wandte sich ihr dann zu.

"Gut, ich ergebe mich. Da ihr ja jetzt wohl euren geheimen Frauenschwur besiegelt habt, habe ich wohl keien Chance mehr."


Wir zur Bekräftigung bellte Bella. Selbstverständlich hatte sie Lillys Worte mit gespitzten Ohren vernommen und sich geschüttelt, als würde sie sich lustig machen und ihr vollkommen zustimmen. Natürlich mochte sie Leon, er war ihr Herr und daran würde sich nie etwas ändern, doch es schien, als würden diese Neckereien rein aus dieser Liebe entspringen.

"Und nun? Leistest du uns noch etwas Gesellschaft? Oder geht ihr zwei jetzt gemeinsame Wege und ich kann zusehen, wie ich ohne Hund auskomme?
Jedenfalls würd ich mal den Aufenthaltsort wechseln, es sei denn du wolltest noch ne Runde drehen."


Fragend sah er sie kurz an, doch er ahnte eigentlich, dass das Skaten beendet war.
Die schkofarbene Hündin sah die schwarzhaarige, hübsche junge Frau an und forderte sie mit dem anstupsen ihrer Nase auf, mitzukommen.
Villeicht hatte ja Bella einen geheimen Plan ....

{Lilly | fasziniert | "kapituliert" | spricht | Bella}

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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Sa Apr 14, 2012 9:47 am

Lilly musste wie von selbst grinsen, als er auch grinste. Wie lange hatte sie das nicht mehr gesehen? Eine Ewigkeit. Dennoch erkannte sie, dass es ein ehrliches Grinsen war, kein aufgesetztes Machogrinsen, das ein wenig einer Maske glich. Er meinte, sie und Bella hatten sich verbündet. Hatten sie? Anscheinend schon, zumindet fand die kleine Hündin in ihren Armen das. Lil blickte fast schon verzückt auf das kleine braune Bündel in ihren Armen hinab und kraulte sie zustimmend. Dann wollte Leon allen Ernstes wissen, ob sie ihm noch weiter "Gesellschaft leistete". Das war wohl eine der Charakterzüge, die sie an ihm noch nicht kannte. Der Leonardo Fabbri, den sie mal hatte kennenlernen dürfen, war ein Einzelgänger gewesen, obwohl er das nicht hatte zugeben wollen. Er war lieber allein mit seiner Zigarette gewesen, anstatt mit wirklichen Freunden abzuhängen. Naja, mal abgesehen von seiner Jungsclique - wie hießen sie noch gleich? Chris war auf jeden Fall dabei gewesen. Aber die anderen Beiden? Keine Ahnung, sie erinnerte sich nicht mehr daran. Jedenfalls hatte "ihr" Leon nicht danach gefragt, ob man ihn begleitete. Deswegen freute sich Lil auch irgendwie.

"Also, so toll die Süße auch ist, sie ist dein Hund, ich hab nicht vor, sie mitzunehmen." Mit diesen Worten setzte sie Bella auf den Boden ab. "Und ich leiste dir doch gern noch etwas Gesellschaft - wo du doch so nett fragst." Irgendwas an ihrem Ton stimmte nicht so ganz. Ach ja - der Sarkasmus, der in dem Wort "nett" steckte. "Nett ist er kleine Bruder von Scheiße. Ob er sich daran noch erinnert?", überlegte Lillian sich, während sie so vor sich hin schmunzelte. Dann jedoch entschied sie, es bei dieser kleinen Stichelei zu belassen und ihm keine Gelegenheit zu geben, zurückzuschießen. "Also, wo geht's hin? Wir könnten uns die Umgebung mal etwas ansehen. Oder den Hof."

{ LEON | Gedanken xxx Antwort }

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Leonardo Fabbri
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   So Apr 15, 2012 5:29 am

"You come with me
But I hope I needn't come with you"

Leonardo lief einfach mal voraus, hielt irgendwann auf dem Weg an, um ihn rückwärts fortzusetzen, und Lilly ins Gesicht zu sehen, wenn sie mit ihm sprach. Irgendwie überkam ihn heute die Freundlich- und Höflichkeit. Bella rannte augenblicklich auf ihn zu, als Lilly sie wieder abgesetzt hatte. Fröhlich bellend sprang sie um ihn herum, kurz drehte er sich, schoß einen der Steine nach vorne, dem bella sofort nachsetzte und ersteinmal irgendwo im Buschland verschwand. Natürlich überhörte Leon den Sarkrasmus und Lillys Worten nicht und beinahe tadelnd sah er sie an.

"Ja, ne ist klar. Und Nett ist der kleine Bruder von Scheiße ne? Da geb' ich mir einmal Mühe, wirklich nicht unfreundlich zu sein und dann krieg man sowas zu hören. Vielleicht sollte ich doch wieder zu meienr alten Methode übergehen. Bad Boys just wanna have fun, sex and beautiful girls. Without any stress and work!"

Die bernsteinfarbenen Augen blitzten Lilly an, als er sich wieder umdrehte, gerade in dem Moment, als Bella aus dem Gebüsch hervorschoss, einen Aststummel im Maul und ihn Leon vor die Füße legte. Kopfschüttelnd schoss er auch diesen wieder fort und die Chihuahuadame setzte nach, sodass er sich wieder der menschlichen Gesellschaft zuwenden konnte. Ja, wohin sollten sie eigentlich? Gute Frage. Die Stadt könnte man sich auch mal ansehen, doch Leon war mehr der Meinung, dass man tagsüber Stadtbesichtigungen machte - ein Herr Fabbri, besichtigt Städte nicht - und abends die Stadt erkundete -was soviel heißen wollte wie, Party machen. Ihm war deutlich anzusehen, dass er keinen Plan hatte, wo sie hingehen sollten, wie so oft, also zuckte er nur mit den Schultern und grinste sie wieder unverschämt an.

"Keine Ahnung! Ich hoffe, dass du mit Umgebung die Stadt meinst, sofern man es als Stadt bezeichnen kann. Ne, die seh ich mir heute abend mal an..."


Schmunzelnd sah er Lilly an. So als wüsste er schon fast, dass er auf ihre Begleitung zählen konnte.

"Also, bleibt nur noch der Hof. Wobei ich die Weiden udn Reitplätze recht uninteresannt finde, du wirst also mit den Grünanlagen vorliebe nehmen müssen. Ach udn einen See sollen die heir auch haben!"

Das war jetzt eine deutliche Anspielung auf ihre Begegnung am See auf der Horizon Ranch. Lilly hatte noch romantisch genannt, er hatte sie natürlich wieder verarscht. Ob sie es ihm noch übel nahm?
Die Hitze stieg immer mehr an udn auch die bedrückende Schwüle kehrte in da sland zurück. Der Fußballer sah nach oben, dabei hatte das Wetter dieses Tages so vielversprechen begonnen. Jetzt konnte ihm sogar in langer Hose und Sweatshirt zu warm werden udn er schwitzte wirklich aufgrund seiner Herkunft, nicht sehr schnell.

-> See
{Lilly | Bella | spricht | See (Lilly postet weiter)}

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Mr McKinley
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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Sa Jul 28, 2012 3:10 am

PLOT 1.1

Der Ernst des Lebens beginnt

Seitdem die ersten Azubis, einschließlich des Fußballstars Fabbri, eingetroffen sind, sind gute zwei Wochen vergangen. Die "Schüler" hatten Gelegenheit sich einzugewöhnen und mit ihren Pferden einzuleben, ein wenig die Umgebung alleine zu erkunden und die Stadt unsicher zu machen.
Jetzt ist der Tag gekommen, an dem das Training beginnt, d.h. jeder Azubi wird einem Lehrer zugeteilt, den er sich meist mit weiteren Azubis teilen wird, anschließend findet auf den entsprechenden Gegebenheiten trainiert und die jungen Menschen werden langsam an ihren Traum als Spitzenreiter herangeführt. Erst eine Woche später wird dann auch der theorethisches Teil der Ausbildung beginnen, bei dem die Azubis vormittags in die Uni am Rande der Stadt fahren udn nachmittags dann Reitunterricht haben.

Es ist jetzt Mittagszeit und alle Hofbewohner finden sich in der Kantine ein, wo sich ersteinmal gründlich über den Tagesverlauf ausgetauscht werden muss. Zum Wohl des Magens stehen Nudelauflauf, Hähnchengeschnetzeltes oder/und Salat zur Auswahl.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 13:00 Uhr
> regnerischer Tag, ca. 15°
> wolkenverhangener Himmel, es regnet Hin und Wieder


ALLE KOMMEN AUS DEM STALL UND POSTEN JETZT IN DER KANTINE (ihr könnt davor noch einen Abstecher auf euer Zimmer machen, wenn ihr wollt)



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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Di Jan 08, 2013 8:55 am

PLOT 2

Nach stürmischen kommen auch wieder Ruhezeiten

Der erste Trainingstag ist geschafft.
Alle Azubis hatten in einer Reitstunde die Gelegenheit sich mit ihrem Pflegepferd vertraut und bekannt zu machen, sie haben erste Eindrücke von dem neuen Tagesablauf bekommen und so allmählich spinnt sich in den Köpfen ein neues Bild vom Traumberuf. Dass dieser nämlich anstrengernder ist als gedacht, aber trotzdem sehr viel Spaß machen kann.
Während die Pferde also erschöpft aber wohl zufrieden in den Stallungen ihr Heu kauen, steht den Azubis und den Lehrer die Zeit nach dem Abendessen zur freien Verfügung. Um 23.00 Uhr haben alle auf den Zimmern zu sein. Ab 24.00 Uhr ist strenge Bettruhe, jedem ist es freigestellt, wann er das Bett aufsucht, jedoch sollte klar sein, dass der nächste Tag früh beginnt, denn schon um 7.00 Uhr heißt es wieder Aufstehen!

Noch ist aber genug Zeit, um noch die ein oder andere Unternehmung zu wagen. Egal, ob in die nahe gelegende Kleinstadt durch die Fußgängerzone bummeln, auf dem Hof entspannen, einen kleinen Abendspaziergang starten, oder gemütlich auf dem Zimmer zu bleiben und mit den neuen Freunden zu quatschen.

> Montag, 04. Oktober
> Mittags, 19:20 Uhr
> es hat aufgehört zu regnen, ca. 12°
> die ersten Sterne bahnen sich ihren Weg am Himmel, die Nacht verspricht kühl, aber klar zu werden

JEDEM IST FREIGESTELLT WO ER POSTET! Startet aber keine Ausritte oder sonstige reiterliche Aktivitäten mit den Pferden mehr!



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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   Di März 05, 2013 10:13 am

"Des Tages ende naht"

Was für ein unglaublich, stressiger Tag das gewesen war. Abgesehen davon das Nalani nicht am Unterricht teilnahm, weil sie sich nicht gut Gefühlt hatte, bei den ganzen neuen Azubis, sich einzumischen, hatte sie nun auch noch die größte Langeweile und wusste nicht was sie machen sollte. Ein seufzen glitt über ihre Lippen als sie mit Longboard bepackt Richtung Skatepark ging. Es war als wäre sie die einzige die momentan auf dem Hof noch unterwegs war. Nur vorhin hatte sie noch im Büro ihres Lehrers das Licht brennen sehen. Alles andere war Still und die Dämmerung setzte langsam aber sicher ein. Nalani mochte es irgendwo alleine zu sein, fernab von dem ganzen Trubel und der ganzen bedrückenden Atmosphäre.
Doch irgendwie ging ihr die Begegnung mit dem Jungen namens Charlie nicht mehr aus dem Kopf. Sie wusste nicht wieso, oder warum, aber dieser hatte sich doch sehr in ihr Gedächtnis eingeprägt, auch wenn aus dem Spaziergang leider nichts mehr wurde. Kurz fröstelte die Bunte, als ein feiner Wind, ihre Haare zum Wehen brachte und ihr eine Gänsehaut schenkte. Der Mond stand schon in voller Pracht am Himmel, und wurde von einzelnen Wolken umgeben, die jedoch nichts Böses verhießen. Ein Lächeln glitt um ihre Lippen, also stand ihrem geplanten Longboardfahren nichts mehr im Wege.
Ein tiefes Grunzen erhallte aus dem Gebüsch und fast hätte sich Nalani schon erschrocken zur Seite geworfen, jedoch brach sie in hallendes Gelächter aus, als sie ihr Amerikanisches Minischwein betrachtete und feststellen musste das Elvis es mal wieder geschafft hatte, ein Stock in seiner Größe zu finden. Stolzierend trug er diesen nun durch die Gegend, sein feines Köpfchen hoch erhoben, wie ein kleiner König sah er nun aus. Noch immer lag ein breites Schmunzeln auf ihren Lippen.
Ja, andere hatten Hunde, Nalani hatte ein Hausschwein. Großgezogen bei sich im Zirkus, hatte sie den kleinen Fratz schon seid seiner Geburt, dementsprechend war auch die Verbindung der beiden zueinander unzertrennlich. Elvis folgte Nalani überall hin, hört wie ein Hund aufs Wort und kann sogar sehr viele Tricks und zirzensische Lektionen, z.B. den Spanischen Schritt.

Nach wenigen Minuten, hatte die Bunte den Park erreicht. Flutlicht spendete genügend Helligkeit, um auch wirklich alles auf dem Park mehr als gut zu erkennen. Sofort schnappte sie ihr Longboard, nahm Schwung, und fuhr auf eine der Rampen zu. Fuhr diese Hoch, wechselte währenddessen die Richtung und fuhr sie wieder herrunter. Ja mit Longboards waren Tricks sehr viel Schwerer als mit Skateboards, den ein Longboard war Länger, und eigentlich fürs Streckenfahren geeignet.
Immer wieder wechselte sie zwischen den Rampen, schien auf dem Longboard schon fast zu Tanzen, bevor sie sich auf einer der Banken setzte und ihr Minipic dabei beobachtete wie es mit seinem Stock spielte. Immer wieder schaute sie zum Mond, Einsamkeit machte sich in ihr breit.

(Alleine auf dem Skateplatz| hat Elvis dabei| fährt| ist einsam)

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BeitragThema: Re: Der Skaterpark   So Okt 06, 2013 8:39 am


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.

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Der Skaterpark

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